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Destination Finals: NBA Playoffs 2004
#1
[Bild: http://www.nba.com/media/playoffs2004/pl...ag_top.gif]

...heißt das Motto der Playoffs 2004 in der NBA. In diesem Thread werde ich versuchen euch so gut wie möglich über Ergebnisse und Zwischenstände auf dem laufenden zu halten (am Montag beginnt wieder das Semester, heißt leider wieder nur beschränkter Zugang zum Medium Internet).

Hier gleich mal eine kleine Vorschau auf alle Begenungen der ersten Runde plus ein paar Einschätzungen meinerseits:


Eastern Conference 1st Round


Indiana Pacers (1.) vs. Boston Celtics (8.)

Die Indiana Pacers haben die vier Begegnungen der Regular Season gegen Boston mit 3-1 für sich entscheiden können und gehen natürlich als großer Favorit ins Rennen.

Starting Five Pacers:
- Jermaine O'Neal (F): Der MVP-Kandidat spielte seine beste Saison, der überragende Mann auf dem Feld der Pacers, an einem guten Tag von niemanden zu stoppen.
- Ron Artest (F): Das einstige Sorgenkind ist nicht umsonst einer der Top-Favoriten auf den Defensive Player of the Year. Zudem macht der Mann über 18 Punkte pro Spiel!
- Greg Foster ©: Großer Schwachpunkt der Pacers, ihnen fehlt der überragende Center. Foster tut was er kann, immerhin 7.4 Rebounds pro Spiel.
- Reggie Miller (G): Seine Erfahrung, sowie seine Kaltblütigkeit in entscheidenen Situationen werden Indiana große Dienste in den Playoffs erweisen
- Jamal Tinsley (G): Sehr solider Guard, führt sich mit 5.8 Assists bestens ins Mannschaftsgefüge ein.

Bank Pacers: Wirklich erwähnenswert eigentlich nur Al Harrington (F), der die beste Saison seiner Laufbahn spielt. Mit ihm haben sie einen der besten Sixth Men der NBA aufzuweisen.


Dem hat Boston nicht viel entgegenzusetzen. Nur ein Spieler trägt beim Rekordmeister die ganze Last...und das ist und bleibt Paul Pierce...und ausgerechnet der ist jetzt mit Knieproblemen fraglich

Starting Five Celtics:
- Walter McCarthy (F): Auch wenn er sich in dieser Saison gewaltig verbessert hat, gegen Jermaine O'Neal zu verteidigen wird für ihn wahrlich kein Zuckerschlecken.
- Jiri Welsch (F): Auch Welsch machte in Boston einen riesigen Entwicklungssprung und hat sich zurecht ins Starting Lineup gespielt. Er wird aber gegen die "Mauer" Artest nur schwer ankommen.
- Mark Blount ©: Er könnte ob der Centerschwäche der Pacers einer der Schlüsselspieler für Boston in dieser Serie werden. Sein Können stellte er bereits mit 10.3 Punkten und 7.2 Rebounds pro Spiel unter Beweis.
- Paul Pierce (G): Absoluter Über-Spieler der Celtics. Er kann Spiele im Alleingang entscheiden, was er spätestens seit dem Abgang von Kompagnon Antoine Walker nach Dallas auch regelmäßig muss.
- Chucky Atkins (G): Hervorragende Ergänzung des Spiels der Celtics aus Detroit. Er erreichte in Boston erneut seine guten Stats aus den Jahren 2000-2002.

Bank Celtics: Ricky Davis (F/G) ist, obwohl er von der Bank kommt, der zweitbeste Scorer der Celtics. Sollte Pierce ausfallen, wird er in die Bresche springen müssen. Erwähnenswert außerdem noch Chris Mihm (C/F) und Rookie Marcus Banks (G), beides gute Alternativen auf ihrer jew. Position.

Mein Fazit: Boston wird sich voll reinhängen und einige Begegnungen (v.a. zu Hause) zumindest eng gestalten. Die Leistungen der letzten Wochen haben mich allerdings wirklich nicht überzeugt und von Playoff-Form kann da nicht gesprochen werden. Sorry, Boston, ihr gewinnt höchtens ein Spiel, und das auch nur mit Pierce und viel Glück!


