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ich finde es erheiternd, das man direkt beleidigend wird, obwohl hier im thread nach meinung gefragt wurde. bitte hier ist meine, lebt damit, fertig.
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Du meinst jetzt aber nicht mich? Ich bin nicht beleidigend geworden...
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Zitat:Original von The Russian Zar
Die Linke ist und bleibt für mich unwählbar, gibt da nur wenige Leute wie einen Ramelow oder einen Gysi die was in der Birne haben und die nicht so überragende Spinner sind...Vorallem in Westdeutschland ist die Linke doch relativ radikal und damit unwählbar.
Für mich bleibt die Linke auch unwählbar und das hauptsächlich, weil sie kein schlüssiges Konzept haben, das sich finanzieren lässt. Problematisch fand ich den Zusammenschluss mit der WASG. In Hannover sind ja sogar noch welche von der DVU und anderen Gruppen dabei. Gysi finde ich als Politiker sogar sehr gut. Er kann seine Argumente und Einstellungen gut erklären. Aber egal bei welcher Talkshow Gysi und Lafontaine auftreten, es fallen immer zwei Sätze: Die Senkung des Spitzensteuersatzes durch die Regierung und die Einführung von Hartz IV. Trotz Fehlern in der Durchführung war diese Arbeitsmarktreform dringend notwendig.
Die Linke plant ein "Bürgergeld" ähnlich wie die FDP. So 800€ pro Monat. Das ist nicht finanzierbar! Ein flächendeckender Mindestlohn wäre für mich zwar wünschenswert, aber das ist wohl auch unrealistisch. Im Osten hat sich das Modell aus Zuschüssen zum Lohn schon zu stark gefestigt. Vielleicht ist es in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit tatsächlich besser einen Lohnzuschuss zu geben, als einen Mindestlohn einzuführen.
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Zitat:Original von Sharkboy
ich finde es erheiternd, das man direkt beleidigend wird, obwohl hier im thread nach meinung gefragt wurde. bitte hier ist meine, lebt damit, fertig.
Deine politische Einstellung habe ich keineswegs kritisiert, was du wählst ist mir gleich. Aber wer so einen Quatsch wie "kein Mitleid für Soldaten" schreibt, der brauht sich nicht wundern, wenn was zurück kommt.
Blubb
Gast
Ich würde mich wohl grob als Sozialdemokrat einordnen und wähle daher die Partei Die Linke.
Natürlich kann ich nicht vorhersehen, wie sich Die Linke als Regierungspartei schlagen würde, ich möchte ihr aber aufgrund ihrer Programmatik und vielmehr noch aufgrund ihres grundsätzlichen Engagements für Menschenwürde und Solidarität gerne eine Chance geben. Mal (vielleicht unfair) verallgemeinernd gesagt, empfinde ich sie als einzige Bundestagspartei, für die Paragraph 1 des Grundgesetzes nicht nur eine hohle Floskel ist.
Für mich sind die übrigen im Bundestag vertretenen Parteien unwählbar geworden, da sie alle aufgrund ihrer in meinen Augen sehr schlimmen bisherigen Entscheidungen zu Hartz IV, Afghanistan, Rente etc., viel zu sehr mit der neoliberalen bzw. kapitalistischen Idee von Wachstums- und Leistungsversessenheit verstrickt sind, als dass sie unser Land wieder auf einen Weg hin zu einem funktionierenden, menschenwürdigen Gesamtgefüge von Gesundheits-, Arbeitsmarkt-, Finanz-, Außen-, Innen-, Bildungs- und Umweltpolitik bringen könnten. Unter den bisherigen Regierungsparteien kann es diesbezüglich doch nur bergab gehen. Ich sehe dort einfach keine Bereitschaft aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen, um einen besseren Weg zu beschreiten.
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Zitat:Original von Can Shamrock
Zitat:Original von Sharkboy
ich finde es erheiternd, das man direkt beleidigend wird, obwohl hier im thread nach meinung gefragt wurde. bitte hier ist meine, lebt damit, fertig.
Deine politische Einstellung habe ich keineswegs kritisiert, was du wählst ist mir gleich. Aber wer so einen Quatsch wie "kein Mitleid für Soldaten" schreibt, der brauht sich nicht wundern, wenn was zurück kommt.
