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CWA World Heavyweight Title (Titelliste + Titelverteidigungen)
#1
CWA World Heavyweight Title (Titelliste + Titelverteidigungen)

Stand der Informationen, was den Beginn ab 1977 betrifft, ist 2009. Der CWA World Heavyweight Title wurde nicht 1973 eingeführt, da der Titelkampf Otto Wanz vs. Jan Wilkens vom 02. August 1973 Fiktion ist und einen Datierungsfehler darstellt. Tatsächlich wurde dieser Kampf am 02. August 1977 in Kapstadt, Süd Afrika ausgetragen. Zwischen dem 04. Juli und 29. August 1973 bestritt Wanz keinen Kampf. Er besiegte Ivan Strogoff am 04. Juli 1973 im Endkampf des Grazer Turniers (Österreich). Die nächsten Auftritte hatte er ab dem 29. August 1973 in Duisburg.

Titelliste - Übersicht
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02. August 1977, Kapstadt, Südafrika
Otto Wanz besiegte Jan Wilkens / Otto Wanz erster CWA World Heavyweight Champion
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Don Leo Jonathan - 01. September 1977, Johnannesburg, Südafrika
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Otto Wanz [2] - 15. Juli 1978, Graz
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Leon White (Vader) – 22. März 1987, Denver, Colorado, USA
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Otto Wanz [3] – 11. Juli 1987, Graz
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Leon White (Vader) [2] – 21. August 1989, Wien
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Otto Wanz [4] - 22. Dezember 1990, Bremen
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Titel vakant – 30. Juni 1990, Graz
Otto Wanz trat als Champion zurück – Titel bis Dezember 1990 vakant
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Leon White (Vader) [3] – 22. Dezember 1990, Bremen
Vader besiegte Rambo
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Rambo – 06. Juli 1991, Graz
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Road Warrior Hawk – 19. Dezember 1992, Bremen
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Rambo [2] – 03. Juli 1993, Graz
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Ludvig Borga (Tony Halme) – 16. Dezember 1995, Bremen
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Rambo [3] -21. Dezember 1996, Bremen
Rambo verkündete am 05. Juli 1997 seinen Wechsel zur WWF - Titel vakant
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"Marshall" Duke Droese – 16. August 1997, Wien
Droese besiegte Ulf Herman
Droese wurde noch im März 1998 als „amtierender CWA-Weltmeister“ bezeichnet - Titel 1998 vakant.
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Rambo [4] - 19. Dezember 1998, Bremen
Rambo besiegte Big Titan und gewann den vakanten Titel. Er war bis zum letzten CWA Catch-Cup im Dezember 1999 der Champion.

Vorgeschichte:
Otto Wanz debütierte als Catcher 1968 in Österreich (nach den Angaben von Historiker Gerhard Schäfer. Bernd Model schrieb, dass Wanz im Jahr 1978 annähernd 10 Jahre als Catcher aktiv war). Seine ersten verzeichneten Kämpfe sind in Österreich ab Mai 1970 und in Deutschland ab September 1970 datierbar (Stand: 2009). In Österreich hatte Wanz seinen ersten datierten Kampf gegen Georg Clark am 15. Mai 1970 (Linz) und in Deutschland am 20. September 1970 (Dortmund) gegen Jan Campbell. Das Match gegen Campbell endete im Unentschieden. Falsch ist, dass der Promoter Nicola „Nico“ Selenkowitsch (1927-2004) ihn am 27. November 1970 erstmals nach Deutschland holte. An diesem Tag besiegte Wanz beim Selenkowitsch-Turnier in Bremen Rudi Schuhmacher. Fakt ist, dass Selenkowitsch und Wanz mindestens ab dem Spätsommer 1970 in Kontakt standen, da der Kampf in Dortmund gegen Georg Clark unter der Leitung von Nico veranstaltet wurde. Zuvor kämpfte Wanz im Juni und Juli 1970 beim Turnier in Wien. Dort hatte er den letzten Kampf am 09. Juli 1970 gegen Lee Sharron (Wanz defeated Sharron). Danach ging es zu Selenkowitsch nach Dortmund und Bremen (die beiden Hauptveranstaltungsorte von Nico). Am 30. April 1972 besiegte Wanz im Endkampf des Bremer Turniers Ivan Strogoff und gewann erstmals ein Turnier im Catchen. Falsch ist, dass zwischen 1973 und 77 eine CWA in Deutschland und Österreich existierte. Fakt ist, dass es die beiden Berufsringer-Verbände IBV und VDB gab, die das deutsche Wrestling bestimmten.

