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WWE - Pro und Contra Liste
#1
Viele Fans sind sehr verärgert darüber, was WWE da im Moment auf die Beine stellt. Lasst uns doch mal alle guten und alle schlechten Dinge aufzählen und sie analysieren. Am besten nur erstmal Stichpunkte posten.
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#2
sehr subjektives Thema

Pros:
Smackdown im allgemeinem
Mut auch wieder Promos im "unreallistischem" zu zeigen (allem vorran Bray)
Eine Menge Indystars in den letzten Jahren - wenn auch noch ohne Pay Off - geholt.
Cena ausserhalb des ME

Cons
Kein konsequenter Ultra Babyface (der auch akzeptiert ist)
zu oft gesagt bekommen das es scripted ist.
Promos die komplett vorgegeben sind.
Frauenwrestler - Valvets sollens sein und nicht mehr - oh wie sexistisch ohoh
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#3
Subjektiv zum Teil. Mit etwas Smark Ansicht, gibt es aber offensichtliche Punkte.

Pro:
- Das In-Ring Niveau ist im Gegensatz zu vor 10 Jahren deutlich höher
- sehr sauberes Entertaiment Produkt (Produktion)
- Qualitativ hocherwertiger Kader

Contra:

- großteil der Fehdneführung (Wiederholende Matches, Einfallslosigkeit)
- Parttimer stehen über dem Mainkader
- Aufzwingen eines Reigns
- starken Einschränkungen der Worker bei ihrer Kreativität (Charakter, Promos)
- an einigen Stellen die PG Ausrichtung


Nur um mal einige zu nennen
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#4
Contra:

- Zu geringe Erfolge, Spoiler zu vermeiden
- Zu geringer Wiedererkennungswert von B-PPVs
- Zwei konkurrierende höchste Titel
- (Fehlende) Sanktionierung von Faustschlägen
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#5
Zbyszko,'http://www.peoplesboard.de/pboard/index.php?thread/29571-wwe-pro-und-contra-liste/&postID=474559#post474559' schrieb:- Zu geringer Wiedererkennungswert von B-PPVs
- Was auf Grund der schlechten Fehdenführung und der Übersättigung der Fall ist. Man wird von WWE mit dem "normalen" Wrestling Contend zugeworfen. Selbst wenn der konstant auf einem hohen Niveau liegt, ist man irgendwann satt davon, weil man gefühlt so viel Freizeit darein steckt.

Und dann werden noch aller zwei Wochen PPVs abgehalten, die dann solala sind. Kein Wunder dass diese dann keinen Erfolg haben und austauschbar wirken
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#6
Ich glaube einfach, dass man das ein bisschen bunter gestalten könnte. Ich denke da an die Vor-nWo-Zeit der WCW zurück, als man auch monatliche Großveranstaltungen ablieferte, die aber alle unter einem bestimmten Motto standen und wenn es nur ein jahreszeitliches war. So einen Wiedererkennungswert könnte man schon mit unterschiedlichen Bühnenbildern erreichen. Heutzutage fällt es (mir) schwer, in der Erinnerung bestimmte Matches mit ihren Pay-per-Views verknüpft zu halten, da würde ich mir ein bisschen Diversität als Gedächtnisstütze wünschen.
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#7
- Gimmick PPVs halte ich (bis auf das MitB & RoyalRumble) für verkehrt. So werden auf biegen und brechen Gimmicks in eine Fehde gehauen, die sich nicht natürlich in die Fehde einfügen.
Auch verliert man schnell die Erinnerung an ein Match, weil man es oft nicht auseinander halten kann. War das Match nun beim PPV oder doch bei der Weekly 1,2 oder 3.
So ist man auch von einer Fehde schnell übersättigt.
Oder kannst du mir noch die großen Highlights der jeweiligen 1000 Matches von Zayn und Owens aufzählen? Wohl nicht, weil es zu viel geworden ist und daher kann man sich wohl auch schwer an einen PPV erinnern.
Die letzte Survivor Series zum Beispiel, die ist mir weiterhin im Kopf, weil die Matches alle neu waren und es sich alles rund angefühlt hat.
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#8
Ich mag solche wiederkehrenden Rituale, vorgegebene Umstände, denen sich die Charaktere nicht entziehen können. WWE ist halt als Seifenoper konzipiert, bei der man problemlos einsteigen, aussteigen und wieder einsteigen kann und sich dabei sofort wieder zurecht finden können soll. Daher kommt wohl auch der Hang zur Gleichmacherei der PPVs, das kann ich unter künstlerischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten akzeptieren, für meinen Geschmack kommt aber eben das Kultische oft etwas zu kurz und in dem Zusammenhang auch ein ausgeschmückterer Jahreskalender. Wrestling ist in erster Linie eben Ritual, mehr noch als die meisten Sportarten, und wenn dieser Aspekt anderen Zwecken untergeordnet wird, enfernt man sich vielleicht zu weit von seinen Wurzeln.
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#9
Das man die Stages etwas an die Jahreszeiten anpasst, wäre ja okay. Gimmick-PPV hingegen zwingen einer Story ein Gimmickmatch auf, auch wenn die Fehde vielleicht noch gar nicht so weit ist oder gar nicht zur aktuellen Fehde passt.

