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UFC in den Medien - Druckversion

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- Christian - 25.05.2009

Zitat:Original von TheOne
Der ZDF Teil war aber noch einer der besseren Berichte muss man sagen!

Naja er war Scheiße. Breites Grinsen Nicht gequirrlte Scheiße, aber trotzdem, wird es auch nicht besser, wenn ich das Wort immer und immer wieder schreibe. Neutrale Berichterstattung, und mehr verlang ich auch garnicht, war das mit Sicherheit nicht. :winke:


- TheRaven666 - 25.05.2009

Das Sendungen wie Mona Lisa sich in der aktuellen Zeit mit UFC/MMA beschäftigen zeigt mir nur eines: Das BILD-Zeitungs-Niveau zum Quote machen wird mittlereile auch vom staatlichen Rundfunk, als auch von kleinen Randgruppensendungen gerne angewendet um irgendwie noch mediale Präsenz zeigen zu können.

Dass natürlich Boxpromoter/-experten im MMA den großen Feind sehen, wundert mich auch kein Stück - bis auf die Mega-Draws ist da auch kaum noch das Geld vergangener Zeiten zu machen.

Zu Frau Halmich sag ich jetzt lieber mal gar nichts. Als Profisportler im Kampfsport gegen einen untrainierten und technisch vollkommen ahnungslosen Mann anzutreten - und auch das nur der Quote wegen - ist für mich nicht nur lächerlicher, sondern auch moralisch noch verwerflicher.

Wenn die UFC allerdings das einzige ist, wovor wir in Deutschland unsere Jugend schützen müssen, dann frage ich mich warum die Poilitik in unserm Lande so unglaublich beliebt ist und nachgefragt wird. Wir haben ja seit Jahren auch unglaublich stabile Regierungen und die gesündeste Wirtscahft auf dem ganzen Planeten. Da stören uns dann die 14-jährigen, welche mit 4,9 Promille in Bushäuschen gefunden werden und die ganzen sozialen Probleme nicht, stimmts?


- Can Shamrock - 25.05.2009

Ist eigentlich jemandem mal aufgefallen, wie widersprüchlich der Focus Bericht ist? Als Laie muss man sich doch jetzt fragen: Ist das Ground and Pound so gefährlich, dass es zum Tod führen kann oder ist es nur gestellt, wie Schneyder das behauptet?

Ich könnte mich da so drüber aufregen, dass die bei Bild, RTL oder Prosieben es nicht hinbekommen, mal einen aktuellen Profi zu interviewen. Okay, hin und wieder taucht Sobotta auf, aber von Siver sieht man ja nix in den Medien. Klar, der steckt jetzt gerade in Las Vegas bei Randy, aber auch vorher hab ich in den Medien kein Sterbenswörtchen über Siver gelesen, geschweige denn ihn in einer Reportage gesehen.


- Taar - 27.05.2009

Nachdem ich das hier alles Lese will ich mir gar keine deutschen Berichte über MMA mehr ankucken !

Nein Danke !


- The Crusher - 28.05.2009

Gestern Abend kam ein Bericht in Bezug auf die Kölner UFC Veranstaltung bei "Stern TV". Im Studio war ein MMA Kampfsportler anwesend, der sich auch als Lehrer betätigt. Die Meinungen gingen natürlich auseinander: Werner Schneyder ergriff Partei für das Boxen und kritisierte Ultimate Fighting sinngemäß als "raufen". Ein Ringarzt bestätigte, dass es beim Boxen und UF annähernd die selben Verletzungsbilder gäbe. Der eine Sport sei auch nicht gefährlicher als der andere.

Nun ja, die Ansichten von Schneyder sind mir ja schon länger bekannt. Schaut man sich die Statistiken an, so gab es in den letzten Jahren im Boxen weit mehr Todesfälle, als in einer anderen Kampfsportart. Ich bin zwar kein MMA Experte, aber es ist doch ersichtlich, dass es auch im Ultimate Fighting Bereich gewisse Grundregeln gibt. Es heißt zwar immer "Freefight", damit ist jedoch kein 100%iger Freifahrtsschein für die Teilnehmer gemeint.

