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Eric Bischoff
[Bild: http://www.wwf4ever.de/newsboard/userupl...schoff.jpg]
Fakten
Bürgerlicher Name: Eric Bischoff
Geburtsdatum: 27.05.1957
Geboren in: Detroit, Michigan
Größe: 178 cm
Gewicht: 91 kg
Debüt:
Pro Wrestling Debüt: 1987 für Verne Gages AWA im Marketingbereich
TNA Debüt: 04.01.2010 als "On Air Booker"
Das sollte man wissen
- hat einen schwarzen Gürtel in Taekwondo
- übte jeden nur denkbaren Job aus bevor er bei AWA als Kommentator eingestellt wurde
- kam Anfang der 90er Jahre zu WCW und kommentierte neben Jim Ross und Tony Schiavone die Shows
- seine Karriere ging steil bergauf und gipfelte 1994 vorerst mit der WCW Vizepräsidentschaft
- änderte das Booking der Liga, erschuf Monday Nitro und läutete somit die Monday Night Wars ein
- verriet in der Live Montagsshow WWF Ergebnisse und lockte viele WWF Stars zu WCW
- erschuf 1996 die legendäre nWo
- nach dem Untergang von WCW agierte er als General Manager von Raw
- nach dem Ende seiner WWE Zeit half er Hulk Hogan bei dessen CCW Projekt und der Hulkamania Tour durch Australien
- kam Ende 2009 mit Hogan zu TNA und änderte viele Konzepte
- ist Teil von Immortal
Titel
- WCW Hardcore Champion
Big Matches
- Larry Zbyszko vs Eric Bischoff (Control For Monday NITRO Match bei WCW Starrcade 1997)
- John Cena vs Eric Bischoff (WWE World Heavyweight Titlematch bei RAW vom 03.10.2005)
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Ich würde noch schreiben, dass Bischoff derjenige ist, der die grösste Schuld am Niedergang der AWA trägt.
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Easy E war zur nWo Zeit in seine Hochform.... Als er dann zum Ende der WCW nochmal das Ruder übernehmen sollte und unter anderem mit dem CW Tag Team Titel wieder eine andere Richtung einschlagen wollte, ging ihm die Zeit aus bzw. die Verträge mit den TV Sendern ;)
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Letztens äußerte sich Bischoff in einem Interview, welche 3 WWE Wrestler er zu TNA holen würde, wenn er frei Wahl hätte.
Seine Antwort:
Randy Orton, John Cena und... Chris Jericho.
Da kann ich ihm nur zustimmen.
Orton = Top Heel. Cena = Merchandise. Jericho = Best in the world!
Vorallem die Aussage, dass er sich Jericho holen würde verwundert mich, da die Beiden doch einen Twitterkrieg führen oder geführt haben. Naja... vielleicht will er ihn auch nur haben damit er Jericho als Looser dastehenlassen kann.
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Zitat:Original von Adrian Adonis
Ich würde noch schreiben, dass Bischoff derjenige ist, der die grösste Schuld am Niedergang der AWA trägt.
Am Niedergang von Gagne's AWA? Mmmm, da bin ich anderer Meinung. Letztlich war es Gagne selbst, der den Untergang seiner Promotion verursachte. Er hat sich zu stark auf die Traditionen beschränkt, die er und sein Geschäftspartner Wally Karbo mehrere Jahrzehnte vollzogen haben. Spätestens nachdem sich Karbo 1985 aus der AWA zurückzog, hätte Gagne alle Möglichkeiten nutzen sollen, um die Promotion dem neuen Zeitgeist anzupassen.
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Gut, grösste Schuld war wirklich übertrieben, aber zumindest eine Teilschuld.
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In der AWA war doch auch Hogan zu beginn seiner Karriere oder?