- IBV: Internationaler - Berufsringkämpfer - Verband (Hamburg)
- VDB: Verband - Deutscher - Berufsringer (Berlin)
- VABÖ: Verband-Aktiver-Berufsringer-Österreichs

Ab 1974 kämpfte Wanz für den IBV-Promoter Gustl Kaiser in dessen Turniere. Er erreichte Platz 2 nach Roland Bock bei der IBV-Europameisterschaft 1974 in Münster. Am 25. Oktober 1975 siegte er im Endkampf in Kaiser's Turnier über Horst Hoffmann und gewann den „Großen-Bayern-Preis“ (München). Am 02. Januar 1976 hatte Wanz sein erstes Match in Japan (Wanz defeated Haruka Eigen). Gegen Antonio Inoki wrestlete er 5x: 08., 13., 20., 23. und 26. Januar 1976. Letzter verzeichneter Kampf von Wanz in Japan ist der vom 06. Februar 1976 in Tokyo gegen Shozo „Strong“ Kobayashi (Kobayashi besiegte Wanz). Während der Saison 1976-77 kämpfte Wanz noch in Deutschland bei Selenkowitsch und in Österreich bei dem dortigen Promoter Eugen Wiesberger (Linz). Nach dem Rücktritt von Gustl Kaiser 1976, als IBV-Promoter, dominierte zunächst der VDB das deutsche Wrestling. Bis dahin keine Existenz einer CWA.

Im August und September 1977 wurden dann in Süd Afrika mehrere Titelkämpfe abgehalten, die schließlich den Beginn vom CWA World Heavyweight Title darstellen. Falsch ist, dass man hier bereits den Namen „Catch Wrestling Association“ verwendete. Fakt ist, dass Don Leo Jonathan als „Canadian Wrestling Association“ World Champion am 15. Juli 1978 in Graz gegen Otto Wanz kämpfte. Die Bezeichnung „Catch Wrestling Association“ kam erst mit der Gründung der CWA Promotion im Jahr 1985 auf. Von 1977 bis 85 galt offiziell der Name „CWA Weltmeister“, da man den vollen Namen nicht mehr groß erwähnte. Bis 1985 gab es nur den vom VDB, IBV und der österreichischen Berufsringerloge sanktionierten CWA World Heavyweight Title. Fakt ist, dass die Canadian Wrestling Association als Promotion in Kanada fiktiv ist. Dort existierte etwa in Montreal die 1964 von Johnny Rougeau eröffnete „International Wrestling Association (IWA)“. Ab 1977 arbeitete Wanz auch als Promoter zuerst in Graz. Erweiterung der Shows ab 1981 zunächst nach Klagenfurt.

Promotion:
Catch Wrestling Association (CWA)
- Promoter: Otto Wanz und Peter William
- Existenz: Juni 1985 – August/September 2000
- Gründung: 14. Juni 1985
- Hauptsitz: Graz, Österreich
- weitere Veranstaltungsorte: Wien, Linz, Hannover, Dortmund, Bremen

CWA Veranstaltungen:
- Catch-Cup (klassisches Catch-Turnier im Rundensystem; meistens über mehrere Wochen)
- Euro-Catch-Festival (wurde später eingeführt als Abschlussveranstaltung)
- kurze Turniere über wenige Tage (zum Ende der Promotion hin)