Zum Beispiel Hell in a Cell. Dies sollte der Abschluss einer Fehde sein. Bei Banks und Charlotte war es dann aber mitten in der Fehde und war daher solala.

Elimination Chamber. Völlig unnötig und vor allem in der Positionierung zwischen Royal Rumble und Wrestlemania, völlig verschenkt. Da kann man andere Jahreszeiten, wo eine Flaute ist, eher mit aufwerten
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#10
Apropos Käfigkämpfe: Der Ringrichter sollte sie als No Contest abbrechen, sobald jemand den Käfig betritt, der nicht für das Match vorgesehen ist. Außerdem würde ich mir wünschen, dass es bei Mehr-Wege-Kämpfen Disqualifikationen und Count Outs of the Ring gibt, also auch bei Battle Royals.

Mit Gimmick-Match-PPVs habe ich nicht so ein Problem. Das sind eben die vorgegebenen schicksalhaften Strukturen des Jahreskalenders und als solche wichtige Opferrituale, denen die Superstars sich nicht entziehen können. Dass diese sich nicht passend in die aktuellen Programme und Fehden einfügen, macht für mich gerade den Reiz aus. Das ist eben noch ein ganz anderes Konzept, als die durchgestylte Fehde, die sich organisch entwickelt.
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#11
Ohne Reihenfolge:

-Die WWE Kommentatoren sind ziemlich schlecht, zum teil extrem platt.

-Das Produkt hat keine Frische.

-Die WWE Regie ist manchmal extrem hektisch, und zeigt zu viele Wiederholungen.

-Katastrophales Booking, die haeufigeren Stop & Go pushes. Jahrelang verliert jemand, aber schwups ist er World Champion. Jemand turnt face, aber es gibt keinen Grund warum man ihn ploetzlich bejubeln sollte. Ist jemand laenger bei WWE, ist er oft weniger over als davor. Die Zuschauerreaktionen werden weniger.

-Schlechtes Storytelling und sehr viele schlechte Characktere die die Zuschauer nicht binden. Hat man mal gute Characktere, werden sie wie Idioten oder alternativ schwach gebookt.

-Z.T. extrem kurzfristiges Booking, manche Stories ergeben so Null Sinn. Aber Hauptsache die Effekte stimmen, aber vom Storytelling her, ziemlich schlecht.

-Das Writing ist oft schlecht, siehe das Material das fuer Promos Bereit gestellt wird.

-Viel zu viele Title.

-Voellige Entwertung der Title.

-Voellige Entwertung der Finisher.

-Voellige Entwertung von Gimmick Match Stipulations.

-Voellige Entwertung von Matchausgaengen.

-Mieserable Tag Team Division.

-Staendig sich wiederholende Matches.

-Kein Gespuerr mehr dafuer was die Fans sehen wollen seit einigen Jahren. Offensichtlich wurde es vor einigen Jahren mit Daniel Byan vor Wrestlemania 30.

-Shows die immer gleich ablaufen. Bei Raw und Smackdown kann man fast schon Minutengenau voraussagen welche Segmenttypen zu welchem Zeitpunkt kommen.

-Mindestens ein Rollup and distraction finish jede Woche.

-Part Timer werden ueber den Main Roster gepusht, was absolut laecherlich und kurzsichtig ist.

-Treten Celebtrities auf, werden sie auch viel zu gut dargestellt im Vergleich zu den Wrestlern.

-Bill Goldberg als World Champion 2017! Und was passiert? Waehrend Fans noch den Nostalgia Act Ende letzten Jahres gut fanden, buhen sie nun Goldberg aus. Es ist so wie vor 15 Jahren, als Hulk Hogan sein WWE Comeback gab, und ihn bejubelten, und WWE es voellig falsch verstand und ihm den World Title gab. Das Ergebniss, die Leute schalteten ab und Hogan war weniger over. Es ist das eine wenn man einen Olt Timer mal einen Pop gibt, das bedeutet aber nicht das man sehen will wie er den World Title haelt.

-Shane McMahon der gleich dargestellt wird mit AJ Styles, laecherlich.

-Komplettes ueberpushen von jedem McMahon sowie Roman Reigns.

-Authority Figures und Authority Angles sind ausgelutscht.

-Gibt es was originelles, wird es sofort beanspricht, kommerzialisiert und bis zum Erbrechen ausgelutscht (z.Bsp. Suplex City).

