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UFC 81 - Breaking Point Results - Druckversion

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- crazy_horse - 03.02.2008

er hätte versuchen sollen in die mount position zu kommen, ich denke die möglichkeit gab es...von da aus hätte die "rohe gewalt" von lesnar wohl auch wirkung gezeigt!
Den Punktabzug fand ich ziemlich lächerlich! Mir dreh sich weg und Lesnar landet einen Schlag! Da kann man ihm keinen Vorwurf machen wie ich finde...
Lesnar hat Potential, ich freue mich auf seinen nächsten Fight!


- Souljacker - 04.02.2008

Zitat:Original von Christian
Kennt jemand die Einzugsmusik von David Heath. Irgendwoher kenn ich das Lied, bloss ich komm nicht drauf. ?(

Das waren die "Pixies" mit "Where is my mind". Du könntest es aus dem Film "Fight Club" kennen, als beim Finale die Hochhäuser einstürzen...


Achse speaks: UFC 81 – Breaking Point Review - Achse - 04.02.2008

Ich heiße euch herzlich zu meiner zweiten Kolumne auf dem Peoples Board willkommen.
Am 02. Februar fand im MGM Grand, Las Vegas, Nevada UFC 81 – Breaking Point statt. Wie der Titel der Kolumne schon sagt, soll die Show hier ein bisschen unter die Lupe genommen werden. Kritik, Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder auch Lob, könnt Ihr mir gern wieder per PM zukommen lassen.

-Prelim Lightweight Fight:
Keita Nakamura vs Rob Emerson


Im ersten Fight des Abends gab es das Lightweight Debut von Keita „K-Taro“ Nakamura. Sein Gegner und TUF-5 Teilnehmer Rob Emerson machte ja eher durch negative Schlagzeilen vor UFC 81 auf sich aufmerksam. Seine Gangvergangenheit (wenn es denn der Vergangenheit angehört) scheint Ihn seit letztes Jahr nun einzuholen, aber nun zum Fight.
In den ersten 60-70 Sekunden beginnen beide relativ verhalten und Emerson landet einen schönen Leg-Kick. Dann unterbricht Referee Steve Mazzagatti das Duell, um zu Fragen wem der Mundschutz gehört, den er vor 15 Sekunden nebenbei vom Boden aufhob. Nachdem K-Taro kurz knickte und der schuldige Gegenstand gesäubert wurde, ging es weiter. In der Folgezeit ist Rob Emerson der bessere Mann im Stand Up. Immer wieder trifft er K-Taro mit Kombinationen und auch seine Kicks verfehlen Ihr Ziel nicht. Kurz vor Ende der Runde dann, trifft K-Taro mit dem linken Knie das Kinn von Emerson, der daraufhin zu Boden muss. Aber nur kurz kann Nakamura seinen Gegner auf der Matte halten. Wieder auf den Beinen, suchen beide den Clinch und dem Japaner gelingt Sekunden vor dem Schluss noch mal der Takedown. Eine schwer zu punktende Runde für die Judges. Der „Gangbruder-Emerson“ bestimmt klar vier Minuten der Runde, um dann allerdings innerhalb der letzten zweimal zu Boden zu gehen. In Runde zwei ist Emerson weiter der bessere im Stand. Seine Hände kommen einfach öfters durch und immer wieder seine Kicks zum Knie. Nakamura kann überhaupt nicht seine deutlich sichtbaren Reichweiten Vorteile nutzen. Erst zum Ende der Runde kann K-Taro den Liebling der Behörden zu Boden bringen, der aber relativ schnell wieder auf die Füße kommt. Der zweite Durchgang eine klare 10-9 für Rob Emerson. Runde drei steht an und der Mann vom Land der aufgehenden Sonne kommt besser in den Kampf und trifft mit einem schönen Knie zum Körper. Aus dem darauf folgenden Clinch, kann er dann Emerson zu Boden bringen und befindet sich nach kurzer Gegenwehr in dessen Guard. Aber wieder kommt Emerson sofort auf die Beine und K-Taro kann ihn mal wieder nicht auf der Matte halten. Danach scheint bei beiden ein wenig die Luft raus zu sein. Nakamura nun aber besser im Stand Up, kann seinen Jab und ein paar Mal das Knie ins Ziel bringen. Wieder mal schafft er auch kurz vor Ende der Runde den Takedown und befindet sich in Emersons Guard, aus der er noch ein paar Schläge setzen kann, bevor der Kampf zu Ende ist. Insgesamt enges Gefecht, bei dem ich Emerson knapp die erste gebe und deutlich die zweite. Runde drei geht für mich an Keita Nakamura. Zwei Punktrichter entscheiden sich für Rob Emerson und geben Ihm sogar alle drei Runden, während einer den Japaner mit 29-28 vorn sieht. Insgesamt ein mittelmäßiger Fight, der nicht wirklich schlecht war, aber einen auch nicht aus den Sitzen riss. Interessant wird sicherlich sein, wie es für beide weitergeht. K-Taro ist Extra eine Klasse runter gegangen und sah nun gegen einen nicht wirklich guten Gegner, schlecht aus. Bei Rob Emerson wird wohl der Staatsanwalt oder Richter über seine weitere Zukunft entscheiden.


