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Listen to the Zar - Auf dem Weg zum MMA Schwellenland - The Russian Zar - 14.09.2010 Es ist schon ein bisschen her als ich euch das letzte Mal mit einem Thema nervte. Da ich diese Woche aber mal wieder Urlaub habe gehe ich meine nächste Kolumne an. Dieses Mal wird es sich nicht um die Bio zu einem einzelnen Fighter handeln, sondern es wird einen Überblick geben wo ich das Deutsche MMA zur Zeit sehe. Hier werden Fighter, Veranstalter und die Situation in Deutschland an sich angesprochen. Die Pioniere des MMA Sports Noch vor vier Jahren war das MMA hier mehr oder weniger in den Kinderschuhen. Wir hatten keine Fighter die auch nur annährend internationale Klasse versprachen. Das MMA hierzulande war im Entwicklungsstadium. 2007 fand sich mit Dennis Siver erstmals ein deutscher MMA Kämpfer in den Diensten der größten MMA Promotion der Welt wieder. Er wurde UFC Fighter, der Erste, der wirklich auf deutschen Boden lebt. Wer die UFC im Frühstadium verfolgte, wird festgestellt haben, dass Kimo Leopoldo als Deutscher vorgestellt wurde. Das ganze ist nicht falsch, da er in München geboren ist. Damit enden aber auch die Verbindungen zu Deutschland, ähnlich wie bei vielen Stars aus Film und Fernsehen, wie Bruce Willis. Der erste Aufenthalt in der UFC, verlief für den jungen Mann aus Mannheim wenig erfolgreich und so durfte er sich in Kämpfen außerhalb der UFC bewiesen. Na ja es war nur ein Kampf und das auf deutschen Boden bei der Mix Fight Gala, die in Deutschland eine der größten Veranstaltungen ist, was MMA angeht und immer wieder interessante Kämpfe hervorbringt, aber dazu später eventuell mehr. Gleichzeitig machte sich ein anderer deutscher MMA Kämpfer auf das Amerikanische Festland zu erobern. Mario Stapel ist ein Veteran was den MMA Sport in Deutschland angeht. Seine Auftritte in den USA waren zwar nicht erfolgreich. Er lernte allerdings neue Dinge kennen. Die Trainingscamps in den USA, die alleine von der Gegnerauswahl schon größer sind als in Deutschland, wie vielleicht auch andere Trainingsmethoden. In der Zukunft sollte es eine Menge von deutschen MMA Fightern geben, die für Trainingslager in die USA oder auch nach Brasilien reisten. Zu nennen sind hier Kämpfer wie Daniel Weichel, Steve Mensing oder auch Peter Sobotta. Das ist natürlich nur ein kleiner Teil der Kämpfer. Unwegbarkeiten der Medien De Facto befand sich Deutschland aber immer noch in der Situation das man ein Entwicklungsland war, was den MMA Sport anging. Auch der Stand in den Medien war mehr schlecht als recht. Die MAX Show auf dem Sender DSF (heutzutage Sport 1) wurde abgesetzt vor dem Finale, wodurch Daniel Weichel die Chance auf den Sieg genommen wurde. Der Finalkampf wäre gegen Ivan Mussardo gewesen, ein Kampf der erst im letzten Jahr nachgeholt wurde, im erfolgreichsten Jahr der Karriere des Michelstädters. M-1 Team Challenge: Ein Team zeigt Stärke nach zaghaften Beginn 2008 nahm man erstmals bei der M1 Team Challenge teil. Der Einstand gelang nicht. Gegen ein starkes Team aus den Niederlanden, mit unter anderem Gegard Mousasi war das deutsche Team mehr oder minder Chancenlos. Der Unterschied zwischen dem Vorzeige MMA Land in Europa neben den Briten und dem Underdog Deutschland war zu groß. Die restlichen drei Begegnungen konnte man ausgeglichen beenden. Mit einem 4-1 Sieg gegen Japan, einer 1-4 Niederlage gegen das Red Devil Team und einer 2-3 Niederlage gegen Spanien verabschiedete man sich als Gruppenletzter aus dem Tunierformat. 