Ist doch nur die ehrliche Meinung. So hart es sich anhört, keiner wird gezwungen in einer Kriegsgegend zu dienen. Jeder, der dort hingeht, weiß, dass er sich für ein gewisses Entgelt einer Gefahr aussetzt, da muss man auch nicht unbedingt Mitleid haben bzw heucheln. Die führen ihren Job aus, wie Millionen andere Mitbürger ... Bei manchen reicht es halt für ein gutbezahlten Job im Innenland, andere müssen sich ihre Brötchen halt im Ausland verdienen, ob es nun an mangelnder Intelligenz oder übermäßigem Patriotismus liegt. Einer drückt es härter aus, der andere nicht. Auch ich hab schon Angst um Freunde gehabt, weil sie in Krisengebieten waren, aber das ist deren Entscheidung. Trauer? Ja! Mitleid? Nur mit den Angehörigen, nicht mit den Soldaten ... Deren Entscheidung, deren Schicksal, egal wie hart sich das anhört.
Traurig ist nur, dass die für eine Sache sterben, die sich total im Sand verrennt ... Deutsche Soldaten sollten allgemein an kriegsähnlichen Konflikten nicht mehr teilnehmen. Seine Unterstützung, in dem Fall für die westlichen Länder, kann man auch anders ausdrücken. Gerade wir Deutschen sollten wissen, was Krieg anrichten kann. Auch wenn wir nicht selber miterlebt haben ... Aber wir wissen es allen möglichen Dokus/Erzählungen wohl besser als der Rest der Welt ... Von daher ist jede Schweißperle, jeder vergossene Bluttropfen eines Deutschen auf einem Schlachtfeld eine Perle/ein Tropfen zu viel ... Insofern man nicht in eine Kampfhandlung gezwungen und genötigt wird, und das wurden wir nicht, sollten wir daran nicht teilhaben. Krieg kann nie für Gerechtigkeit sorgen, auch wenn die US-Amerikaner das vielleicht für möglich halten ... Die Invasion in Afghanistan ist bald 9 Jahre her, die im Irak 7 Jahre ... Wenn man die Leute da jetzt fragt, ob es denen wirklich viel besser geht, was würden sie wohl antworten? Man kann ohne den Willen eines Volkes keine andere/fremde Staatsform installieren, das geht nicht. Aber sowas werden die Amis wohl nie lernen.
Worum ging es? Um Parteien? Mkay ... Ich wähle nie fest. Keine feste Gesinnung. Eine Partei muss mich überzeugen, immer wieder. Ausgeschlossen werden dabei extrem linke und extrem rechte bzw rechte Parteien ... Ein Wahlkampf ist nunmal das Mittel um Wähler zu gewinnen ... Natürlich hat man seine gewisse Einstellung, aber ich lasse mich auch gern belehren/überzeugen, nur leider schafft das in der heutigen Parteienlandschaft kaum jemand.
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Zitat:Original von DiViNo
Ist doch nur die ehrliche Meinung. So hart es sich anhört, keiner wird gezwungen in einer Kriegsgegend zu dienen. Jeder, der dort hingeht, weiß, dass er sich für ein gewisses Entgelt einer Gefahr aussetzt, da muss man auch nicht unbedingt Mitleid haben bzw heucheln. Die führen ihren Job aus, wie Millionen andere Mitbürger ... Bei manchen reicht es halt für ein gutbezahlten Job im Innenland, andere müssen sich ihre Brötchen halt im Ausland verdienen, ob es nun an mangelnder Intelligenz oder übermäßigem Patriotismus liegt. Einer drückt es härter aus, der andere nicht. Auch ich hab schon Angst um Freunde gehabt, weil sie in Krisengebieten waren, aber das ist deren Entscheidung. Trauer? Ja! Mitleid? Nur mit den Angehörigen, nicht mit den Soldaten ... Deren Entscheidung, deren Schicksal, egal wie hart sich das anhört.
Nach der Logik darf es aber auch kein Mitleid für Entwicklungshelfer geben, die vielleicht bei einem Attentat umkommen, die könnten mit Sicherheit auch in Deutschland ihre Brötchen verdienen.