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New Jersey Nets (2.) vs. New York Knicks (7.)

Was hat den Knicks dieser eine Trade mit Phoenix gut getan. Stephon Marbury und Penny Hardaway (meist von der Bank) schafften die Wiederbelebung des Big Apple, den Run in die Playoffs und sogar fast noch Platz sechs am Ende der Regular Season.

Den auch in East Rutherford/NJ dreht sich alles um den Point Guard. Jason Kidd ist der Superstar und Kopf der Mannschaft, ebenso wie Marbury für die Knicks. Dieses Matchup wird eines der Besten in der gesamten ersten Playoffrunde, wenn nicht sogar der gesamten Playoffs.

Starting Five Nets:
- Kenyon Martin (F): Absoluter Super-Forward, der es in der Defense mit jedem aufnehmen und auch nach vorne scoren kann.
- Richard Jefferson (F): Sein Aufstieg zum Topscorer der Nets macht ihn zur ultimativen Waffe in der Offense.
- Jason Collins ©: Auch hier ein Center-Problem. Collins muss nach Mourning verletzungsbedingten Karriereende die Postion ausfüllen.
- Kerry Kittles (G): Weiterhin eine große Figur im Spiel der Nets. Brandgefährlich von draußen ist er - vor allem an der Seite Kidd's - immer für mehr als 20 Punkte gut.
- Jason Kidd (G): Assistgeber, Vollstrecker, Rebounder. Das gepaart mit knapp zwei Steals pro Spiel machen ihn zum besten Point Guard der Liga. Definitiv.

Bank Nets: Auch hier kein Grund zur Sorge. Rodney Rogers (F) und Lucious Harris (G) können jederzeit zweistellig auch von der Bank scoren.


Starting Five Knicks:
- Kurt Thomas (F): Was er für die Knicks aufs Feld bringt, ist wahrlich nicht von schlechten Eltern. Er ist Top-Rebounder des Teams und hat zusätzlich einen zweistellingen Punkteschnitt.
- Tim Thomas (F): Der Neuzugang aus Milwaukee hat sich toll eingefügt und seine Stats sogar noch verbessert. Dank ihm weint keiner mehr Van Horn hinterher und schon gar nicht mehr......Sprewell?
- Dikembe Mutombo ©: 38 Jahre, Kampfkoloss, einst Rebound-Monster der NBA. Inzwischen eher ein Schatten seiner früheren Tage, der allerdings gegen sein letztes Team, die Nets, voll motiviert ist.
- Allan Houston (G): Frisch gesundet steht hinter ihm wohl noch das Fragezeichen, ob er von Anfang an sein für die Knicks so wichtiges Scoringtalent an den Mann bringen kann.
- Stephon Marbury (G): Dreh- und Angelpunkt der Knicks, in deren Dienst er Kidd in Punkten und Assists pro Spiel bereits überflügelt hat. Sollte er gegen Kidd seine Offensivqualitäten voll entfalten können, können die Knicks die Serie gewinnen.

Bank Knicks: Mal abgesehen von Penny Hardaway (G), der schon einige Spiele von dort entschieden hat, leider nur sehr dünn besiedelt. Mohammed © und Shandon Anderson (G) sind noch die brachbarsten Backups.

Mein Fazit: Wie sehr habe ich mir diese Serie gewünscht. Das werden Festspiele für die Ostküste, welche natürlich dank Kidd vs. Marbury noch extra Würze beinhalten. Die Knicks werden alles geben, was sie haben und die playofferfahrenen Nets ins Schwitzen und ins Straucheln, jedoch nicht ins Fallen bringen: 4-2 für New Jersey.

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Morgen im Laufe des Tages gibt's eine Vorschau auf die restlichen Partien. Jetzt bin ich zu müde ;)

Also stay tuned.... :winke:

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#2
Ich denke nicht das die Series zwischen den Knicks und den Nets so gut wird,das wird etwas zu stark gehyped in New York rund um Marbury vs Kidd.Ich bin grosser Jason Kidd Fan,es gibt wohl kein team in der gesamten NBA das auf 1 Spieler so abhaengig ist wie die Nets.Wenn Kidd nicht waere,wo waeren die Nets?
Ich denke das die Nets doch klar 4-0 oder 4-1 gewinnen werden.
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#3
Hehe, da bin ich widerum ein großer Anhänger von Stephon Marbury Breites Grinsen (*an seine ersten beiden NBA-Jahre zurückdenk*).

