18.01.2003, 21:21
In meinen Videoreviews werde ich sowohl die WWE als auch um US-Indys und europäische Ligen berücksichtigen. Dabei wird es sich vor allem um meinen persönlichen Eindruck der Matchgestaltung und er Intensität der Matches drehen. Auf eine Bewertung durch Sterne werde ich aus unterschiedlichsten Gründen verzichten. Zum einen ist es ziemlich schwer Matches miteinander zu vergleichen, die einen völlig unterschiedlichen Stil haben. So lässt sich ein technisches Match nicht mit einem Brawl oder einem Garbagematch vergleichen. Außerdem ist auch die Bewertung durch Sterne höchst subjektiv. Wer Fragen, Anregungen oder Wünsche zu Reviews hat kann mir diese gerne zukommen lassen. Für Feedback jeglicher Art, ob positiv oder negativ, bin ich äußerst dankbar.
Kurz vor dem Royal Rumble widme ich der letzten WWE Großveranstaltung des vergangenen Jahres, Armageddon. Dabei gab es vor allem mit Benoit vs Guerrero und dem 2 out of 3 Falls Match zwischen Shawn Michales und Triple H zwei durchaus interessante Matches zu erwarten. Hier das Review:
4-Way Elemination Tag Team Match for the WWE World Tag Team Championship
Dudley Boyz vs William Regal/Lance Storm vs Booker T/Goldust vs Chris Jericho/Christian ©
Zu Beginn des Matches wurden erst mal alle Leute durchgetagt und es gab kaum Aktionen. Das Match war reines Brawling und eher der langweiligen Sorte. Im Tumult gelang es dann Regal Big Bubba zu pinnen. Diesem Pin folgte direkt das Ende von Storm und Regal, als Booker T Regal pinnte. Nun konnte sich ein normales Tag Team Match entwickeln, welches durchaus ansehnlich war. Es war zu Beginn ein eher klassisches Tag Team Match bei dem Christian und Jericho gemeinsam Goldust bearbeiteten. Richtig flüssig wurde das Match aber erst als Jericho auf Booker T traf. Christian und Goldust griffen nur sporadisch ein, was dem Match sehr gut tat. Das Ende kam, als Bookter T Jericho nach dem Bookend pinnte. Ein zu Beginn recht schwaches Match, das im Laufe immer besser wurde und mit dem Finish zwischen Booker und Jericho seinen Höhepunkt hatte. Trotzdem eher durchschnittliches Match.
Edge vs A-Train
A Train agierte vor allem mir Brawlingaktionen wie Schlägen und Würgen während Edge wenigstens etwas Technik einsetzte und auch den einen oder anderen Wrestlingmove zeigte. Allerdings passten beide absolut nicht zusammen und spielten sich auch nicht richtig ein, so dass keinen richtigen Matchfluß gab. Das Ende kam zum Glück bereits nach sieben Minuten als der Referee A-Train wegen eine Stuhlschlages disqualifizierte. Gesehen und vergessen.
Eddie Guerrero vs Chris Benoit
Beide begannen mit Matwrestling und setzten vor allem auf Haltegriffe. Das Match nahem also einen recht bedächtigen Anfang, was sich im weiteren Verlauf jedoch recht passend steigerte. So gab es einige sehenswerte Aktionen, wie eine Body Press vom Top Rope nach draußen und beide Männer zeigten die bekannte Serie von German Suplessen. Dies alles wurde sehr gut psychologisch aufgebaut. Zur Steigerung mischte auch noch Eddies Cousin Chavo mit, der jedoch keinen entscheidenden Einfluss nehmen konnte und so gewann Chris Benoit nach 17 wrestlerisch sehr schönen Minuten mit dem Cripplers Crossface.
Kane vs Batista w/ Ric Flair
Beide Männer zeigten einen recht ansehnlichen Brawl, der jedoch öfters etwas die Intensität fehlte. Vor allem Kane wirkte oftmals sogar für einen Brawl zu langsam. Wie in einem Brawl üblich hatte keiner der beiden im Matchverlauf einen entscheidenden Vorteil und es ging hin und her. Nach sieben Minuten ohne viele Wrestlingmoves lenkte Flair Kane ab, so dass Batista mit einer Powerbomb und dem abschließenden Pin keine Mühe mehr hatte. Mittelmäßiger Brawl.
