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UFC 61-Bitter Rivals Results
8 July 2006
Las Vegas, Nevada
Mandalay Bay Event Center
-Prelim Welterweight Fight:
Drew Fickett (27-4-0) besiegte Kurt Pellegrino (6-2-0) durch Submission in der dritten Runde (1:20)
-Prelim Heavyweight Fight:
Cheik Kongo (7-2-1) besiegte Gilbert Aldana (5-2-0) durch TKO (Doctor stoppage) in der ersten Runde (4:13)
-Prelim Heavyweight Fight:
Jeff Monson (22-5-0) besiegte Anthony Perosh (5-2-0) durch TKO (Referee stoppage) in der ersten Runde (2:22)
-Prelim Welterweight Fight:
Hermes Franca (15-5-0) besiegte Joe Jordan (19-10-2) durch submission in der dritten Runde (0:47)
-Lightweight Fight:
Joe Stevenson (25-7-0) besiegte Yves Edwards (29-11-1) durch TKO (Doctor stoppage) in der zweiten Runde (5:00)
-Heavyweight Fight:
Frank Mir (9-2-0) besiegte Dan Christison (8-4-0) durch Unanimous Decision (29-28,29-28,29-28)
-Light Heavyweight Fight:
Tito Ortiz (14-4-0) besiegte Ken Shamrock (26-11-2) durch TKO (Referee stoppage) in der ersten Runde (1:18)
-Welterweight Fight/Swing Bout:
Josh Burkman (7-3-0) besiegte Josh Neer (17-4-1) durch Unanimous Decision (29-28,29-28,30-27)
-UFC Heavyweight Title Fight:
Tim Sylvia (22-2-0) © besiegte Andrei Arlovski (9-5-0) durch Unanimous Decision (48-47,49-46,48-47) (1st defense)
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Wanderlei Silva forderte gerade eben Chuck Liddell im Octagon heraus, dieser nahm an, und Dana White kuendigte den Fight schonmal fuer November in Las Vegas an. Allerdings nur wenn Chuck Liddell im August Renato Sobral besiegt, ausserdem ist Wanderlei Silva noch im Openweight Grand Prix! Also zu frueh sollte man sich nicht freuen, schliesslich gab es das gleiche bereits bei UFC 49 mit Wandy und Randy, und damals wurde auch nichts draus. Vorallem haben ja beide noch Fights, und ich bin immernoch sehr skeptisch ob Pride FC wirklich Fighter zur UFC schickt. Das Kapital duerften ja alle mittlerweile kennen.
Im uebrigen haben die Fans bei der bekanntgabe gebuht, LOL keine Ahnung wahrscheinlich wer Wanderlei Silva ist. :rolli:
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Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. UFC 61 ist Geschichte, und die Show wird einem mit gemischten Gefuehlen zuruecklassen. Zum einen war Joe Rogan diesesmal nicht dabei, sondern Randy Couture kommentierte neben Mike Goldberg. Zwar zeigte Couture eine gute Leistung, vorallem weil er ja kein Kommentator ist, allerdings fehlte eben doch noch die Abstimmung mit Goldberg, und gefiel mir Rogan zuletzt besser. Dann gab es ein Bloodfest im Opener, eine mieserable Leistung eines ehemaligen UFC Champions, ein sehr kontroverser Ortiz vs Shamrock Fight, eine Riesen Ankuendigung fuer den MMA Fight des Jahres, und natuerlich den Main Event um den UFC Heavyweight Title.