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Ja, ich glaube er arbeitete damals eine Zeit lang parallel für Gagne und McMahon. Gagne zahlte ihm für drei bis vier Tage so viel, wie er bei McMahon in einer Woche verdiente. Los gings, wenn ich nicht falsch liege, bei den Grahams in Florida. Mike Graham sprach ihn an (1977-78?? weiss nicht mehr genau) und er trainierte dann unter Hiro Matsuda. Müsste Mike gewesen sein, der Terry diesen Kontakt ermöglichte. Er wechselte dann zu Jerry Jarretts CWA in Tennessee. Das Revier musste erst wieder aufgebaut werden, nach dem Tod von Roy Welch 1977. Bis 1980 konnte Nick Gulas das Nashville Revier noch halten. Bevor Terry zur AWA kam wrestlete er noch kurz im Jahre 1978 für Promoter Jim Barnett. Dieser verpasste ihm das Pseudonym "Sterling Golden". Im November 1979 holte ihn Vince Sr. zur WWF. Ich vermute mal, dass er wohl Anfang der 80er Jahre auch schon Kontakte zu Gagne hatte.
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Weil ich gerade Vince McMahon sen. lese, wurde dieser nicht auch von seinem Sohn hintergangen? Oder besser gesagt, wollte McMahon sen. eigentlich jemand anders als seinen Nachfolger haben?
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"Hintergangen" - das ist glaube ich wieder so eine Geschichte, die mal irgendwelche Experten, die angeblich wissen wie es wirklich war, verbreitet haben. Vince Jr. respektierte seinen Vater, für das was er geleistet hat. Vielleicht hätte es einen anderen Nachfolger geben können. Die Betonung liegt viel mehr auf "hätte". Fähige Mitarbeiter hatte Vince Sr. ja viele, so z.B. Phil Zacko. Er ist einer der wesentlichen Personen gewesen, die großen Anteil am Erfolg der WWWF/WWF hatten. Das Vince Jr. seinen Vater hintergehen wollte, ist für mich Fiktion, Kayfabe. Er hat erkannt, dass sich das Wrestling in einem Wandlungsprozess befand. Außerdem war sein Vater schon an Krebs erkrannt und konnte die Geschäfte 1981/82 nur noch eingeschränkt war nehmen.
Vince Jr. hat sicherlich auch einige Sachen im Wrestling "angestellt", die ich mit einem dicken Fragezeichen bewerte. Aber das er seinen kranken Vater hintergehen wollte, ist nur schwer vorstellbar. Schließlich übernahm er eine starke Promotion, die, im Gegensatz zur auseinanderfallenden NWA, sich ja am Markt behaupten konnte. Ohne Vince Sr. und Toots Mondt gäbe es keine heutige WWE. Vince Jr. war jung, hatte schon Erfahrungen in der alten WWWF gesammelt und bekam auch Unterstützung von Leuten wie Gorilla Monsoon. Monsoon hätte ich mir als Nachfolger vorstellen können, da er schon zu den Capitol Board Directors gehörte. Also das wichtige Entscheidungsgremium im Hintergrund. Zacko's Einfluss ging auch noch bis 1982. Aber er war ein Vertreter der alten WWF Garde. Gleiches galt eben auch für Vince Sr.. Monsoon war ja dann auch so was wie ein "Nachfolger", weil seine Position im Hintergrund ja nicht umsonst als "Gorilla-Position" bezeichnet wird. Wenn nicht Vince Jr., so hätte McMahon den erfolgreichen Promoter Jim Barnett als Nachfolger berufen. Er bezeichnete Barnett damals als äußerst fähig, was er ja dann unter Vince Jr. auch war. Barnett half beim Aufbau der ersten drei WM's mit.
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Ok, hört sich plausibel an.
Ich hab das irgendwo einmal aufgeschnappt mit dem "hintergehen" aber das trau ich dann McMahon jr. auch nicht zu das er seinen erkrankten Vater hintergeht.
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Bei Eric Bischoff gibt es einiges was mir sehr gut gefiel, und einiges wo mir garnicht gefiel. Bin bei ihm noch selbst ein bisschen gespalten.