Und natürlich auch kein Mitleid für Polizisten. Die werden, weil an der Waffe geschult, eh zu Mördern ausgebildet und zweitens sind sie selbst schuld, wenn sie andere beschützen. Die wissen doch, dass sie sich da in Gefahr begeben. Könnten mit Sicherheit auch beim Lidl an der Kasse arbeiten. Selbst schuld, wenn sie sterben. Achja, da sie für den deutschen Staat arbeiten, sind sie auch automatisch Nazi-Fascho-Kapitalisten.
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Soldaten sind Mörder.
Entwicklungshelfer nicht.
Deutsche Soldaten ermorden Menschin in Afghanistan und werden ermordet. Klingt irgendwie fair.
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Zitat:Original von Can Shamrock
Zitat:Original von DiViNo
Ist doch nur die ehrliche Meinung. So hart es sich anhört, keiner wird gezwungen in einer Kriegsgegend zu dienen. Jeder, der dort hingeht, weiß, dass er sich für ein gewisses Entgelt einer Gefahr aussetzt, da muss man auch nicht unbedingt Mitleid haben bzw heucheln. Die führen ihren Job aus, wie Millionen andere Mitbürger ... Bei manchen reicht es halt für ein gutbezahlten Job im Innenland, andere müssen sich ihre Brötchen halt im Ausland verdienen, ob es nun an mangelnder Intelligenz oder übermäßigem Patriotismus liegt. Einer drückt es härter aus, der andere nicht. Auch ich hab schon Angst um Freunde gehabt, weil sie in Krisengebieten waren, aber das ist deren Entscheidung. Trauer? Ja! Mitleid? Nur mit den Angehörigen, nicht mit den Soldaten ... Deren Entscheidung, deren Schicksal, egal wie hart sich das anhört.
Nach der Logik darf es aber auch kein Mitleid für Entwicklungshelfer geben, die vielleicht bei einem Attentat umkommen, die könnten mit Sicherheit auch in Deutschland ihre Brötchen verdienen.
Und natürlich auch kein Mitleid für Polizisten. Die werden, weil an der Waffe geschult, eh zu Mördern ausgebildet und zweitens sind sie selbst schuld, wenn sie andere beschützen. Die wissen doch, dass sie sich da in Gefahr begeben. Könnten mit Sicherheit auch beim Lidl an der Kasse arbeiten. Selbst schuld, wenn sie sterben. Achja, da sie für den deutschen Staat arbeiten, sind sie auch automatisch Nazi-Fascho-Kapitalisten. 
Warum nicht gemäßigt, wenn es auch total provokant geht.
;)
Und der Vergleich des im Kriegsgebiet dienenden Soldaten und des Polizisten hinkt doch schon etwas. Ich hab es doch extra gesagt ... Kein Soldat wird GEZWUNGEN in so ein Krisengebiet zu gehen, allerhöchstens mit Geld gelockt. Diese Leute setzen sich wissentlich diesen Gefahren aus. Sicherlich ist es traurig, dass dort Landsleute sterben, aber es ist ja nun nicht so, als hätte ihn keiner gesagt, dass dort auch mit scharfer Munition geschossen wird.
Gut, auch Polizisten können sich ins Ausland versetzen lassen, in einer Botschaft arbeiten und dem Land dienen, aber auch dann werden sie über mögliche, kalkulierbare bis unkalkulierbare, Risiken aufgeklärt.
Dann widerum gibts Polizisten/Bundespolizisten, wie z.B. mein Bruder, die im Inland ihre Arbeit verrichten. Sicherlich bleibt auch da ein Risiko, aber Polizisten und Soldaten auf eine Ebene zu stellen halte ich schon für etwas gewagt ... Das fängt beim bildungstechnischen Stand ( Jeder, sorry, "Idiot" - ich kenne genug, zum Glück nur flüchtig ;) - kann zum Bund ... Ist nunmal ein Fakt. Polizei hingegen erfordert schon etwas mehr. Ich erinner mich da ein juraähnliches Studium bei meinem Bruder ) an und hört dabei auf, dass wir in Deutschland keine kriegsähnlichen Gebiete haben.
Übrigens hab ich die Wörter Polizist und Mörder nie in einem Kontext erwähnt, würd ich auch nicht.
