19.02.2003, 20:49
Confidential Report vom 15.2.03
[Bild: http://www.wrestlingzone.ru/graf/confidential.gif]
Vorher muss ich noch kurz sagen das es eine Wiederholung vom 3.8.02 war.
„Mean“ Gene begrüßt die Zuschauer und gibt einen Überblick über die „WWF/WCW Monday Night Wars“ in den späten 90er Jahren. Die heutige Cover-Story handelt von der krisengeschüttelten WCW, bei der schließlich im März 2001 die Lichter ausgingen und die von dem einstigen Rivalen WWF aufgekauft wurde. Frühere Superstars wie Hulk Hogan, Chris Jericho, Booker T und Big Show kommen zu Wort. Schliesslich wird es noch Statements vom damaligen Verantwortlichen in der WCW, Eric Bischoff, geben – heute General Manager von Raw.
Booker T und Eric Bischoff kommen zu Wort und erinnern daran, dass die nWo das Markenzeichen der WCW war. Chris Jericho erzählt, dass Eric Bischoff sich mehr und mehr als der alleinige Verantwortliche für den Erfolg der nWo-Storyline sah. Big Show meint die nWo wäre zwar sehr erfolgreich gestartet, doch dann an Krebs erkrankt. Bischoff gibt zu, dass er es zugelassen hat, dass die nWo damals so außer Kontrolle geriet und die Storyline immer unverständlicher wurde. Big Show fügt hinzu, dass dadurch dass Bischoff ein Teil der nWo war, immer mehr Distanz zwischen den WCW Wrestlern, hauptsächlich den Undercardern, und Bischoff selbst entstand. Er meint, Bischoff habe nicht genug Menschenkenntnis besessen und habe sich damals manchmal wie ein Idiot verhalten. Hulk Hogan kommt nun zu Wort und bestätigt, dass Bischoff sein Augenmerk immer auf die großen Namen hatte und so nicht für die anderen da sein konnte. Bischoff selbst erzählt, dass es in der WCW einfach keine klare Struktur gab. Big Show ergänzt, dass wichtige Entscheidungen öfters in 5 Minuten getroffen wurden. Chris Jericho erzählt, dass er einmal ein Paket von der WCW-Leitung geschickt bekam, indem sich nichts befand. Hulk Hogan meint, dass das größte Problem aber die hochdotierten Verträge waren. Jericho erwähnt, dass er eigentlich nur 100 000 $ Gehalt haben wollte, Eric Bischoff ihm aber 165 000$ zusprach. Zunächst war er sehr begeistert darüber, doch habe er sich dann geärgert, dass er nicht mehr verlangt hatte. Bischoff meint, dass er die Verträge so hoch dotieren konnte, wie er es wollte, weil Ted Turner sich bereit erklärte eine Riesenmenge Geld in die WCW zu stecken. Hogan ergänzt hierzu, dass er in der WCW etwa das 3-fache des Gehaltes aus seiner ersten WWF-Zeit verdiente. Bischoff erzählt, dass Turner’s Finanzspritzen eine gute Verhandlungsbasis schufen, besonders bei den gestandenen Superstars. Big Show erzählt, dass er ziemlich frustriert war, dass er als WCW Champion deutlich weniger verdiente als die großen Superstars. Booker T meint, dass das unendliche Geld einige dazu veranlasste das eigentliche TV-Produkt zu vergessen. Er hatte öfters das Gefühl, dass die Bestverdiener ihre Matches nicht allzu ernst nahmen sondern sich vielmehr auf die nächtliche Kneipentour freuten. Jericho stimmt zu und fügt hinzu, dass je höher das Gehalt war umso mehr das eigene Ego wuchs. Das Management wurde immer weniger gemocht und 1998 wurde die Stimmung zusehends schlechter. Eric Bischoff meint zum Schluss des ersten Teil dieses Segments, dass der August 1998 der Wendepunkt zum Schlechten in der WCW war.
Nach der Werbung leitet Gene zum „Before they were Superstars“ Segment über, dass sich dieses Mal mit den früheren Tag Team Champions Edge & Christian beschäftigt. Die Beiden wuchsen in der selben Stadt auf und entdeckten das Wrestling im TV und wollten von da an nur noch Wrestler werden. Sie nahmen viel auf sich und wrestleten sogar während der Schulzeit. Edge nannte sich „Blomb Bomber“ und Christian war „Sweet Daddy Freako“. Christian etrwähnt, dass er seinen gesamten Studentenlohn in die Wrestling-Ausbildung steckte.
Okerlund gibt einen kurzen Überblick über die Karriere des 5-maligen WCW-Champions Booker T. Booker T war in seinen jüngeren Jahren 2-mal im Gefängnis. Anschließend zeigt Booker T sein Haus in Atlanta. Sein ganzer Stolz ist ein Bild von ihm und Muhammad Ali.
