Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
What If…? Triple H weiterhin in der WCW 1995?
#11
Zitat:Original von yogi23
Zu HHH... Man kann nur hoffen, dass er bald alles übernimmt und Vince langsam den Weg komplett frei macht.
Vince wird solange er lebt nicht die WWE aus der Hand geben, das ist glaube ich so sicher wie das die Canucks nie den Stanley Cup gewinnen solange ich leben werde.;)

Zu dem “zu schnellen Pushen von neuen Leuten“, das ist auch einer meiner Kritikpunkte heutzutage, so gut wie jeder bekommt gleich einen Title, und viele bekommen einen World Title, sodass es am Ende nichts mehr bedeutet. Hier wird nach dem Try und Error Prinzip vorgegangen, ein Wrestler debutiert, sie werden gepusht wie bloed, sie bekommen Title und wenn es nicht funktioniert sind sie wieder weg und das Spiel beginnt von neu. Das entwertet die Title enorm. Man muss sich nur mal die Title History von WWE mittlerweile anschauen, die wenigsten Wrestler in den letzten 5 Jahren haben ueberhaupt keinen Title gewonnen, das ist erschreckend.

Man muss jedoch auch die Gegenwart berücksichtigen. Heutzutage ist die Aufmerksamkeitsspanne des normalen Zuschauers sehr viel kuerzer, und demnach ist das Pro Wrestling auch viel schnellebiger geworden. Das ist sicherlich Gegenseitig entstanden von den Zuschauern und dem Wrestling, aber den Effekt sehe ich schon auf beiden Seiten. Mal anders gesagt, WWE wuerde heute nie auf die Idee kommen jemanden ueber 3-4 Jahre langsam und kontinuirlich nach oben zu bringen, und 3-4 Jahre ist ja nicht wirklich lang! Und auf der anderen Seite haette ein durchschnittlicher Fan auch garnicht die Aufmerksamkeitsspanne einen Wrestler ueber 3-4 Jahre langsam nach oben zu verfolgen.


Zitat:Alle wirklichen Topstars wurden langsam aufgebaut:
Rock, HHH, Austin, Michaels, Bret Hart, Hogan, Cena, Orton....
Bei The Rock sehe ich das anders. Als Rocky Maivia einen Monster Push bekommen die ersten 6 Monate. IC Champion, durfte Vader clean besiegen, bei seinem Debut gleich 3 Midcarder auf ein Mal geschlagen. Die Fans lehnten ihn ab und Vince war bereit ihn fallen zu lassen weil er nichts in ihm sah. Es war dann erst sein Heel Turn (dank Jim Ross) und der Beitritt zur NOD der dazu fuehrte das The Rock im Schatten von Ron Simmons sich ein Jahr (!) entwickeln konnte. In diesem Jahr begann dann The Rock immer populaerer zu werden was dann nach 18 Monaten nach seinem Heel Turn zum WWF Title fuehrte. Wirklich langsam war das nicht, und kontinuirlich auch nicht.

Ich glaube was wichtig ist, ist das man den Leuten Zeit gibt sich zu entwickeln. Wer sofort im Rampenlicht steht und gepusht wird, hat in den geringsten Faellen eine Moeglichkeit sich zu entwickeln! Wichtig ist das man den Leuten Zeit gibt im Schatten zu sein, Erfahrung zu sammeln und sich zu entwickeln. Die gibt es jedoch nicht. The Rock hat ein Jahr gebraucht um sich zu entwickeln im Schatten. Steve Austin war ebenfalls nicht der Fokus als er seinen Stone Cold Charackter entwickelte. Bei Austin und bei The Rock ging es sehr schnell, das war kein langer Aufbau, aber sie bekamen Zeit nicht im Fokus zu entstehen. Andere Wrestler wie Shawn Michaels und vorallem Bret Hart brauchten laenger um sich zu entwickeln. Waere Bret Hart 1985 im Fokus gewesen, gepusht worden wie bloed von Anfang an, wir haetten nach 1986 wahrscheinlich nie wieder was von ihm gehoert. Zeit ist wichtig, wie lange jemand braucht ist unterschiedlich, aber man sollte den Leuten Zeit geben sich zu entwickeln und dabei nicht im Fokus zu stehen und den Druck zu haben sofort Erfolg zu haben (wie es ist wenn man gepusht wird/einen Title haelt).
Zitieren
#12
Früher ging das auch leichter, Wrestler langsam aufzubauen. Heutzutage bei 2 wöchentlichen Shows, plus 1 PPV geht das meiner Meinung nach nicht mehr. Wie hier schon erwähnt wurde, fällt mir als einer der letzten von TNA Bobby Roode ein. Der sammelte im Tag Team Bereich Erfahrung und ist meiner Meinung nach immer noch der beste World Champion den TNA je hatte.