Natürlich will ichKidd's Leistung bei den Nets nicht schmälern, ich habe vollen Respekt vor ihm, er hat Marbury bei den Nets damals abgelöst und sie dorthin gebracht, wo sie jetzt sind. Kittles sagte über Kidd einmal, dass er durch ihn ein besserer Spieler wurde und das glaube ich gern.

Tortzdem ist auch Marbury bei den Suns gewachsen und ich glaube wirklich an eine gute Serie....und würde mich nur nur ungerne von dominierenden Nets eines besseren belehren lassen. :rolli:
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#4
Ich denke immer noch, dass NY eine der beiden Überraschungen der ersten Runde sei werden, zumindest wird dies eine extrem enge Serie. Es hängt einfach davon ab, wie gut man Kidd am Spielaufbau hindern kann.

Die Celtics dürften hingegen sang- und klanglos gegen Indiana untergehen.
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#5
Da halte ich dagegen (wie immer ;) ) .Ich glaube das die Celtics durchaus 1 oder 2 Games gewinnen werden und die Knicks untergehen werden.

@Slash: das ist uebel,ein Kidd und Marbury fan treffen aufeinander Breites Grinsen Das koennten bei den Games lustige diskussionen geben. ;)
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#6
Jepp, das wird bestimmt interessant Breites Grinsen

Hier mal der Ausblick auf die anderen beiden Partien der Eastern Conference:

Detroit Pistons (3.) vs. Milwaukee Bucks (6.)

Die Bucks können einem richtig leid tun, da sind sie so nahe daran, sich den vierten Platz zu sichern und am Ende rutschen sie nicht nur auf Rang sechs sondern bekommen auch noch die Pistons vor die Nase gesetzt.

Die Pistons widerum konnten ihre Schlüsselspieler in den letzten Saisonspielen schonen und werden nun mit der besten Defense der Liga ihren Angriff aud die Finals starten......und wie heißt es, Offense gewinnt Spiele, Defense gewinnt Meisterschaften...?

Starting Five Pistons:
- Rasheed Wallace (F): Seine Verpflichtung war für Detroit wirklich Gold wert. Er ist zwar hier nicht mehr der Go-To-Guy mit regelmäßig 20Pkt pro Spiel wie in Portland, kann sich aber voll auf seine Defense-Qualitäten konzentrieren und wird eine ganz harte Nuss für jeden Gegner.
- Tayshawn Prince (F): Eigentlich sollte Rookie Milicic in dieser Saison bereits durchstarten, stattdessen machte Prince in seinem zweiten NBA-Jahr einen Riesensprung nach vorne - und zwar in allen Kategorien.
- Ben Wallace ©: Wahrlich das Zentrum der Mannschaft. Seine unglaublichen Fähigkeiten in der Defense sind der Schrecken eines jeden Teams. Block,Rebound,Block,Rebound. Obendrein hat er diese Saison zum ersten mal an der 10 PPG-Marke gekratzt. Der Doppel-Wallace wird sehr schwer zu knacken.
- Richard "Rip" Hamilton (G): Er ist der Scorer der Pistons, hinzu kommen allerdings auch stolze 4 Assists pro Spiel und er führt die Mannschaft bei den Steals an.
- Chancey Billups (G): Seine Entwicklung in den letzten Jahren bei den Pistons ist schon unglaublich, da spielt Chancey einfach mal die beste Saison seiner Karriere und steht Hamilton im Scoring in nichts nach.

Bank Pistons: Auf der Bank haben die Pistons mit Corliss Williamson (der von Prince aus der Starting Five verdrängt wurde), Mike James (G), Elden Campbell (C/F) und Lindsey Hunter (G) die richtige Mischung aus Skills und Erfahrung. Sie macht die Motorstädter noch schwerer ausrechenbar.



