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Manchmal kann nicht eine Verletzung, sondern andere Probleme eine Card eine Woche vor stattfinden noch durcheinander bringen. Wie unsere Kollegen von MMAWeekly berichten scheint es so als ob Mustapha Al-Turk nicht bei UFC 109 antreten kann. Grund dieser Absage sind aber keine Verletzungen sondern die Probleme der Einreise in die USA. Der Brite hat also Probleme mit seinem Visa. Eine denkbare ungünstige Situation für den Mann von der Insel. So steht seine UFC Karriere momentan sowieso nicht unter einem guten Stern. Zwei Niederlagen, eine davon sehr umstritten nach dem Eye Poke von Mirko Filipovic bringen ihn an den Rand des Rauswurfs und die Situation die jetzt eingetreten ist bringt ihn da sicherlich nicht weiter. Für Rolles Gracies Debüt in der UFC muss man sich nun also einen anderen Gegner suchen, der aber noch nicht bekannt ist. Sollte es hierzu neue Infos geben bekommt ihr sie natürlich hier bei WWF4ever.de.
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Die UFC hat kurzfristig einen Ersatz für Mustapha al-Turk gefunden. Al Turk, der kommenden Samstag in Las Vegas bei UFC 109 gegen Rolles Gracie antreten sollte, bekam kein Visum für die USA und konnte daraufhin nicht nach Las Vegas reisen. Die UFC konnte allerdings kurzfristig mit UFC-Debutant Joey Beltran einen Ersatzkämpfer finden. Beltran trat bisher für KOTC und weitere kleine Promotionen in den Käfig. Zuletzt konnte er am 16. Januar den UFC-Veteranen Houston Alexander vorzeitig besiegen. Als weitere Alternative war auch TUF 10-Alumnus Jon Madsen im Gespräch, Beltran bekam allerdings den Vorzug.
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Mark Coleman - 205 lbs.
Randy Couture - 205 lbs.
Nate Marquardt - 186 lbs.
Chael Sonnen - 185 lbs.
Mike Swick - 171 lbs.
Paulo Thiago - 170 lbs.
Demian Maia - 186 lbs.
Dan Miller - 185 lbs.
Matt Serra - 169 lbs.
Frank Trigg - 171 lbs.
Justin Buchholz - 156 lbs.
Mac Danzig - 156 lbs.
Melvin Guillard - 155 lbs.
Ronys Torres - 156 lbs.
Rob Emerson - 155 lbs.
Phillipe Nover - 155 lbs.
Phil Davis - 205 lbs.
Brian Stann - 205 lbs.
Tim Hague - 263 lbs.
Chris Tuchscherer - 263 lbs.
Joey Beltran - 238 lbs.
Rolles Gracie - 247 lbs.
Joe Rogan stiftete etwas Verwirrung unter den Anwesenden als er Phillipe Nover bei seiner Ankündigung zum TUF Champion machte. Er wurde aber schnell über seinen Fehler aufgeklärt und behob das kleine Missgeschick.
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Wer würde heute ein Duell zwischen Diego Armando Maradona und Lothar Matthäus sehen wollen. Also in dem Zustand in dem sie sich gerade befinden. Ich glaub das Grauen würde sich keiner antun, vor allem wenn man die großen Duelle von 1986 und 1990 vor den eigenen Augen noch einmal Revue passieren lässt. In der UFC ist dies anders, dort gibt es Leute die sind noch mit weit über 40 in der Lage einen ordentlichen Kampf abzuliefern. So auch Samstag, wenn die beiden Hall of Famer Randy Couture und Mark Coleman einen neuen Altersrekord für einen UFC Kampf aufstellen werden. Dieses Duell sollte schon bei UFC 17 stattfinden, nun haben wir UFC 109 und 12 Jahre nach dem 1.Versuch geschieht es also, dass sich die beiden ehemaligen Olympiateilnehmer in einem MMA Fight messen.
Das der Kampf der Main Event ist, dürfte wohl jedem klar sein, vor allem wenn man auf die nächsten UFC Cards schaut, die mit Top Kämpfen voll gestopft sind.
Damit die Card etwas in Schwung kommt, hat man mal wieder ein paar Newcomer mit ein paar Alteingesessenen gepaart und hofft, dass diese eine tolle Show bieten. Mal sehen, ob das was wird? Als zusätzlichen Anheitzer wird auch wieder SpikeTV mit eingebunden. Der Haussender der UFC sendet wieder 2 Prelim Kämpfe live in die amerikanischen Fernsehhaushalte.