Weiter geht es nun mit der Cover Story. Gene meint, dass der Untergang der WCW bei der Survivor Series 1997 begann. Der legendäre „Montreal Screw Job“ war das letzte Match von Bret Hart in der WWF, doch Gene meint der wirkliche Verlierer war Eric Bischoff. Hulk Hogan stellt die Dinge erzählt, dass Bret Hart anschließend für ein großes Gehalt in die WCW ging und er sich mit Bret freute, doch fragte er sich ob dieses Gehalt sinnvoll sei, war Bret’s Zugkraft in der WCW doch fraglich. Bischoff gibt zu, dass es ein großes Problem war sobald das Gehalt von Bret Hart öffentlich bekannt wurde. Big Show meint, dass die WCW zunächst keine passende Storyline für Bret Hart hatte und er die ersten 9 Monate keine tragende Rolle einnahm.
Hogan und Booker T meinen, ein weiteres Problem sei der ausbleibende Profit gewesen. Bischoff geht zu aktuelleren Bezügen über, die Fusion von AOL/Time Warner mit der WCW. Er erzählt, dass er einmal bei einer Sitzung dabei war, wo ihm unbekannte und wrestlingfremde Herren ihm vorschrieben, wie eine WCW Show auszusehen habe. Hogan bestätigt, dass diese Herren keine Ahnung vom Wrestling hatten. Big Show meint, dass außer Ted Turner selbst sich sonst niemand um die WCW kümmerte. Bischoff betont seine Bewunderung für Ted Turner und bezeichnet ihn als risikofreudigen Menschen. Mit dem Einstieg von AOL TimeWarner änderte sich dann das Arbeitsklima in der WCW. Bischoff meint nach der Fusion habe die Arbeit keinen Spaß mehr gemacht, Risken wurden keine mehr eingegangen. Booker T meint, dass diese Herren es tatsächlich fertig gebracht hätten den WCW-Karren endgültig an die Wand zu fahren.
Bischoff meint, dass auch viele Dinge vor sich gingen von denen er nichts wusste. Jericho meint, dass es im Januar 1999 richtig schlimm wurde und er zu diesem Zeitpunkt entscheiden habe, seinen Vertrag, der damals noch 8 Monate lief nicht mehr zu verlängern. Big Show beschreibt seine Vertragsverhandlungen mit Eric Bischoff als schrecklich. Wurde ihm doch eine Gehaltserhöhung verweigert mit der Begründung er habe zu wenig Popularität. Dies brachte ihn dazu die WCW zu verlassen und kein noch so großer Geldbetrag hätte ihn davon überzeugt können weiter in der WCW zu bleiben.
Es geht nun mit den letzten Tagen der WCW weiter. AOL/Time Warner wollte die WCW verkaufen und Bischoff hatte einige Interessenten für die Übernhame der WCW, doch leider konnte man sich nicht über die Übernahme einigen. Bischoff erzählt, dass er sehr enttäuscht war, dass die Übernahme nicht zu Stande kam, doch sei er immer stolz gewesen ein Teil der WCW gewesen zu sein.
Weiter geht es mit einem Update zu Rhyno. Der frühere ECW Champion war zum damaligen Zeitpunkt 9 Monate mit einer Nackenverletzung außer Gefecht. Rhyno meint, dass seine Verletzung ganz einfach auf seine häufigen Matches zurückzufuhren sei, doch habe er während eines Hardcore Matches bei einer House Show einen Stich gespürt. Anschließend sei er zum Arzt gegangen um einen MRI-Scan zu machen, da er weder arbeiten noch schlafen konnte. Eine schwere Nackenverletzung wurde festegestellt, außerdem ein Trizeps-Schaden.
Nach der Operation wurde Rhyno informiert, dass er etwa ein Jahr ausfallen wird. Dies löste in Rhyno tiefe Enttäuschung aus, doch nun da seine Leidenszeit sich dem Ende nähert, habe er wieder neuen Mut geschöpft. Er war beim Vengeance PPV Backstage anwesend und feierte seine Rückkehr ins WWE TV beim folgenden Raw. Rhyno, meint dass Eric Bischoff sehr erpicht sei, ihn für das Raw-Roster zu verpflichten, doch dazu könne er im Moment noch nichts entscheidendes sagen.
Im letzten Segment geht es noch kurz um Al Snow. Snow macht Hockey Jerseys in Handarbeit und versucht immer so viele wie möglich auf einmal zu tragen. Einmal trug er 21 auf einmal und wäre dabei fast zusammengebrochen.
Es gibt noch einen Hinweis auf die nächste Confidental AUsgabe bis Confidental Off-Air geht.