Kritiker wie Schneyder oder einige Politiker fordern ein generelles Verbot solcher Kampfsportarten. Ich frage mich immer nur, ob die Leute mal in die Geschichte geblickt haben. Das Boxen hatte schon immer ein Problem mit Todesopfern, was man vom Wrestling nicht sagen kann. Anfang des 20.Jh. setzte man in Amerika ein Boxverbot durch, dass auch nationale Auswirkungen hatte. Berufsboxen und Berufsringkampf - das sind Themen, über die in Deutschland schon seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert wird. Eines muss man jedoch klar feststellen: Der Berufsringkampf ist etwas ins Abseits geraten und man fixierte sich auf den Boxsport. Kritiker meinten schon in den 50er Jahren, dass man das Catchen verbieten müsste. Die Jugend würde ja dadurch zum Raufen motiviert werden. Und was ist geschehen? Man hat es nicht geschafft den Berufsringkampf zu verbieten oder gar untergehen zu lassen. Meiner Meinung nach müsste man sich eher fragen, ob das Wort "Beruf" bei Boxern angemessen ist. Berufsboxen hat ein weitaus größeres Problem ernst genommen zu werden, als Ultimate Fighting. Man sieht ja, wie weit die Boxszene in Amerika in den letzten Jahrzehnten abgerutscht ist. New York war mal das Mekka des Boxens schlechthin.

Das mit dem Eintritt bei der UFC Veranstaltung in Köln ab 18 Jahren ist für mich akzeptabel. Warum die Stadt Köln und andere Politiker ein Verbot fordern, ist nicht verständlich. Wenn man die Befürchtung hat, dass unsere Jugend gewaltbereiter wird, so muss man die wirklichen Ursachen bekämpfen. Das Problem wird nun auf solche Kampfsportarten abgewälzt, damit die Medien wieder ein interessantes Thema haben. Die Jugendlichen haben das Problem keinen Ausbildungsplatz zu finden. Jugend-Clubs und soziale Einrichtungen wurden in den letzten Jahren zu Hauf geschlossen. Stellen von Sozialarbeitern werden nicht oder nicht ausreichend besetzt und die Jugendlichen wachsen mit falschen Vorbildern auf. Wir Erwachsene haben Fehler bei der Erziehung gemacht und nicht eine Kampfsportart.

Ich würde davon abraten solche Sportarten generell zu verurteilen. Man soll den Leuten ihren Spaß lassen. Wer sich nicht dafür interessiert, muss das ja auch nicht sehen. Das selbe sage ich auch immer zu Leuten, die sich über Wrestling ärgern, aber selbst nur ein Hulk Hogan kennen. Wenn ich über eine Kampfsportart urteilen will, so muss ich wenigstens wissen worüber ich spreche.


- stone cold muri - 28.05.2009

Zitat:Original von Ronald Großpietsch
.....Wenn ich über eine Kampfsportart urteilen will, so muss ich wenigstens wissen worüber ich spreche.

da hat der "boxexperte" Werner Schneyder anscheinend noch nachholbedarf....mit seiner arroganten art und weise versuchte er dem anwesenden kämpfer (wie der hiess kann ich nicht sagen da ich nur noch die letzten minuten geshehen habe) zu unterstellen dass er nicht richtig zugeschlagen habe als er auf seinem gegner kniete.....solche aussagen wie "dann können sie es anscheinend nicht richtig" und dergleichen bringen mich dermassen auf die palme.
solche berichterstattungen sind der totengräber für MMA in deutschland, da z.B. Stern TV von sehr vielen leuten gekuckt wird die überhaupt keine ahnung von dem sport haben.....da glaubt man dann lieber einem bekannten Werner Schneyder......find ich sehr schade
Nee nee


- Argonaut - 28.05.2009

Ich habe das bei RTL hinterlassen:

Es war schon eine Unverschämtheit, was Herr Schneyder da gestern vom Stapel gelassen hat. Zu behaupten, dass die MMA Kämpfer ihre Sportarten nicht richtig beherrschen und nur von allem ein wenig können, ist schlichtweg eine unqualifizierte Aussage eines "Fachmanns" des Boxens. Mittlerweile gibt es im MMA (oder Freefight, wie es gestern genannt wurde) mehrere Weltmeister und auch Olympiasieger einzelner Sportarten (Jiu-Jitsu oder Judo seien genannt) oder auch Olympiateilnehmer im Ringen. Nur weil kaum ehemalige professionelle Boxer in den Ring steigen, heisst das nicht, dass der Rest kein Meister seines Faches ist.
Bei den Aussagen von Herrn Schneyder kam klar der Box-Lobbyist zum Vorschein, der um seinen geliebten Sport (und den Umsatz) fürchtet. In den USA ist die Trendwende ja schon deutlich zu sehen.
Also lieber etwas mehr mit dem Thema beschäftigen und objektiver an die Sache gehen.


