02.12.2005, 23:56
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Die UFC schwebt momentan auf einer Erfolgswelle, aber mir kommt es so vor, wie erfolgreicher die UFC wird, desto schlechter werden ihre Shows. Das ist jedenfalls eine Erkentniss zu der ich in den letzten drei Jahren gekommen bin. Die UFC hat Erfolg weil sie keine Konkurrenz hat in Nord Amerika, und den Vorteil hat einen relativ neuen Sport ins Mainstream (TV) zubringen. Sollten aber mal die Amerikanischen Fans etwas von Pride FC hoeren, und sollte Pride FC wirklich ernsthaft auf den Amerikanischen Markt draengen (wonach es noch nicht aussieht), dann haette die UFC eine Konkurrenz und ein ernsthaftes Problem. In der naechsten Woche kommt hierzu von mir eine Kolumne die sich mit dem Thema UFC vs Pride FC ausfuehrlich beschaeftigt. Einige meiner Vorschlaege koennten auch fuer andere Promotions gelten, und einige Vorschlaege sind durch die State Athletic Commissions nicht umsetzbar. Folgend mal 10 Punkte bei denen ich denke das sie die UFC erheblich verbessern koennten bzw sie mir gefallen.
10. Keine Post Fight Interviews mehr
“Zuerst einmal moechte ich meinen Sponsoren danken ohne die dieser grossartiger Erfolg nicht zustande gekommen waere. Da waere zum einen McDonald, die diesen suessen Chickenwings machen. Dann natuerlich Fight Gear die mir $200 bezahlen damit ich sie hier erwaehne. Und last but not least meinen ganzen Freunden, Jesus Christ, Nissan & Toyota, meiner Frau meinen zwei ungeborenen Soehnen und meinen Trainingspartnern die sich jeden Tag den Arsch aufreissen, Great Guys“. Oh sorry, kleiner Upfuck ich dachte ich stehe gerade im Octagon nach einem Fight. Das geht bestimmt nicht gegen die Fighter, aber bei jedem UFC Event ist das einer der Hauptkritikpunkte und sieht es einfach nach einer B-Level Show aus. Die Fighter bringen sogar Zettel mit und lesen ihre Sponsoren ab. Joe Rogan fragt etwas, und als Antwort bekommt er das er erstmal seinen Sponsoren danken will. Ein absolutes Unding. Die UFC hat bei UFN2 ihren Fighters $2000 bezahlt, damit sie nicht ihren Sponsoren danken muessen. Das ist schonmal der erste Schritt, das man den Fightern mehr bezahlt, damit die Fightgage hoeher ist als das Sponsoring. Vielleicht sollte die UFC auch ueberlegen, das man dem Gewinner eines Fights, einfach nicht interviewt, sondern ihm das Mic gibt und er in 30-45 Sekunden sagen kann was er will (ausser den Sponsoren zudanken). So macht es Pride FC, und das kommt um welten besser rueber als die kuenstlichen Interviews bei der UFC.
9. No More Celebrities
Das ist ein Punkt denn ich wirklich hasse, vorallem seit diesem Jahr. Frueher wurden 1-2 Celebrities eingeblendet, meistens war eine von beiden Juliette Lewis und der andere Michael Clark Duncan oder Chuck Zito. Nun da die UFC Mainstream und momentan “IN“ ist sieht man nur noch Celebrities, und dann werden sie noch alle paar Minuten eingeblendet. Das waere ja schon schlimm genug, aber dann werden diese Celebrities auch noch gefragt wer im Main Event gewinnt. Was interessiert mich was Vin Diesel, Shaq, Mario Lopez, Chuck Zito, Pamela Anderson, Cindy Crawford, Vanilla Ice, Ray Liotta, Mick Foley, Ice T oder sonst irgendein “Celebrity“ denken wer im Main Event gewinnt? Das interessiert doch keinen, und vorallem wenn jeder MMA Fan heraushoert aus ihren Statements das sie keine Ahnung haben worueber sie eigentlich reden. Tut die NFL beim Superbowl Celebrities ihre Meinung abgeben lassen wer gewinnt? Nein man befragt alte NFL Veteranen und NFL Spieler/Trainer. Und genau das sollte die UFC machen, ihre eigenen Fighter/Trainer befragen wie der Main Event ausgeht, was man zum Teil macht wenn keine Celebrities in der naehe sind.