Zu Beginn der Show lassen wir es aber erstmal etwas ruhiger angehen und müssen erkennen, dass das Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht jeden in eben jenes lässt. So geschehen bei Mustapha Al-Turk der eigentlich im 1. Kampf des Abends auf Rolles Gracie treffen sollte. Aber wegen Visum Schwierigkeiten, wird es nicht zu diesem Kampf kommen und so musste unter der Woche schlagartig umdisponiert und ein Ersatzgegner gefunden werden. Mit dem „Mexicutioner“ Joey Beltran hat man eiligst einen Ersatz herangekarrt.
-Heavyweight Fight
Rolles Gracie (3-0-0) vs. Joey Beltran (10-3-0)
Beltran kommt mit einer Empfehlung (Sieg) in den Käfig. Ich halte sie für eine etwas zweifelhafte Empfehlung, aber nun gut, man muss erstmal Houston Alexander besiegen. Respekt nötigt aber der Umstand ab, das dieser Sieg über den ehemaligen UFC Kämpfer gerade einmal 3 Wochen her ist und er sich nicht scheut mit einem Gracie in den Käfig zu steigen.
Jener Familie, die schon den eigenen Kindern im Kindergarten Alter einen BJJ Blackbelt verpasst, dass diese dann in der Krabbelgruppe, den anderen Kindern via Rear Naked Choke klar machen, wer dort das Sagen hat.
Auch Rolles Gracie bildet da keine Ausnahme. Schwarzgurt im BJJ und auch einen im Judo schmücken seine Hüften und er ist somit für den Bodenkampf wohl mit das Beste, was die UFC da zurzeit aufzubieten hat. Mit Baga Agaev und Peter Graham hat er auch schon 2 bekanntere Namen im Kampfrekord, obwohl weder Agaev, der ein sehr guter Judoka ist (aber in letzter Zeit im MMA weniger vom Glück verfolgt war) noch Graham, der eher durch seine K1 Kämpfe bekannt geworden ist, als das Non plus Ultra im MMA Heavyweight angesehen werden können. Trotzdem sind diese Siege im 2. bzw. 3. MMA Profikampf doch schon beachtlich.
Er hat alle seine 3 Kämpfe via Submission beendet und auch Beltran wird diesen Schicksal wohl nicht entkommen können, dafür ist der Amerikaner einfach zu steif und ihm fehlt auch die Erfahrung im Bodenkampf, um auch nur annähernd an die Klasse eines Gracie heranzukommen. Er muss versuchen einen seiner Schläge ins Ziel zu bringen und das so schnell wie möglich, denn nach einem Takedown ist die Show für ihn eh gelaufen.
Alles andere als ein Sieg von Rolles Gracie wäre eine große Überraschung und wäre ein Upset of the Year Kandidat.
Rolles Gracie durch Submission in Runde 1
Wo ich doch gerade bei Kindergarten bin, da gibt es einen der beaufsichtigt solche kleinen Racker in Kanada und tritt nebenbei auch im Käfig an. Am Tage liebevoll zu den Kindern und am Abend reißt er seinem Gegner den Arm aus dem Leib. So wie Jekyll und Hide. Kleiner Spaß natürlich. Aber solch eine Person gibt es wirklich, natürlich ist er auch im Käfig kein Biest, sondern auch nur ein fairer Kämpfer mit dem Namen Tim Hague. Der hat nach seiner Niederlage gegen Todd Duffee eine neue Chance sich zu beweisen. Sein Gegner wird der ehemalige zweifache All-American Wrestler Chris Tuchscherer sein, der nach seiner Niederlage, die im übrigem sehr schmerzhaft war, auch für die Zuschauer wohlgemerkt, mal wieder einen Sieg gebrauchen könnte.
-Heavyweight Fight:
Tim Hague (10-2-0) vs. Chris Tuscherer (17-2-0-1)
Hague, hauptberuflich Kindergärtner ist ein Blaugurt im BJJ und ist sowohl im Stand-up als auch am Boden ein solider Kämpfer. Durch seine Körpergröße von fast 2 Metern hat er vielen anderen Kämpfern einen Reichweitenvorteil voraus und setzt diesen auch geschickt ein. Auch sein Gegner Tuscherer muss erst dieses Hindernis überbrücken, um dann den Takedown zu schaffen. Als Wrestler kommt er vor allem über die Kraft und als Teampartner von Brock Lesnar sollte man diese auch besitzen.