Promoter für die Otto Wanz kämpfte (u.a. auch als CWA Champion):
- Georg Blemenschütz (Wien: 1957-81)
- Eugen Wiesberger (Linz bis 1984)
- Paul Berger (VDB; Berlin: 1969-92)
- Nicola Selenkowitsch (IBV; Dortmund und Bremen; Bremen: 1965-86)
- Edmund Schober (Hannover: 1964-79, Welt-Cup-Turnier)
- Heinrich Kaiser (Hannover: 1980-90, Welt-Cup-Turnier; Wien: 1982-89)
- Gustl Kaiser (bis 1976; u.a.: Hamburg, Krefeld, München, Köln, Münster, Nürnberg)
- Sven Hansen (Hamburg: 1973-95)
- Peter William (Co-Promoter in Graz, Wien, Linz, Hannover und Bremen)

CWA WORLD HEAVYWEIGHT TITLE
- 1977 bis 85: Canadian Wrestling Association Title (nur als Titel)
- ab 1985: Catch Wrestling Association Title (als Titel der gleichnamigen Promotion)

Otto Wanz besiegte Jan Wilkens am 02. August 1977 in Kapstadt und wurde erster CWA World Heavyweight Champion
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Otto Wanz – Erster CWA World Heavyweight Champion
02. August 1977, Kapstadt, Süd Afrika
Otto Wanz besiegte Jan Wilkens
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CWA World Heavyweight Title
09. August 1977, Durban, Süd Afrika
Otto Wanz © vs. Don Leo Jonathan (No Contest)
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CWA World Heavyweight Title
20. August 1977, Johannesburg, Süd Afrika
Otto Wanz © vs. Jan Wilkens (No Contest)
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CWA World Heavyweight Title
01. September 1977, Johannesburg, Süd Afrika
Don Leo Jonathan besiegte Otto Wanz ©
- Don Leo Jonathan neuer CWA World Heavyweight Champion
- Wanz trainierte zwischen September 1977 und Juli 1978 für den Rückkampf gegen Jonathan in Graz
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CWA World Heavyweight Title
15. Juli 1978, Graz, Österreich (Catch-Cup)
Otto Wanz besiegte Don Leo Jonathan ©
- Otto Wanz neuer CWA World Heavyweight Champion [2]
- Rückkampf vom 01. September 1977
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CWA World Heavyweight Title
07. Juli 1979, Graz, Liebenauer Eissporthalle (Catch-Cup)
Zuschauer: 5.000 (ausverkauft)
Otto Wanz © besiegte Chief Jay Strongbow
- erste Titelverteidigung von Wanz als CWA Champion in Österreich
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CWA World Heavyweight Title
12. Juli 1980, Graz, Liebenauer Eissporthalle (Catch-Cup)
Zuschauer: 5.000 (ausverkauft)
Otto Wanz © besiegte Don Leo Jonathan
- das 10. Turnier von Wanz als Promoter in Graz
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CWA World Heavyweight Title
20. Dezember 1980, Bremen, Stadthalle
Zuschauer: 8.000
Otto Wanz © besiegte Steve Pearsay (mit Manager Fred Major)
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CWA World Heavyweight Title
11. Juli 1981, Graz, Liebenauer Eissporthalle (Catch-Cup)
Otto Wanz © besiegte Sailor White (Ed White)
- ab 1981 veranstaltete Wanz in Graz und Klagenfurt
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CWA World Heavyweight Title
19. Dezember 1981, Bremen, Stadthalle
Zuschauer: 9.500 – angekündigt als „Kampf des Jahrhunderts“
Otto Wanz © vs. Nick Bockwinkel (AWA World Heavyweight Champion) (unentschieden)
- Wrestlinglegende Verne Gagne reiste als Manager für Bockwinkel mit
- nach diesem Kampf kam die Herausforderung von Bockwinkel an Wanz für einen Rückkampf in den USA
- 1982 ging Wanz zum ersten Mal auf Tournee in die USA
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CWA World Heavyweight Title
12. Juni 1982, Graz, Liebenauer Eisstadion (Catch-Cup)
- Zuschauer: 6.000
Otto Wanz © besiegte „Big Bad“ Bobby Duncum
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AWA World Heavyweight Title
29. August 1982, St. Paul, Minnesota, USA
Civic Arena – 18.000 Zuschauer
Otto Wanz besiegte Nick Bockwinkel ©
- Wanz hielt jetzt den CWA und AWA World Heavyweight Title