8. Bessere Judges/Referee`s!
Das ist ein Punkt der zaehlt genauso fuer K-1 und Pride FC. In Japan ist man es ja gewohnt das Japanische Fighter bei den Judges wie auch Referee`s bevorzugt werden. Bei der UFC hingegen haben sich seit etlichen Shows immer mehr und mehr Fehler/Fehlurteile bemerkbar gemacht. Ein ganz simples Beispiel ohne Wertung. Ein UFC Fight geht ueber 3 Runden, am ende entscheiden die drei Judges ueber den Fight. Einer der Judges wertet den Fight mit 29-27 an Fighter A, der zweite mit 29-28 an Fighter B, und der dritte Judge mit 30-27 an Fighter B. Das bedeutet ein Judge hat alle 3 Runden an Fighter B gegeben, waehrend ein Judge den Fight mit 2 Runden an Fighter A gab. Das duerfte selbst dem groessten Laien auffallen das da was nicht stimmt, wenn Judges 5 Runden dazwischen haben in ihrer Wertung. So geschehen bei UFN im August zwischen Cote und Leben. Das ist eine absolute Peinlichkeit und darf auf dem Level der UFC nicht passieren, und es ist kein Einzellfall. Die UFC sollte anstatt Leute von den State Athletic Commissions, lieber alte MMA Fighter als Judges einsetzen (auch wenn das mehr an den Athletic Commissions liegt). Denn wer kann wohl einen MMA Fight besser beurteilen, irgendein Boxing Judge oder ein ehemaliger MMA Fighter?
Kommen wir mal zu den Referee`s. Die UFC hat sicherlich mit John McCarthy, Herb Dean und Larry Landlass drei der besten Referee`s im MMA. Steve Mazagatti machte zuletzt jedoch etliche Fehler, und von Cecil Peoples wollen wir erst garnicht reden. Referee`s sollen natuerlich Fighter schuetzen, aber sie sollen nicht den Fight entscheiden, das ist die Aufgabe der Fighter! Das Regelbuch der UFC sieht vor, das ein Fight durch einen Referee abgebrochen werden kann, wenn einer der Fighter sich nicht “intelligent“ verteidigt. Soweit sogut. Zuletzt musste man jedoch bei Mazagatti und Peoples vermehrt feststellen das sie Fights abbrachen die nicht ansatzweisse zuende waren, andere Fights hingegen liesen sie laufen obwohl man haette laengst abbrechen muessen. Pete Sell vs Nathan Quarry bei UFN, Cecil Peoples bricht den Fight nachdem ersten Schlag ab, Sell war nichtmal ansatzweisse KO und verteidigte sich noch. Griffin vs Sinosic, Mazagatti bricht den Fight ab nachdem Sinosic zu Boden ging, jedoch die Beine hoch nahm fuer die Guard. Das nenne ich Intelligentes verteidigen von Sinosic. Oder nehmen wir als Gegenbeispiel Sean Gannon vs Branden Lee Hinkle, Mazagatti lies den Fight viel zu lange laufen bis Gannon aussah wie ein Schwein das geschlachtet wurde. Gannon hat sich die ganze Zeit nicht ansatzweisse Intelligent verteidigt, sodass der Fight haette viel frueher haette abgebrochen werden muessen. Gute Referee Leistungen sind neben den Leistungen der Fighter das wichtigste im MMA. Waere Cecil Peoples der Referee bei UFC 52 im Trigg vs Hughes Fight gewessen, wir haetten heute nicht Hughes sondern Trigg als UFC Welterweight Champion.
7. Das Format von The Ultimate Fighter aendern
Ich war nie ein Freund der UFC Casting Show, und werde es nie werden. Waere ich kein hardcore MMA Fan, wuerde ich mir die Show nicht ansatzweisse anschauen. Dennoch zeigte sich der grosse Fehler des Konzeptes bei der ersten Staffel. Die Kandidaten sind keine Top Fighter, sie sind C bis B Level Fighter. Raus kommen natuerlich auch keine sonderlich guten MMA Fights. Mein groesster Kritikpunkt ist aber das Hauptkonzept der Show, das 16 Fighter antretten und nur einer von jeder Gewichtsklasse einen UFC Vertrag erhaelt. Ein Witz, denn wie man an der ersten Staffel sah, bekam fast jeder einen UFC Vertrag. So was ist der Zweck der Show wenn sowieso jeder bei der UFC landet? Das Team Konzept ist zudem schlecht, verliert ein Team zwei Fights in Folge, bekommen sie in der Gewichtsklasse einfach einen Fighter vom anderen Team. Dana White wirkt in der zweiten Staffel wie eine billige Kopie von Ted Turner und Vince McMahon Jr. Die Challenges in jeder Woche sind ein Witz, manche uebungen kennt man aus der High School, und was gewinnen die Teams wenn sie eine Challenge gewinnen? Videospiele, DVD`s und sie duerfen einen Fight aussuchen, Wooooo great.