2009 startete man mit einem erstarkten Team erneut. Daniel Weichel konnte auf die Erfahrungen zurückgreifen die er in Kämpfen gegen Fighter wie Dan Hardy sammeln konnte und auch der Rest des Teams hatte aus dem schlechten Auftreten im Vorjahr gelernt. Auch dieses Mal schaffte man es leider nicht ins Halbfinale, konnte seine Gruppe allerdings als 2ter abschließen. Pech hatte man dabei, dass es zur Mitte des Jahres 2009 auf deutschen Boden interessante Fightscards, wie den der Mix Fight Gala gab und so gegen die Legion ein Rumpfteam auftrat. Das ist keinesfalls dispektierlich gemeint, so musste beispielsweise im Light Heavyweight das Middleweight Ismael Centinkaya antreten. Die Türkei zerlegte man mit einer Elitegruppe, bestehend aus Franco de Leonardis, Daniel Weichel, Gregor Herb, Martin Zawada und Dawid Baziak mit 5:0 und machte international deutlich auf sich aufmerksam. Durch einem Sieg, gegen die Weltauswahl, ging man mit einer positiven Bilanz aus dem Tunier, die der deutschen MMA Szene einen Aufschwung brachte. Die UFC betritt deutschen Boden Das liegt auch daran, dass die UFC den deutschen Markt ins Visier genommen hat. Dieses Unterfangen konnte nicht einfach werden, dass sah man schon bei der MAX Serie auf dem Sportsender DSF. Trotz aller Widrigkeiten brachte man die UFC allerdings ins Fernsehen (7. März war die erste Ausstrahlung im deutschen Free TV) und konnte die Veranstaltung, UFC 99 über die Bühne bringen. Wie in anderen Ländern auch, versuchte man eigene Kämpfer in das Programm zu integrieren. Der Name Dennis Siver war schnell klar. Die zweite Wahl war eine Überraschung. Peter Sobotta war zwar zum Zeitpunkt des Kampfes mit einer Kampfbilanz von 8 Siegen bei einer Niederlage auf einem guten Weg und konnte auch bei der Polnischen Vorzeigeliga KSW auf sich aufmerksam machen, der Name war allerdings nicht so im Gespräch wie die Namen vom Freiburgischen Lehrer Gregor Herb oder dem Michelstädter Daniel Weichel. Ersterer ist ein guter BJJ und Judofighter und wäre vor allem für die Öffentlichkeit ein Vorzeigeobjekt gewesen, wie er in der Stern TV Show bewies, als er über den Käfigkampf berichtete und den Angriffen von Werner Schneyder geschickt ausweichen konnte. Zweiterer hat zum Zeitpunkt der Fightcard Findungsphase eine Menge Erfahrung sammeln können gegen jetzige UFC Fighter und war im Jahre 2009 noch unbesiegt. Peter Sobotta war trotz seiner Hausmarke bei der KSW und seinen überzeugenden Siege bei der FFC der Aussenseiter, auf das Ticket. Umso größer war die Freude, als ihm seine Manager den Vertrag zum Geburtstag überreichten. Am 13. Juni 2009 war es endlich soweit. Die UFC betrat zum ersten Mal das europäische Festland und zeigte sich Zuschauerfreundlich wie eh und je. Das Peter Sobotta einen eher schlechten Eindruck machte hat mehrere Gründe. Erstens ist es ein Unterschied, bei einer kleinen bis mittelgroßen Show in Deutschland oder auch Europa anzutreten. Zweitens lief die Vorbereitung nicht hundertprozentig. Peter Sobotta war zum Zeitpunkt der Vorbereitung, noch in seiner Berufsausbildung und da man als junger UFC Fighter noch keine Millionen verdient, ist diese ebenso wichtig wie ein guter Kampf. Einen Fehler machte er damit, dass er meinte die deutschen Trainingscamps würden reichen für den Kampf. Auch in