-Prelim Middleweight Fight:
Marvin Eastman vs Terry Martin


Kommen wir nun zum zweiten Gefecht des Abends, bei dem viele auf ein Slugfest zwischen Terry Martin und Marvin Eastman spekulierten, bzw. sich darauf freuten. In Runde eins kann der Fight diesen Erwartungen überhaupt nicht gerecht werden. Relativ schnell gehen beide in den Clinch und versuchen mit Knien Eindruck zu schinden. Nachdem der Referee die beiden nun das erste Mal trennt, dauert es nicht wirklich lang und beide Clinchen wieder was das Zeug hält. Auch hier hat der Referee ein Einsehen mit den Leuten die zuschauen und trennt die beiden. Danach kam Marvin Eastman durch harte Schläge und Ellbogen, um nun endlich die endende Runde eins doch noch für sich zu entscheiden, wenn auch ziemlich knapp. Auch den zweiten Durchgang kann man fast wie den ersten beschreiben. LANGWEILIG! Auch hier muss der Referee die „Clincher“ mehr als einmal trennen. Zum Ende der Runde bekommt Eastman Martin auf den Boden, aber relativ Fix ist dieser wieder auf den Beinen, um dann was zu tun? Na ab in den Clinch, was sonst! Auch hier sehe ich die Runde knapp bei „The Beastman“. In der dritten scheint Eastman endlich zu wissen, dass er nicht nur fürs Clinchen bezahlt wird und geht deutlich Aggressiver nun zu Werke. Ein paar schöne Combos und ein Head Kick der aber geblockt wird. Eastman dann mit dem Takedown gegen Martin, der praktisch damit den Kampf verloren hat, wenn Ihm nicht noch was einfällt, wie er den Fight vorzeitig beendet. Eastman arbeitet ein wenig aus der Side Mount heraus, bevor Terry Martin wieder hoch kommt. Danach kann The Beastman einige schöne Kicks anbringen um dann in den Clinch zu gehen. Ein paar Punches und Knies gegen Martin folgen. Zum Ende der Runde dann noch mal der Takedown von Terry Martin, aber nicht lange dauert es, bis beide wieder stehen und Ihrer Lieblingsbeschäftigung an diesem Abend nachgehen – Clinchen. Dann endlich ist der Fight vorbei und Runde drei geht für mich ebenfalls an Marvin Eastman, der sich aber sicherlich nicht mit Ruhm bekleckert hat. Alle drei Judges geben Ihm dann auch den Kampf, der damit seine Bilanz in der UFC auf 1-3 verbessern kann. Für mich sah ich hier zwei Fighter, die nicht wirklich eine Zukunft in der UFC haben und auch als Gatekeeper fast nicht ausreichen.