-Prelim Welterweight Fight:
Drew Fickett (27-4-0) vs Kurt Pellegrino (6-2-0)
Pellegrino begann den Fight wie jeden seiner Fights aggresiv, und mit einem Takedown. Doch Fickett schaffte es aus der Guard heraus mehr Schlaege anzubringen, und dann sich wieder in den Standup zuretten. Dort traf er mit einem schoenen Kniestoss, doch Pellegrino wieder mit dem Slam zu Boden. Auf dem Boden war es dann wieder Fickett der aktiver war, und die Runde haette gewinnen muessen. In der zweiten Runde das selbe Spiel, Pellegrino mit den Takedowns, doch danach kam nichtmehr allzuviel, Fickett aus der Guard der aktivere Fighter weshalb er auch Runde zwei gewonnen haben duerfte. Auch in der dritten Runde schaffte Pellegrino sofort den Takedown, diesesmal kam er jedoch in die Side Control. Pellegrino versuchte sich an einem Side Choke, doch das nuetzte Fickett aus, er bekam den Nacken von seinem Gegner, und setzte sofort den Rear Naked Choke an, aus dem Pellegrino austappen musste. Fickett mit einem guten und wichtigen Sieg gegen einen Newcomer, dennoch zeigte sich auch hier das er als Welterweight gegen staerkere Gegner alleine schon weil er Physisch unterlegen ist wenig Chancen haben wird. In der 170 Pounds Division wird Fickett nicht ueber die Gatekeeper Rolle hinaus kommen, vielleicht sehen wir ihn bald als Lightweight Fighter. Pellegrino zeigte ein solides UFC Debut, er schaffte zwar immer wieder die Takedowns, doch er konnte daraus nie etwas machen. Auch ihn werden wir wohl wiedersehen, dann hoffentlich auch in der Lightweight Division.
-Prelim Heavyweight Fight:
Gilbert Aldana (5-2-0) vs Cheik Kongo (7-2-1)
Der Fight verlief eigentlich genau so wie man es erwarten konnte, Aldana versuchte den Fight zu Boden zubringen mit Takedowns aus Respekt vor seinem Gegner, was ihm auch gelang. Wenn ein Slugger wie Aldana schon den Fight auf den Boden bringen will, dann heisst das einiges. Kongo konnte sich jedoch befreien, im Standup gab es einige schoene Hacken und Kniestoesse im Thai Clinch, und Aldana zog sich einen tiefen Cut ueber dem Auge zu. Der Arzt kam dazu, und beendete den einseitigen Fight am ende der ersten Runde. Aldana musste zum zweitenmal in der UFC sehr viel einstecken, und wir werden ihn hoffentlich in der UFC nicht wieder sehen. Nichts gegen Aldana, aber er hat nicht annaehrend UFC Niveau, und man tut ihm (und den Zuschauern) auch keinen gefallen damit. Kongo gewann wie zu erwarten war sein UFC Debut, er zeigte eine gute Leistung, allerdings gegen einen hoffnungslos unterlegen Gegner. Auch bei ihm habe ich starke Zweifel das er es weit bringen wird in der UFC, wenn schon Aldana ihn zu Boden bringt, was werden dann Fighter wie Monson, Silva oder Vera mit ihm veranstalten?
-Prelim Heavyweight Fight:
Jeff Monson (22-5-0) vs Anthony Perosh (5-2-0)
Vom Title Contender zu einem Prelim Fight, das schafft auch nur Jeff Monson in der UFC. Dafuer bekam er jedoch einen dankbaren Gegner von Joe Silva vorgesetzt, bei dem Monson wiedermal seine staerken zeigen konnte. Perosh wirkte zu jedem Zeitpunkt ueberfordert, Monson schaffte frueh den Takedown, doch Perosh konnte mit seinem Jiu-Jitsu sich noch verteidigen. Zurueck im Standup ging es in den Thai Clinch, Monson mit einigen Hacken die Perosh zu Boden knockten, Monson ging hinterher mit Schlaegen, und nach knapp zwei Minuten wurde der ungleiche Fight abgebrochen. Auch hier wirkte Perosh hoffnungslos unterlegen, und auch hier bleibt die Hoffnung das wir ihn in der UFC nicht wieder sehen werden. Monson dagegen trifft hoffentlich auf den Sieger des Arlovski vs Sylvia Fights im Herbst. Auch wenn sich Monson nicht vermarkten laesst, so hat er mit drei Siegen in der UFC zuletzt sich den Titleshot mehr als verdient.