So wie kann man The Ultimate Fighter verbessern. Ganz einfach, man tut das ohnehin schlechte Casting Konzept streichen. Es waere fuer die vierte Staffel (die dritte steht ja schon fest) die ohnehin aenderungen benoetigt viel besser wenn man sie dazu benutzt die Lightweight Division wieder einzufuehren. Es gibt genug gute Lightweight Fighter auf der Welt, und die Fights von den 155 Pounds Fightern sind ohnehin fast immer Spektakulaerer und sehr gut (Bushido 9 anyone?). Wieso nimmt die UFC nicht einfach 16 Lightweight Fighter und setzt ein Tournament an. Der Gewinner bekommt nicht so etwas wie Geld oder ein UFC Vertrag, sondern er wird neuer UFC Lightweight Champion. Das waere viel interessanter wie das jetzige Konzept das sowieso nur die Hardcore MMA Fans verschreckt und mittelmaessige Fighter zu “Stars“ macht.
6. Besseres Matchmaking bei Titlefights!
Auch dieser Kritikpunkt koennte man an viele Promotions richten, doch insbesondere an die UFC seit etlichen Jahren. Ich bin grosser Joe Silva Fan und halte ihn fuer den besten Matchmaker im MMA, bei Titlefights jedoch hat er kein “Glueck“. Zwei Beispiele aus der juengsten Vergangenheit, Justin Eilers bekommt gegen Andrei Arlovski einen Titleshot nachdem er zuvor selber eine KO Niederlage erleiden musste. Warum hat er einen Titleshot verdient? Paul Buentello bekommt einen Titleshot bei UFC 55, sein #1 Contender Status kann man traurigerweisse sogar noch verstehen, aber einen Titlefight haette er dennoch nicht bekommen sollen. Was kam dabei raus, Arlovski zerstoert seine Gegner als waeren es Anfaenger. Zwei Titlefights, zwei ungleiche Fights. Die UFC stellt die Herausforderer als Gleichwertig da, das sind sie jedoch bei weitem nicht. Man koennte noch etliche Beispiele mehr aufzaehlen, zum Beispiel warum Nathan Quarry einen Titleshot gegen Rich Franklin bekommen hat, warum Vitor Belfort bei UFC 46 einen Titleshot gegen Randy Couture bekam, wieso Matt Lindland nie eine Titlechance bekam usw, usw. Ein Titleshot sollte etwas sein, was man sich verdient hat durch Siege, und zwar Siege gegen Contender und nicht gegen Cans! Wenn man aber sieht wer bei der UFC zuletzt alles Titlefights bekam, dann kommt man aus dem Kopfschuetteln garnichtmehr raus.
10. Keine Post Fight Interviews mehr
“Zuerst einmal moechte ich meinen Sponsoren danken ohne die dieser grossartiger Erfolg nicht zustande gekommen waere. Da waere zum einen McDonald, die diesen suessen Chickenwings machen. Dann natuerlich Fight Gear die mir $200 bezahlen damit ich sie hier erwaehne. Und last but not least meinen ganzen Freunden, Jesus Christ, Nissan & Toyota, meiner Frau meinen zwei ungeborenen Soehnen und meinen Trainingspartnern die sich jeden Tag den Arsch aufreissen, Great Guys“. Oh sorry, kleiner Upfuck ich dachte ich stehe gerade im Octagon nach einem Fight. Das geht bestimmt nicht gegen die Fighter, aber bei jedem UFC Event ist das einer der Hauptkritikpunkte und sieht es einfach nach einer B-Level Show aus. Die Fighter bringen sogar Zettel mit und lesen ihre Sponsoren ab. Joe Rogan fragt etwas, und als Antwort bekommt er das er erstmal seinen Sponsoren danken will. Ein absolutes Unding. Die UFC hat bei UFN2 ihren Fighters $2000 bezahlt, damit sie nicht ihren Sponsoren danken muessen. Das ist schonmal der erste Schritt, das man den Fightern mehr bezahlt, damit die Fightgage hoeher ist als das Sponsoring. Vielleicht sollte die UFC auch ueberlegen, das man dem Gewinner eines Fights, einfach nicht interviewt, sondern ihm das Mic gibt und er in 30-45 Sekunden sagen kann was er will (ausser den Sponsoren zudanken). So macht es Pride FC, und das kommt um welten besser rueber als die kuenstlichen Interviews bei der UFC.