- Souljacker - 28.05.2009

Wenn sich Leute von der Boxerschiene gegen MMA aussprechen, kann ich nur lachen. Denn eine Sache muss sich Boxen gefallen lassen: Es liegt im Sterben.

Die Stars, die jetzt noch existieren: Die Mayweathers, Hopkins, Manny´s, Klitschko´s oder whoever, waren bereits Stars, als MMA auf der Mainstream-Landkarte erschien. Das Blöde für das Boxen ist nur, das kein Star mehr nachkommen wird. Sämtliche jungen Sportler bilden sich nun im MMA aus was nichts anderes heißt, als das Boxen in den nächsten Jahren irgendwann vollständig geschluckt wird.

Die Alterskontrolle kann ich nur bedingt verstehen, da ich durchaus schon 16- oder 17-jährige zutraue sinnvoll mit dem Thema Kampfsport umzugehen. Haben etwa schon alle vergessen, das es in Deutschland schon in den 70ern und 80ern an der Tagesordnung war, seine Kinder ins Judo, Karate, Taek-Won-Do zu fahren. Die mörderischen Kampfmaschinen die daraus entstanden sind, waren meist auch überschaubar.

Wie schon gesagt. Wir sind im Wahljahr. Und unsere Dumpfnasen aus dem Politiksektor versuchen es mit jeder dümmlichen Polemik, die sie aufbauschen können. Gewalt zieht immer gut, und wenn man sich nur immer und immer wieder negativ dazu äußert kann man der Gesellschaft sein aufgesetztes "Gut-Mensch-Tun" vorgaukeln. das diese Politiker sich damit auch öfters blamieren, zeigt der Paintball-Skandal vor einiger Zeit.


- Can Shamrock - 28.05.2009

Wer es noch nicht gesehen hat: Hier gibts das 20minütige Video von SternTV.


- Double F - 28.05.2009

Danke für das Video!

Dieser Schneyder ist mal ein Vollpfosten!!! Der hat keine Ahnung von gar nix. Hauptsache das Boxen ist gut und soll so bleiben...
Die einzigen, die was richtiges sagen sind natürlich der Fighter und der Arzt...

Schneyder bringt sich selber in bredullie, wenn man sagte, dass ist falsch, hat er sich nicht mal verteidigen können. Hauptsache gehetzt!!!
Einfach wahnsinn, dsas man sich so hinstellen darf und ohne Ahnung einfach mal was sagt, wovon man keine Ahnung hat. Es kommen dann noch Argumente, die ihn eigentlich zum Nachdenken bringen sollten, aber das hat sich dann ja sofort mit der nächsten Hetze erledigt!

Vielen Dank Herr Schneyder. Wegen Ihnen ist das gute Gefühl und die Freude auf Köln etwas geringer geworden und das Aufregen über solche Leute wie sie nur noch einmal größer!!! :/: :/: :/: :/: :/: X(


- Can Shamrock - 28.05.2009

War schon recht bitter, dass der Herb da alles schlucken musste und ihn der Schneyder ständig unterbrochen hat. Auch die Aussage, die Olympioniken seien wohl nicht gut genug gewesen, um bei ihrem Sport zu bleiben ist einfach Schwachsinn. Beim MMA wird halt besser verdient und da es keine Profi-Ringer-Liga in den USA gibt, gehen die hochklassigen College-Wrestler entweder zum Pro-Wrestling oder eben zum MMA, weil es eine herausragende Grundlage ist.

Diese Flachpfeife von Schneyder soll einfach die Klappe halten. Aber ich freue mich schon auf mögliche Demonstranten da in Köln, das wird bestimmt lustig. Breites Grinsen


- Double F - 28.05.2009

Und wenn der Schneyder da ganz vorne steht kann ich für nix garantieren...;)

Ne, natürlich nur Spaß, aber die Demonstranten werden dann wohl die ganzen Hausmütterchen sein, die keine Ahnung vom Sport haben und nur wegen den Hetzkampagnen kommen!!! LMFAO LMFAO


- Christian - 28.05.2009

Und der Stern legt nochmal mit einer schönen Bilderserie nach

Was solls, sich Aufregen bringt nichts, schadet nur der Gesundheit. Wut Baseball :pfeif:

Und Sakuraba ist auch mit dabei Daumen hoch