-Prelim Welterweight Fight:
Hermes Franca (15-5-0) vs Joe Jordan (19-10-2)
Schon gestern beim Weigh-In verstaerkte sich das schlechte Gefuehl nachdem Huerta schon ausfiell, da beide Fighter weit das Gewichtslimit fuer die Lightweight Division verpassten, dementsprechend wurde der Fight ein Welterweight Fight. Franca schaute nicht gut aus, im Standup war er zu langsam um Jordan zu gefaehrden. Dieser schaffte sogar den Takedown, und kam mit seinem G&P ziemlich gut durch, und gewann so die erste Runde. In der zweiten Runde drehte dann Franca auf, und traf auch mit seinen Jabs und Kniestoessen, sodass Jordan einen Cut bekam. Franca schaffte nun den Takedown und zeigte seinerseits G&P, schon ende der zweiten Runde sah Jordan fertig aus. In der dritten Runde gab es dann schnell den Takedown von Franca, er kam in die Mount und setzte von dort einen Triangle Choke an, ausdem sich Jordan nichtmehr befreien konnte. Von Jordan konnte man wohl nicht mehr erwarten, Franca dagegen muss sich steigern wenn er in der starken Lightweight Division der UFC gegen Fighter wie Edwards, Sherk oder Pulver bestehen will.
-Lightweight Fight:
Joe Stevenson (25-7-0) vs Yves Edwards (29-11-1)
Der PPV Opener begann mit Leg Kicks von Edwards, Stevenson mit dem Shoot-In gegen das Octagon und er brachte Edwards zu Boden, der jedoch gleich wieder hoch kam. Stevenson ging wieder nach vorne, wurde jedoch von einem linken Hacken fast ausgeknockt. Edwards sprang hinterher, konnte jedoch seinen angeschlagen Gegner nicht finishen. Zurueck im Standup schaffte Stevenson nun den Takedown und Edwards fand sich in der Butterfly Guard. Die erste Runde endete mit einem Omaplata versuch von Edwards, der die Runde klar gewonnen haben duerfte. In der zweiten Runde schaffte Stevenson dann den Takedown, und er traf Edwards mit seinem G&P, sodass dieser sich einen tiefen Cut zuzog. John McCarthy stoppte den Fight und lies den Cut von dem Arzt untersuchen, doch dieser sah kein Problem darin, da der Cut nicht das Auge von Edwards behinderte. Doch die Frage muss sein, ob bei so einem Cut (und dem daraus resultierenden Blutverlust) ueberhaupt das eine Rolle spielt? Stevenson dominierte weiter und Edwards versuchte nur noch die Runde zu ueberleben. In der Pause schaffte es man dann nicht den Cut zuschliessen von Edwards, und somit wurde der Fight voellig zurecht abgebrochen. Stevenson somit zurueck auf dem Winning Track, mit dem wohl wichtigsten Sieg seiner Karriere. In der Lightweight Division muss er nun weiter so fokusiert bleiben, dann wird er sicherlich auch wieder oben dabei sein. Edwards dagegen mit der zweiten UFC Niederlage in Folge, und nicht zuvergessen seiner dritten Niederlage in den letzten vier Fights! Der “ungekroente UFC Lightweight Champion“ wie sich Edwards die letzten zwei Jahre nannte, ist somit auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt, und von einem UFC Lightweight Titleshot genauso weit entfernt wie Joe Riggs......
-Heavyweight Fight:
Frank Mir (9-2-0) vs Dan Christison (8-4-0)
Wie sagte ich im Preview, man wird sehen ob Frank Mir wirklich aus dem Las Vegas Combat Club geflogen ist, und man sah das dieses Geruecht gestimmt hat. Frank Mir sah schon frueher immer ausser Form aus, aber diesesmal wurde es noch uebertroffen, und jeder der Frank Mir kennt, weiss was das bedeutet! In der ersten Runde zeigte Mir den Takedown aus dem Clinch, und kam sogar in die Full Mount. Es folgte ein klaeglicher Armbar versuch, aus dem sich Christison wieder befreien konnte. Es folgte G&P von Mir, das eigentlich die bezeichnung nicht verdient hat, denn softere Schlaege habe ich sellten gesehen. Christison setzte dann eine Armbar an, doch Mir kam gerade noch heraus. Im Standup trafen nun auch die Schlaege von Christison, weil Mir ueberhaupt sich nichtmehr bewegte, und so ging die erste Runde zuende, die Christison gewonnen haben duerfte. Mir sah schon nach der ersten Runde so aus, als ob er gerade einen Marathon bestritten haette, allerdings muss man sagen das Christison auch nicht besser aussah.