Hague kann den Kampf entweder durch eine Schlagkombination oder durch Aufgabe gewinnen, muss dafür aber den Kampf unter Kontrolle haben. Dieser Fall ist mit Sicherheit nicht gegeben, wenn Tuscherer auf ihm liegt und sein Lay’n Pray auspackt. So geschehen bei der „großartigen Show“ YAMMA Pit Fighting, wo er sich bis ins Finale gelegen hat. An ein TKO durch GnP glaub ich eher nicht, da er so Hague die Möglichkeit geben würde sich in Position für einen Submission zu bringen.
Ich denke das Tuscherer den Kampf am Boden kontrollieren und das Publikum spätestens Ende der 2. Runde eingeschlafen sein wird.
Chris Tuscherer durch Unanimous Decision
Die ganz schweren Leute sind für diese Veranstaltung erstmal zu den Akten gelegt und ich hoffe, dass die Zuschauer nach der Urteilsverkündung aus dem vorherigen Kampf wieder aufgewacht sind, denn wie schon angerissen, wird auch in diesem Kampf ein UFC Newcomer auf einen erfahrenen Zuffa Kämpfer treffen. Der Mann mit der Erfahrung ist Brian Stann, früher mal WEC Lightheavyweight Champion und berühmt berüchtigt für seine Erstrunden (T)KO’s. Seit dem Wechsel zur UFC sieht es nicht mehr so rosig aus. Zwar konnte er seine letzten beiden Kämpfe gewinnen, aber vorzeitige Siege fehlen seit 2 Jahren in seinem Kampfrekord. Sein Kontrahent hat gerade einmal 4 Kämpfe auf dem jungen Buckel und bekommt schon seine Chance im Haifischbecken UFC Lightheavyweight. Phil Davis, ehemaliger College Wrestler und Blaugurt im BJJ will es also wissen und bekommt gleich eine richtige Aufgabe vorgesetzt.
-Light Heavyweight Fight:
Phil Davis (4-0-0) vs. Brian Stann (8-2-0)
Brian Stann war nicht nur WEC Titelträger, sondern auch Leutnant der US Army. Während seiner Zeit in der Armee begann er mit dem Boxen und dem MMA. Daher auch sein anfänglich lupenreiner Rekord von Erstrundensiegen am laufenden Band. Zuletzt, wie gesagt verlor er seinen WEC Titel und siedelte zum großen Bruder UFC über, wo er gleich seine 2. Niederlage einstecken musste. Danach folgte die Revanche gegen Steve Cantwell, der ihm den WEC Lightheavyweight Titel entriss und ein weiterer Sieg über Rodney Wallace.
Sein Gegner, Phil Davis, ist ein ehemaliger Collegewrestler und Blaugurt im BJJ. Unbestätigten Informationen zufolge soll er das No Gi World Jiu-Jitsu Championship Turnier 2009 in der Super Heavyweight Klasse gewonnen haben. Wie auch immer, er soll ein sehr guter Wrestler sein, der auch im BJJ einiges auf den Kasten zu haben scheint. Auch sein Stand-up soll sich gut entwickelt haben. Aber was er wirklich kann, wird man erst nach dem Kampf gegen Stann beurteilen können.
Ich denke Stann wird sich aufgrund seiner Erfahrung und seiner besseren boxerischen Fähigkeiten durchsetzen und wieder einmal einen vorzeitigen Sieg einfahren.
Brian Stann durch TKO in Runde 2
Nach den ganzen Gewichtsfanatikern die sich über der 200 lbs. Marke bewegten, gibt es zum Ausgleich 3 Lightweight Kämpfe am Stück. Den Anfang macht das Duell zwischen dem TUF Finalisten Phillipe Nover und dem Stand-up und ehemaligen KotC Kämpfer Rob Emerson.