9. No More Celebrities
Das ist ein Punkt denn ich wirklich hasse, vorallem seit diesem Jahr. Frueher wurden 1-2 Celebrities eingeblendet, meistens war eine von beiden Juliette Lewis und der andere Michael Clark Duncan oder Chuck Zito. Nun da die UFC Mainstream und momentan “IN“ ist sieht man nur noch Celebrities, und dann werden sie noch alle paar Minuten eingeblendet. Das waere ja schon schlimm genug, aber dann werden diese Celebrities auch noch gefragt wer im Main Event gewinnt. Was interessiert mich was Vin Diesel, Shaq, Mario Lopez, Chuck Zito, Pamela Anderson, Cindy Crawford, Vanilla Ice, Ray Liotta, Mick Foley, Ice T oder sonst irgendein “Celebrity“ denken wer im Main Event gewinnt? Das interessiert doch keinen, und vorallem wenn jeder MMA Fan heraushoert aus ihren Statements das sie keine Ahnung haben worueber sie eigentlich reden. Tut die NFL beim Superbowl Celebrities ihre Meinung abgeben lassen wer gewinnt? Nein man befragt alte NFL Veteranen und NFL Spieler/Trainer. Und genau das sollte die UFC machen, ihre eigenen Fighter/Trainer befragen wie der Main Event ausgeht, was man zum Teil macht wenn keine Celebrities in der naehe sind.
8. Bessere Judges/Referee`s!
Das ist ein Punkt der zaehlt genauso fuer K-1 und Pride FC. In Japan ist man es ja gewohnt das Japanische Fighter bei den Judges wie auch Referee`s bevorzugt werden. Bei der UFC hingegen haben sich seit etlichen Shows immer mehr und mehr Fehler/Fehlurteile bemerkbar gemacht. Ein ganz simples Beispiel ohne Wertung. Ein UFC Fight geht ueber 3 Runden, am ende entscheiden die drei Judges ueber den Fight. Einer der Judges wertet den Fight mit 29-27 an Fighter A, der zweite mit 29-28 an Fighter B, und der dritte Judge mit 30-27 an Fighter B. Das bedeutet ein Judge hat alle 3 Runden an Fighter B gegeben, waehrend ein Judge den Fight mit 2 Runden an Fighter A gab. Das duerfte selbst dem groessten Laien auffallen das da was nicht stimmt, wenn Judges 5 Runden dazwischen haben in ihrer Wertung. So geschehen bei UFN im August zwischen Cote und Leben. Das ist eine absolute Peinlichkeit und darf auf dem Level der UFC nicht passieren, und es ist kein Einzellfall. Die UFC sollte anstatt Leute von den State Athletic Commissions, lieber alte MMA Fighter als Judges einsetzen (auch wenn das mehr an den Athletic Commissions liegt). Denn wer kann wohl einen MMA Fight besser beurteilen, irgendein Boxing Judge oder ein ehemaliger MMA Fighter?
Kommen wir mal zu den Referee`s. Die UFC hat sicherlich mit John McCarthy, Herb Dean und Larry Landlass drei der besten Referee`s im MMA. Steve Mazagatti machte zuletzt jedoch etliche Fehler, und von Cecil Peoples wollen wir erst garnicht reden. Referee`s sollen natuerlich Fighter schuetzen, aber sie sollen nicht den Fight entscheiden, das ist die Aufgabe der Fighter! Das Regelbuch der UFC sieht vor, das ein Fight durch einen Referee abgebrochen werden kann, wenn einer der Fighter sich nicht “intelligent“ verteidigt. Soweit sogut. Zuletzt musste man jedoch bei Mazagatti und Peoples vermehrt feststellen das sie Fights abbrachen die nicht ansatzweisse zuende waren, andere Fights hingegen liesen sie laufen obwohl man haette laengst abbrechen muessen. Pete Sell vs Nathan Quarry bei UFN, Cecil Peoples bricht den Fight nachdem ersten Schlag ab, Sell war nichtmal ansatzweisse KO und verteidigte sich noch. Griffin vs Sinosic, Mazagatti bricht den Fight ab nachdem Sinosic zu Boden ging, jedoch die Beine hoch nahm fuer die Guard. Das nenne ich Intelligentes verteidigen von Sinosic. Oder nehmen wir als Gegenbeispiel Sean Gannon vs Branden Lee Hinkle, Mazagatti lies den Fight viel zu lange laufen bis Gannon aussah wie ein Schwein das geschlachtet wurde. Gannon hat sich die ganze Zeit nicht ansatzweisse Intelligent verteidigt, sodass der Fight haette viel frueher haette abgebrochen werden muessen. Gute Referee Leistungen sind neben den Leistungen der Fighter das wichtigste im MMA. Waere Cecil Peoples der Referee bei UFC 52 im Trigg vs Hughes Fight gewessen, wir haetten heute nicht Hughes sondern Trigg als UFC Welterweight Champion.