Starting Five Bucks:
- Joe Smith (F): Spielte eine starke Saison und entdeckte seine Reboundstärke wieder. Trotzdem wirds gegen "Sheed" sehr sehr schwer für ihn.
- Desmond Mason (F): Quirliger Small Forward mit viel Power und gutem Zug zum Korb. Könnte ein wichtiger Faktor in der Serie für die Bucks werden, von der Bank kann ihn Van Horn aber auch jederzeit gleichwertig ersetzen.
- Brian Skinner ©: Er hat es geschafft, sich auf der Center Position durchzusetzen und zeigte mit zweistelligen Punkten pro Spiel, dass mit ihm zu rechnen ist. Er wird jedoch weit über sich hinauswachsen müssen, um Ben Wallace paroli zu bieten.
- Michael Redd (G): Hat sich bei den Bucks seit 2000 kontinierlich weiterentwickelt und ist inzwischen der absolute Go-To-Guy, der von draußen wie von drinnen trifft. Über 20 Punkte und 5 Rebounds im Schnitt pro Spiel sprechen für sich.
- Damon Jones (G): Nachdem T.J. Ford auch für die Playoffs ausfällt, ist die Point Guard Position wahrlich der Schwachpunkt der Bucks. Bester Ersatzmann ist Jones mit immerhin knapp 6 Assists pro Spiel.

Bank Bucks: Auch die Bucks haben drei wirklich starke Backups auf der Hand. Keith Van Horn (F), der für Thomas aus New York kam ist ihr zweitbester Scorer. Dazu kommen mit Toni Kukoc (F) und Brevin Knight (G) noch zwei weitere echte Alternativen.


Mein Fazit: Die Bucks haben am Ende der Saison einen herben Rückschlag erlitten und müssen sich davon erst einmal erholen. Die Pistons sind ausgeruht und voll motiviert....ich gönne eigentlich keinem Team den Sweep...doch die Bucks erwischt es dieses Mal....4-0 Detroit.



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Miami Heat (4.) vs. New Orleans Hornets (5.)

Dieses Matchup verspricht wohl das engste im Osten zu werden. New Orleans spielte eine gute Saison und war fast schon fest als Nummer vier im Osten eingeplant, strauchelte aber in den letzten Wochen, während Miami eine unglaubliche Siegesserie startete und zunächst in die Playoffs und dann schließlich bis hinauf auf Platz vier durchstartete. Außerdem konnte Miami drei der vier Aufeinandertreffen während der Season für sich entscheiden. Hier der Team-Vergleich:

Starting Five Heat:
- Lamar Odom (F): Nachdem er die letzten zwei Jahre an Clipperitis litt und auch Drogenprobleme hatte, trumpft Odom bei den Heat wieder voll auf. Knapp 10 Rebounds und über 17 Punkte pro Spiel zeichnen die beste Saison seiner Karriere aus.
- Caron Butler (F): Auch wenn in seinem zweiten NBA-Jahr die Stats rückläufig sind, ist er immer noch eine wichtige Option im Offensivplaybook der Heat.
- Brian Grant ©: Der Rasta-Center der Heat spielte ebenfalls für seine Verhältnisse nur eine durchschittliche Saison, ist aber weiterhin auf seiner Position für sein Team unverzichtbar.
- Eddie Jones (G): Scoren, scoren, scoren. Das machte Jones schon jahrelang bei den Lakers und seit 2000 im Sunshine State. Er bringt viel Erfahrung mit und ist immer für 20 und mehr Punkte gut.
- Dwyane Wade (G): Eigentlich sollte ihm keiner den Rookie of the Year streitig machen können, wären da nicht die Ausnahmetalente James und Anthony. Unglaubliche Stats schon in seiner ersten Saison machen ihn zu Team-Leader. Die Frage ist, hat er gegen Baron Davis die Nerven?

Bank Heat: Rafer Alston (G) und Rookie Udonis Halem (F) sind zwei gute Backups für die Heat, die ihnen in den Playoffs noch gute Dienste erweisen werden.


Für die Hornets sind es die letzten Playoffs im Osten, bevor sie nächstes Jahr ins Haifischbecken Western Conference verlegt werden. Sie wollen daher großes erreichen, und vom Talent her können sie das auch. Problem: Top-Forward Jamal Mashburn fällt für die gesamten Playoffs aus.