Deutschland gibt es gute Trainer und Trainingspartner nur ist die Dichte dieser und die Qualität in den USA, Brasilien, den Niederlanden und sonst wo einfach höher. Der Kampf gegen Paul Taylor ging verloren. Aus der Niederlage konnte er allerdings wichtige Schlüsse ziehen, die in seinem nächsten Fight schon deutlich sichtbar waren. Bei UFC 115 verlor er knapp gegen James Wilks. Auch vor diesem Kampf lief nicht alles nach Plan, den der junge Deutsche musste wie viele Junge Männer seinen Zivildienst absitzen. Dennis Siver zeigte sich bei UFC 99 dagegen in Top Form und sorgte bei den Fans in der Halle für Jubelstürme, die erst später von Mirko Filopovic und Wanderlei Silva´s Auftreten getoppt wurden. Der Kampf gegen Dale Hartt endete mit einem Rear Naked Choke. Aber auch sonst lief seine Karriere seit seiner Rückkehr erfolgreich. Er verlor zwar gegen Ross Pearson, konnte aber mit diesem Kampf wieder einen Bonus einstecken, dieses Mal für den Kampf des Abends. Das war der dritte Bonus, nach zwei KO Bonussen für die Knockouts des Abends, dank seines Spinning Back Kicks. Der wichtigste Sieg gelang ihm in seinem letzten Kampf gegen Spencer Fisher. Das ist seine Eintrittskarte in die Main Cards der UFC Shows, vielleicht auch in den Main Event einer Fight Night Card. Spürbarer Aufschwung der deutschen Szene [YOUTUBE]hGHFpLb_RA0[/YOUTUBE] Der MMA Sport wurde in den Medien zerlegt, ein frischer Wind aber war zu spüren. Diesen nutzten die Veranstalter hierzulande, wie die neu geschaffene GMC, Respect FC, La Onda, die Mix Fight Gala, der Outsider Cup oder auch Backstreet Fights, um nur ein paar Veranstalter zu nennen. Die Cards des letzten und auch diesen Jahres, waren gespickt mit Kämpfen deutscher Stars. Erst letzte Woche, gab es bei der vierten Auflage von Respect FC einen Main Event, zwei der besten deutschen Schwergewichte um den HW Gürtel des Veranstalters. Den Kampf um das Gold, gewann hierbei Björn Schmiedeberg gegen Andreas Kraniotakes, in einem hochspannenden 5 Runden Kampf. Auch der gerade erst zum Weltmeister im Combat Sambo gekürte Janosch Stefan gewann seinen zweiten Kampf im MMA und bewies das er sein Sambo auch aufs MMA antizipieren kann (Janosch Stefan konnte bei den Combat Sambo Weltmeisterschaften unter anderem Alexsander Emelianenko hinter sich lassen). Das sind nur zwei Kämpfe mit deutschen Profisportlern, die bei dieser Veranstaltung dabei waren. Ähnlich sehen die Fight Cards der anderen Veranstalter aus. Im Oktober, kommt es beispielsweise zum Aufeinandertreffen zwischen Christian Eckerlein, der bei Respect FC gegen Sebastian Baron gewann und Cengiz Dana. Ich weiß, alle Kämpfer sagen kaum einem der Leser was, aber es sind die besten deutschen Kämpfer die teilweise die Zeichen der Zeit erkannt haben und ihr Training Profihaft umgestellt haben, in einer Atmosphäre die nicht einfach ist. Deutsche Kämpfer erobern das Ausland Nebenbei konnten aber deutsche Kämpfer im Ausland auf sich aufmerksam machen. Der bei UFC 122 debütierende Pascal Krauss, wurde dabei zum unmittelbaren Nachfolger von Dan Hardy, in dem er bei Cage Rage den Weltergewichts Titel gewinnen konnte. Das bescherte ihm, in Folge auch den Vertrag bei der UFC. Bleibt abzuwarten, ob der junge Schüler von Gregor Herb weiter einen so steilen Aufstieg nimmt und ungeschlagen bleibt. Der Michelstädter Daniel Weichel nahm den Weg auf die Insel auf sich, um BAMMA Lightweight Champion