In der zweiten Runde wurde der Fight noch langsamer als ohnehin schon, da beide vollkommen am ende waren. Christison zeigte jedoch noch einiges mehr und traf mit seinen Schlaegen. Als dan Christison einen mieserablen Kick zeigte, schaffte Mir den Takedown (was den Namen eigentlich nicht verdient hat). Es folge Lay & Pray von Mir, weil er einfach zu erledigt war irgendwas zu zeigen, und das nach 7 Minuten. Eine mieserable Runde & Fight, bei denen die Fans anfingen zu buhen, und hier kann ich sie vollkommen verstehen. In der dritten Runde war dann Mir wieder aktiver, was jedoch keinesfalls heissen soll das es besser wurde. Doch Mir machte nun mit seinem Takedown mehr und versuchte sich abermals an einer Armbar. Die letzte Runde duerfte an Mir gegangen sein, die mittlere an Christison, und die erste Runde auch an Mir, weil die Top Position & Takedowns im UFC Judging eine zugrosse Bedeutung bekommen. Am ende gewann dann Frank Mir auch mit 29-28 auf allen drei Scorecards, in einem mieserablen Fight. Die Fans buhten ab der ersten Runde, und das mindeste was man von beiden Fightern erwarten kann, ist das sie sich koerperlich in guter Verfassung befinden, und auch ueber drei Runden kaempfen koennen (was bei beiden nicht der Fall war). Christison kann nicht mehr zeigen er hat das Niveau, Frank Mir allerdings sah trotz des Sieges wie der wirkliche Verlierer aus! Aus dem eigenen Camp geschmissen, kein Fighter Herz, mieserable Vorstellung, und irgendwie hat man denn Eindruck er hat sowieso keine Lust im MMA. In dieser Form, ist es egal ob Frank Mir zuruecktritt oder weitermacht, denn weit kommen wird er so nicht!
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-Light Heavyweight Fight:
Tito Ortiz (14-4-0) vs Ken Shamrock (26-11-2)
Shamrock kam zum Ring, und fiel auf die Knie, und es sah so aus als ob er betten wuerde, das Tito nicht mit ihm den Boden aufwischt. Dagegen kam Tito Ortiz wie immer mit Ricco “XXXL“ Rodriguez zum Octagon, aber auch Kendall Grove und Dean Lister waren bei ihm in der Ecke. Den Fight musste ich mir gerade in der Wiederhollung anschauen, denn beim erstenmal habe ich gerade kurz weggeschaut, da war er schon vorbei. Also Tito schafft den Slam, kommt in die Guard, zeigt 5 Ellbows waehrend Shamrock sich nicht verteidigt, und der Fight wird nach einer Minute abgebrochen von Herb Dean. Erinnert ein wenig an Saku vs Shammy vom letzten Jahr, Shamrock beschwaert sich natuerlich weil er denkt das der Fight zu frueh abgebrochen wurde, genauso wie die Fans die sauer sind. Allerdings muss man auch sagen, haette sich Shamrock besser verteidigen muessen, wenn er gewollt haette das der Fight nicht abgebrochen wird. Shamrock war von den Ellbows nicht mitgenommen, allerdings verteidigte er sich nicht dagegen. Auch wenn der Abbruch etwas zu frueh scheint, so waere er so oder so gekommen ein paar Momente spaeter. So blieb uns die totale Vorfuehrung von Ken Shamrock ersparrt. Ortiz mit dem leicht zu erwartenden Sieg, waehrend Ken Shamrock wohl nun weitermachen wird, nachdem er wiedermal denkt das der Fight zu frueh abgebrochen wurde.
*Wanderlei Silva vs Chuck Liddell im November (UFC 65)?