-Prelim Light Heavyweight Fight:
Tim Boetsch vs David Heath


Im dritten Prelim Fight, landet Tim Boetsch gleich mit einigen guten Kicks bei Heath. Ein relativ verhaltender Kampf danach, bei dem nur Boetsch ein paar Treffer landet. Gegen Ende der Runde immer noch das gleiche Bild, kein hohes Tempo bei dem Tim Boetsch mit Kicks und Shoots Eindruck bei den Judges macht. Kurz vor Rundenschluss Boetsch dann mit harten Punches, Knees und Kicks um Ihn ein paar Sekunden vor Ertönen der Pausenglocke einfach gegen den Käfig zu schmeißen. David Heath kommt dabei mit dem Kopf direkt auf der Matte auf und nach ein paar weiteren Schlägen von Tim Boetsch, hat Herb Dean den Fight beendet. Bin mal gespannt, gegen wenn Boetsch als nächstes ran darf. Mit dem Knockout ist er irgendwie ein weiterer Kandidat dafür, einen Bandwagon aufzubauen.


-Prelim Welterweight Fight:
Chris Lytle vs Kyle Bradley


Im letzten Prelim Gefecht wartet ein Welterweight Fight auf uns. Sofort nach Beginn der Runde, der erste Schlagabtausch, den Lytle für sich entscheiden kann und mit einigen Schwingern Kyle Bradley zu Boden bringt. Dort macht er kurzen Prozess mit einigen Rechten und der Referee hat schließlich ein Einsehen und geht dazwischen nach gerade mal 33 Sekunden. Damit haben wir die Prelims hinter uns und können uns nun auf die Fights der Main Card freuen.


-Lightweight Fight:
Tyson Griffin vs Gleison Tibau


Ein Fight der zum Glück noch auf die Main Card gesetzt wurde. Verspricht er doch eigentlich der beste des Abends zu werden. Beide konnten in Ihren letzten Kämpfen überzeugen und auf sich aufmerksam machen. Was gleich auffällt: Gleison Tibau doch deutlich größer als sein Gegenüber und damit mit den entsprechenden Reichweiten Vorteilen auf seiner Seite. Und auf geht’s in Runde eins. Nach kurzem Abtasten landet Griffin seine ersten schönen Treffer mit der Rechten, während sich Gleison Tibau an einem Flying Knee versucht. In der Folgezeit schafft es Griffin immer wieder die Distanz zum Gegenüber zu überbrücken und so die Reichweiten Vorteile weg zu machen. Im Clinch dann kann Griffin zwei Kniestöße an den Gegner bringen und verhindert dann schön den Takedown Versuch von Tibau. Griffin danach mit einem Body Kick, den man selbst auf den ganz billigen Plätzen gehört haben müsste. Danach immer wieder seine Schläge im Ziel, während die von Tibau vorbei gehen oder Ihm einfach das nötige Distanzgefühl fehlt. Dann aber kann Gleison Tibau praktisch aus dem Nichts den Takedown landen und bringt seinen Gegner ansehnlich zu Boden. Aber ziemlich schnell schafft es Griffin auf die Beine und beide befinden sich im Clinch. Aus diesem heraus schafft Tibau es wieder Griffin zu Boden zu bringen, der aber wieder sofort hoch kommt und so sehen wir Beide zum Ende der Runde im Clinch. Klasse erste Runde von beiden mit hohem Tempo, die ich knapp bei Tyson Griffin sah. Nach dem „Pausentee“ kann bei dem nächsten Schlagabtausch keiner wirklich seine Hände ins Ziel bringen und beide gehen in den Clinch über, um nach ca. 20 Sekunden den Kampf wieder in die Octagon Mitte zu bringen. Jetzt kommen die Punches von Griffin wieder und Tibau überrascht erneut mit dem Takedown aus dem Nichts. Aber wieder kann er seinen Gegner nicht lang am Boden halten. Im Stand Up dann wieder ein paar Treffer von Griffin, der anscheinend kein wirkliches Interesse daran hat, den Fight auf die Matte zu verlagern. In den letzten Sekunden des Durchgangs, schafft es Tibau erneut den Takedown zu landen, um dann aber Griffin am „Aufstehen“ nicht hindern zu können. Schade dass das Tempo aus Runde eins nicht mehr gehalten werden konnte. Auch war die Runde unglaublich eng, aber ich würde Sie erneut Tyson Griffin geben, der damit auf den Punktzetteln bei mir zwei Runden vorn ist. Ein ziemlich verhaltener Anfang zum Beginn der dritten, an dem gut eine Minute kaum etwas passiert, bevor Tibau mal wieder den Takedown schafft und sich in der Butterfly Guard von Griffin befindet. Von daraus dann in die Half Guard – Guard – und wieder in die Half Guard, von wo Tibau ein paar Schläge versucht an den Kopf von Tyson Griffin zu bringen. Dieser kommt aber wieder relativ einfach hoch und kann daraufhin einen schönen Aufwärtshaken zum Körper des Gegners bringen, um dann sofort wieder zu Boden gebracht zu werden. Aber wieder ist Griffin sofort auf den Beinen und anschließend mit ein paar Treffern gegen Tibau erfolgreich. Im anschließenden Clinch gibt’s ein paar Foot-Stomps von Griffin gegen Tibau und bis zum Ende der Runde gibt’s keine nennenswerte Aktion mehr von beiden. Die letzte Runde würde ich an Gleison Tibau geben, aber die Judges geben alle drei an Tyson Griffin, was beim Publikum nicht gerade ankommt. Für Griffin ist das erneut ein weiterer Schritt nach vorn, in einer unglaublich stark besetzten Division.