zu werden. Ein Unterfangen, was ihm wieder nicht gelang. Dabei ist auffallend, dass er zwar oft, auch von der Presse, gut beschriebene Kämpfe abliefert, ihm aber irgendwo der ganz große Sprung nicht gelang. Den Irak-Deutschen Alan Omer verschlug es ebenso auf die Insel. Nachdem er sich bei BAMMA 2 überraschend den Federgewichtstitel erringen konnte, wurde er bei BAMMA 3 Opfer der britischen Punkterichter. Der Weg des jungen Stuttgarters, sollte ihn aber früher oder später nach Japan oder in die USA führen. Auch ein Schwergewicht kämpfte im Ausland. Die Rede ist von Andreas Kraniotakes. Dieser kämpfte bei WFC 9 und 10. War der Auftritt bei WFC 9 noch in mehrfacher Hinsicht erfolgreich, erstens sorgte er mit seinem Auftreten als Spartaner für Furore, zweitens mit seinem Auftreten war der Auftritt bei WFC 10 weniger erfolgreich. Big Daddy ging schon nach 10 Sekunden KO. [YOUTUBE]PDe6r5vUuRs[/YOUTUBE] Viel Arbeit liegt vor der Szene Wie schon gesagt, der Aufschwung ist deutlich erkennbar. 3 Deutsche MMA Kämpfer bei der UFC, mehrere Auftritte bei internationalen Veranstaltungen, gute Fightscards bei eigenen Promotionen. Hierbei ist zwar noch kein Star der Szene herausgewachsen, allerdings ist eine stetige Steigerung erkennbar. Der MMA Sport steht noch vor großen Aufgaben, beispielsweise muss man die Öffentlichkeit auf seine Seite ziehen. Hier arbeitet vor allem die FFA um ihren Präsidenten Andreas Stockmann dran, die sich darum kümmern, dass in Deutschland Kämpfe größtenteils nach gleichen Regeln stattfinden, die viel Öffentlichkeitsarbeit machen und so weiter. Hier gilt auch ein großer Dank von Seiten WWF4ever.de, die diese Arbeit sehr schätzen. Außerdem muss man den Kämpfern die Möglichkeit geben, wie ein Profi zu trainieren. Viele Kämpfer müssen nebenbei noch in ganz normalen Jobs arbeiten, weil das Geld sonst nicht reichen würde. Auch die Quantität und die Qualität der Kämpfer muss sich steigern. Umso mehr gute Gegner man auch in Deutschland findet, umso leichter fällt es das Trainingslager auch in Deutschland ab zu halten. Einige Kämpfer gehen teilweise schon den Weg ins Ausland und diesen Weg sollten auch weitere Kämpfer aus dem deutschen Raum gehen. Was bringt die Zukunft Beim Blick auf die Zukunft wird mir nicht Bange. Ein Verbot des MMA Sports ist momentan eher unwahrscheinlich. Die Veranstalter in Deutschland bringen sinnvolle Fightcards zu Stande, die nicht auf große Namen, sondern auf ausgeglichene Fights setzen. Die Trainingssituation in Deutschland verbessert sich und die UFC hält als großer Partner an Deutschland fest. Dies sollte sie auch in Zukunft tun. Nicht jede Promotion kann sich so gute Anwälte leisten, um Differenzen mit dem Veranstaltungsort aus dem Weg zu schaffen. Deswegen wurde letztes Jahr auch die Veranstaltung der XFC in der Berliner Max Schmelling Halle abgesagt. Die UFC braucht weniger Angst davor haben. Durch Sie, werden vorallem viele potenzielle Kämpfer der Zukunft auf den Sport aufmerksam. Deswegen ist es auch wichtig, dass der Sport wieder ins Fernsehen kommt. In Zukunft wird man in Europa noch einiges hören von unseren Sportlern, bis auf wenige nicht in der Europäischen Spitze, aber Leute wie David Baziak, Franco de Leonardis und die im Vorlauf genannten Fighter können bei Veranstaltungen der KSW, WFC oder anderer europäischer Promotion durchaus mitspielen. Das größte Potenzial haben momentan, nach meiner