Nachdem Ortiz vs Shamrock Fight, stieg Wanderlei Silva ins Octagon und forderte Chuck Liddell heraus. Dana White machte daraus gleich ein Fight, und kuendigte das ganze fuer den November an, vorausgesetzt Chuck Liddell besiegt Renato Sobral bei UFC 62 im August. Sollte der Fight wirklich stattfinden, dann ist es sicherlich der Fight des Jahres, allerdings gibt es da nicht nur den Liddell vs Sobral Fight oder den Openweight GP abzuwarten. Erstens gab es die gleiche Situation bei UFC 49 mit Wanderlei Silva und Randy Couture, und damals wurde nichts draus! Zweitens warte ich erstmal ab wie sich die Situation entwickelt. Zu oft wurde schon gesagt das Pride FC Fighter in der UFC auftretten, und mittlerweile ist man sehr skeptisch geworden was solche Ankuendigung anbelangt. Wenn es jedoch zu dem Fight wirklich kommen sollte, waere es die Newsstory des Jahres!
-Welterweight Fight/Swing Bout:
Josh Neer (17-4-1) vs Josh Burkman (7-3-0)
Der Swing Bout des Abends, versprach dann wieder besser zu werden. Burkman kontrollierte den Fight, und zeigte schoene Body Shots gegen Josh Neer. Im Clinch war Burkman ebenfalls ueberlegen, und schaffte den Double Leg Takedown. In der Guard verteidigte sich Neer gut, doch Burkman schaffte es in die Half Guard, waehrend Neer das ganze umdrehte und nun beide wieder im Standup waren. Burkman mit einer schoenen rechten, die Neer zu Boden brachte, der TUF2 Teilnehmer ging hinterher und versuchte eine Armbar anzusetzen, doch wieder schaffte Neer den Sweep am ende der Runde. Aufgrund des Knockdowns wuerde ich die Runde an Burkman geben. In der zweiten Runde schaffte dann Neer den Takedown, und konnte mit einem Elbow seinem Gegner einen Cut zufuegen. Doch zurueck im Standup war es wieder Burkman der klar dominierte, und Neer mit seinen Jabs beschaeftigte. Am ende der Runde gab es einen Slam von Burkman, der auch die zweite Runde klar gewonnen haben duerfte. In der dritten Runde schaffte Burkman den Takedown, doch Neer setzte fast einen Triangle Choke an. Nach einem Elbow zog sich nun auch Neer einen cut zu, doch er wurde immer offensiver weil er merkte das er den Fight vorzeitig beenden musste. Burkman verteidigte gut gegen die Submissionversuche von Neer, und am ende gewann er verdient den Fight ueber Unanimous Decision. Fuer Josh Neer war es hoffentlich der letzte Welterweight Fight, er ist ein guter Fighter, aber eben physisch zu schwach in der Welterweight Division. In der Lightweight Division waere er ein Kandidat auf einen Titleshot, in der Welterweight Division wird er ueber den Journeyman nicht hinaus kommen. Burkman dagegen zeigte wiedermal sein Potential, aber auch er hat noch einen sehr langen Weg vor sich, wenn er wirklich sich etablieren will in der starken Welterweight Division der UFC.
