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What If…? Triple H weiterhin in der WCW 1995?
#1
Triple H hat ja Anfang 1995 die WCW verlassen und ist dann gleich zur WWF gewechselt. In der WCW sollte er ja an der Seite von Lord Steven Regal die Blue Bloods bilden, seinen Platz uebernahm ja dann Bobby Eaton. In der WWF (Hunter Hearst Helmsley) trat er mit fast dem gleichen Gimmick nur einem anderen Namen wie in der WCW (Jean Pierre Levesque) an. Die Frage ist, was waere aus Triple H geworden wenn er 1995 in der WCW geblieben waere?

Ich fand das er in der WCW 1994 als Rookie gar nicht so schlecht eingesetzt wurde, zuerst als Terra Ryzing, dann mit dem Snob Gimmick. An der Seite von Steven Regal haette er bestimmt wie auch Bobby Eaton die WCW Tag Team Title gewonnen. Ich kann mir sogar vorstellen das er in der WCW schneller nach oben gekommen waere wie in der WWF, zumindest in die Midcard schneller. Die WCW Midcard lies 1995 einige Wrestler einen Aufstieg vollziehen. In der WWF war sein erstes Jahr auch grausam, mit Matchserien gegen Mantaur, Bob Holly, Duke Droese, Henry Godwin, Savio Vega und Jake Roberts. Zwar machte er ab dem Sommer 1996 einen staendigen Aufstieg in der WWF, aber das war keinesfalls wie ich finde eine sichere Sache.

Hier mal zwei Matches von ihm aus der WCW:
Gegen Ricky Steamboat:
[YOUTUBE]YFARZtw6dUg[/YOUTUBE]

Und sein WCW Debut:
[YOUTUBE]3UOs43bkOPo[/YOUTUBE]
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#2
Interessanter Gedanke. Mich würde vor allem interessieren wie WWE jetzt aussehen würde, hätte es keinen HH gegeben. Er hat ja maßgeblich zur Attitude Era beigetragen und kam schon früh in eine Position, in der er einen gewissem Einfluß auf McMahon nehmen konnte. Wer weiß was uns alles erspart geblieben oder entgangen wäre, wenn Trips da nicht mitgemischt hätte.
Ich mochte HHH eigentlich von Anfang an. Sein Snobgimmick gefiel mir und ich weiß noch, wie mir der Mund offen stand, als ich das erste Mal den Pedigree sah. Dann zu DX Zeiten löste er sogar meinen Wrestler Nr1. Shawn Michaels ab und spätestens als er zu The Game mit dieser

[YOUTUBE]UTuvAF94YkA[/YOUTUBE]

Theme wurde, wurde aus mir ein Fanboy. Smile

Ich weiß nicht ob Hunter bei WCW einen ähnlichen Weg gegangen wäre, mal davon abgesehen, dass WCW aufgekauft wurde.
Die WCW hatte ein anderes Bookingverhalten und ich vermute Hunter wäre da entweder ewig im Snobgimmick vergammelt oder hätte jedes Jahr ein neues, haarsträubendes Gimmick erhalten, so dass ihn irgendwann niemand mehr hätte ernst genommen.
Sicher war der Wechsel für alle das Beste.

Was mir am meisten an seiner Laufbahn gefallen hat war der jahrelange Aufbau zum wirklichen Superstar. Damals nahm man sich mit dem Pushen Zeit und baute so glaubhafte Wrestler und vor allem Champions auf. Das sieht man heute kaum noch.
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#3
Zitat:Original von Mephisto
Was mir am meisten an seiner Laufbahn gefallen hat war der jahrelange Aufbau zum wirklichen Superstar. Damals nahm man sich mit dem Pushen Zeit und baute so glaubhafte Wrestler und vor allem Champions auf. Das sieht man heute kaum noch.

Und genau das ist das große Problem heute...

Alle wirklichen Topstars wurden langsam aufgebaut:
Rock, HHH, Austin, Michaels, Bret Hart, Hogan, Cena, Orton....

Aber heute versucht man auf Teufel komm raus Leute über ne Klippe zu pushen und man fragt sich dann, warum sie nicht ankommen!!! Wut
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#4
Zitat:Original von Double F
Zitat:Original von Mephisto
Was mir am meisten an seiner Laufbahn gefallen hat war der jahrelange Aufbau zum wirklichen Superstar. Damals nahm man sich mit dem Pushen Zeit und baute so glaubhafte Wrestler und vor allem Champions auf. Das sieht man heute kaum noch.