-Lightweight Fight:
Phillipe Nover (5-2-1) vs. Robert Emerson (8-8-0-1)
Phillipe Nover ist ein BJJ Blackbelt und war der Topfavorit auf den Sieg bei der TUF Staffel The Ultimate Fighter: Team Nogueira vs. Team Mir, zumindest in den Augen von Dana White, der ihn gleich mit dem Prädikat “Neuer Anderson Silva“ adelte. Das solche Sachen auch schnell nach hinten losgehen können, konnte man gut am Beispiel von Nover sehen, der das Finale verlor und auch beim nächsten UFC Kampf eine sehr unglückliche Figur machte. So gut sein BJJ ist, so mittelmäßig ist seine Takedown Verteidgung und sein Stand-up ist auch nicht gerade von berauschender Natur. Durch Training beim Xtreme Couture Team sollten diese Schwächen abgebaut werden. Ob es was nützt, wird man Sonntag früh sehen. Ich sehe aber schwarz gegen einen Mann der über gutes Wrestling und sehr guten Stand-up Fähigkeiten verfügt. Emerson ist so ein Typ Kämpfer den Nover nun überhaupt nicht gebrauchen kann. Das ehemalige TUF 5 Mitglied verfügt über ordentliche Takedown Verteidigung, die vollkommen ausreichend ist, um Nover in Schach zu halten und ist im Stand-up dem New Yorker locker eine Klasse voraus.
Nur durch Submission sehe ich eine Möglichkeit für Nover, dazu müsste er aber aggressiver zu Werke gehen, so wie in den ersten TUF Runden, ansonsten wird er den Kampf höchstens offen halten können, um dann zum Schluss ausgepunktet zu werden. Im schlimmsten Fall könnte ihm das gleiche Schicksal widerfahren, wie im letzten Kampf gegen Kyle Bradley, wo er nach rund 1 Minute durch TKO aus dem Kampf genommen werden musste.
Robert Emerson durch TKO in Runde 3
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Weiter geht’s. Wie angekündigt folgt auch jetzt wieder ein Kampf in der niedrigsten Gewichtsklasse der UFC. Der kleine aber feine Unterschied zwischen dem letztem und diesem Kampf ist, dass man auf Sendung ist. SpikeTV schaltet sich ein und präsentiert die nächsten 2 Kämpfe live und exklusiv im FreeTV.
Da wäre Melvin Guillard, ein Teilnehmer aus der 2. TUF Staffel. Der Versuch in der UFC groß heraus zu kommen, endete aber schnell an Josh Burkman in der 1.Runde. Im TUF Finale besiegte er aber Marcus Davis und ist mit kurzen Abständen seit fast 5 Jahren ein gern gesehener Kämpfer auf einer der jeweiligen UFC Veranstaltung. Sein Gegner ist ein Neuling im UFC Käfig. Ein Geheimtipp aus Brasilien. Ronnys Torres sollte schon vor gut einem Jahr sein Debüt gegen Melvin Guillard geben, musste dieses Unterfangen aber aufgrund mehrerer Verletzungen immer weiter aufschieben. Bis zum heutigen Tag, wo der Kampf endlich zustande kommen soll.
-Lightweight Fight:
Melvin Guillard (22-8-2-1) vs. Ronys Torres (14-1-0)
Melvin Guillard kommt vom Wrestling, hat aber Dynamit in den Fäusten und nutzt diese Eigenschaft auch konsequent aus, um seine Gegner reihenweise ins Lala Land zu schicken. Dabei nimmt er es mit der Takedown Verteidgung nicht so ernst und auch vom Bodenkampf hält er recht wenig, so dass 7 seiner 8 Niederlagen aufgrund von Aufgaben herrühren. Sitzt der erste oder 2. Schlag nicht, wird es gefährlich für den kleinen Amerikaner.
Auch gegen Ronys Torres muss es schnell gehen, ansonsten wird ihn der Brasilianer kurzerhand am Boden auseinander nehmen. Als BJJ Experte sollte das bei einem Gegner wie Guillard nicht so schwierig werden. Dazu besitzt er wie viele andere seiner Landsmänner auch die Fähigkeit des Muay Thai’s. Aber ob sich Torres auf einen Schlagabtausch mit Guillard einlässt. Ich glaube eher nicht. Er weiß, dass er seinem Gegner am Boden haushoch überlegen ist und schon der 1. Takedown wird die Entscheidung zugunsten von Torres bringen.
Ronys Torres durch Submission in Runde 1
Bevor SpikeTV wieder die Lichter ausmacht, kommt der letzte Kampf den die Undercard zu bieten hat. Auch hier kämpft wieder ein ehemaliger TUF Teilnehmer. Mac Danzig gewann sogar die 6. TUF Staffel und ist bekennender Veganer. Ob das auch ein Grund für seine Niederlagen Serie ist, darüber lässt sich mit Sicherheit vortrefflich spekulieren. Fakt ist auf jeden Fall, dass er seine letzten 3 Kämpfe verlor und eine weitere Niederlage würde wohl die Entlassung bedeuten. Sein Kontrahent, Justin Buchholz, wird wohl das gleiche Schicksal blühen, falls er aus dem Duell als Verlierer hervorgehen sollte.