WWE Women Championship Match: Three Way Dance
Victoria © vs Trisch Stratus vs Jacqueline
Die drei Damen zeigten den typischen WWE Damenstil, indem sie ihre bekannten Aktionen gemischt mit etwas Brawling zeigten. Jedoch war dieses Match um einiges kurzweiliger als das vorherige. Das Ende war etwas undurchsichtig, aber Victoria konnte ihren Titel nach einem Stuhlschlag gegen Jacqueline verteidigen.
WWE Championship Match
Big Show © w/ Paul Heyman vs Kurt Angle
Kurt Angle ist zwar gut trainiert, doch hier kann man trotzdem recht gut von einem Mismatch reden. Angle versuchte etwas mit Basics zu erreichen, doch Big Show ließ in nicht an sich ran und dominierte den Beginn. Doch auch Angle bekommt etwas Offensive und kann mit einem Tornado DDT, Moonsault und dem Angle Slam zeigen, dass er sich auch gegen Big Show mit guten Wrestlingaktionen behaupten kann. Das Ende ist etwas chaotisch und es kommt zu Eingriffen von A-Train und Brock Lesnar. Schade eigentlich, dass diese Eingriffe notwendig waren, die zwar durchaus gut in das Match passten, allerdings kann man es mit Eingriffen auch übertreiben. Und von diesen Eingriffen gab es an diesem Abend schon genug. Trotzdem war das Match schön flüssig und intensiv, auch wenn es nicht an das Kurzmatch zwischen Big Show vs Lesnar bei der Series heranreichte. Am Ende gewann übrigens Kurt Angle den Titel, nachdem Big Show den F5 von Lesnar kassierte.
WWE World Heavyweight Championship Match 2 out of 3 Falls (Street Fight/ Cage Match/ Ladder Match)
Shawn Michaels vs Triple H
Triple H kam mit einem dick bandagierten rechten Oberschenkel zum Ring und bereits nach einigen Minuten war klar, dass er nicht 100%ig fit ist. Trotzdem gab er mehr oder weniger alles. Doch auf die Dauer schien die Kondition von beiden deutlich nachzulassen und am Ende tauschten sie nur noch mehr oder weniger wahllos Aktionen untereinander aus. Den Street Fight ließen sie auch dementsprechend recht ruhig angehen und kam nie an den vom Summerslam heran. Sie benutzen einige Gegenstände wie Stühle, Mülltonnen und ein Barbe Wire 2x4. Am Ende gewann Triple H den ersten Fall nach ca. 20 Minuten nach dem Pedigree.
Als der Cage heruntergelassen wurde schaffte Triple H noch einige Waffen herein und dominierte Michaels zu Beginn. Shawn begann dann auch schnell zu bluten, konnte sich aber kurze Zeit später einen Vorteil verschaffen. Auch als Ric Flair eingriff, konnte Shawn beide dominieren und Triple H nach einem Splash vom Käfigdach durch einen Tisch pinnen. Typisches Cage Match, nur eben kürzer. Ebenso kurz war das abschließende Ladder Match, bei dem Shawn seine Standardmoves in Laddermatches zeigte und noch einige Bumps nahm. Z.B. von der Leiter nach draußen durch drei Tische. Dies bedeutete auch gleichzeitig sein Ende.
Bis zum Leitermatch war das Aufeinandertreffen ganz annehmbar und sehr gut aufgebaut. Man begann recht langsam und steigerte dann das Tempo. Shawn nahm wieder einige irre Aktionen, bei denen man sich fragt ob er das wirklich noch nötig hat. Trotzdem ist er für ein 40 Minuten Match mit special rules nicht mehr der geeigneteste, obwohl er Triple H recht gut durch das Match gezogen hat und für ihn die schlimmen Bumps nahm. Trotzdem kam das Match bei weitem nicht an das Aufeinandertreffen der beiden beim Summerslam heran, da gerade zu Beginn die nötige Intensität fehlte.