Und genau das ist das große Problem heute...

Alle wirklichen Topstars wurden langsam aufgebaut:
Rock, HHH, Austin, Michaels, Bret Hart, Hogan, Cena, Orton....

Aber heute versucht man auf Teufel komm raus Leute über ne Klippe zu pushen und man fragt sich dann, warum sie nicht ankommen!!! Wut

Ich sag mal so: Es kommt auf den Wrestler an.
Ein Punk wurde auch aus dem Nichts gepusht, hatte einen starken einjährigen Run und steht immer noch im Main Event. Ähnlich bei Bryan. Sie waren vorher nun mal aber auch schon Fanlieblinge.
Ein Problem seh ich, wie man mit den MITB Gewinnern umgeht. Sie werden danach selten stark dargestellt, cashen dann erfolgreich ein, haben einen schwachen Run und sind danach wieder in der Midcard (Beispiel: Miz, Ziggler, Swagger,...).

Zu HHH kann ich nur sagen: Ich finde ihn immer total authentisch bei der WWE. Ich habe ihn als Face geliebt und als Heel gehasst.
Ob die WCW das auch so gut gebookt hätte, sei mal dahingestellt.
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#5
Zitat:Original von AwesomePunk
Zitat:Original von Double F
Zitat:Original von Mephisto
Was mir am meisten an seiner Laufbahn gefallen hat war der jahrelange Aufbau zum wirklichen Superstar. Damals nahm man sich mit dem Pushen Zeit und baute so glaubhafte Wrestler und vor allem Champions auf. Das sieht man heute kaum noch.

Und genau das ist das große Problem heute...

Alle wirklichen Topstars wurden langsam aufgebaut:
Rock, HHH, Austin, Michaels, Bret Hart, Hogan, Cena, Orton....

Aber heute versucht man auf Teufel komm raus Leute über ne Klippe zu pushen und man fragt sich dann, warum sie nicht ankommen!!! Wut

Ich sag mal so: Es kommt auf den Wrestler an.
Ein Punk wurde auch aus dem Nichts gepusht, hatte einen starken einjährigen Run und steht immer noch im Main Event. Ähnlich bei Bryan. Sie waren vorher nun mal aber auch schon Fanlieblinge.
Ein Problem seh ich, wie man mit den MITB Gewinnern umgeht. Sie werden danach selten stark dargestellt, cashen dann erfolgreich ein, haben einen schwachen Run und sind danach wieder in der Midcard (Beispiel: Miz, Ziggler, Swagger,...).

Zu HHH kann ich nur sagen: Ich finde ihn immer total authentisch bei der WWE. Ich habe ihn als Face geliebt und als Heel gehasst.
Ob die WCW das auch so gut gebookt hätte, sei mal dahingestellt.

War Bryan nicht ein Jahr nach seinem Debüt bereits World Heavyweight Champion? Danach wurde er depusht und wieder aufgebaut, wenn ich mich recht erinner. Das hat nichts mit gutem, glaubhaften Aufbau zu tun.
Trips hat JAHRE in der Under-und Midcard verbracht. OK, manches funktioniert heute sicherlich nicht mehr und die Zeiten ändern sich, dennoch denke ich, dass ein, über Jahre aufgebauter Maineventer viel, viel glaubhafter ist.
Ich glaub den letzten glaubhaften Aufbau hab ich bei Bobby Roode gesehen.
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#6
Naja also Bryans Aufbau war mit Sicherheit viel schneller als der von Punk.
Punk war doch erst in der ECW, war dann ECW Champion und hat sich dann über Tag Title Gewinne und den IC Title in der Midcard festgesetzt. Dann ging es in die Uppercard mit den MITB Titel Gewinnen und den WHC Title Siegen. Dann blieb er ziemlich lange in der Uppercard bis es zum Summer of Punk kam. Und es hat eigentlich auch dann noch mal ein 1 Jahr gebraucht, bis er jetzt gerade zum unumstrittenen Maineventer wurde.

Bryan scheint das Glück zu haben einerseits von seinen tollen Fähigkeiten im Ring und andererseits jetzt von den unglaublichen Fanreaktionen zu profitieren. Noch dazu ist er promotechnisch auf höchstem WWE Niveau angekommen und hat auch eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er ein verdammt guter Comedywrestler ist!!! Will sagen: Bei Bryan geht es gerade ziemlich schnell insgesamt, was den Zuwachs des Standings angeht und der Summerslam wird ihm nochmal sehr geholfen haben.