AWA World Heavyweight Title
09. Oktober 1982, Chicago, Illinois, USA
Nick Bockwinkel besiegte Otto Wanz ©
- Wanz debütierte in den USA am 09. Juli 1982 in Denver, Colorado (besiegte Sheik Adnan Al Kaissie). Nach den AWA Titelkämpfen hatte er seine nächste USA-Tour im Oktober und November 1983.
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CWA World Heavyweight Title
18. Dezember 1982, Bremen, Stadthalle
Zuschauer: 9.400
Otto Wanz © besiegte Sgt. Slaughter
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CWA World Heavyweight Title
09. Juli 1983, Graz, Liebenauer Eisstadion (Catch-Cup)
Zuschauer: 7.000
Otto Wanz © besiegte Sgt. Slaughter
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CWA World Heavyweight Title
20. Dezember 1983, Bremen, Stadthalle
Zuschauer: 10.000 (ausverkauft)
Otto Wanz © besiegte Big John Studd
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CWA World Heavyweight Title
14. Juli 1984, Graz, Liebenauer Eisstadion (Catch-Cup)
Zuschauer: 6.000
Otto Wanz © besiegte Ed Leslie (Brutus Beefcake)
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CWA World Heavyweight Title
29. August 1984, London, Royal Albert Hall
Otto Wanz © besiegte Ray Steel
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CWA World Heavyweight Title
22. Dezember 1984, Bremen, Stadthalle
Zuschauer: 10.600 (ausverkauft)
Otto Wanz © besiegte Chris Bundy (King Kong Bundy)
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CWA World Heavyweight Title
06. Juli 1985, Graz, Liebenauer Eisstadion (Catch-Cup)
Otto Wanz © besiegte David Barbee
- erste Titelverteidigung von Wanz als „Catch Wrestling Association World Heavyweight Champion“
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CWA World Heavyweight Title
21. Dezember 1985, Bremen, Stadthalle
Otto Wanz © besiegte „Moondog Rex“ Randy Colley
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CWA World Heavyweight Title
11. August 1986, Wien, Heumarkt (Catch-Cup)
Otto Wanz © besiegte Bobby Duncum
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CWA World Heavyweight Title
11. November 1986, Dortmund, Westfalenhalle
Otto Wanz © besiegte John Quinn
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CWA World Heavyweight Title
20. Dezember 1986, Bremen, Stadthalle
Otto Wanz © besiegte Dick Murdoch
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CWA World Heavyweight Title
22. März 1987, Denver, Colorado, USA
Zuschauer: 12.000
„Bull Power“ Leon White (Vader) besiegte Otto Wanz ©
- Leon White neuer CWA World Heavyweight Champion
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CWA World Heavyweight Title
11. Juli 1987, Graz, Liebenauer Eissporthalle (ausverkauft) (Catch-Cup)
Otto Wanz besiegte „Bull Power“ Leon White (Vader) ©
- Otto Wanz neuer CWA World Heavyweight Champion [3]
- erfolgreichstes CWA Turnier in Graz
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CWA World Heavyweight Title
21. August 1987, Wien, Heumarkt (Catch-Cup)
Otto Wanz © besiegte „Bull Power“ Leon White (Vader)
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CWA World Heavyweight Title
19. Dezember 1987, Bremen, Stadthalle (Catch-Cup)
Zuschauer: über 10.000 (ausverkauft)
Otto Wanz © besiegte Andre The Giant (Count-Out)
- einer der größten CWA Titelkämpfe der Geschichte
- Andre gewann das erste Match gegen Otto Wanz 1986 in Graz (kein Titelkampf)
- nach dem letzten IBV Turnier von Promoter Nicola Selenkowitsch im Dezember 1986 übernahmen Wanz und Co-Promoter Peter William das Bremer Catch-Cup-Turnier.
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CWA World Heavyweight Title
09. Juli 1988, Graz (Catch-Cup)
Otto Wanz © besiegte Black Bart Johnson
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CWA World Heavyweight Title
17. Dezember 1988, Bremen, Stadthalle (Catch-Cup)
Zuschauer: 10.000 (ausverkauft)
Otto Wanz © besiegte „The Great Kokina“ Rodney Anoai (Yokozuna)
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CWA World Heavyweight Title
08. Juli 1989, Graz, Liebenauer Eisstadion (Catch-Cup)