7. Das Format von The Ultimate Fighter aendern
Ich war nie ein Freund der UFC Casting Show, und werde es nie werden. Waere ich kein hardcore MMA Fan, wuerde ich mir die Show nicht ansatzweisse anschauen. Dennoch zeigte sich der grosse Fehler des Konzeptes bei der ersten Staffel. Die Kandidaten sind keine Top Fighter, sie sind C bis B Level Fighter. Raus kommen natuerlich auch keine sonderlich guten MMA Fights. Mein groesster Kritikpunkt ist aber das Hauptkonzept der Show, das 16 Fighter antretten und nur einer von jeder Gewichtsklasse einen UFC Vertrag erhaelt. Ein Witz, denn wie man an der ersten Staffel sah, bekam fast jeder einen UFC Vertrag. So was ist der Zweck der Show wenn sowieso jeder bei der UFC landet? Das Team Konzept ist zudem schlecht, verliert ein Team zwei Fights in Folge, bekommen sie in der Gewichtsklasse einfach einen Fighter vom anderen Team. Dana White wirkt in der zweiten Staffel wie eine billige Kopie von Ted Turner und Vince McMahon Jr. Die Challenges in jeder Woche sind ein Witz, manche uebungen kennt man aus der High School, und was gewinnen die Teams wenn sie eine Challenge gewinnen? Videospiele, DVD`s und sie duerfen einen Fight aussuchen, Wooooo great.
So wie kann man The Ultimate Fighter verbessern. Ganz einfach, man tut das ohnehin schlechte Casting Konzept streichen. Es waere fuer die vierte Staffel (die dritte steht ja schon fest) die ohnehin aenderungen benoetigt viel besser wenn man sie dazu benutzt die Lightweight Division wieder einzufuehren. Es gibt genug gute Lightweight Fighter auf der Welt, und die Fights von den 155 Pounds Fightern sind ohnehin fast immer Spektakulaerer und sehr gut (Bushido 9 anyone?). Wieso nimmt die UFC nicht einfach 16 Lightweight Fighter und setzt ein Tournament an. Der Gewinner bekommt nicht so etwas wie Geld oder ein UFC Vertrag, sondern er wird neuer UFC Lightweight Champion. Das waere viel interessanter wie das jetzige Konzept das sowieso nur die Hardcore MMA Fans verschreckt und mittelmaessige Fighter zu “Stars“ macht.
6. Besseres Matchmaking bei Titlefights!
Auch dieser Kritikpunkt koennte man an viele Promotions richten, doch insbesondere an die UFC seit etlichen Jahren. Ich bin grosser Joe Silva Fan und halte ihn fuer den besten Matchmaker im MMA, bei Titlefights jedoch hat er kein “Glueck“. Zwei Beispiele aus der juengsten Vergangenheit, Justin Eilers bekommt gegen Andrei Arlovski einen Titleshot nachdem er zuvor selber eine KO Niederlage erleiden musste. Warum hat er einen Titleshot verdient? Paul Buentello bekommt einen Titleshot bei UFC 55, sein #1 Contender Status kann man traurigerweisse sogar noch verstehen, aber einen Titlefight haette er dennoch nicht bekommen sollen. Was kam dabei raus, Arlovski zerstoert seine Gegner als waeren es Anfaenger. Zwei Titlefights, zwei ungleiche Fights. Die UFC stellt die Herausforderer als Gleichwertig da, das sind sie jedoch bei weitem nicht. Man koennte noch etliche Beispiele mehr aufzaehlen, zum Beispiel warum Nathan Quarry einen Titleshot gegen Rich Franklin bekommen hat, warum Vitor Belfort bei UFC 46 einen Titleshot gegen Randy Couture bekam, wieso Matt Lindland nie eine Titlechance bekam usw, usw. Ein Titleshot sollte etwas sein, was man sich verdient hat durch Siege, und zwar Siege gegen Contender und nicht gegen Cans! Wenn man aber sieht wer bei der UFC zuletzt alles Titlefights bekam, dann kommt man aus dem Kopfschuetteln garnichtmehr raus.