-Middleweight Fight:
Ricardo Almeida vs Rob Yundt


Nun also zur Rückkehr von Ricardo Almeida ins MMA-Geschäft. Er soll ja dringend die Middleweight Sektion der UFC verstärken. Recht kurzfristig musste sein eigentlich geplanter Gegner, Alan Belcher, wegen einer schweren Bronchitis absagen. Dafür sprang Rob Yundt ein, der bei Alaska Fighting Championship alle seine sechs Fights gewinnen konnte.
Nach kurzem Abtasten der beiden, täuscht Almeida einen rechten Schlag an und schafft dann problemlos den Takedown. Keine zwanzig Sekunden brauch er am Boden, um einen Fehler von Yundt auszunutzen und den Fight mit dem Guillitoine Choke zu beenden. Gerade einmal 68 Sekunden, sollte also das UFC Debut von Rob Yundt dauern,
Persönlich hatte ich ja hier auf den Upset von Yundt gesetzt, der mich aber deutlich enttäuschte und mein Vertrauen in Ihn nicht rechtfertigte. Von seiner sonstigen Aggressivität war nichts zu sehen. Für Almeida darf man auf den nächsten Gegner gespannt sein und mal sehen wie er sich dann präsentiert.


-Middleweight Fight:
Nathan Marquardt vs Jeremy Horn


Zwei gute Fights hatte die Main Card bisher schon zu bieten und man konnte nur hoffen, dass es auch hier so weiter gehen würde. Sofort nach dem Start gehen beide in Clinch und Marquardt mit ein paar Knie Stößen zum Körper. Aus dem Clinch heraus dann Marquardt mit dem Takedown. Nun befindet er sich in Horn´s Guard und landet einige schwere Treffer zum Kopf des Gegners. Den Treffern folgen dann einige Ellbogen, bevor er Horn wieder in den Stand Up einlädt. Nach kurzem Clinch und schnellen Takedown, geht der Kampf wieder in den Clinch über. Marquardt lässt nun ein paar Hände und ein Knie zum Kopf von Jeremy Horn folgen. Nach einigen harten Ellbogen muss Horn dann auch runter. Dort lässt Marquardt noch ein paar Ellbows folgen und schließlich befindet er sich Horn´s Guard. Aus der kann Horn urplötzlich mit einem Kote-hineri seinen Gegenüber in Bedrängnis bringen. Doch dieser weiß sich zu verteidigen und die Runde ist zu Ende. Schöne erste Runde, die Marquardt deutlich für sich entscheidet, aber Horn zeigt, dass er stets gefährlich ist. Auf zum nächsten Durchgang also und Horn beginnt Sie mit einem eher halbherzigen Leg-Kick. Als Marquardt ebenfalls kicken will, rutscht dieser dabei weg und befindet sich mit dem Rücken auf dem Boden. Jeremy Horn nun in der Butterfly Guard und von dort aus in die Full Guard. Marquardt mit einem leichten Cut in der Folgezeit am rechten Auge, nutzt dann aber eine Unkonzentriertheit, um Horn mit den Beinen weg zu stoßen und man befindet sich wieder im Stand Up, wo Horn sofort den Takedown wieder will und Marquardt eine Standing Guillitoine anbringt, aus der Horn nicht mehr raus kommt und abklopft. Ein unerwartet guter Kampf von den beiden, der mit Nate Marquardt den verdienten Sieger findet. Horn wäre für mich eventuell ein ganz guter nächster Gegner für Ricardo Almeida, um diesen ein bisschen mehr zu testen.


Achse speaks: UFC 81 – Breaking Point Review Teil 2 - Achse - 04.02.2008