Zu HHH muss ich sagen, dass ich ihn immer gern gesehen habe. Im Ring in den letzten Jahren nicht mehr so, aber davor hatte er schon sehr gute Matches.
Ich denke, dass HHH auch keine bessere Entscheidung hätte treffen können als er zur WWE ging und das es ein Glücksgriff sein wird, wenn er die WWE von Vince irgendwann übernimmt. Er versteht einfach das Business und scheint wohl auch eher der Meinung zu sein Leute, die nicht alle so aussehen wie Ryback zu pushen (auch wenn man natürlich die Big Men irgendwo braucht!).

Auch wenn das jetzt ein wenig Off Topic wird, finde ich muss man schon sagen, dass die WWE einige Leute immer noch langsam aufbaut. Beispiel: Dolph Ziggler - bevor er jetzt in den höheren Ebenen angekommen ist, hat er durchaus in der Midcard schon begeistert. Vielen geht es mit seinem Push ja nicht schnell genug im Moment, dabei muss man aber auch sehen, dass Dolph eben langsam(er) aufgebaut wird. Ob das jetzt genial oder schlecht war/ist wird man wohl erst in 3-4 Jahren entscheiden können. Sollte Dolph nämlich in 3-4 Jahren der neue Michaels sein (in gewisser Weise) hat man ja alles richtig gemacht.
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#7
Es stehen aber schon 2 World Title Gewinne auf Seiten von Ziggler. Eigentlich müsste er also schon ganz vorne bzw. oben dabei sein. Es ist eher ein auf und ab, als ein kontinuierlicher Push zu erkennen!!
Das mein ich und deshalb ist Ziggler genau so ein Beispiel, dass es doch auch zu schnell geht, wobei es da sicherlich noch ganz andere Beispiele gibt ;)
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#8
Man kann aber die Zeit nicht mehr mit den 90er vergleichen, heutzutage geht alles schneller. Als Beispiel wenn man sieht wer in den 90er nie einen Titel halten durfte, sei es World oder IC Titel. Das sind Namen bzw Wrestler die in der heutigen Zeit wohl mind 1mal schon World Champion gewesen wären...

Zu HHH. Wäre ja auch interessant gewesen, wenn HHH wie geplant 96 schon KotR geworden wäre, ob das für ihn evtl zu früh gekommen wäre?
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#9
Ich glaube es hängt garnicht zu sehr davon ab wie jemand gepusht wird, sondern viel mehr wie er dargestellt wird. Bei Sheamus hat man 6 Monate gewartet bis zum WWE Titel. Sogar 2 Monate wenn man sein kurzen ECW run nicht mitzählt.

Zu HHH... Man kann nur hoffen, dass er bald alles übernimmt und Vince langsam den Weg komplett frei macht. Kann mir gut vorstellen, das wir wenigstens dann von Pg wegkommen und nicht soviele Volldeppen gepusht werden, die nur nörgeln wie Ryback. Da ist HHH wie ich die letzten Monate so lese immer ganz gut drauf gewesen.

Ich glaube Vince ist auch der Grund wieso Cena noch kein Heel ist. :pfeif: Breites Grinsen
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#10
Ich bin ja bekennender Hunter-Fan.
Grade die Zeit nach der DX, als er die WWE mehr oder weniger alleine oben gehalten hat, wurde ich ein richtiger Fan von ihm. Mir hat gefallen, dass er eigentlich gar nicht so sehr ein Gimmick hat, sondern aufgrund seiner körperlichen Wucht und einem glaubhaften Kampfstil zu überzeugen weiß.

Als dann der ganze Kram mit Steph dazu kam, da ging es aber so richtig ab - das wurde dann nochmal mit der Evolution gesteigert, für mich immer noch der beste Staple der letzten Jahre und ein Musterbeispiel wie man mit alten Hasen zwei junge Leute zu absoluten Stars aufbaut (Orton und Batista).

Ich denke für Hunter ist es genau richtig gelaufen, und wäre er bei der WCW geblieben, hätte er heute sicher nicht diese Position und den Status als Superstar.