-Lightweight Fight:
Mac Danzig (18-7-1) vs. Justin Buchholz (8-4-0)
Danzig, wie schon angedeutet, ist der Gewinner aus der 6. TUF Staffel, konnte aber seit seinem Sieg nie richtig überzeugen und ist maximal nur noch Mittelmaß in einer von BJ Penn dominierten Gewichtsklasse. Er trainiert bei Xtreme Couture und ist vom Gesamtpaket eigentlich ein Top Lightweight Kämpfer. Er hat gutes Stand-up, verfügt über ordentliches Grappling und auch Wrestling zählt nicht zu seinen Schwächen. Aber er bekommt es nie zusammen, zumindest nicht in den wichtigen Kämpfen, wie z.B. gegen Clay Guida der ihn eine Lektion im Wrestling erteilte. Gegen Neer fand er kein Mittel im Stehen und am Boden wurde er in der 2. Runde durch einen Triangle Choke zur Aufgabe gebracht.
Das was ihn zuletzt im Stich ließ, darauf muss er nun bauen, denn Buchholz ist ein ebenfalls guter Stand-up Fighter, der sehr gerne zwischen Schlägen und Tritten mixt. Auch seine Kombinationen sind nicht ohne. Neben den Muay Thai Fähigkeiten, besitzt er auch BJJ Erfahrung. Sein Schwachpunkt ist eindeutig bei der Takedown Verteidigung zu suchen und das muss der Ansatzpunkt für Danzig sein, denn im Stehen kann es leicht passieren, dass Buchholz ihn auspunktet.
Da Danzig nur ein Sieg weiterhilft, wird er alles daransetzen diesen zu erringen. Er wird den Kampf wohl am Boden kontrollieren und eine ungefährdete Punktentscheidung mit nach Hause nehmen.
Mac Danzig durch Unanimous Decision
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So nachdem es bei SpikeTV dunkel geworden ist, kann nun die große Show losgehen. Der PPV öffnet seine Pforten und schon beim 1.Kampf fragt man sich, ob das Altersheim Wandertag hat. Denn mit Frank Trigg und Matt Serra kämpfen 2 Fighter, die schon langsam mal über ihren Abschied vom aktiven Sport nachdenken sollten. Frank Trigg hatte schon einmal so eine Phase und auch Serra ist nicht mehr der Jüngste, obwohl er auch erst 15 Kämpfe auf dem Buckel hat und das bei einem Alter von 35 Jahren.
-Welterweight Fight:
Matt Serra (9-6-0) vs. Frank Trigg (19-7-0)
Serra ist ein BJJ Blackbelt, der nebenbei auch noch 2 BJJ Schulen betreibt. Außerdem ist er ein ehemaliger UFC Welterweight Champion der GSP eine empfindliche Niederlage beibrachte. Im Rückkampf hatte dann aber Serra dem Kanadier nichts entgegen zusetzen und so endete der Titelreigen schon nach einem Kampf.
Sein Stand-up ist solide und er verfügt über ordentliche Boxingskills, wobei, wenn er trifft dann kann es auch schon mal richtig rappeln, wie eben bei jenem Sieg gegen GSP.
Frank Trigg dagegen, nun was soll man dazu sagen, er kämpft noch, obwohl er es eigentlich nicht mehr sollte. Der letzte Run war der Gewinn des Icon Titels und das liegt schon fast 3 Jahre zurück. Von seinen früheren Leistungen, wie z.B. den 2 Siegen über Dennis Hallman ist Trigg soweit entfernt wie die Erde von der Sonne. Er besitzt einen Schwarzgurt in Judo, ist bzw. war ein sehr guter Stand-up Fighter und Wrestler. Aber das Alter hat auch vor Trigg nicht halt gemacht.
Vor allem im Welterweight Geschäft der UFC ist für Leute wie Frank Trigg eigentlich kein Platz mehr und Matt Serra ist auch nicht viel mehr als Gatekeeper Material.
Legt man jeweils den letzten Kampf zu Grunde, Trigg verlor eindeutig gegen Kosheck und Serra musste eine umstrittene Punktentscheidung gegen Matt Hughes verkraften, geht das Ding klar an Serra, der wohl den Kampf vorzeitig für sich entscheiden wird, da bei Trigg einfach kein Feuer mehr vorhanden ist und das was noch bei Serra lodert, vollkommen ausreichend ist, um den Kampf zu gewinnen.