-Heavyweight Fight:
Frank Mir vs Brock Lesnar


Nun also das so viel beworbene Octagon Debut von Brock Lesnar. Und einige aus der ehemaligen Wrestling Sippe waren natürlich auch anwesend. So sehen wir TNA World Heavyweight Champion Kurt Angle, The Undertaker, Brocks Lebensgefährtin/Frau Sable und Stone Cold Steve Austin, mit einem Bier in der Hand. Auch Jean Bradshaw Layfield (JBL) war anwesend. Nachdem Bruce Buffer Lesnar mit einem lauten „The Former WWE-Superstar – Brock Lesnar“ hatte, ging das lang erwartete Duell endlich los. Brock Lesnar sofort mit dem Takedown, den alle erwartet hatten. Aus der Half Guard heraus schlägt Lesnar mehrmals Frank Mir auf den Hinterkopf. Während der Referee bei den ersten Schlägen noch nichts sagt, weil Mir sich auch komisch wegdreht, ist beim nächsten Mal Schluss damit und Steve Mazzagatti unterbricht den Kampf um Lesnar ohne eine vorige Verwarnung, einen Punkt abzuziehen. Nachdem Restart und einem Kick von Frank Mir, kommt Brock mit zwei Rechten durch und der ehemalige UFC Heavyweight Champion muss zu Boden. Lesnar setzt sofort mit Hammerfists nach und Frank Mir ist kurze Zeit in Problemen. Dann versucht Frank Mir aus dem Schlaghagel heraus, eine Armbar anzusetzen, aber der ehemalige Pro Wrestler entkommt Ihm und setzt gleich wieder mit seinem Dauerbeschuss fort. Als Brock dann aufsteht um „Nachzuladen“, passt er nicht auf seine Füße auf und der Submission Spezialist bekommt den rechten zu fassen. Kurz danach setzt er gleich eine Kneebar an und Brock Lesnar muss aufgeben.
Zu gern hätte ich in diesem Moment das Gesicht von Dana White gesehen… Sein riesiger Bandwagon, den er mit Lesnar aufgebaut hat, ist gerade mit Tempo 250 gegen die Mauer gerast. Was wie ein Hype ist um das Comeback gemacht worden, um dann so zu Crashen. Nichts gegen Brock Lesnar. Er ist ein Anfänger im Mixed Martial Arts und hat durchaus einen Dicken Fisch für einen Neuling bekommen. Aber er selbst wollte auch so schnell wie möglich in den Main Event. Nun sieht man das Resultat daraus! Brock Lesnar hat durchaus sehr gutes Potenzial und ein paar weitere Kämpfe von Ihm, in denen er die nötige Erfahrung sammelt und wir alle sind schlauer. Aber hier wurden mehrere Schritte vor dem ersten getan und dieser Kampf wurde derartig beworben, dass ich fast vergessen hatte, dass wir ja noch einen Titelkampf im Programm haben. Ich für meinen Teil kam aus dem Lachen nicht mehr heraus, weil die UFC innerhalb des letzten Jahres ein paar dieser Fehler gemacht hat und Sie anscheinend auch immer weiter machen wird. Als Fan aber hoffe ich, dass Lesnar bei bleibt und jetzt nicht die nötige Motivation verliert. Dass er die Division verstärken kann, hat er gezeigt. Denn trotz alledem, haben wir einen zwar recht kurzen aber interessanten Fight gesehen, aus dem Lesnar für die Zukunft einige Lehren ziehen kann. Und ebenfalls gespannt darf man sein, was man nun mit Frank Mir macht, der sich urplötzlich wieder für höheres anbietet…