Zuschauer: 6.000 (ausverkauft)
Otto Wanz © besiegte Big Steelman (Fred Ottman)
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CWA World Heavyweight Title
21. August 1989, Wien, Heumarkt (ausverkauft) (Catch-Cup)
„Bull Power“ Leon White (Vader) besiegte Otto Wanz ©
- Leon White neuer CWA World Heavyweight Champion [2]
- 1989 hatte sich Promoter Heinrich Kaiser aus Wien zurückgezogen; Wanz und Peter William veranstalteten unter dem CWA Banner nunmehr in Graz, Linz, Wien, Dortmund und Bremen
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CWA World Heavyweight Title
22. Dezember 1989, Bremen, Stadthalle (Catch-Cup)
Otto Wanz besiegte Bull Power (Leon White; Vader) ©
- Otto Wanz neuer CWA World Heavyweight Champion [4]
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CWA World Heavyweight Title
30. Juni 1990, Graz (Catch-Cup)
Otto Wanz © besiegte „Bull Power“ Leon White (Vader)
- 30 Minuten nach Ende des Kampfes verkündete Otto Wanz seinen Rücktritt als CWA World Heavyweight Champion; der Titel wurde für vakant erklärt und im Dezember 1990 in Bremen neu ausgekämpft
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Singles Match
22. Dezember 1990, Bremen, Stadthalle
Zuschauer: 9.000
Otto Wanz besiegte Terry Funk
- offizielle Verabschiedung von Otto Wanz als Catcher (es war allerdings nicht der allerletzte Kampf von ihm)
- die Hauptveranstaltungsorte der CWA blieben, bis zur Schließung der Promotion, Graz und Bremen
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CWA World Heavyweight Title
22. Dezember 1990, Bremen, Stadthalle (1. Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: 9.000
„Bull Power“ Leon White (Vader) besiegte Rambo
- Leon White neuer CWA World Heavyweight Champion [3]
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CWA World Heavyweight Title
06. Juli 1991, Graz
Rambo besiegte „Bull Power“ Leon White (Vader) ©
- Rambo neuer CWA World Heavyweight Champion
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CWA World Heavyweight Title
18. August 1991, Wien
Rambo © besiegte „Bull Power“ Leon White (Vader) (DQ)
- Vader attackierte den Ringrichter Mick McMichael und einen VDB-Offiziellen, was zur Disqualifikation führte
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CWA World Heavyweight Title
09. November 1991, Dortmund, Westfalenhalle
Rambo © besiegte Bruiser Mastino
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CWA World Heavyweight Title
21. Dezember 1991, Bremen, Stadthalle (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: 7.000
Rambo © besiegte Ken Patera
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CWA World Heavyweight Title
23. Juni 1992, Graz, Liebenauer Eissporthalle (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: 3.500
Rambo © besiegte Terry Funk
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CWA World Heavyweight Title
19. Dezember 1992, Bremen, Stadthalle (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: 8.000
Road Warrior Hawk besiegte Rambo ©
- Road Warrior Hawk neuer CWA World Heavyweight Champion
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CWA World Heavyweight Title
03. Juli 1993, Graz, Liebenauer Eissporthalle (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: 4.000
Rambo besiegte Road Warrior Hawk ©
- Rambo neuer CWA World Heavyweight Champion [2]
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CWA World Heavyweight Title
18. Dezember 1993, Bremen, Stadthalle (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: 5.000
Rambo © besiegte The Barbarian
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CWA World Heavyweight Title
09. Juli 1994, Graz, Liebenauer Eissporthalle (Euro-Catch-Festival)
Rambo © besiegte Papa Shango
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CWA World Heavyweight Title
17. Dezember 1994, Bremen, Stadthalle (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: über 6.000
Rambo © besiegte Big Titan
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CWA World Heavyweight Title