Matt Serra durch TKO in Runde 2
Wie komm ich jetzt von den letzten Mumienzuckungen zur nächsten Kampfpaarung??? Mhhh mal überlegen - Zuckungen, das machen doch die Leute, wenn sie im Aufgabegriff von Demian Maia stecken. Der hat nun die Möglichkeit seine Niederlage gegen Nate Marquardt etwas zu revidieren und sich mit einem Sieg wieder in die Nähe des Titelträgers zu kämpfen. Dan Miller könnte sich auf diesen Weg als Hindernis erweisen. Der hat ebenfalls im letzten Kampf den kürzeren gezogen. Chael Sonnen hieß damals der Gegner. Marquardt und Sonnen kämpfen im übernächsten Kampf um den Nummer 1 Herausforderer Spot von Anderson Silva’s Titel. So knapp liegen Mittelklasse und die Chance auf einen Titelkampf beisammen. Aber ich will nicht vorgreifen.
-Middleweight Fight:
Demian Maia (11-1-0) vs. Dan Miller (12-1-0-1)
Miller, Bruder von Jim Miller, ist ein ausgezeichneter Bodenkämpfer, vor allem aufgrund seines Schwarzgurtes im BJJ und seiner Vergangenheit im Wrestling, das er in der Freestyle Form betrieb. Dazu ist er im Stand-up höher einzuschätzen als sein Gegenüber (Maia), der zuletzt doch Lehrgeld bezahlen musste, als er von Nate Marquardt im Stehen einfach abgekontert wurde und seine 1.Niederlage überhaupt kassierte.
Demian Maia hatte zuvor alle seine Kämpfe eindeutig gewonnen, zum größten teil durch Submission. Er gilt als einer der besten BJJ Kämpfer weltweit und ist wohl im Middleweight der UFC konkurrenzlos. Auch ein Dan Miller kann da nicht mithalten, der bei seiner Niederlage gegen Sonnen erkennen musste, dass er der totalen Kontrolle am Boden nichts entgegen zusetzen hat. Das wird ihm wohl am Sonntagmorgen nur einmal passieren und dann ist das Feuer aus im Kamin.
Die Möglichkeit das Miller Maia ausknockt, wie es Marquardt zuletzt getan hat, ist natürlich gegeben. Aber 1. ist Miller nicht in Marquardts Klasse anzusiedeln und 2. ob Maia noch mal den Fehler macht, sich auf ein Duell einzulassen, wo er genau weiß, dass er nicht 100% die Oberhand haben wird, ist doch sehr fraglich.
Trotzdem könnte es Miller schaffen, Maia etwas zu beschäftigen, auch am Boden, so dass der Kampf über die 1. Runde hinausgehen könnte, weil Maia vielleicht etwas vorsichtiger zu Werke gehen wird. Trotzdem, einem vorzeitigen Sieg steht nur der Lucky Punch von Miller entgegen.
Demian Maia durch Submission in Runde 1
Wie man sich fühlt, den Nummer 1 Spot leichtfertig weggeworfen zu haben, müsste eigentlich Mick Swick wissen. Im letzten Kampf war er bei vielen Leuten der Favorit im Kampf gegen Dan Hardy um den Herausforderer auf den UFC Welterweight Ttitle. Er verlor den Kampf einstimmig und das zu Recht. So leicht wird er es wohl nicht mehr haben an einen Titelkampf zu kommen. Oder vielleicht doch??? Denn auch sein Gegner, Paulo Thiago, ist nicht soweit weg, ganz oben mitzumischen und bezwingt er diesen, hat er wieder eine sehr gute Ausgangsposition inne.
-Welterweight Fight:
Mike Swick (14-3-0) vs. Paulo Thiago (12-1-0)
Swick der Teammitglied von der American Kickboxing Academy ist und wie schon beschrieben seinen letzten Kampf verlor, ist ein ausgezeichneter Kickboxer, der aber auch über ordentliches BJJ und Wrestling verfügt. Durch seine Größe und Physis, er kämpft seit 2 Jahren im Welterweight –kommt aber aus dem Middleweight, ist er vielen seiner Gegner überlegen. Begonnen hat er sogar im Lighheavyweight und trat auch in dieser Gewichtsklasse bei der allerersten TUF Show an. Er musste sich damals im Halbfinale Stephan Bonnar geschlagen geben. Im Stand-up ist er vielen voraus und durch seine geschickte Takedown Verteidigung kann er zumeist den Bodenkampf verhindern.