-UFC Interim Heavyweight Title Fight:
Antonio Rodrigo Nogueira vs Tim Sylvia


Nachdem ich ehrlich gesagt immer noch am Lachen war und schon Bauchschmerzen davon hatte, stand ja eigentlich noch der wirkliche Main Event an. Tim Sylvia (2facher UFC Heavyweight Champion) traf auf den ehemaligen Pride Champ Antonio Rodrigo Nogueira. Hierbei ging es um den vorläufigen Schwergewichtstitel, bis die Sache mit Randy Couture geklärt ist.
Nachdem sich die Halle wieder beruhigt hat und zur Ruhe gekommen ist, kann es nun losgehen. Minotauro beginnt die Runde mit einem Leg Kick. Nach einer Kombination von Sylvia überbrückt Nog die Distanz und zieht den Größeren und Schweren Sylvia einfach zu Boden. Dieser will aber weiter im Stand Up kämpfen und steht wieder auf. Sylvia kann dann seinen starken Jab bringen und Minotauro daraufhin mit einer schönen Combo. Nach einer Links/Rechts Kombination muss Nog wie Blitz getroffen auf den Boden. Der Ex UFC Champ versucht sofort nachsetzen und will den Fight beenden. Noch fast drei Minuten bleiben Ihm dafür und Nog sieht angeschlagen aus. Zusätzlich sieht man auch, das er am Auge blutet. Nach kurzer Zeit merkt Sylvia, das er Ihm am Boden bloß wieder in den Kampf bringt und steht wieder auf, damit es im Stand Up weitergehen kann. Der stark mitgenommene Nogueira muss schließlich hoch und fängt da auch gleich zwei harte Kombinationen. Schließlich kann Nog Sylvia wieder auf den Boden ziehen, wo er aus der Half Guard Minotauro ein paar Ellbogen mit auf den Weg gibt, um dann wieder aufzustehen. Im Stand angekommen, übersteht Nog die letzten 90 Sekunden unbeschadet und landet zum Ende der Runde sogar noch einen Takedown. Der erste Durchgang geht klar an Tim Sylvia, da gibt’s sicherlich keine zwei Meinungen. In der zweiten versucht Nog sofort einen Takedown zu landen, was allerdings keinen Erfolg hat. In der Folgezeit nutzt Tim Sylvia immer wieder seine Reichweiten Vorteile und kann die Takedown Versuche von Minotauro bereits im Ansatz die Aussicht auf Erfolg nehmen. Nogueira zwar nicht mehr ganz so angeknockt wie zum Ende der ersten Runde, dennoch macht er keinen frischen Eindruck und gibt auch diese Runde an Tim Sylvia ab. Auf geht’s zur dritten, die Nog mal wieder mit einem Leg Kick einläutet, um dann aber gleich eine harte Recht zu kassieren. Minotauro zieht Sylvia dann aber schließlich die Beine weg um ihn mal wieder auf sich zu ziehen und dieser befindet sich in der Half Guard von Ihm. Aus der heraus serviert Nog Ihn ein paar Schläge und als Big Tim mal wieder aufstehen will, kann Nogueira das nutzen und schafft den Sweep. Aus der Side Mount heraus arbeitet Nog kurze Zeit um dann einen Fehler von Sylvia zu nutzen und den Guillitoine Choke anzusetzen. Tim Sylvia bleibt nix anderes übrig als abzuklopfen und der Kampf hat sich überraschend doch noch mal gewendet.
Was wie ein Kampf, der sogar zum Fight of the Night gewählt wird?! Und wer hätte das vorher schon gedacht? Alle haben einen langweiligen Kampf erwartet, der eventuell aus fünf Runden Clinchen bestehen könnte. Aber beide boten einen super Fight. Allerdings stellt sich relativ schnell die Frage, dass wenn Couture nicht zurück kommt, wer sollte dann eigentlich der nächste Anwärter auf einen Titleslot sein? Auf die nächsten Match Paarungen kann man sicherlich gespannt sein und man kann nur hoffen, dass die UFC jetzt ein bisschen die dünn besiedelte Division ordnet.