Starting Five Hornets:
- P.J. Brown (F): Spielte als Power Forward eine ordentliche Saison, wird es im Matchup gegen Odom jedoch sehr schwer haben.
- George Lynch (F): Mashburn-Ersatz Lynch ist leider die große Schwachstelle des Teams. Er muss sich in den Playoffs gewaltig steigern, um seinem Club in die Semifinals zu helfen.
- Jamaal Magloire ©: Most Improved Player der Hornets. Über vier Jahre steigerte sich Magloire sowohl bei den Punkten als auch bei den Rebounds zu zweistelligen Durchschnittswerten. Er kann ein ganz großer werden.
- David Wesley (G): Nach Mashburns Ausfall, muss er nun neben Baron Davis die Punkte machen, was ihm in der Saison nur bedingt gelang. An einem guten Tag jedoch kann er den Gegner schwindlig scoren.
- Baron Davis (G): Sein Stern am Point Guard Himmel scheint immer heller. Ohne Mashburn musste er die Punkte machen und steigerte seinen Schnitt noch einmal um fünf Punkte auf 22.9 PPG. Dazu kommen 7.5 Assists und fast zweieinhalb Steals pro Spiel...nicht umsonst zählt er zum Kreis der ganz heißen MVP-Kandidaten.

Bank Hornets: Abgesehen von Super-Guard Darrell Armstrong, der zweistellig von der Bank scort, nur sehr dünn bestückt. Eine echte Schwachstelle für die Playoffs.

Mein Fazit: Der Ausfall von Mashburn wird sich bei den Hornets weiterhin bemerkbar machen. Auch wenn Baron Davis große Spiele machen wird, haben die Heat das Momentum auf ihrer Seite. Die Heat gewinnen die Serie 4-2.

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Die Western Conference folgt zugleich...

Hier aber das erste fixe Ergebnisse aus Runde eins:

Boston Celtics @ Indiana Pacers 88:104 [0-1]

Artest und O'Neal ließen den Celtics in Spiel 1 mit jeweils 24 Punkten nicht den Hauch einer Chance. Bester Werfer für den Rekordmeister natürlich Paul Pierce (20 Punkte).

Das erste Gastspiel der Knicks bei den Nets hat eben begonnen. Auf http://www.nba.com gibts den Liveticker.
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#7
Die Indiana Pacers haben dank Killer Miller,Ron Artest und Jermaine O'Neal das erste Game gegen die Boston Celtics mit 104-88 gewonnen.


Die New York Knicks liegen in der Halftime gegen die NJ Nets mit 62-55 zurueck.Und das entscheidende Kidd spielt bisher besser ;)
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#8
Western Conference 1st Round


Minnesota Timberwolves (1.) vs. Denver Nuggets (8.)

Durch die Neuverpflichtungen Olowokandi, Sprewell und Cassell wurden die T-Wolves vor der Saison gewaltig unter Druck gesetzt. So ein Team muss oben mitspielen. Sie spielten oben mit und beendeten die Reguar Season auf dem Platz an der Sonne...der Nummer eins im Westen. Jetzt gilt es, die Homecourt-Advantage zu nutzen und endlich die nun schon sieben Jahre anhaltende Erstrundenaus-Serie zu knacken.

Die Nuggets hatte vor der Saison keiner auf der Rechnung, doch Carmelo Anthony schlug in Colorado ein wie eine Bombe und machte für die Nuggets zum ersten mal seit 1995 die Playoffs klar. Sie haben nichts zu verlieren.