-UFC Heavyweight Title Fight:
Tim Sylvia (22-2-0) © vs Andrei Arlovski (9-5-0)
Der Fight begann so wie man es erwarten konnte. Arlovski fuehrte mit seinem Jab und zeigte etliche Leg Kicks, waehren der amtierende Champion seiner Counter Punch Taktik durchzog. Arlovski traf oefters mit seiner Fuehrungshand, jedoch war es Sylvia der mit einem Schlag Arlovski fast wieder ausknocken konnte. Die erste Runde wuerde ich an Arlovski geben, trotz des einen harten Schlags von Sylvia, war es Arlovski der mehr tat und immer wieder mit seinen Jabs traf. In der zweiten Runde wurde es dann langsamer, man bekam den Eindruck das beide in der Pause daran dachten was auf dem Spiel steht. Arlovski verlegte sich auf Body Shots und Inside Leg Kicks, waehrend Sylvia sich in den Clinchs auf seine Kniestoesse verliess. Auch die zweite Runde war knapp, allerdings sah man beiden an das ihre Kondition nachliess. In der dritten Runde begann dann Sylvia nach vorne zugehen, und Arlovski kreisste um ihn. Allerdings traf keiner mehr wirklich, und beide lauerten nun auf den einen Knockout Punch. Man merkte beiden den Respekt voreinander an, und niemand wollte in den KO Punch laufen. Mittlerweile buhten wiedermal die ignoranten Fans in der Halle, aber ich habe es aufgegeben sie zu verstehen zu versuchen. Doch zurueck in die vierte Runde, beide beschraenkten sich auf ihr Striking, und nichtmehr ihre Kicks, es sah so aus als ob beide zusammen ein Sparring abhalten. Sylvia landete nun auch besser mit seinen linken und rechten Jabs, und Arlovski`s Cut ging nun mehr auf. Am ende der vierten Runde, duerfte der Champion vorne liegen, weil Arlovski ab der ersten Runde stark nachgelassen hat. Die letzte Runde versuchte dann Arlovski wieder mit Leg Kicks und seinem Jab zu fuehren, doch Sylvia punktete immer wieder auf der Aussenseite. Am ende gewann dann Tim Sylvia klar den Fight, ich habe ihn auch mit mindestens zwei wenn nicht sogar drei Runden vorne gesehen. Der Fight begann stark, lies dann jedoch auch stark nach, dennoch sind die Buhrufe einfach nur unverschaemt. Man sah beiden Fightern den zu grossen Respekt an aus den ersten beiden Fights, daraus resultierte dann ab der zweiten Runde das grosse abwarten bis zum ende. Respekt an dieser Stelle fuer Tim Sylvia, dem ich das nicht zugetraut haette, Arlovski dagegen hat mich ab der zweiten Runde entaeuscht. Mal schauen ob Arlovski ueberhaupt in der UFC bleiben wird, denn sein Vertrag ist mit diesem Fight ausgelaufen.
Fazit:
UFC 61 wird mehr negative wie positive Erinnerungen zuruecklassen, es war die schlechte Show die man erwartet hatte. Die beiden Main Events sorgten bei den Fans fuer keine gute Stimmung, um es mal harmlos zusagen. Ortiz vs Shamrock verlief einseitig, jedoch durch den etwas zu fruehen Abbruch waren die meisten Fans unzufrieden. Frank Mir`s Leistung war unterirdisch schlecht, so hat er nichts verloren in der UFC. Der Main Event ging viel laenger als ich das vorher dachte, leider war das nicht von Vorteil, denn der Fight lies je laenger er dauerte immer staerker nach. Positiv hervorheben muss man sicherlich die Leistung von Joe Stevenson, der einen harten Fight gegen Yves Edwards gewann. Fight of the Night war fuer mich Burkman vs Neer, was jedoch nicht schwer war, da ansonsten eher es entaeuschende Fights gab. Der Event wirft vorallem fragen hervor, ob es wirklich zum Silva vs Liddell Fight kommt, und vorallem wie es mit Edwards, Mir und Arlovski weitergeht? Vielleicht kommt es ja jetzt doch noch zum Mir vs Arlovski Fight, mit dem man eigentlich garnichtmehr rechnete. Als naechstes geht es weiter mit UFC 62, und da kann man jetzt schon freuen das die UFC eine viel bessere Card als die letzten beiden PPV`s aufstellt. Bis dahin und take care.
Nefercheperur
DAZsound
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das Ortiz gewinnt war ja wieder klar,
schade aber das Arlovski verloren hat...wer will jetzt um denn HW Titel fighten ?
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Auf fightopinion.com wird berichtet, dass Wanderlei Silva einen Vertrag über 3 Kämpfe mit der UFC unterzeichnet hat.
Zitat:er will jetzt um denn HW Titel fighten ?