Fazit:

Für mich eine 8/10! Eine wirklich tolle Show, die in der Main Card nicht einen schwachen Fight hatte. Und da man sogar alle Prelims zeigte, außer den einzigen wirklich schwachen Kampf des Abends (Marvin Eastman vs Terry Martin), bekam man für sein Geld einiges geboten. Wir sahen einen großartigen Main Event, in dem Antonio Rodrigo Nogueira einen fast sicher verlorenen Fight noch dreht und sich zum neuen Heavyweight Champion küren kann. Auch konnte man den Aufprall des riesigen Bandwagons von Brock Lesnar sogar in Deutschland noch hören und man konnte nicht anders, als ein bisschen vor Schadenfreude darüber zu lachen. Auch die anderen drei Fights der Main Card konnten überzeugen und mit den gezeigten Prelims wurde die Show perfekt abgerundet.


- Benni - 04.02.2008

Habe die Show auch gerade gesehen!
Echt eine der besten UFCs seit langer Zeit!
Übrigens: Tolles Review Achse, weiter so! Daumen hoch


- stone cold muri - 04.02.2008

hab den mir vs lesnar kampf auch gesehen...da war der ehemalige wwe-star wohl etwas ungeduldig...tja, aus fehlern lernt man!
@Achse: Daumen hoch


- The Russian Zar - 04.02.2008

@ stone cold muri, wusste ja gar nicht, dass du dich für MMA interessierst.


- stone cold muri - 04.02.2008

ich kuck auch k1 an wenns auf eurosport grad mal läuft, mein liebling is ja Ruslan Karaev, der wird immer so geil ge-kockout-et Smile
...dieses board ist einfach perfekt für mich...leider zu wenige kevin nash fans (8)


- The Russian Zar - 04.02.2008

Freut mich das dir dieses Board gefällt. Daumen hoch


UFC 81 – Breaking Point: Gagen - Achse - 04.02.2008

UFC 81 – Breaking Point Gagen:

Brock Lesnar - $250,000
Antonio Rodrigo Nogueira - $200,000
Tim Sylvia - $100,000
Frank Mir - $80,000
Nate Marquardt - $52,000
Ricardo Almeida - $40,000
Tyson Griffin - $36,000
Jeremy Horn - $25,000
Rob Emerson - $16,000
Chris Lytle - $24,000
Marvin Eastman - $14,000
Terry Martin - $12,000
Tim Boetsch - $12,000
Gleison Tibau - $11,000
David Heath - $6,000
Rob Yundt - $5,000
Keita Nakamura - $5,000
Kyle Bradley - $4,000


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