Starting Five Wolves:
- Kevin Garnett (F): Der MVP 2004 (keiner wird ihm dieses Jahr diesen Titel nehmen) spielt wie vom anderen Stern. Er führt die Liga in Rebounds an, scort fast 25 Punkte im Schnitt, wirft fünf Assists, blockt und klaut die Bälle. Er kann jeden verteidigen, fast niemand kann ihn verteidigen.
- Latrell Sprewell (F): Der Neuzugang aus New York machte nach anfänglichen Schwierigkeiten schließlich doch dass, was man von ihm erwartete: Er scorte was das Zeug hält. Seine Erfahrung und Allround-Offensiv-Skills sind ein großes Plus für die Wolves. Er wird es Anthony schwer machen.
- Ervin Johnson ©: Spielt wegen Olowokandis langer Verletzungspause weiterhin Starting Five....leider oft mehr schlecht als recht. Gut das Garnett seinen Job als Center mit erledigt und Olowokandi immer mehr Spielzeit bekommt.
- Trenton Hassell (G): Der Neuzugang aus Chicago ist ein exzellenter Verteidiger und startet daher auch weiterhin anstatt Szczerbiak als Shooting Guard.
- Sam Cassell (G): Der dritte Kopf der Mannschaft und zweifache NBA-Champ erlebt bei den Wolves seinen dritten Frühling und wurde endlich auch Allstar. Er kratzt an der 20-Punkte-Schnitt Marke, wirft aus jeder Position und verteilt trotzdem noch 7.5 Assists pro Spiel. Ganz wichtig für das Spiel der T-Wolves.

Bank Wolves: Sehr bitter für die Wolves ist der Ausfall von Superscorer Troy Hudson, der die ganze Saison über mit Verletzungen geplagt wurde und jetzt auch für die Playoffs ausfällt. Dafür kommen mit Michael Olowokandi © und Wally Szczerbiak (F/G) zwei absolute Top-Stars von der Bank. Erwähenswert ist auch noch Fred Hoiberg, einer der sichersten Dreierschützen der Liga.


Starting Five Nuggets:
- Nenê (F): Hat sich in seinem zweiten NBA-Jahr stabil präsentiert und gehört zu den wichtigsten Spielern des Teams. Gegen KG wird er jedoch oft auf der Strecke bleiben.
- Carmelo Anthony (F): 21 Punkte und sechs Rebounds pro Spiel. Was für eine Riesensaison für den Top-Rookie des Westens und der Playoffs. Sein Matchup gegen Sprewell wird hochinteressant.
- Marcus Camby ©: Ist wieder zurück als einer der Top-Center der Liga. Seine Rebounds, Blocks und jede Menge Erfahrung könnten den Nuggets wirklich weiterhelfen.
- Voshon Lenard (G): Der Gewinner des 3-Punkte Wettbewerbs 2004 ist schon ein echter Veteran in der NBA. Jetzt will er auch endlich in den Playoffs so richtig durchstarten.
- Andre Miller (G): Ein Jahr Clippers reichten ihm völlig. Der Top-Point Guard wollte endlich großes erreichen und führte die Nuggets sofort in die Playoffs, die erste Postseason seiner Karriere.

Bank Nuggets: Earl Boykins (G), 1m60-Zwerg überraschte die ganze Liga mit seiner frechen Spielweise und seinem plötzlich entdeckten Scoringtalent. Zusammen mit Jon Barry (G) und Rodney White (F) ist er die große Alternative für die Nuggets.


Mein Fazit: Es mag Wunschdenken dabei sein, aber wann sollen die Wolves denn bitte Runde 2 erreichen, wenn nicht in dieser Saison? Die Nuggets sind die große Unbekannte, jedoch fehlt ihnen die Erfahrung, welche bei den Wolves zusammen mit dem besten Roster der Vereinsgeschichte endlich auch zu ihrem Vorteil mitspielt. Ja, die Wolves gewinnen die Serie. Und zwar deutlich! Runde zwei wir kommen: 4-1!


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Los Angeles Lakers (2.) vs. Houston Rockets (7.)

Shaq gegen Yao soll das Top-Matchup im Westen werden. Die letzten zwei echten klassischen Center kollidieren bereits in der ersten Runde. Die viel größere Frage ist allerdings die nach der Form der Lakers. Genügt es wirklich zur Meisterschaft, die sich Malone und Payton durch ihren Wechsel nach Kalifornien so gewünscht haben. Und....raufen sich Shaq und Kobe endlich zusammen und ziehen an einem Strang...Houston kann L.A. nicht schlagen, die Lakers sich selbst sehr wohl!