Mittlerweile wäre es mir allerdings lieber, er konzentriert sich auf die Arbeit hinter den Kulissen und nicht mehr im Ring zu sein.
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#11
Zitat:Original von yogi23
Zu HHH... Man kann nur hoffen, dass er bald alles übernimmt und Vince langsam den Weg komplett frei macht.
Vince wird solange er lebt nicht die WWE aus der Hand geben, das ist glaube ich so sicher wie das die Canucks nie den Stanley Cup gewinnen solange ich leben werde.;)

Zu dem “zu schnellen Pushen von neuen Leuten“, das ist auch einer meiner Kritikpunkte heutzutage, so gut wie jeder bekommt gleich einen Title, und viele bekommen einen World Title, sodass es am Ende nichts mehr bedeutet. Hier wird nach dem Try und Error Prinzip vorgegangen, ein Wrestler debutiert, sie werden gepusht wie bloed, sie bekommen Title und wenn es nicht funktioniert sind sie wieder weg und das Spiel beginnt von neu. Das entwertet die Title enorm. Man muss sich nur mal die Title History von WWE mittlerweile anschauen, die wenigsten Wrestler in den letzten 5 Jahren haben ueberhaupt keinen Title gewonnen, das ist erschreckend.

Man muss jedoch auch die Gegenwart berücksichtigen. Heutzutage ist die Aufmerksamkeitsspanne des normalen Zuschauers sehr viel kuerzer, und demnach ist das Pro Wrestling auch viel schnellebiger geworden. Das ist sicherlich Gegenseitig entstanden von den Zuschauern und dem Wrestling, aber den Effekt sehe ich schon auf beiden Seiten. Mal anders gesagt, WWE wuerde heute nie auf die Idee kommen jemanden ueber 3-4 Jahre langsam und kontinuirlich nach oben zu bringen, und 3-4 Jahre ist ja nicht wirklich lang! Und auf der anderen Seite haette ein durchschnittlicher Fan auch garnicht die Aufmerksamkeitsspanne einen Wrestler ueber 3-4 Jahre langsam nach oben zu verfolgen.


Zitat:Alle wirklichen Topstars wurden langsam aufgebaut:
Rock, HHH, Austin, Michaels, Bret Hart, Hogan, Cena, Orton....
Bei The Rock sehe ich das anders. Als Rocky Maivia einen Monster Push bekommen die ersten 6 Monate. IC Champion, durfte Vader clean besiegen, bei seinem Debut gleich 3 Midcarder auf ein Mal geschlagen. Die Fans lehnten ihn ab und Vince war bereit ihn fallen zu lassen weil er nichts in ihm sah. Es war dann erst sein Heel Turn (dank Jim Ross) und der Beitritt zur NOD der dazu fuehrte das The Rock im Schatten von Ron Simmons sich ein Jahr (!) entwickeln konnte. In diesem Jahr begann dann The Rock immer populaerer zu werden was dann nach 18 Monaten nach seinem Heel Turn zum WWF Title fuehrte. Wirklich langsam war das nicht, und kontinuirlich auch nicht.

Ich glaube was wichtig ist, ist das man den Leuten Zeit gibt sich zu entwickeln. Wer sofort im Rampenlicht steht und gepusht wird, hat in den geringsten Faellen eine Moeglichkeit sich zu entwickeln! Wichtig ist das man den Leuten Zeit gibt im Schatten zu sein, Erfahrung zu sammeln und sich zu entwickeln. Die gibt es jedoch nicht. The Rock hat ein Jahr gebraucht um sich zu entwickeln im Schatten. Steve Austin war ebenfalls nicht der Fokus als er seinen Stone Cold Charackter entwickelte. Bei Austin und bei The Rock ging es sehr schnell, das war kein langer Aufbau, aber sie bekamen Zeit nicht im Fokus zu entstehen. Andere Wrestler wie Shawn Michaels und vorallem Bret Hart brauchten laenger um sich zu entwickeln. Waere Bret Hart 1985 im Fokus gewesen, gepusht worden wie bloed von Anfang an, wir haetten nach 1986 wahrscheinlich nie wieder was von ihm gehoert. Zeit ist wichtig, wie lange jemand braucht ist unterschiedlich, aber man sollte den Leuten Zeit geben sich zu entwickeln und dabei nicht im Fokus zu stehen und den Druck zu haben sofort Erfolg zu haben (wie es ist wenn man gepusht wird/einen Title haelt).
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#12
Früher ging das auch leichter, Wrestler langsam aufzubauen. Heutzutage bei 2 wöchentlichen Shows, plus 1 PPV geht das meiner Meinung nach nicht mehr. Wie hier schon erwähnt wurde, fällt mir als einer der letzten von TNA Bobby Roode ein. Der sammelte im Tag Team Bereich Erfahrung und ist meiner Meinung nach immer noch der beste World Champion den TNA je hatte.

