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Life of Agony Reunion Tour 2003
#1
Oh my god! dks, das wichtigste, beste und einschneidenste Ereignis hast du bei deinen ganzen Touren nicht berücksichtigt.

DENN:
Keine Ahnung seit wann dies feststeht, aber ich habe es heute erst gelesen und es hat mir fast Tränen in die Augen getrieben. Muss daran liegen, dass LOA eine der ersten bands waren, die ich live gesehen habe. Zu den Fakten: Nachdem LOA drei Dates in New Jersey im August spielen werden, wird im Herbst eine ausgedehnte Tour durch Europa folgen. Im September wird ausserdem eine Doppel Live CD erscheinen. Ebenefalls wird es vor den LOA Gigs noch eine Tour von Keith Caputo, dem Frontman der Band geben, der dieses jahr sein zweites Solo-Album veröffentlichen wird.

Hier alle Tour Daten:

Life of Agony
10/19/03 Capitol Offenbach, GER
10/21/03 Soundgarden Dortmund, GER
10/22/03 Docks Hamburg, GER
10/23/03 Columbia Halle Berlin, GER
10/24/03 Werk 2 Leipzig, GER
10/25/03 Planet Music Vienna, AUT
10/27/03 Live Music Hall Koln, GER
10/28/03 Longhorn Stuttgart, GER
10/29/03 Rockhouse Salzburg, AUT
10/30/03 Elserhalle Munich, GER
11/01/03 Abart Zurich, SWI
11/03/03 Kulturfabrik Luxembourg

Keith Caputo
So. 07.09.03 Aschaffenburg: Colos Saal
Mi. 01.10.03 Dresden: Starclub
Do. 02.10.03 Berlin: Magnet
Sa. 04.10.03 Hamburg: Logo
So. 05.10.03 Köln: Prime Club
Mo. 06.10.03 Bochum: Zeche

Ich weiß nicht ob ich heulen, springen, feiern, saufen oder in Depris (wegen der Musik) verfallen will. WELCH EIN TAG!
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#2
dachte ehh hier interessiert LoA niemanden... hab ich mich aber mal wirklich getäuscht... :rolli:

aber geili isses natürlich schon, im Abart werd ich natürlich mit von der Partie sein... Breites Grinsen
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#3
LOA ist für mich DIE Götterband überhaupt. Habe sie schon 1995 gesehen und war damasl restlos begeistert. Ich hoffe nur, dass ich es mir irgendwie leisten kann auch zu Keith in Köln zu gehen. In einem 200 Mann Club wäre das bestimmt sehr genial. Ich hoffe nur, dass LOA die halle wenigstens halbwegs füllen können in Köln. '95 war die Halle viellechit zu 2/3 gefüllt und damals nach Erscheinen des 2. Albums wohl auf ihrem Zenit angekommen. Wer weiß wieviel Leute heute sich noch an die Band erinnern und zum Konzert kommen werden. Ich freue mich jedoch riesig und kann es jetzt schon kaum noch erwarten. WIE GEIL! (8)
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#4
Das Keith Caputo Konzert war nun und ich will euch meine Gedanken nicht vorenthalten:

