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Cycling News: Armstrong Sportler des Jahres - Druckversion

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Cycling News: Armstrong Sportler des Jahres - Nefercheperur - 04.01.2004

Lance Armstrong will 2004 wieder die Tour gewinnen und das mit einem groesseren Vorsprung als 2003 (62 Sekunden).Er werde noch haerter trainieren wie davor.

Unterdessen wurde Lance Armstrong zum Sportler des Jahres in den USA gewaehlt.Und das schon zum zweiten mal in Folge.Armstrong setzte sich gegen Allen Iversen und Baseball Legende Barry Bonds durch .

Unterdessen meldet Joseba Beloki anspruch auf den Tour Thron an,er sagte ganz klar Armstrong den Kampf an und will mit seinem neuen Team 2004 die Tour gewinnen.Beloki faehrt dann fuer das Team Broiches La Boulangere.

Auch Jan Ulrich,der dritte grosse Tour Favorit meldete sich und sagte nicht Armstrong sei sein groesster Gegner sondern er selbst.Er koenne sich nur selbst schlagen.Neben Armstrong und Beloki sieht Ulrich noch Tyler Hamilton als Favoriten.Zu Vinoukorov meinte Ulrich,das er kein Konkurrent sei,denn wenn er nichtmal seine eigenen Teamkollegen schlagen wuerde,dann koennte man die Mission Tour Sieg vergessen.



- DiViNo - 04.01.2004

Ich bezweifel mal das Beloki große Siegchancen hat.
Bisher hat ihn das mannschaftszeitfahren immer sehr gut getan , da er bei once war.
aber bei brioches la boulangere verfügt man imo nicht über diese qualität
aber es kann ja auch überraschungen geben

Übrigens sagte ullrich , dass er als erstes sich selber im weg steht und das erstmal meistern muss.
wenn er sich nich selber schlägt ,dann kann er auch die tour gewinnen.
Winokourow ist sehr wohl ein Konkurrent , denn auf den ertsen 1 bis 2 bergetappen zeigt sich erst wer der Kapitän ist.
das kann man vorher schlecht rausfinden , da es nur ein kurzen Prolog gibt , aber kein EZF


- Nefercheperur - 04.01.2004

Trotzdem wird Ulrich der Teamleader sein.Offiziell wird das keiner sagen und falls Ulrich einbricht wird Vonokourov halt Teamleader.Aber ansonsten wenn Telekom eine Chance haben will,und ich denke die hat man nur mit Ulrich,dann muss man alles auf Ulrich setzen.Denn es kann ein Vorteil von Armstrong sein,wenn Vinoukorov und Ulrich sich nicht helfen.Deshalb denke ich hinter den Kulissen ist klar,Ulrich auf 1,wenn kein Sturz oder Einbruch passiert.Wenn alles normal laeuft ist Ulrich staerker wie Vinoukorov.


- DiViNo - 07.01.2004

Wie ich heute in europas größter sportzeitschrift ( sport Bild ) gelesen hab , haben winokourow und ullrich schon im oktober 2003 bei einem besuch von ullrich in winos heimat kasachstan eine taktik erstellt , die vom team T - Mobile noch sicher verfeinert wird

Ullrich wird Kapitän sein
Allerdings hat Winokourow alle Freiheiten in den Bergen.
Wenn er angreift ist Armstrong nämlich verpflichtet nachzugehen.
wenn das passiert geht ullrich mit , notfalls drosselt wino das tempo falls armstrong doch zu stark ist.
wenn armstrong nicht mitgeht weiß Ullrich wohl , dass Armstrong schlagbar ist.
also ist es fast eine doppelte speerspitze.
Der Edelhelferjob ist nicht wino´s aufgabe.
Er ist also nicht so stark in tempoarbeit usw. eingebunden.
Edelhelfer wird Paolo Savoldelli sein.
Umgeben von Leuten wie z.B. Kessler , Klöden oder Cadel Evans
Bei santiago Botero muss man abwarten wie er sich dieses Jahr entwickelt.
er spielt sicher eine wichtige rolle im Teamzeitfahren , könnte bei guter Form in den Bergen aber auch noch eine wichtige rolle bekommen.
daniele nardello ( oder auch christian werner , matze Kessler ) sind Leute für Ausreißgruppen in den Bergen.
Wenn der Vorsprng sehr groß ist , ist US Postal da natürlich auch gefordert , falls halt keiner von ihnen in der Spitzengruppe ist.

Insgesamt gesehen find ich das so recht OK , wobei man das ein oder andere sicher besser bewerkstelligen kann.
Ein bisschen eigene Fantasie hab ich natürlich mit eingebracht.


- Nefercheperur - 07.01.2004

Das sieht man ;)
Erstens ist es noch weit hin bis dahin.Und zweitens ist Armstrong kein Anfaenger,der hat auch Helfer und wird bestimmt nicht auf so eine Simple Taktik reinfallen.
Ich gebe zum BSP mal zu bedenken 2003 bei der Tour,wo er Taktisch gut gefahren ist.Beloki fuhr die Loecher zu und Armstrong lies sich ziehen.Oder die Etappe wo Ulrich taktisch beschissen gefahren ist in den Pyrinaen.

Fazit: man kann vor der Tour keine Taktik machen,da die Situation waehrend der Tour die Taktik bestimmt,vielleicht faellt Armstrong aus oder Ulrich und dann? Oder Ulrich fuehrt,dann faehrt Vinokourov bestimmt nicht vorne weg ;)


- DiViNo - 08.01.2004

das beispiel von 2003 am tourmalet ist schlecht.
ullrich hatte da im gegensatz zu jetzt keinen einzigen helfer der an einem berg wie diesen voll weg gehen kann und auch für das gesamtklassement in frage kam

Und das mit dem Löcher zufahren von Beloki.
Da fuhr Beloki angriffe.
Armstrong konnte bloß nicht folgen.das hat er sogar selber gesagt , dass er anfangs in der hitze nicht so stark war.

Und Armstrong fehlt dieses Jahr heras.Sicher hat armstrong beltran oder rubiera.
Aber in der Breite ist sein Team schwächer.Auch fürs Teamzeitfahren.
Wen hat Armstrong denn fürs TZF noch? Nur Pena

Oder für die Berge außer Rubiera und Beltran.
Landis , Pena und Hincapie sind auch nicht grad spezialisten.


- Nefercheperur - 08.01.2004

Zitat:Original von PsYcHo
das beispiel von 2003 am tourmalet ist schlecht.
ullrich hatte da im gegensatz zu jetzt keinen einzigen helfer der an einem berg wie diesen voll weg gehen kann und auch für das gesamtklassement in frage kam
Das macht keinen unterschied trotzdem ist Ulrich damals taktisch schlecht gefahren.Armstrong war auch alleine,und ein Spitzenfahrer muss auch alleine entscheiden koennen.

Zitat:Und das mit dem Löcher zufahren von Beloki.
Da fuhr Beloki angriffe.
Armstrong konnte bloß nicht folgen.das hat er sogar selber gesagt , dass er anfangs in der hitze nicht so stark war.

BSP in den Alpen auf der Etappe wo Beloki stuerzte ,vorne war Jaksche,und Beloki greift hinten an,so kam die Gruppe nochmal ran.Das war Taktisch damals beschissen.Da Jaksche die Etappe gewinnen haette koennen,und am ende hollte Vinoukorov 20 Sekunden raus.

Zitat:Und Armstrong fehlt dieses Jahr heras.Sicher hat armstrong beltran oder rubiera.
Aber in der Breite ist sein Team schwächer.Auch fürs Teamzeitfahren.
Wen hat Armstrong denn fürs TZF noch? Nur Pena

es ist noch lang.Heras war sowieso kein zeitfahrer und hat dem Zeitfahren mehr geschadet wie geholfen.Es gibt noch Ekimov,immerhin Zeitfahr weltmeister.US Postal kann ja immernoch Leute verpflichten.Ausserdem ist ein team nicht alles.



- DiViNo - 09.01.2004

Beloki musste halt an sich selber denken.
er war der einzige once - fahrer mit ambitionen zum toursieg , von daher musste er jede chance nutzen

Sorry , ich hab gedacht jekimow hat aufgehört.der is aber auch schon hornalt.

und am toumalet war armstrong nicht allein.bis zu ullrichs angriff waren beltran und rubiera noch dabei.
is schon klar , dass die taktik scheiße war , aber armstrong musste mit dem akt wieder ranzukommen genauso viel kraft verpulvern.
von daher fehlte ullrich am letzten anstieg im gegensatz zu lance keine kraft.

Und Taktik etc. sind früher auch unbedeutend gewesen.
in den 70ern griff man so früh wie möglich an , riss alles auseinander
oder sogar noch 1997 und 1998 , pantani

1999 hatte escartin es auch so probiert und über 2 min. rausgeholt.
manchmal klappts , manchmal nicht


- Nefercheperur - 09.01.2004

Zitat:Original von PsYcHo
aber armstrong musste mit dem akt wieder ranzukommen genauso viel kraft verpulvern.
von daher fehlte ullrich am letzten anstieg im gegensatz zu lance keine kraft.
?( verstehe ich nicht ganz.Wie Armstrong spaeter zugab war es seine Taktik alle Kraft zu sparen bis zum letzten berg,wo er ja stuerzte mit Iban Mayo durch den Zuschauer,wo Ulrich wartete und dann Armstrong in ganz alt aussehen lassen.

Zitat:Und Taktik etc. sind früher auch unbedeutend gewesen.
in den 70ern griff man so früh wie möglich an , riss alles auseinander
oder sogar noch 1997 und 1998 , pantani

Eddie Merckx,der Kannibale ;) auch ein gutes BSP dafuer.Aber frueher war auch noch nicht so die Fahredichte so hoch wie heute.Heute haben wir an der Spitze die ersten 20 Fahrer innerhalb von 30 Minuten.Man schaue sich mal eine Tour 1970 an da hatte der 20 schon 1 Stunde rueckstand Breites Grinsen

Aber dein letzter Satz stimmt,manchmal gehts gut manchmal nicht.Es kann immer eine Ueberraschung geben,was das ganze natuerlich umso spannender macht. Smile (8)


- DiViNo - 10.01.2004

aber wie soll armstrong denn kraft sparen , wenn er ullrich hinterhergehen muss?
und man hat ja gesehen das es ein kraftakt war.


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