Polizisten beschützen die deutschen Staatsbürger. Was die Bundeswehr in Afghanistan macht erschließt sich mir hingegen nicht so ganz. Schutz des deutschen Volkes? Quasi der eigentliche Sinn der Bundeswehr? Ich sagte ja schon, dass Auslandseinsätze einer deutschen Armee sowieso ein heikles Thema sind bzw sein sollten. Viele Länder mischen sich dort in Belange ein, die sie nicht wirklich was angehen ... Und das Resultat? Teile des Islams verstehen nicht, warum die westlichen Staaten dort Weltverbesserer spielen wodurch widerum Hass gebündelt wird ... Und dieser Hass kann vor der eigenen Haustür mehr Schaden anrichten, als dass man in diesen Krisenregionen was aufbauen kann. Seit Oktober 2001 sind dort Truppen stationiert ... Man hat ein grausames Regime abgelöst,schön und gut. Man hat eine Regierung installiert, den Leuten dort quasi das regieren abgenommen ... Man könnt es auch Schattenregierung nennen. Aber hält das die Leute vom Morden ab? Von Anschlägen? Eher nicht. Ich wage zu behaupten, dass, seitdem westliche Truppen in Ländern wie Afghanistan oder dem Irak stationiert sind, deutlich mehr Zivilisten durch Anschläge getötet werden, als es vorher der Fall war ... Die "Weltverbesserer-Medaille" hat immer 2 Seiten ... Man sollte beide betrachten.
Ich schweife ab ... Der wichtige Unterschied nochmal kurz zusammengefasst ... Ich persönlich spüre, dass die Polizei für meinen Schutz sorgt, mein Freund und Helfer ist ... Bei der Bundeswehr hab ich dieses Gefühl nicht. Jedenfalls nicht bei einem sinnfreien Konflikt ferab der Heimat, von daher hinkt dieser Vergleich für mich.
Kurz zum Entwicklungshelfer ... Auch die setzen sich einer Gefahr aus in diversen Ländern der dritten Welt, ist nunmal so. Das muss jeder für sich selbst abwägen. Es ist ja schön, dass Leute helfen wollen, aber bevor ich direkt vor Ort den barmherzigen Samariter spiele achte ich doch lieber auf mich und mein eigenes Leben. Klingt egoistisch, aber eine Portion Egoismus gehört für mich dazu. Ich respektiere die Arbeit dieser Leute, allein schon deshalb, weil ich persönlich wohl viel zu viel Panik hätte in solchen Krisengebieten draufzugehen, aber es ist halt nur Respekt. Falls dort jemand stirbt oder entführt wird ist das natürlich auch traurig, aber ob ich Mitleid empfinde weiß ich nicht. Wohl eher nicht ... In z.B. einem Gebiet, in dem sich 2 verfeindete Warlords und deren Truppen gegenseitig die Rüben wegknallen würd ich z.B. nicht als Entwicklungshelfer arbeiten wollen, da wär mir mein eigenes Leben erstmal wichtiger. Und wenn diversen Leuten dort eine realistische Einschätzung der Lage fehlt, dann kann ich da halt wenig Mitleid verspüren, egal wie karikativ der eigentliche Zweck sein soll ... Frei nach dem Motto: Ist ja nicht so, als hätte sie keiner gewarnt
Polizei in Deutschland - Recht kalkulierbares Risiko
Bundeswehr, Entwicklungshelfer - Unkalkulierbare Risiken
... Meine Meinung.
Sorry, wenn wir vom Thema abdriften, aber immerhin mal wieder ne Diskussion hier.
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Zitat:Original von Pauleta
Soldaten sind Mörder.
Entwicklungshelfer nicht.
Deutsche Soldaten ermorden Menschin in Afghanistan und werden ermordet. Klingt irgendwie fair.
Ich bezweifle langsam, dass du überhaupt weißt, was Mord bedeutet, bzw. was der Unterschied zwischen Mord und Totschlag ist. Und dafür, dass du dich hier moralisch über andere stellst, ist Auge um Auge Zahn um Zahn doch ziemlich unteres Niveau. Bist du auch für die Wiedereinführung der Todesstrafe hier in Deutschland? Ich meine hier dürfen Mörder ja auch weiterleben...klingt irgendwie unfair.
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