Einschätzung, Pascal Krauss und Alan Omer auch international erfolgreich zu sein. Sollte sich die Situation im deutschen MMA weiter verbessern, wird auch irgendwann ein großer Star dabei herauskommen. [YOUTUBE]dKF6Jxx_Eco[/YOUTUBE] Ein Fazit Zum Abschluss, möchte ich ein Fazit ziehen. Ein Entwicklungsland im MMA, sind wir nur noch in der Fernsehdarstellung unseres Sports. Aber auch hier wird es irgendwann Änderungen geben, wenn Kämpfer, wie die Fanpages, wie auch die Promoter sich den Arsch aufreißen um das MMA in Deutschland populär zu machen. Was unsere Veranstaltungen und unsere Kämpfer angeht sind wir ein Schwellenland. Es ist nur eine Frage der Zeit bis der MMA Sport in Deutschland Fuß fest. Ein besonderer Dank gilt den Promotern wie Ben Helm die trotz teilweise widriger Umstände es schaffen gute Veranstaltungen auf die Beine zu stellen und den Kämpfern die uns auch im Internet unter anderem bei Facebook oder StudiVz an ihrem Erfahrungen im Ring und außerhalb des Ringes teilhaben lassen und sich sehr Fan nah geben. Diese Kolumne, sollte ein kleinen Anstoß dazu geben, vielleicht mal vor der Haustür zu einem MMA Event zu gehen. Die Zeiten sind vorbei, wo bei solchen Veranstaltungen nur Biker, Rechtsradikale und Zuhälter waren. Das MMA wird Hoffähig, auch wenn es noch ein langer Weg bis zu den Phären des Boxens ist. Ich hoffe dieses Thema hat euch gefallen und bin für Kritik und Lob zugänglich. Entschuldigen möchte ich mich schon mal, für vergessene Kämpfer und Veranstalter, dass bedeutet keinesfalls das ihr schlechter seit. Bis zum nächsten Mal Christian Pahl aka The Russian Zar Bilder Quellen: http://www.bodo-elsbeck.com/8.jpg kravmaga-germany.de http://www.ufczone.de/m1/m1_teamgermany.JPG http://www.taifun-lutalivre.de/blog1/wp-content/uploads/2009/04/ufc99_poster-764067.jpg http://www.respectfc.com/images/respect4/Respect4-Plakat-b511px.jpg - The Russian Zar - 15.09.2010 Meinungen und Fragen zum Thema sind wie immer erwünscht, ich versuche alles so gut es geht zu beantworten... :winke: - Zar - 15.09.2010 Interessanter Bericht. Ich habe die UFC ein paar mal auf DSF gesehen, aber leider lief das ja oft sehr spät, oftmals gab es UFC-Nächte. Die Namen sagen mir leider alle nichts, aber ich finde es blöde, wie Ultimate Fighting in Deutschland zerlegt wurde. Ich finde die Kämpfe nicht brutal, da sie doch innerhalb strikter Regeln geführt werden, so mancher Boxkampf ist schlimmer. Ich schaue auch noch öfters mal K1 auf Eurossport, aber auch das gibt es leider immer seltener. Aber sehr gut geschrieben, Namensvetter ;) - The Russian Zar - 15.09.2010 Wenn man hier zum Beispiel den Arthur Abraham Kampf gegen Edison Miranda nimmt, der hat deutliche Brutalität gezeigt. Eurosport zeigt echt kaum noch K1? Hier gab es auch immer interessante Kämpfe auch wenn ich mir MMA lieber anschaue wie K1. Wenn du UFC schauen möchtest, dann kannst du das bei UFClive.com machen, die Events sind eine Woche kostenlos abrufbar. Eine gute Alternative um die UFC zu verfolgen. Um die Kämpfe deutscher Kämpfer zu schauen gebe einfach die oben genannten Namen, die nur ein Bruchteil der deutschen Szene ausmachen, bei Youtube ein. Danke im übrigen für das Lob :winke: - Zar - 15.09.2010 Gerne, ist ja auch berechtigt. Ein wenig bekommt man ja auch mit durch das MTV-Format, kann mir schon vorstellen, dass bei jungen Leuten das Interesse geweckt wird. Bully Beatdown heisst