Sonntag abend begab ich mich zum Keith Caputo Konzert nach Köln. Der Prime Club war ausverkauft, was bei einer Kapazität von schätzungsweise 300 Zuhörern auch nicht so schwer sein sollte. Die Vorband habe ich größtenteils verpaßt, was einmal wohl an den Parkplätzen (warum fahre ich auch mit dem Auto?) und andererseits am Zeitverständnis von sowohl Veranstalter als auch mir lag ( wie kann man auch nur Einlaßzeit mit Beginnzeit verwechseln und warum begann die Vorband schon vor der eigentlich Beginnzeit?) Aber egal. Die Band war jedenfalls recht unterhaltsam und stimmte schon schön auf Keith Caputo ein. Caputo als Solokünstler spielt eine schwer zu beschreibende Richtung. Ich würde es als eine Mischung aus Rock und Balladen beschreiben mit Tendenz zum Rock. Dazu hat seine Musik vor allem durch seine Texte und auch seine charismatische Stimme (wenn man Caputo mit seinen vielleicht 160cm sieht, glaubt man kaum, dass der Mann eien derartige Stimme hat) einen psychedelischen oder vielleicht besser ausgedrückt depressiven Touch.
Caputo selber würde ich als so ziemlich letzten wahren Anti-Star definieren, wobei viel schon zu sehr in Richtung Gimmick ging. Allerdings hatte er diese Anti-Star Haltung auch schon zu LOA Zeiten und diese Haltung ist irgendwie geblieben. Dies macht sich in vielerlei Dingen bemerkbar (um auch mal zum Konzert zu kommen). Zum einen verlor er so gut wie kein Wort über die anstehende LOA Tour. Nur bei eienm Zwischenruf, nach einem LOA Lied meinte er, dass er Let's Pretend bei den Agony Gigs spielen werde. Desweiteren forderte er alle Besucher auf sein neues Album, welches nicht vertrieben wird, aus dem Netz zu laden und möglichst vielen Leuten bereitzustellen. Aber auch in seinen Texten kommt diese Haltung durch, z.B. in Rainbow Deadhead: "Cobain was murdered by you". Aber wie gesagt, dies sieht doch sehr nach Gimmick aus. Wenn man Caputo allerdings einmal in einem Interview oder auf der Bühne gesehen hat, sollte man wissen, dass dies eben nicht nur Gimmick ist.
Und so spielte Caputo zwei Stunden Songs aus seinem ersten und dem zweiten, nicht erschienen Album und er konnte restlos begeistern. Unter anderem spielte er (auch wenn die Lieder eh niemand kennt) Charade, Solar Plexus, New York City, Cobain (Rainbow Deadhead), Honeycomb, Liver Rock Star, Got Monsters und als Zugaben Selfish und Everything under the Sun. Die knapp 18 Euro haben sich für die drei Stunden erstklassiger, wenn auch manchmal depressiv machender, Unterhaltung absolut gelohnt. Wer morgen noch die Chance hat nach Bochum zu fahren, sollte sich dies nicht entgehen lassen. Denn in ein paar Wochen werden LOA Songs gespielt und das Konzert wird einen ganz anderen Charakter haben. Aber dazu mehr in etwas mehr als drei Wochen, auch wenn es nur wenige bis niemanden interessiert.
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#5
Hoert sich recht interessant an.Ich kenne diesen Kuenstler nicht,man moege mir verzeihen ;),ich kann deshalb nur allgemein was von mir geben .Aber ich gehe selber gerne auf solche "Konzerte" in Bars kleinen Hallen etc wo Independent Kuenstler auftretten.Das hat eine gute stimmung und atmosphaere.Ich war zum BSP bei Dido wo noch kein schwein sie kannte Breites Grinsen .Oder Beverly Mahood,Black Pearl usw,aber die kennt natuerlich keiner 8)
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#6
Nun bin ich selig!

Nach zwei Vorbands, die naja eben Vorbands waren, gab es dann endlich die Reunion in Köln. Direkt wurde mit River Runs Red und This Time kräftig Stimmung gemacht. Keith Caputo musste im Grunde nichts sagen. Das Punblikum war direkt hinter ihm und der Band. Vor allem spielte man Material der ersten beiden Alben, darunter Through and Through, My Eyes, Method of Groove, Other Side of the River, How ist would be und weitere. (Eine komplette Auflistung dürfte kaum Sinn ergeben.) Dazu gab es noch drei Songs vom letzten Album Soul Searching Sun. Nach Hause geschickt wurde man mit Underground. Vor allem Joey Z. und Alan Robert (ihm auch nur indirekt, ist eben ein ruhiger) die Freude beim spielen förmlich an, während Keith Caputo still und heimlich genoß. Das Publikum ging bis zum Ende voll mit und ich habe mehr als nur eine lebende Leiche gesehen. So hatten alle, Band un Publikum ihren Spass und ich bin selig.
BTW: Mir war überhaupt nicht bewußt wie sehr man sich doch über derart depressive Texte so Freuen kann.

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