Auch wenn es nicht mehr zum Topic passt, nehmen wir Cody Rhodes als Beispiel. Jeder schimpft weil er in der Midcard versauert und zum Teil auch verliert, falls er aber in 2-3 Jahre im ME steht, sprechen alle vom perfekten Aufbau wie man in sich wünscht. Alles eine Sache der Wahrnehmung...
Zitieren
#13
Zitat:Früher ging das auch leichter, Wrestler langsam aufzubauen. Heutzutage bei 2 wöchentlichen Shows, plus 1 PPV geht das meiner Meinung nach nicht
Es war nicht nur leichter früher, es war eine Notwendigkeit Wrestler langsam aufzubauen. Es gab das Houseshow Business, bis ein Wrestler in allen Territories antrat dauerte es Jahre um ihn mit den Fans bekannt zu machen. Daher ist es normal das frueher die Wrestler viel laenger brauchten bis sie an der Spitze waren. Das aenderte auch die vermehrte Fernsehpraesenz in den 80er Jahren erst Mal nicht so sehr, erst die Neuausrichtung (WCW vs WWF ab 1995) dann ab mitte der 90 Jahre aenderte das.

Was man jedoch bedenken muss, es ist ja nicht nur das eine wenn ein Wrestler langfristig aufgebaut wird, es ist auch seine Entwicklung die Zeit braucht! Das war damals natuerlich ein Vorteil das ein Wrestler sich auch entwickeln konnte und dennoch aufgebaut wurde. Das bedeutet fuer mich Langfristiges Booking.

Die heutige Medienmacht ist aber erst Mal kein Nachteil, sie bedeutet das man in kurzer Zeit jemanden sehr Populaer machen kann. Das ist doch ein riesen Vorteil erst Mal wenn jemand zweimal die Woche im Nationalen Fernsehen auftreten kann. Wieso ist es heute aber oft ein Nachteil? Die Leute sind oft viel zu jung und unerfahren fuer ihren Push, Debut etc. Sie haben sofort “Erfolg“ (Push) von Beginn an, in den meisten Faellen funktioniert es nicht und sie werden fallen gelassen, bis man evtl. wieder was fuer sie hat. Und da waeren wir beim zweiten Punkt, es fehlt das langfristige Booking. Leute werden gepusht, dann fallen gelassen, irgendwann hat man wieder was fuer sie, und man pusht sie wieder, etc. Fuer mich fehlt dann die Glaubwuerdigkeit. Die Medienpraesenz ist Gnadenlos weil man ja leicht sehen und verfolgen kann wie jemand eingesetzt wurde, oder man seine Schwaechen sehr leicht sieht.

Die Ausrichtung ist das Problem, nicht die Medienpraesenz. Man koennte heute immer noch jemanden langfristig aufbauen mit der Medienpraesenz die man hat, das wuerde aber langfristiges handeln erfordern, ein Ziel vor Augen mit genau dem Wrestler und mehr Qualitaet. Man muesste wieder mehr Wrestler einstellen, Midcard Wrestler nicht als Jobber verwenden, Jobber Matches wieder einfuehren, etc.

Dein Absatz zu Cody Rhodes ist genau das Problem. Ich kenne jetzt Cody Rhodes nicht, aber wenn er jetzt bei WWE in der Midcard versauert und verliert und in 3 Jahren im Main Event stehen sollte waere das kein langfristiger Aufbau, den er steht ja jetzt schon bei WWE im Fokus, jeder kann schon sehen wie er verliert und versauert. Das ist eines der Probleme, wer nicht gepusht wird verliert automatisch bei WWE. Warum? Weil es NUR WWE Superstars gibt! Es gibt keine Undercarder und Jobber die die Position einnehmen das sie Midcarder auffangen (in Matches wo sie verlieren) wenn man nicht weiss was man mit Midcardern anfangen soll. Das wiederum ist ein WWE Problem, sie haben JEDEN zu einem Superstar gemacht, und die Pecking Order versaut.
Zitieren
#14
[YOUTUBE]E5tgl-FDd0g[/YOUTUBE]
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste