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Dear WWE: Where Have All the Heels Gone? (artikel)
#1
Mal ein Artikel zum Anregen einer Diskussion:

Yahoo Artikel

http://sports.yahoo.com/news/dear-wwe-wh...VM-;_ylv=3
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#2
Okay dann fange ich mal an, der Schreiber des Artikels hat sicher Recht das weniger Turns ein Vorteil waeren, und die PG Era eine Rolle spielt.

Ansonsten sehe ich ein paar Sachen die in dem Artikel nicht stehen. Zum Beispiel das es kaum einen Unterschied ausmacht heutzutage ob man Face oder Heel ist, weil der Face sich fast genauso verhaelt wie der Heel oder der Heel sich fast genauso verhaelt wie der Face. Dann gibt es kaum Regeln, bzw. werden die Regeln nicht konsequent angewendet. Wo es keine kosequenten Regeln gibt, kann auch nicht betrogen werden.

Ein weiterer Punkt haengt imo mit den Fans zusammen. Immer dann wenn ein Heel so gut ist, dann wird er irgendwann bejubelt von den Fans und die WWE turnt ihn Face. Das war vor einigen Jahren bei CM Punk so, oder in der Attitude Era bei Steve Austin 1997 und The Rock 1999. Was heraus kommt ist eine Weichgespuelte Heel Version dann von den Charackteren die sie als Heel verkoerperten.
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#3
Und genau desshalb ist es wahrscheinlich so schwer ordentliche Heels aufzubauen. Es gibt auch keine typischen Heel Aktionen mehr. Wenn ein Heel der bei den Fans ankommt, kann er den Babyface windelweich prügeln und bekommt dafür noch Pops. Auch Frauen zu schlagen führt zu Jubelstürmen, was man an Steve Austin ja gut beobachten konnte. Einzig und allein, wenn man Amerika beleidigt, zieht es Heat. Und zwar auf dem einfachsten und stumpfestem Weg. Ich glaube einfach, dass das "Gut/Böse" Schema im Wrestling seit 15 Jahren einfach nicht mehr funktioniert und sich vieles in Grautönen abspielt. Im Grunde gefällt mir das auch, da so etwas eine größere Charakterentwicklung hervorrufen kann, wenn es die Booker nur mal nutzen würden.
Zu viele Turns sind auch so Ding. Meist liegt es ja an der Intensität des Turns, dass das Ganze nicht funktioniert. Bestes Beispiel ist für mich Kurt Angle. Seine Face und Heelrollen liegen so dermaßen weit auseinander, dass man denkt, das es sich um zwei völlig verschiedene Personen handelt. Klar, dass das dann albern wirkt.
Richtig gute Heels in den letzten Jahren waren für mich eigentlich nur Bully Ray, Bobby Roode und Kevin Steen.
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