Eigentlich wäre ja Jeff Monson #1 Herausforderer
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Die Gehälter der einzelnen Fighter von UFC 61: Bitter Rivals wurden nun veröffentlicht:
Tim Sylvia: $120,000
Andrei Arlvoski: $90,000
Josh Burkman: $10,000
Josh Neer: $6,000
Tito Ortiz: $200,000
Ken Shamrock: $100,000
Beiden wurde auch ein Teil der PPV Einnahmen versprochen
Frank Mir: $56,000
Dan Christison: $5,000
Joe Stevenson: $24,000
Yves Edwards: $8,000
Beide haben vermutlich noch $5,000 zusätzlich bekommen für den Besten Kampf
Hermes Franca: $8,000
Joe Jordan: $4,000
Hermes Franca erhielt $5,000 extra für Best Submission
Jeff Monson: $20,000
Anthony Perosh: $3,000
Cheick Kongo: $6,000
Gilbert Aldana: $2,000
Drew Fickett: $12,000
Kurt Pellegrino: $2,000
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Folgend der Medical Report der Nevada State Athletic Commission zu UFC 61-Bitter Rivals.
-Tim Sylvia wurde nach seinem Fight gesperrt bis er die Freigabe eines Arztes erhaelt. Sylvia wurde in der Nacht nach UFC 61 zweimal Ohnmaechtig in seinem Hotelzimmer.
-Andrei Arlovski wurde gesperrt bis zum 7 September, seine Pause koennte jedoch weitaus laenger dauern. Denn Arlovski soll sich im Fight mit Sylvia eine Knieverletzung zugezogen haben, aufgrund eines Low Kicks in der zweiten Runde von Sylvia.
-Josh Burkman wurde aufgrund seines Nasenbruchs, und der Bruch seines grossen Zeh am rechten Fuss gesperrt bis zum 5 Januar 2007. Wenn ein Arzt ihm die Freigabe gibt, kann er fruehestens am 23 August wieder auftretten.
-Genau das gleiche gilt auch fuer Dan Christison`s Nasenbruch, und Gilbert Aldana`s tiefen cut. Beide wurde gesperrt bis zum 5 Januar 2007, ausser ein Arzt gibt ihnen vorher die Freigabe.
-Yves Edwards wurde aufgrund seines Cuts bis zum 8 August gesperrt (also einen Monat, was wiedermal beweisst, das je schlimmer etwas aussieht, es eigentlich garnicht so schlimm ist.
-Und zuguterletzt wurde auch Ken Shamrock bis zum 8 August gesperrt fuer seine TKO Niederlage.
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Die UFC verkaufte fuer UFC 61 im Mandalay Bay Event Center 9,999 Tickets, zudem kamen 1,168 Freikarten hinzu, weshalb 11,167 Zuschauer anwessend waren. Die Ticketeinahmen betrugen jedoch trotz der geringen Zuschauerzahl dank der Preise $3,350,775! Damit liegt UFC 61 nur knapp hinter dem All Time Record der UFC von UFC 57 mit $3,382,400.
UFC Rekord Ticketeinahmen
1. UFC 57-Couture vs Liddell III - $3,382,400
2. UFC 61-Bitter Rivals - $3,350,775
3. UFC 60-Hughes vs Gracie - $2,900,090
4. UFC 52-Couture vs Liddell II - $2,575,450
5. UFC 54-Boiling Point - $2,336,550
6. UFC 59-Reality Check - $2,191,450
7. UFC 56-Full Force - $1,986,600
8. UFC 58-USA vs Canada - $1,758,450
9. UFC 40-Vendetta - 1,540,340
10. UFC 51-Super Saturday - $1,493,555
UFC Rekord Zuschauerzahlen
1. UFC 59-Reality Check - 17,500 Zuschauer
2. UFC 60-Hughes vs Gracie - 14,765 Zuschauer
3. UFC 40-Vendetta - 13,055 Zuschauer
4. UFC 52-Couture vs Liddell II - 12,643 Zuschauer
5. UFC 54-Boiling Point - 11,634 Zuschauer
6. UFC 61-Bitter Rivals - 11,167 Zuschauer
7. UFC 57-Couture vs Liddell III - 10,301 Zuschauer
8. UFC 56-Full Force - 9,995 Zuschauer
9. UFC 51-Super Saturday - 9,268 Zuschauer
10. UFC 47-It`s On - 9,129 Zuschauer
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