Starting Five Lakers:
- Karl Malone (F): Hat die halbe Saison verletzungsbedingt zuschauen müssen, brachte aber, wenn er auf dem Platz war, seine gewohnte Utah-Form, trotz des bereits hohen Alters.
- Devean George (F): Mit großen Erwartungen ist der "fünfte Mann" in die Saison gegangen, nur wenige Punkte pro Spiel sind bei ihm heraus gekommen. Er ist der Schwachpunkt der Lakers, keine Frage.
- Shaquille O'Neal ©: Über ihn gibts nur wenig zu sagen. Er ist der beste Center der NBA, der dominanteste Spieler unter dem Korb und ein unglaublicher Low-Post-Scorer.
- Kobe Bryant (G): 24 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists und eine Gerichtsverhandlung. Unglaublich wie Kobe es schafft auf dem Platz zu gehen und alle Diskussionen und Geschichten zu vergessen. Es gibt allerdings Tage, da klappt dies nicht....und dann verlieren die Lakers, denn sie sind von Kobe abhängig wie von keinem anderen.
- Gary Payton (G): Der einzige der Top-Four, der die ganze Saison verletzungsfrei durchgespielt hat. Er hat die Erfahrung und kann den Gegner jederzeit mit Punkten zuwerfen.

Bank Lakers: Nur Stanislav Medvedenko (F) kann wirklich als echte Alternative bezeichnet werden. Höchstens noch Kareem Rush (G) und Veteran Derek Fisher (G) könnten den Lakers von der Bank noch wirklich helfen.


Starting Five Rockets:
- Kelvin Cato (F): Ob seiner nur durchschnittlichen Stats ist er wohl der Schwachpunkt der Rockets. Gegen Malone dürfte er ziemlich alt aussehen.
- Jim Jackson (F): Seit 1992 spielt er schon in der NBA und kennt schon alle Höhen und Tiefen im Geschäft. Seine Scoringskills und seine Erfahrung sehr sehr wichtig für die Rockets.
- Yao Ming ©: Der neue Führungsspieler der Rockets soll Shaquille O'Neal aufhalten und seinerseits die Serie für die Rockets in der Offense gewinnen. Viel Verantwortung für den Sophormore, die er aber gut ausfüllen kann. Erfahrungspunkte bringt die Serie für ihn auf jeden Fall mit sich.
- Cuttino Mobley (G): Spielte 2002 seine beste Saison und macht seither regelmäßig wieder Rückschritte. Trotzdem bleibt er für Houston unverzichtbar.
- Steve Francis (G): Sein großes Ego kommt nur sehr sehr schwer mit der neuen Rollenverteilung innerhalb des Teams zurecht, was sich in für ihn schlechten Stats bemerkbar macht. Gegen die Lakers sollte er sich noch einmal zusammenreißen und mit den Kollegen an einem Strang ziehen.

Bank Rockets: Auch hier wenig hui, viel pfui. Einzige echte Alternative für Power Forward Cato ist Maurice Taylor, der regelmäßig zweistellig von der Bank scoren kann.

Mein Fazit: Die Lakers werden heuer nicht Meister werden, doch in der ersten Runde fliegen sie noch nicht raus. Bei Houston ist zuwenig Erfahrung auf dem Platz und Unruhe im Team. Außerdem wird Ming von Shaq zerquetscht werden.....noch wird's für die Lakers eine klare Geschichte: 4-1.

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Fehlen noch zwei Partien....die ich morgen noch vorstellen werde.

Weitere Spiele heute Nacht:

Knicks @ Nets (Halbzeitstand 55:62)
Grizzlies @ Spurs
Rockets @ Lakers

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#9
Zitat:Original von Nefercheperur
Die New York Knicks liegen in der Halftime gegen die NJ Nets mit 62-55 zurueck.Und das entscheidende Kidd spielt bisher besser ;)

Des wird schon noch werden für Marbury, der immerhin die Knicks wie immer mit Punkten anführt, wenn nicht heute, dann spätestens im MSG wird Marbury es schon mal schaffen, Kidd zu überflügeln Smile
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#10
Mittlerweile sieht es aber ganz bitter fuer die Knicks aus mitte des 3. quarter`s sie liegen schon mit 71-58 zurueck.Kidd mit schon 11 Assists,14 Punkten und 4 Rebounds.Ich denke der MSG wird Marbury auch nicht unbedingt helfen,im gegenteil der MSG ist eher eine Belastung durch die anspruchsvollen Yankee Fans. ;)

EDIT:
Zwischenstand: 82-64 fuer die Nets Daumen hoch
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