Im großen und ganzen eine eher durchwachsene Veranstaltung der WWE, die mit den bereits im Vorwort genannten Matches ihre Höhepunkte hatte. Auch Big Show vs Angle war um einige interessanter als ich erwartet hatte. Störend wirkten allerdings die vielen Eingriffe von außen. Weniger wäre hier mehr gewesen. Allerdings dürfte dieser Event recht schnell wieder in Vergessenheit geraten, da einfach nicht erinnerungswürdiges geboten wurde.
Kurz vor dem Royal Rumble widme ich der letzten WWE Großveranstaltung des vergangenen Jahres, Armageddon. Dabei gab es vor allem mit Benoit vs Guerrero und dem 2 out of 3 Falls Match zwischen Shawn Michales und Triple H zwei durchaus interessante Matches zu erwarten. Hier das Review:
4-Way Elemination Tag Team Match for the WWE World Tag Team Championship
Dudley Boyz vs William Regal/Lance Storm vs Booker T/Goldust vs Chris Jericho/Christian ©
Zu Beginn des Matches wurden erst mal alle Leute durchgetagt und es gab kaum Aktionen. Das Match war reines Brawling und eher der langweiligen Sorte. Im Tumult gelang es dann Regal Big Bubba zu pinnen. Diesem Pin folgte direkt das Ende von Storm und Regal, als Booker T Regal pinnte. Nun konnte sich ein normales Tag Team Match entwickeln, welches durchaus ansehnlich war. Es war zu Beginn ein eher klassisches Tag Team Match bei dem Christian und Jericho gemeinsam Goldust bearbeiteten. Richtig flüssig wurde das Match aber erst als Jericho auf Booker T traf. Christian und Goldust griffen nur sporadisch ein, was dem Match sehr gut tat. Das Ende kam, als Bookter T Jericho nach dem Bookend pinnte. Ein zu Beginn recht schwaches Match, das im Laufe immer besser wurde und mit dem Finish zwischen Booker und Jericho seinen Höhepunkt hatte. Trotzdem eher durchschnittliches Match.
Edge vs A-Train
A Train agierte vor allem mir Brawlingaktionen wie Schlägen und Würgen während Edge wenigstens etwas Technik einsetzte und auch den einen oder anderen Wrestlingmove zeigte. Allerdings passten beide absolut nicht zusammen und spielten sich auch nicht richtig ein, so dass keinen richtigen Matchfluß gab. Das Ende kam zum Glück bereits nach sieben Minuten als der Referee A-Train wegen eine Stuhlschlages disqualifizierte. Gesehen und vergessen.
Eddie Guerrero vs Chris Benoit
Beide begannen mit Matwrestling und setzten vor allem auf Haltegriffe. Das Match nahem also einen recht bedächtigen Anfang, was sich im weiteren Verlauf jedoch recht passend steigerte. So gab es einige sehenswerte Aktionen, wie eine Body Press vom Top Rope nach draußen und beide Männer zeigten die bekannte Serie von German Suplessen. Dies alles wurde sehr gut psychologisch aufgebaut. Zur Steigerung mischte auch noch Eddies Cousin Chavo mit, der jedoch keinen entscheidenden Einfluss nehmen konnte und so gewann Chris Benoit nach 17 wrestlerisch sehr schönen Minuten mit dem Cripplers Crossface.
Kane vs Batista w/ Ric Flair
Beide Männer zeigten einen recht ansehnlichen Brawl, der jedoch öfters etwas die Intensität fehlte. Vor allem Kane wirkte oftmals sogar für einen Brawl zu langsam. Wie in einem Brawl üblich hatte keiner der beiden im Matchverlauf einen entscheidenden Vorteil und es ging hin und her. Nach sieben Minuten ohne viele Wrestlingmoves lenkte Flair Kane ab, so dass Batista mit einer Powerbomb und dem abschließenden Pin keine Mühe mehr hatte. Mittelmäßiger Brawl.
WWE Women Championship Match: Three Way Dance
Victoria © vs Trisch Stratus vs Jacqueline
Die drei Damen zeigten den typischen WWE Damenstil, indem sie ihre bekannten Aktionen gemischt mit etwas Brawling zeigten. Jedoch war dieses Match um einiges kurzweiliger als das vorherige. Das Ende war etwas undurchsichtig, aber Victoria konnte ihren Titel nach einem Stuhlschlag gegen Jacqueline verteidigen.