[Bild: http://www.wrestlingzone.ru/graf/confidential.gif]
Vorher muss ich noch kurz sagen das es eine Wiederholung vom 3.8.02 war.
„Mean“ Gene begrüßt die Zuschauer und gibt einen Überblick über die „WWF/WCW Monday Night Wars“ in den späten 90er Jahren. Die heutige Cover-Story handelt von der krisengeschüttelten WCW, bei der schließlich im März 2001 die Lichter ausgingen und die von dem einstigen Rivalen WWF aufgekauft wurde. Frühere Superstars wie Hulk Hogan, Chris Jericho, Booker T und Big Show kommen zu Wort. Schliesslich wird es noch Statements vom damaligen Verantwortlichen in der WCW, Eric Bischoff, geben – heute General Manager von Raw.
Booker T und Eric Bischoff kommen zu Wort und erinnern daran, dass die nWo das Markenzeichen der WCW war. Chris Jericho erzählt, dass Eric Bischoff sich mehr und mehr als der alleinige Verantwortliche für den Erfolg der nWo-Storyline sah. Big Show meint die nWo wäre zwar sehr erfolgreich gestartet, doch dann an Krebs erkrankt. Bischoff gibt zu, dass er es zugelassen hat, dass die nWo damals so außer Kontrolle geriet und die Storyline immer unverständlicher wurde. Big Show fügt hinzu, dass dadurch dass Bischoff ein Teil der nWo war, immer mehr Distanz zwischen den WCW Wrestlern, hauptsächlich den Undercardern, und Bischoff selbst entstand. Er meint, Bischoff habe nicht genug Menschenkenntnis besessen und habe sich damals manchmal wie ein Idiot verhalten. Hulk Hogan kommt nun zu Wort und bestätigt, dass Bischoff sein Augenmerk immer auf die großen Namen hatte und so nicht für die anderen da sein konnte. Bischoff selbst erzählt, dass es in der WCW einfach keine klare Struktur gab. Big Show ergänzt, dass wichtige Entscheidungen öfters in 5 Minuten getroffen wurden. Chris Jericho erzählt, dass er einmal ein Paket von der WCW-Leitung geschickt bekam, indem sich nichts befand. Hulk Hogan meint, dass das größte Problem aber die hochdotierten Verträge waren. Jericho erwähnt, dass er eigentlich nur 100 000 $ Gehalt haben wollte, Eric Bischoff ihm aber 165 000$ zusprach. Zunächst war er sehr begeistert darüber, doch habe er sich dann geärgert, dass er nicht mehr verlangt hatte. Bischoff meint, dass er die Verträge so hoch dotieren konnte, wie er es wollte, weil Ted Turner sich bereit erklärte eine Riesenmenge Geld in die WCW zu stecken. Hogan ergänzt hierzu, dass er in der WCW etwa das 3-fache des Gehaltes aus seiner ersten WWF-Zeit verdiente. Bischoff erzählt, dass Turner’s Finanzspritzen eine gute Verhandlungsbasis schufen, besonders bei den gestandenen Superstars. Big Show erzählt, dass er ziemlich frustriert war, dass er als WCW Champion deutlich weniger verdiente als die großen Superstars. Booker T meint, dass das unendliche Geld einige dazu veranlasste das eigentliche TV-Produkt zu vergessen. Er hatte öfters das Gefühl, dass die Bestverdiener ihre Matches nicht allzu ernst nahmen sondern sich vielmehr auf die nächtliche Kneipentour freuten. Jericho stimmt zu und fügt hinzu, dass je höher das Gehalt war umso mehr das eigene Ego wuchs. Das Management wurde immer weniger gemocht und 1998 wurde die Stimmung zusehends schlechter. Eric Bischoff meint zum Schluss des ersten Teil dieses Segments, dass der August 1998 der Wendepunkt zum Schlechten in der WCW war.
Nach der Werbung leitet Gene zum „Before they were Superstars“ Segment über, dass sich dieses Mal mit den früheren Tag Team Champions Edge & Christian beschäftigt. Die Beiden wuchsen in der selben Stadt auf und entdeckten das Wrestling im TV und wollten von da an nur noch Wrestler werden. Sie nahmen viel auf sich und wrestleten sogar während der Schulzeit. Edge nannte sich „Blomb Bomber“ und Christian war „Sweet Daddy Freako“. Christian etrwähnt, dass er seinen gesamten Studentenlohn in die Wrestling-Ausbildung steckte.
Okerlund gibt einen kurzen Überblick über die Karriere des 5-maligen WCW-Champions Booker T. Booker T war in seinen jüngeren Jahren 2-mal im Gefängnis. Anschließend zeigt Booker T sein Haus in Atlanta. Sein ganzer Stolz ist ein Bild von ihm und Muhammad Ali.