08. Juli 1995, Graz, Liebenauer Eissporthalle (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: 3.000
Rambo © besiegte Jim „The Anvil“ Neidhart
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CWA World Heavyweight Title
20. August 1995, Wien, Heumarkt
Rambo © besiegte Ludvig Borga (Tony Halme)
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CWA World Heavyweight Title
16. Dezember 1995, Bremen, Stadthalle (Euro-Catch-Festival) (nicht 20. Dezember 1995)
Zuschauer: 3.500
Ludvig Borga besiegte Rambo ©
- Ludvig Borga neuer CWA World Heavyweight Champion
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CWA World Heavyweight Title
06. Juli 1996, Graz, Liebenauer Eissporthalle (Euro-Catch-Festival)
Ludvig Borga (Tony Halme) © besiegte August Smisl
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CWA World Heavyweight Title
21. Dezember 1996, Bremen, Zeltbau Bürgerweide (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: 2.500
Rambo besiegte Ludvig Borga (Tony Halme) ©
- Rambo neuer CWA World Heavyweight Champion [3]
- Zeltveranstaltung, weil der Abriss der Stadthalle bevorstand
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CWA World Heavyweight Title
05. Juli 1997, Graz, Liebenauer Eissporthalle (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: 2.800
Rambo © besiegte "Marshall" Duke Droese
- Nach dem Match verkündete Rambo seinen Wechsel zur WWF; der Titel wurde am 05. Juli 1997 für vakant erklärt und in Wien neu ausgekämpft
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CWA World Heavyweight Title
16. August 1997, Wien, Heumarkt
"Marshall" Duke Droese besiegte Ulf Hermann
- Duke Droese neuer CWA World Heavyweight Champion
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CWA World Heavyweight Title
18. Oktober 1997, Hannover, Schützenplatz (Catch-Cup)
"Marshall" Duke Droese © besiegte Terry Funk
- Droese wurde im Newsletter „Wrestling Inside – Hot News“, vom 18. März 1998, noch als „amtierender CWA-Weltmeister“ bezeichnet.
- Der Titel wurde 1998 für vakant erklärt. Ausgekämpft wurde etwa noch der CWA World Middleweight Title am 26. September 1998 in Hannover. Franz Schuhmann verteidigte den Titel gegen „Dirty“ Dan Collins.
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CWA World Heavyweight Title
19. Dezember 1998, Bremen, Neue Stadthalle (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: knapp 1.000
Rambo besiegte Big Titan
- Rambo neuer CWA World Heavyweight Champion [4]
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Aufgrund der schlechten Zuschauerzahlen kürzte Promoter Otto Wanz das CWA Turnier in Bremen für das Jahr 1999 (von 30 auf 15 Kampftage). Das CWA Turnier in Hannover für 1999 wurde gestrichen. Vom 25. November bis 04. Dezember 1999 veranstaltete Wanz den allerletzten CWA Catch-Cup mit dem Euro-Catch-Festival als Abschlussveranstaltung.
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CWA Catch-Cup 1999
04. Dezember 1999, Bremen, Neue Stadthalle (Euro-Catch-Festival)
Zuschauer: 1.600 (Durchschnitt: 400 bis 500 pro Abend)
- Als CWA Middleweight Champion wrestlete Franz Schuhmann noch. Er verteidigte den Titel im Mainevent gegen Jesus Christobal. Den Kampf davor, zwischen Rambo und „Goliath“ Kurrgan, bookte Wanz als „Meisterschaft im Superschwergewicht“. Rambo besiegte Kurrgan und war dann der letzte CWA World Heavyweight Champion.
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Am 08. Juli 2000 wechselte erstmals ein CWA Titel außerhalb einer CWA Veranstaltung. Eric Schwarz besiegte beim ACW Event in Weinheim den CWA World Junior Heavyweight Champion Karsten Kretschmer. Schwarz war der letzte Träger dieses Titels. Am 01. September 2000 verkündete Otto Wanz im Weser-Kurier das Ende der CWA als Promotion. Er strich den Catch-Cup 2000. Nach dem vorherigen Aus der Shows in Graz, Wien, Linz und Hannover war Bremen der letzte CWA Veranstaltungsort.
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#2
Eine ganz tolle Übersicht! Smile
Danke, Crusher!