Paulo Thiago weiß mit Sicherheit von der Stärke Swick’s und wird aber vorerst ebenfalls das Stand-up Duell suchen. Es ist so sein Ding, den Brawl zu suchen. Zumindest am Anfang. Er ist zwar ein Schwarzgurt im BJJ und Judo, hat aber auch einiges in den Fäusten, was z.B. schon Josh Koscheck leidvoll erfahren musste. Trotzdem, zulange kann er nicht mit Swick traden, denn sonst kommt Swick einmal voll durch und dann gehen die Lichter beim Brasilianer aus.
Die Frage wird sein, wie stark ist das Judo von Thiago??? Kann er damit Swick zu Fall bringen und kann er dann Kapital daraus schlagen. In seinem letzten Kampf war er einige Male in guten Positionen, aber sein Gegner Jacob Volkmann konnte sich gut verteidigen und brachte Thiago auch kurzzeitig in Schwierigleiten, als dieser sich einem Submissionversuch erwehren musste. Also die Top Position ist nicht immer Vorteilhaft, zumindest wenn man Paulo Thiago heißt.
Ich bin ziemlich unentschlossen. Einerseits glaube ich das Swick es über die Runden bringt oder spät im Kampf doch den entscheidenden Schlag anbringt. Andererseits halte ich einen Submissionsieg von Thiago absolut im Bereich des Möglichen.
Paulo Thiago durch Submission in Runde 3
So der Co - Main Event beginnt und es steht nichts weniger als ein Nummer 1 Kampf im Middleweight auf dem Spiel. Das Duell hat es in sich, denn mit Nate Marquardt steht ein Kämpfer in den Startlöchern, der auf seine 2. Chance brennt und es noch mal gegen Anderson Silva wissen will. Dafür hat er mal kurzerhand 4 Kämpfer eindrucksvoll aus dem Weg geräumt und auch beim Duell mit Thales Leites sah er wie der sichere Sieger aus, musste damals aber durch 2 Punktabzüge dem Brasilianer den Sieg überlassen. Das der Kampf gegen Chael Sonnen kein Selbstgänger werden wird, ist ihm zwar klar, aber der eindeutige Favorit ist er auf jeden Fall. Eigentlich war ja ein Ausscheidungskampf zwischen Marquardt und Dan Henderson, wie Sonnen Team Quest Mitglied, vorgesehen, aber durch widrige Umstände und dem schlussendlichen Abgang von Henderson Richtung Strikeforce machten dieses Traummatch zunichte.
-Middleweight Fight:
Nate Marquardt (29-8-2) vs. Chael Sonnen (24-10-1)
Sonnen ist ein ehemaliger NCAA All-American Wrestler, der schon mit vielen Großen aus dem MMA Sport im Käfig stand. Zuletzt setzte er Yushin Okami am Ringboden fest und errang einen einstimmigen Punktsieg. Das ist meist die Herangehensweise von Sonnen, sein überragendes Wrestling ausspielen und den Gegner nicht zum Zuge bzw. Atem kommen lassen. Den Kampf auf dem Boden kontrollieren und nur soviel tun wie nötig. Dieses Vorgehen mag zwar langweilig und unschön aussehen, ist aber hocheffektiv.
Mit Marquardt hat er aber nun eine fast unlösbare Aufgabe vor sich, denn der scheint zurzeit nicht zu stoppen zu sein und befindet sich auf einen Kreuzzug gegen Anderson Silva.
Er ist ein sehr guter Wrestler, zwar nicht mit den Fähigkeiten von Sonnen ausgestattet, aber mit Sicherheit ebenso wirkungsvoll. Dazu besitzt er einen Schwarzgurt im BJJ. Seine größten Stärken sind sein Wille und seine Kraft, die sich vor allem in seinem Stand-up zeigen. Zuletzt konnte keiner seiner Kontrahenten sich den Fäusten eines Marquardt’s entziehen. Auch nicht Demian Maia und Martin Kampmann. Der ehemalige Pancrase Middleweight Champion wird alles daran setzen den Kampf im Stehen zu führen und Sonnen in einen Brawl zu ziehen. Das Problem ist, Sonnen ist noch nie KO gegangen. Seine bisher einstigste TKO Niederlage rührt von einem Cut her. Und Sonnen kann ebenfalls ordentlich austeilen, wobei er mit Sicherheit nicht die technische Klasse von Nate Marquardt besitzt.
