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- JarcV - 07.11.2012 Zitat:Original von yogi23 ich habe mich gefreut dass Obama gewonnen hat. Wie soll er es auch schaffen in 4 jahren den Müll von Bush aufzuräumen? Er hat langsam ein Gesundheistssystem etabliert und ich finde ihn sehr sympathisch. kritisch sehe ich weiterhin die nicht einhaltung des Kyoto protokolls und die Außenpolitikentscheidungen ( Krieg in Afghanistan Irak ja, aber gegen die Mullah Bombe und in Syrien wird nix unternommen ) Ich bin grundsätzlich gegen die Todesstrafe und kann zu yogi s Aussage diesbezüglich nichts sagen. Hoffe Obama bleibt weiterhin diplomatisch und setzt sich weiterhin so für die US Randgruppen ( Latinos, Indianer, Homosexuelle ) ein. - Snakebite20000 - 07.11.2012 Ich persönlich als Politik Laie finde es absolut in Ordnung, dass Obama wiedergewählt wurde. Medientechnisch ist er ein sehr sympathisches Erscheinungsbild und auch seine Politik kann nicht durchweg schwach sein. 4 Jahre für ein Land neu zu strukturieren sind nicht viel, aber man scheint es ihm in den kommenden 4 Jahren durchaus zu zu trauen. Man vermutete ja bereits ein Unentschieden zwischen Romney und Obama, doch der Sieg wurde ja nun doch recht deutlich. Hinzu kommt, dass Romney in meinen Augen kritische Ansichten vertritt, die sicherlich teilweise auch auf seinen religiösen Hintergrund zurückzuführen sind. Interessant wird sicherlich Obamas kommende Haltung. Zu verlieren hat er schließlich nichts, da er kein 2. Mal wiedergewählt werden kann. Wird durchaus spannend sein, ob er seinen Weg so weitergeht und ob er letztendlich den Ansprüchen gerecht werden kann. Mal ne Frage zu dem Wahlsystem: Es wählen ja die sog. Wahlmänner in jedem Staat. Werden diese vorher durch eine Wahl des Bürgers bestimmt oder wird darüber auch innerpolitisch entschieden, ohne dass die Bürger Einfluß nehmen können? - Geeps - 08.11.2012 Zitat:Original von Snakebite20000 Von Staat zu Staat unterschiedlich. Mal werden sie gewählt, mal von den jeweiligen Regierungen bestimmt. Heutzutage werden aber eigentlich nur noch Unterstützer des Kandidatens der den Staat gewonnen hat entsandt, um eben den "faithless elector" (also einen Wahlmann, der anders wählt, als er es vorher geschworen hat) zu verhindern. - Snakebite20000 - 08.11.2012 Also ist das Volk nicht in allen Staaten an der Wahl der Wahlmänner, ergo auch nicht an der Wahl zum US-Präsidenten beteiligt? - Geeps - 08.11.2012 Zitat:Original von Snakebite20000 Häh? Die Wahlmänner sind so oder so unabhängig und dürfen abstimmen wie sie wollen (es sei denn, sie haben vorher geschworen für einen Kandidaten zu stimmen und befinden sich in einem Staat, der "faithless electors" bestraft, was zurzeit 24 Staaten sind). Was ich auch immer nicht ganz verstanden habe, aber, glaube ich, jetzt gepeilt habe, ist, dass es z.B. in Texas nicht 34 Wahlmänner gibt. Es gibt 34 Wahlmänner für jeden Kandidaten und nur die, die zu dem gehören, der den Staat gewinnt, dürfen wählen. In kurz: Es wurden gestern NICHT der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Es wurden die Menschen gewählt, die ihn wählen dürfen. Hier nochmal die offizielle Auskunft: http://www.archives.gov/federal-register/electoral-college/electors.html - Slider-316 - 08.11.2012 Genau... und wenn es nur nach der Anzahl der Mehrheit gewesen wäre, hätte Romney gewonnen. Aber da Obama mehr Wahlmänner hat, ist er der Sieger. Romney hatte ich glaube paar hundert tausend mehr stimmen. - Geeps - 09.11.2012 Zitat:Original von yogi23 Das ist schlicht und ergreifend falsch. Obama hat laut Fox News (ich hab mit Absicht den Republikanersender genommen) ohne Florida drei Millionen Stimmen Vorsprung. Da in Florida etwas mehr als acht Millionen Menschen gewählt haben und Florida ein Swing State, sollte er damit die auch die Mehrheit bei den Stimmen haben. Also psst! sonst kommt Donald Trump auf noch dümmere Ideen (eigentlich kaum noch möglich, aber wer weiß). Generell ist es aber sowieso müßig über das Thema zu diskutieren. Es wird gerne herausgeholt, um sich eine Geschichte vorzustellen, in der Al Gore 2000 gewonnen hätte, allerdings ist die Wahlbeteiligung in Amerika in den Swing States traditionell sehr viel höher als in den anderen Staaten. Es würden mit Sicherheit auch mehr Republikaner in Kalifornien und mehr Demokraten in Texas wählen gehen, wenn ihre Stimmen tatsächlich wichtig wären. - Slider-316 - 09.11.2012 Hast du recht. Aber wie ich den Post geschrieben hatte, war die Florida auszählung noch in gange. Hat ja bei den länger gedauert. Und da war Romney noch von der Anzahl der Stimmen vorne.
- Geeps - 11.11.2012 Zitat:Original von yogi23 Hast du überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe? ?-( Zitat:Das ist schlicht und ergreifend falsch. Obama hat laut Fox News (ich hab mit Absicht den Republikanersender genommen) ohne Florida drei Millionen Stimmen Vorsprung. - Slider-316 - 11.11.2012 Irgenwie nicht so wirklich Am Ende waren es ja Rund 3,2 Millionen Bürger mehr bei Obama. Das Wahlsystem selber ist trotzdem beschissen
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