Mich würde noch der genauere Ablauf eines CWA Catch Cup-Turniers interessieren: Wieviele Wrestler nahmen an so einem Turnier teil, wodurch schied ein Wrestler aus dem Turnier aus, welchen Regeln unterlag so ein Turnierkampf genau?
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#3
Ganz große Klasse! Wo findet man so viele Infos wie hier? Daumen hoch Daumen hoch
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#4
Nur weil bei einem Titel der Geltungsbereich eingeschränkt wurde, muss das doch nicht heißen, dass es sich bei ihm hinterher um einen völlig anderen Titel handelt. Der damalige WWWF World Title wurde ja auch für einige Zeit zum regionalen Titel degradiert, dann wurde er wieder ein World Title und heutzutage weiß keiner so genau, ob der WWE Titel im Augenblick ein World Title ist oder nicht. Trotzdem handelt es sich immer um denselben Titel.

Wer heute WWE Champion ist, hält denselben Titel, den ein Pedro Morales, ein Bret Hart, ein Buddy Rogers gehalten hat, auch wenn sich der Name, die Stipulation oder der Geltungsbereich des Titels hin und wieder verändert hat.

Umgekehrt haben die ECW Champions vor der Erhebung des Titel durch Shane Douglas zum Extreme World Title keinen wirklich anderen Titel getragen. In Japan gibt es sogar den Extremfall, dass ein Einzeltitel zu einem Tag Team Titel wurde.

Ich habe keine Ahnung von den genauen Umständen der umstrittenen vierten CWA-Regentschaft Rambos, aber ausgehend von den bisher im Thread vorhandenen Hinweisen würde ich eher behaupten, dass Rambo tatsächlich viermal den (wie auch immer zu nennenden) CWA Schwergewichtstitel gehalten hat, der halt nur dreimal davon offiziell World Title Status hatte.
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#5
Zitat:Original von zbyszko
Ich habe keine Ahnung von den genauen Umständen der umstrittenen vierten CWA-Regentschaft Rambos, aber ausgehend von den bisher im Thread vorhandenen Hinweisen würde ich eher behaupten, dass Rambo tatsächlich viermal den (wie auch immer zu nennenden) CWA Schwergewichtstitel gehalten hat, der halt nur dreimal davon offiziell World Title Status hatte.

Wie oben schon geschrieben, werde ich den Artikel bei entsprechender Faktenlage anpassen. Der Status des Titels ist von 1977 bis 97 restlos nachvollziehbar. Woher die Angabe kommt, dass er im November 1998 für vakant erklärt worden sei, kann ich nicht sagen. Ich hab die Fakten aus den Newslettern und Magazine ausgewertet, worin ich nichts mehr von einer Verteidigung des CWA World Heavyweight Titles finden konnte. Als Quelle dienten: Power-Wrestling, WIN Newsletter, Power-Wrestling Hot News, Wrestling Inside Hot News, Wrestling Telegramm. Mehr stand mir nicht zur Verfügung, was den Zeitraum 1998 bis 2000 betrifft.