Weiter geht es nun mit der Cover Story. Gene meint, dass der Untergang der WCW bei der Survivor Series 1997 begann. Der legendäre „Montreal Screw Job“ war das letzte Match von Bret Hart in der WWF, doch Gene meint der wirkliche Verlierer war Eric Bischoff. Hulk Hogan stellt die Dinge erzählt, dass Bret Hart anschließend für ein großes Gehalt in die WCW ging und er sich mit Bret freute, doch fragte er sich ob dieses Gehalt sinnvoll sei, war Bret’s Zugkraft in der WCW doch fraglich. Bischoff gibt zu, dass es ein großes Problem war sobald das Gehalt von Bret Hart öffentlich bekannt wurde. Big Show meint, dass die WCW zunächst keine passende Storyline für Bret Hart hatte und er die ersten 9 Monate keine tragende Rolle einnahm.
Hogan und Booker T meinen, ein weiteres Problem sei der ausbleibende Profit gewesen. Bischoff geht zu aktuelleren Bezügen über, die Fusion von AOL/Time Warner mit der WCW. Er erzählt, dass er einmal bei einer Sitzung dabei war, wo ihm unbekannte und wrestlingfremde Herren ihm vorschrieben, wie eine WCW Show auszusehen habe. Hogan bestätigt, dass diese Herren keine Ahnung vom Wrestling hatten. Big Show meint, dass außer Ted Turner selbst sich sonst niemand um die WCW kümmerte. Bischoff betont seine Bewunderung für Ted Turner und bezeichnet ihn als risikofreudigen Menschen. Mit dem Einstieg von AOL TimeWarner änderte sich dann das Arbeitsklima in der WCW. Bischoff meint nach der Fusion habe die Arbeit keinen Spaß mehr gemacht, Risken wurden keine mehr eingegangen. Booker T meint, dass diese Herren es tatsächlich fertig gebracht hätten den WCW-Karren endgültig an die Wand zu fahren.
Bischoff meint, dass auch viele Dinge vor sich gingen von denen er nichts wusste. Jericho meint, dass es im Januar 1999 richtig schlimm wurde und er zu diesem Zeitpunkt entscheiden habe, seinen Vertrag, der damals noch 8 Monate lief nicht mehr zu verlängern. Big Show beschreibt seine Vertragsverhandlungen mit Eric Bischoff als schrecklich. Wurde ihm doch eine Gehaltserhöhung verweigert mit der Begründung er habe zu wenig Popularität. Dies brachte ihn dazu die WCW zu verlassen und kein noch so großer Geldbetrag hätte ihn davon überzeugt können weiter in der WCW zu bleiben.
Es geht nun mit den letzten Tagen der WCW weiter. AOL/Time Warner wollte die WCW verkaufen und Bischoff hatte einige Interessenten für die Übernhame der WCW, doch leider konnte man sich nicht über die Übernahme einigen. Bischoff erzählt, dass er sehr enttäuscht war, dass die Übernahme nicht zu Stande kam, doch sei er immer stolz gewesen ein Teil der WCW gewesen zu sein.
Weiter geht es mit einem Update zu Rhyno. Der frühere ECW Champion war zum damaligen Zeitpunkt 9 Monate mit einer Nackenverletzung außer Gefecht. Rhyno meint, dass seine Verletzung ganz einfach auf seine häufigen Matches zurückzufuhren sei, doch habe er während eines Hardcore Matches bei einer House Show einen Stich gespürt. Anschließend sei er zum Arzt gegangen um einen MRI-Scan zu machen, da er weder arbeiten noch schlafen konnte. Eine schwere Nackenverletzung wurde festegestellt, außerdem ein Trizeps-Schaden.
Nach der Operation wurde Rhyno informiert, dass er etwa ein Jahr ausfallen wird. Dies löste in Rhyno tiefe Enttäuschung aus, doch nun da seine Leidenszeit sich dem Ende nähert, habe er wieder neuen Mut geschöpft. Er war beim Vengeance PPV Backstage anwesend und feierte seine Rückkehr ins WWE TV beim folgenden Raw. Rhyno, meint dass Eric Bischoff sehr erpicht sei, ihn für das Raw-Roster zu verpflichten, doch dazu könne er im Moment noch nichts entscheidendes sagen.
Im letzten Segment geht es noch kurz um Al Snow. Snow macht Hockey Jerseys in Handarbeit und versucht immer so viele wie möglich auf einmal zu tragen. Einmal trug er 21 auf einmal und wäre dabei fast zusammengebrochen.
Es gibt noch einen Hinweis auf die nächste Confidental AUsgabe bis Confidental Off-Air geht.