das ganze und ist recht unterhaltsame und zeigt eigentlich auch ganz gut, dass man für diesen Sport recht hart trainieren muss. Danke für den Tip mit der UFC! - The Russian Zar - 15.09.2010 Wobei das Bully Beatdown Topic eher zwiespältig gesehen werden muss. Hier gibt es im übrigen auch einen Thread im Forum, den ich gleich hochholen werde. Kannst da ja mal deine Meinung zum Topic kundtun. Heute nacht ist im übrigen eine Fight Night, heißt wenn du morgen Zeit hast kannst de schon einen UFC Event schauen. - The Crusher - 15.09.2010 Danke für diesen interessanten Überblick, Chris. Insgesamt für mich gut geschrieben. Was ist FFA und BAMMA? Steht das M bei M-1 für MAX? - The Russian Zar - 15.09.2010 FFA ist die Free Fight Assosication BAMMA muss ich nochmal genau schauen was das genau bedeutet. Das M steht nicht das ich wüsste für Max... - Double F - 16.09.2010 Danke für diesen kleinen Einblick ins Deutsche MMA. Immer mehr werden unter Vertrag genommen und deshalb finde ich Schwellenland als richtig ausgedrückt! Herb würde ich es gönnen, da er einfach auch bei Interviews eine Top Figur macht. Pascal Krauss ist für mich auch einer, der es schaffen kann. Bei Sobotta bin ich, wie du weißt Chris geteilter Meinung. Irgendwie fehlt mir bei seinen Kämpfen immer der gewisse Killer-Instinkt, egal ob das Training jetzt gut lief oder nicht. Siver hat den und deshalb ist er auch so erfolgreich. Hoffen wir mal, dass wir noch weitere auf dem Weg zur UFC oder anderen großen Promotions zu sehen bekommen. BAMMA heißt übrigens British Association of Mixed Martial Arts! Als kleine Kritik könnte ich anbringen, dass du eventuell mehr auf den ein oder anderen Fighter hättets eingehen können. Welchen Background er hat, wo er trainiert, Fight Rekord usw... Außerdem hätte ich es toll gefunden, wenn du einige Sachen etwas mehr erklärt hättest. Für mich war es teilweise schon schwer, wer jetzt die Legion, oder ähnliches bei M-1 war. Ich weiß, wo ich nachschaun muss, aber einige wissen das dann wohl eher nicht! Ansonsten aber wieder recht schön geschrieben, auch wenn im letzten Absatz das "Arsch auf reißen" überhaupt nicht in das Gesamte passte. Aber so lange es nur sowas ist, ok ;) Auf jeden Fall ein schöner Überblick, den du in künftigen Ausgaben vielleicht etwas mehr ins Detail bringen könntest, um den Leuten das deutsche MMA näher zu bringen! Danke dir!!
- The Russian Zar - 16.09.2010 Die Sache mit BAMMA habe ich Ronald gestern noch persönlich erklärt. Zu M1 hierbei ging es darum dass verschiedene Teams/Länder bei M1 angetreten sind um herauszubekommen welches Land das beste ist. Hier war halt neben den normalen Ländern auch mal einzelne Teams dabei. Zu der Fightervorstellung. Wir haben hier das Problem das dass Thema an sich doch relativ umfassend ist und das ich versucht habe einen gewissen Gesamtüberblick zu geben, dass hier und da vielleicht nicht alles aufs Detail gegangen ist, war von daher kaum ausweichend. Ob es eine Fortsetzung gibt weiß ich nicht. Wohl eher nicht, wenn es gewollt ist, werde ich aber zwischendurch immer mal nen paar Ergebnisse von Kämpfen reinschreiben... Am 9 Oktober kämpft bspw. Andreas Kraniotakes wieder bei GMC 2 gegen Thorsten Klein, vorallem für die NRW/Ruhrgebietler unter uns ist das ne Veranstaltung die sicherlich interessant wird. Vorallem da auch noch Christian Eckerlein auf Cengiz Dana treffen wird, nach seinem Sieg bei RESPECT 4. |