Die Linie vom CWA Middleweight und Junior Heavyweight Title ist dagegen offensichtlicher. Eric Schwarz gewann den als Titelmatch verzeichneten Kampf im Juli 2000 gegen Karsten Kretschmer, um den Junior Heavyweight Title. Die Titelverteidgungen beim Middleweight Title sind ebenfalls so verzeichnet, dass daraus eine plausible Linie aller Champions folgt. Das beste Beispiel dafür ist etwa Franz Schuhmann, der den Titel noch mehrmals, bis zum Ende der CWA, als Middleweight Champion verteidigte. Was ebenfalls eindeutig ist, dass Schuhmann's Kämpfe nicht nur als Weltmeisterschaft im Mittelgewicht verzeichnet sind, sondern auch den Mainevent bildeten.

Ich finde bei mir keine Angaben mehr bis Dezember 1999, wo es eine offizielle CWA Weltmeisterschaft gegeben hätte. Der Geltungsbereich des Titels ist nicht eingeschränkt worden, insofern musst du das falsch verstanden haben. Es ist auch kein anderer Titel entstanden. Er wurde nur nicht mehr ausgekämpft, was etwa bei Droese zutrifft.
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#6
Zitat:Original von Crusher Kane
[quote]Original von zbyszko

Ich finde bei mir keine Angaben mehr bis Dezember 1999, wo es eine offizielle CWA Weltmeisterschaft gegeben hätte. Der Geltungsbereich des Titels ist nicht eingeschränkt worden, insofern musst du das falsch verstanden haben. Es ist auch kein anderer Titel entstanden. Er wurde nur nicht mehr ausgekämpft, was etwa bei Droese zutrifft.

Wenn die Promotion bis Droese einen Heavyweight Titel hatte, diesen dann für vakant erklärt und irgendwann wieder einen Heavyweight Titel auskämpfen lässt und diesen Rambo gewinnt, liegt es für mich näher, dass es derselbe Titel ist, als dass es ein anderer ist. Ich weiß nicht was ich da falsch verstanden haben soll?
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#7
Ich hab lediglich nur ein Zitat aus der PW von dem Match gegen Big Titan (19.12.1998):
"Match um den vakanten Schwergewichtstitel (nicht Weltmeisterschaft)"

Edit:
Ich ändere dann halt den Status von Rambo in 4-facher Champion.
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#8
Übersichtlich und leicht nachvollziehbar für alle die noch nicht so stark mit der Materie verbunden sind.

Trotzdem ein paar Anmerkungen und Richtig stellungen. (KEINE Kritik!!!)

Du hast hier (leider) einen gängigen Fehler übernommen, der einmal im Netz behauptet, immer wieder auftaucht.
Dave Barbee war nicht der Warlord. sondern ein ehemaliger Gewichtheber der in der WWF über den Jobber Status nicht hinauskam, sieht man von ein zwei Auftritten wo er als "Barbarian" eingeführt wurde ab. In der Stampede nannte er sich Adolpho Barbee. Nebenbei war er lange Zeit ein so Art Aufpasser für Andre the Giant.

Sailor White war auch nicht Randy Colley sondern Ed White besser bekannt als Moondog King.

Und Otto besiegte Kokina klar in der Mitte des Ringes und nicht durch Countout.

Ich kann mich errinern und habe es auch in meine Aufzeichnungen berücksichtigt das Bruiser Mastions erster Auftritt in Dortmund/Westfalen Halle am 09.11.1991 gegen Rambo als CWA Titelkampf geführt wurde. Rambo gewann in der 9 Runde.

Auch zu Bruiser Brody kenne ich eine andere Geschichte. Ursprünglich sollte er gegen Wanz antreten das ist richtig. Er stimmte auch zu den "Job" zu machen, doch als er erfuhr das auch Reporter aus Japan bei dem Event anwesen sind fürchtete er um seinen Ruf und sagte ab. Stattdessen ging er nach Puerto Rico. Der Rest ist History.

Marshall Duke verteidigte nie seinen Titel? Am 18.10.1997 kämpfte der gute Müllmann gegen "Terrible" Terry Funk in Hannover, ich war sogar dort. War mir sicher, habe es auch so vermerkt, das dieser Kampf um den Titel ging. Lasse mich aber gerne überzeugen.


Sonst wie immer sehr gut


D.S.K.
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