Was ich positiv fand war er als Announcer. Ich weiss nicht warum, aber seine Art durch eine Show zu fuehren und wie er die Matches kommentierte gefiel mir sehr gut. Positiv fand ich auch seine Risikobereitschaft auch neue Wege zu gehen. WCW Monday Nitro ins Leben zu Rufen war ein Geniestreich und veraenderte tiefgreifend das gesamte Professional Wrestling. Ich kann mich erinnern das Monday Night Raw bis zu diesem Zeitpunkt eine TV Show war wo es jede Woche irgendwelche Squash Matches, ein paar Interviews, Rueckblicke und Ausblicke gab. Story Elemente etwa Backstage oder im Ring gab es kaum. Nitro aenderte dies, nicht jede der Aenderung die sich damit ergab war positiv, aber einiges schon. Man zwang regelrecht die WWF ihre Ausrichtung ebenfalls stark zu aendern.
Bischoff war zudem ein Booker der einige wirklich gute Ideen hatte, und auf der anderen Seite ein Booker der viel sich beeinflussen lies von NJPW und anderen positiven Storylines. Beides finde ich sehr gute Eigenschaften, wenn man selbst Ideen hat und Ideen von anderen uebernimmt und weiter entwickelt. Er sah sich viele NJPW Shows an, holte von dort die Cruiserweights zur WCW (auch wenn sie dort nicht viel Zeit bekamen), oder lies sich von der UWF vs NJPW Storyline zum NWO Angle beeinflussen. Bischoff war auch jemand der andere Leute von seinen Ideen begeistern und ueberzeugen konnte. Das half ihm gerade im ersten Jahr enorm als er mit TBS verhandelte, oder er ueberzeugte Ted Turner mehr Geld in die WCW zu stecken um die WWF anzugreifen.
Positiv ist sicherlich das er die WCW mit einem Umsatz von $23 Millionen pro Jahr uebernahm, und sie bis 1998 zu einer Firma mit einem Umsatz von $225 Millionen brachte. Die WCW machte 1998 $50 Millionen Gewinn. Bischoff war erfolgreich, allerdings ist das wie und wielange entscheident. Auf der anderen Seite verlor naemlich die WCW 1999 und 2000 mehr Geld als sie von 1993 bis 1998 einnahm und ging dann unter. So was ist der kurzweilige Erfolg wirklich Wert wenn die Company innerhalb von 3 Jahren total bergab geht, 90% der Zuschauer verliert und dann dicht machen muss? Fuer mich ist das nicht viel wert.
Man muss bedenken Eric Bischoff hatte bis 1998 einen Roster zur Verfuegung der absolut herausragend war. Er hatte ein Budget zur Verfuegung das niemand anderer hatte. Hatte mehr Stars zur Verfuegung als jeder andere vor oder nach ihm. Mit diesen Voraussetzungen die er sich natuerlich auch selbst erarbeitet hat, hat er viel zu wenig gemacht und erreicht. Man kann sagen Bischoff hat sich einen Erfolg erarbeitet, aber im Erfolg viel zu viele Fehler gemacht die dann zum Untergang der Promotion fuehrten. Gerade 1998 ist das gut zusehen, man hatte wirtschaftlich das beste Jahr, und auf der anderen Seite ein mieserables Produkt mit mieserablen Entscheidungen, mieserablem Bookin.
Die Fehler fingen aber schon in seinem ersten Jahr an, vielleicht sogar der entscheidende Fehler noch bevor der Aufstieg begann. Man muss bedenken im ersten Jahr hatte er nicht mehr Erfolg wie Bill Watts oder Kip Frey. Das Produkt war ebenfalls unter Bischoff sehr viel schlechter als unter Watts oder Frey. Wenn man sich die Zahlen anschaut hat 1993 die WCW einen grossteil der Grund Fanbase verloren im Mid Atlantic bereich, man verlor diese Fans trotz der Rueckkehr von Ric Flair und gewann sie nie wieder zurueck. Das ist die Fanbase auf die man haette zurueck greifen koennen wenn es bergab ging, das fehlte ab 1999 komplett wo man die ganzen “neueren“ Fans verlor und kaum noch ein Grundpublikum hatte.
Ansonsten persoenlich kann ich Eric Bischoff nicht leiden. Das liegt zum einen daran das ich es ihm uebel nehme Bill Watts aus dem Amt gedraengt zu haben, weil ich Watts fuer den viel besseren WCW Presidenten hielt. Auf der anderen Seite gefiel mir “Bischoff`s WCW“ so gut wie garnichtmehr.
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