Der Schlüssel zum Sieg könnte das BJJ sein und das sich Marquardt auf seine frühere Stärke zurückbesinnt und eine Submission auspackt. In dem Punkt scheint Sonnen angreifbar. Zuletzt gesehen bei seiner Niederlage gegen Maia und auch beim 1. Kampf gegen Filho wurde er spät in der 1. Runde überrascht und musste in einem Armbar aufgeben bzw. der Ringrichter tat das für ihn.
Interessant wird der Kampf auf alle Fälle und der Sieg für Marquardt ist noch längst nicht in trockenen Tüchern. Trotzdem wird sich meiner Meinung nach Nate am Ende durchsetzen.
Nate Marquardt durch Unanimous Decision
Worum ging es noch mal bei diesem PPV mit dem Namen UFC 109: Relentless ??? Achso ja, um den „Alterstitel“ zwischen Randy Couture und Mark Coleman. Ob der Kampf wirklich so unnachgiebig geführt wird, wie es der Titel verspricht, kann ich so im voraus nicht sagen. Ich bin ja kein Hellseher. Aber das wir zumindest 1 ½ Runden Aktion zu sehen bekommen, davon kann man schon ausgehen.
-Light Heavyweight Fight:
Randy Couture (17-10-0) vs. Mark Coleman (16-9-0)
Warum nur 1 ½ Runden? Nunja, das wird wohl die Zeit sein, die Coleman durchhält. Danach dürfte der Gastank aufgebraucht sein.
Aber betrachten wir doch erstmal den ehemaligen UFC und PrideFC GP Champion Mark Coleman etwas genauer. Er ist ein ehemaliger NCAA Division I Wrestler mit Olympiaerfahrung, gewann den UFC Heavyweight Titel, den PrideFC Grand Prix 2000 und hält Siege über Leute wie Don Frye, Igor Vovchanchyn und Masaaki Satake (die er in ihrer Prime besiegt hat). Seit seiner Niederlage gegen Antônio Rodrigo Nogueira 2001 hat er mehr Niederlagen als Siege gesammelt. Man muss dazu aber anmerken, dass er nur gegen die Topleute aus dem MMA Zirkus verloren hat. Mit nunmehr 45 Jahren will es Coleman im Kampf der alten Legenden noch einmal wissen und wird alles daran setzen den Kampf schnell zu beenden. Er hat die Power (Wrestling) Couture in Schwierigkeiten zu bringen und er kann mit einem guten Treffer auch Couture KO schlagen.
Couture, ebenfalls ein ehemaliger NCAA Division I Wrestler und ebenfalls ehemaliges Mitglied der olympischen Ringermannschaft, ist sogar noch ein Jahr älter als Coleman und verfügt über eine Kondition die so manch andere 20 jährige MMA Kämpfer nicht vorweisen können. Im Wrestling, wo er fast jedem Gegner im Lightheavyweight überlegen ist, muss er diesmal etwas vorsichtiger agieren, da Coleman wie gesagt mindestens gleichwertig ist. Was aber für Randy Coutute spricht, ist eindeutig seine Fitness und seine Kondition und je länger der Kampf dauert, umso wahrscheinlicher wird der Sieg von Couture. Er muss das Tempo also hoch halten. Wird es einen TKO Sieg für Couture geben? Wenn dann eher wegen Coleman’s Erschöpfung. Im Kampf gegen Nogueira hatte Couture ein paar gute Treffer beim Brasilianer drin, aber konnte ihn überhaupt nicht beeindrucken. Das Argument das Big Nog über ein sensationelles Kinn verfügt ist zwar richtig, aber über die Jahre hat es doch merklich abgebaut und bei Couture’s Schlägen gab es nicht die geringste Wirkung. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass Couture ebenfalls nicht mehr über ausreichend Power in den Fäusten verfügt. Zumindest nicht mehr über soviel, um einen Gegner schlafen zu legen. Aber wie schon angedeutet, die Zeit arbeitet für Couture. Komische Aussage für einen 46 Jahre alten MMA Kämpfer.
Das Fazit lautet also, schafft es Coleman nicht Couture in Runde 1 zu finishen, wird Couture den Sieg davon tragen. Entweder durch späten TKO oder einer einstimmigen Punktentscheidung
Randy Couture durch Unanimous Decision
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