-Heel-Face Rollenverteilungen stimmen oft nicht. Goldberg ist eigentlich Face, wird aber ausgebuht. Roman Reigns noch mehr. Rollins ist Top Face, aber wird nicht viel bejubelt. Styles ist Top Heel und wird bejubelt. Etc etc.

-Oft ziemlich schlechte Comedy. Dazu gehoert auch, das Heels oft Comedy Segmente zeigen, anstatt sich darum zu kuemmern heel heat zu ziehen. Das kann man mal machen, wird aber oft, viel zu oft gemacht. Da hat The Rock gespoilert, nur weil es bei ihm funktioniert hat, denkt WWE, dass es bei allen funktoniert.

-Eine Witz Wellness Policy, die erstens ziemlich lasch ist, zweitens Witzstrafen hat, drittens Part Timer aussen vorlaesst, und viertens man sie so auslegt wie man will (30 Tage sperren, werden einfach 1-2 Wochen spaeter gestartet, damit es in den Shows passt).

-Eine Witz Hall of Fame, bei der selbst Jobber reinkommen.

-Fans werden fuer dumm verkauft, siehe die falschen Zuschauerzahlen Angaben, oder Geschichtsdaten die man verfaelscht, oder bestimmte Wrestler die entweder voellig ueberpusht werden oder voellig in die Tonne getreten werden/oder vergessen werden, und das nur aus Sympathie. Nehmen wir den Ultimate Warrior: Als er im Streit war mit WWE gab man eine DVD heraus wo man den Warrior in die Tonne getreten hat. Vieles davon war auch wahr, aber manches war absolut hypokritisch von WWE. Jahre spaeter ehrt man den Warrior nicht nur in der HOF, sondern bejubelt ihn auch als ganz grossartig, und das nur weil man ploetzlich wieder gut mit ihm gestellt war. Das ist nur ein Beispiel, wie WWE nur unter dem Aspekt Sympathie bewertet ob jemand negativ oder positiv dargestellt wird, gerade wie es einem passt.

-Ein Roster der zwar qualitiv gut ist, aber auch keiner wirklich hervorsticht, und kaum ein Wrestler wird zu seinem Maximum genutzt. Oft werden sogar Wrestler in Situation gebracht, wo sie schlecht aussehen, weil sie es nicht koennen. So sieht man oft ziemlich schlechtes acting bei WWE, dass man sonst nur bei billigen soaps sieht.

-Die Entrance Themes passen nicht mehr so gut wie vor 20 Jahren.

-Kaum Risiko, wenig originelles.

-Keine Pecking Order mehr.

-Keine Diversitaet bei vielen Wrestlern und Matches. Nehmen wir Selling und Bumps, die bei 99% der WWEler gleich ist, weil es einfach der WWE Stil ist.

-Der Grund fuer denn Brandsplit ergibt kein Sinn.

-Es gibt eine Cruiserweight Division ohne das es dafuer einen Grund geben wuerde.

-Man ist ziemlich hypokritisch: Moves die gefaehrlich aussehen werden verboten, aber Moves die gefaehrlich und ziemlich dumm sind duerfen gezeigt werden.

-Z.t. ist die In Ring Qualitaet auch ziemlich schlecht weil man zu viele botches sieht. Auf der anderen Seite sieht man jede Woche auch gute Matches, viel mehr als noch vor 20-30 Jahren.

-WWE macht insgesamt viel zu wenig aus den Moeglichkeiten die man hat.
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#12
@Nefercheperur : Was ist da noch das Pro und was das Contra? Ironie

Sehr viele Punkte die Richtig sind und auf die man auch mal eingehen kann und sollte.

Ich würde von der WWE nicht verlangen alles auszubessern, was auch gar nicht geht aber einige Grundsätzliche Punkte sollte man verbessern.

Da zitiere ich mich mal selbst:


DDRMaulwurf,'http://www.peoplesboard.de/pboard/index.php?thread/29571-wwe-pro-und-contra-liste/&postID=474558#post474558' schrieb:- großteil der Fehdneführung (Wiederholende Matches, Einfallslosigkeit)
- Parttimer stehen über dem Mainkader
- Aufzwingen eines Reigns
- starken Einschränkungen der Worker bei ihrer Kreativität (Charakter, Promos)
- an einigen Stellen die PG Ausrichtung
Das wären für mich die großen Punkte, an denen man dieses Jahr arbeiten sollte. Okay, Punkt 2 & 3 wurden gestern Abend schon mal nicht eingehalten Breites Grinsen

Natürlich greifen viele Punkte ineinander aber man wird nicht von heute auf morgen alles über Bord werfen, also erstmal hoffe, dass an den Grundpfeiler gearbeitet wird
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#13
Was man noch hinzufügen kann:

Man nimmt die Charaktere nicht mehr ernst, wenn man sich in den Shows blutrünstige Kriege liefert und dann bei Instagram Fotos zeigt, wo alles Friede Freude Eierkuchen ist.
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