WWE Championship Match
Big Show © w/ Paul Heyman vs Kurt Angle
Kurt Angle ist zwar gut trainiert, doch hier kann man trotzdem recht gut von einem Mismatch reden. Angle versuchte etwas mit Basics zu erreichen, doch Big Show ließ in nicht an sich ran und dominierte den Beginn. Doch auch Angle bekommt etwas Offensive und kann mit einem Tornado DDT, Moonsault und dem Angle Slam zeigen, dass er sich auch gegen Big Show mit guten Wrestlingaktionen behaupten kann. Das Ende ist etwas chaotisch und es kommt zu Eingriffen von A-Train und Brock Lesnar. Schade eigentlich, dass diese Eingriffe notwendig waren, die zwar durchaus gut in das Match passten, allerdings kann man es mit Eingriffen auch übertreiben. Und von diesen Eingriffen gab es an diesem Abend schon genug. Trotzdem war das Match schön flüssig und intensiv, auch wenn es nicht an das Kurzmatch zwischen Big Show vs Lesnar bei der Series heranreichte. Am Ende gewann übrigens Kurt Angle den Titel, nachdem Big Show den F5 von Lesnar kassierte.
WWE World Heavyweight Championship Match 2 out of 3 Falls (Street Fight/ Cage Match/ Ladder Match)
Shawn Michaels vs Triple H
Triple H kam mit einem dick bandagierten rechten Oberschenkel zum Ring und bereits nach einigen Minuten war klar, dass er nicht 100%ig fit ist. Trotzdem gab er mehr oder weniger alles. Doch auf die Dauer schien die Kondition von beiden deutlich nachzulassen und am Ende tauschten sie nur noch mehr oder weniger wahllos Aktionen untereinander aus. Den Street Fight ließen sie auch dementsprechend recht ruhig angehen und kam nie an den vom Summerslam heran. Sie benutzen einige Gegenstände wie Stühle, Mülltonnen und ein Barbe Wire 2x4. Am Ende gewann Triple H den ersten Fall nach ca. 20 Minuten nach dem Pedigree.
Als der Cage heruntergelassen wurde schaffte Triple H noch einige Waffen herein und dominierte Michaels zu Beginn. Shawn begann dann auch schnell zu bluten, konnte sich aber kurze Zeit später einen Vorteil verschaffen. Auch als Ric Flair eingriff, konnte Shawn beide dominieren und Triple H nach einem Splash vom Käfigdach durch einen Tisch pinnen. Typisches Cage Match, nur eben kürzer. Ebenso kurz war das abschließende Ladder Match, bei dem Shawn seine Standardmoves in Laddermatches zeigte und noch einige Bumps nahm. Z.B. von der Leiter nach draußen durch drei Tische. Dies bedeutete auch gleichzeitig sein Ende.
Bis zum Leitermatch war das Aufeinandertreffen ganz annehmbar und sehr gut aufgebaut. Man begann recht langsam und steigerte dann das Tempo. Shawn nahm wieder einige irre Aktionen, bei denen man sich fragt ob er das wirklich noch nötig hat. Trotzdem ist er für ein 40 Minuten Match mit special rules nicht mehr der geeigneteste, obwohl er Triple H recht gut durch das Match gezogen hat und für ihn die schlimmen Bumps nahm. Trotzdem kam das Match bei weitem nicht an das Aufeinandertreffen der beiden beim Summerslam heran, da gerade zu Beginn die nötige Intensität fehlte.
Im großen und ganzen eine eher durchwachsene Veranstaltung der WWE, die mit den bereits im Vorwort genannten Matches ihre Höhepunkte hatte. Auch Big Show vs Angle war um einige interessanter als ich erwartet hatte. Störend wirkten allerdings die vielen Eingriffe von außen. Weniger wäre hier mehr gewesen. Allerdings dürfte dieser Event recht schnell wieder in Vergessenheit geraten, da einfach nicht erinnerungswürdiges geboten wurde.

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