Auch wenn es nicht mehr zum Topic passt, nehmen wir Cody Rhodes als Beispiel. Jeder schimpft weil er in der Midcard versauert und zum Teil auch verliert, falls er aber in 2-3 Jahre im ME steht, sprechen alle vom perfekten Aufbau wie man in sich wünscht. Alles eine Sache der Wahrnehmung...
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#13
Zitat:Früher ging das auch leichter, Wrestler langsam aufzubauen. Heutzutage bei 2 wöchentlichen Shows, plus 1 PPV geht das meiner Meinung nach nicht
Es war nicht nur leichter früher, es war eine Notwendigkeit Wrestler langsam aufzubauen. Es gab das Houseshow Business, bis ein Wrestler in allen Territories antrat dauerte es Jahre um ihn mit den Fans bekannt zu machen. Daher ist es normal das frueher die Wrestler viel laenger brauchten bis sie an der Spitze waren. Das aenderte auch die vermehrte Fernsehpraesenz in den 80er Jahren erst Mal nicht so sehr, erst die Neuausrichtung (WCW vs WWF ab 1995) dann ab mitte der 90 Jahre aenderte das.

Was man jedoch bedenken muss, es ist ja nicht nur das eine wenn ein Wrestler langfristig aufgebaut wird, es ist auch seine Entwicklung die Zeit braucht! Das war damals natuerlich ein Vorteil das ein Wrestler sich auch entwickeln konnte und dennoch aufgebaut wurde. Das bedeutet fuer mich Langfristiges Booking.

Die heutige Medienmacht ist aber erst Mal kein Nachteil, sie bedeutet das man in kurzer Zeit jemanden sehr Populaer machen kann. Das ist doch ein riesen Vorteil erst Mal wenn jemand zweimal die Woche im Nationalen Fernsehen auftreten kann. Wieso ist es heute aber oft ein Nachteil? Die Leute sind oft viel zu jung und unerfahren fuer ihren Push, Debut etc. Sie haben sofort “Erfolg“ (Push) von Beginn an, in den meisten Faellen funktioniert es nicht und sie werden fallen gelassen, bis man evtl. wieder was fuer sie hat. Und da waeren wir beim zweiten Punkt, es fehlt das langfristige Booking. Leute werden gepusht, dann fallen gelassen, irgendwann hat man wieder was fuer sie, und man pusht sie wieder, etc. Fuer mich fehlt dann die Glaubwuerdigkeit. Die Medienpraesenz ist Gnadenlos weil man ja leicht sehen und verfolgen kann wie jemand eingesetzt wurde, oder man seine Schwaechen sehr leicht sieht.

Die Ausrichtung ist das Problem, nicht die Medienpraesenz. Man koennte heute immer noch jemanden langfristig aufbauen mit der Medienpraesenz die man hat, das wuerde aber langfristiges handeln erfordern, ein Ziel vor Augen mit genau dem Wrestler und mehr Qualitaet. Man muesste wieder mehr Wrestler einstellen, Midcard Wrestler nicht als Jobber verwenden, Jobber Matches wieder einfuehren, etc.

Dein Absatz zu Cody Rhodes ist genau das Problem. Ich kenne jetzt Cody Rhodes nicht, aber wenn er jetzt bei WWE in der Midcard versauert und verliert und in 3 Jahren im Main Event stehen sollte waere das kein langfristiger Aufbau, den er steht ja jetzt schon bei WWE im Fokus, jeder kann schon sehen wie er verliert und versauert. Das ist eines der Probleme, wer nicht gepusht wird verliert automatisch bei WWE. Warum? Weil es NUR WWE Superstars gibt! Es gibt keine Undercarder und Jobber die die Position einnehmen das sie Midcarder auffangen (in Matches wo sie verlieren) wenn man nicht weiss was man mit Midcardern anfangen soll. Das wiederum ist ein WWE Problem, sie haben JEDEN zu einem Superstar gemacht, und die Pecking Order versaut.
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