02.12.2005, 23:56
5. Mehr Fights bei einem PPV
Dieser Punkt fiel besonders in den letzten UFC Shows auf, als auch das Matchmaking nachlies. Bei UFC 55 waren alle 5 Live Fights ausgestrahlt gewessen, und es waren gerademal eine Stunde und 30 Minuten rum beim PPV, und es wurden noch nichtmal alle Prelim Fights gezeigt! Wer zahlt schon $34,99 um 5 Live Fights anzuschauen? Die UFC sollte anstatt 30 Commercials beim PPV zu zeigen, und die unnoetigen Post Fight Interviews, lieber zwei Live Fights zur Card hinzufuegen. Das man also 7 Live Fights hat wie bei Pride FC, und dann noch 2-3 Prelim Fights die man zeigen kann auf der DVD oder nachdem PPV falls noch Zeit ist. Durch den Erfolg zuletzt und den sicherlich hoeheren Buyrates und Zuschauereinahmen koennte man das sich definitiv leisten. Der Kostenfaktor duerfte hier also nicht zaehlen.
4. Keine C Level Fighter mehr einsetzen
In diesem Jahr hielt die UFC erstmals 10 Live Shows ab, mehr Shows bedeutet auch das man mehr Fighter braucht. Und das hat die UFC in diesem Jahr groesstenteils mit C Level Fighter aufgefuellt. In erster Linie natuerlich durch The Ultimate Fighter 1 und 2, bei beiden Staffeln zusammen nahmen 31 Fighter teil, davon sind vielleicht 5 wirklich auf UFC Niveau momentan, der rest braucht noch einige Jahre fuer die Entwicklung, oder sollte lieber gleich wieder zurueck zu ihrem Tagesjob gehen. Natuerlich hat auch Pride FC oder K-1, Pancrase oder ROTR Fighter die nicht in einen Ring/Cage gehoeren, aber bei Pride faellt es weniger auf weil es nicht diese Haeufigkeit hat. Was Fighter wie Sean Gannon, Alex Karalexis, Ron Faircloth, Edwin Dewees, Pete Spratt, Shonie Carter, Koji Oishi, Brian Gassaway, Bill Mahood und fast der gesamte Cast von TUF2 in der UFC 2005 zusuchen hat, muss jemand mir noch erklaeren. Da viele der TUF 1 Teilnehmer behalten wurde, mussten etablierte Stars und guter Fighter gehen, Matt Lindland, Frank Trigg, Ivan Salaverry, Vitor Belfort oder Renato Verissimo. Sicher waren die Gruende bei den Fightern alle unterschiedlich, aber sie alle wurden durch TUF Leute ersetzt die vielleicht momentan Populaerer sind, aber lange nicht auf dem gleichen Level fighten wie die oben genannten die gehen mussten. Es ist schwer anzusehen das die UFC Erfolg hat, aber das fast mit keiner Starpower, denn hinter Randy, Chuck, Tito und vielleicht Franklin und Hughes befindet sich momentan garnichts.
3. Weight Cutting unterbinden
Weight Cutting halte ich fuer eines der groessten Probleme in der UFC und bald im gesamten MMA. Die Gewichtsklassen wurden ja in der UFC eingefuehrt damit Fighter nicht durch das Gewicht einen Vorteil haben. Doch genau das passiert durch das Weight Cutting. Viele UFC Fighter/Champions betrieben und betreiben Weight Cutting, sei es Tito Ortiz, Randy Couture, Chuck Liddell, Evan Tanner, Rich Franklin, Joe Riggs oder Matt Hughes. Nehmen wir Tito Ortiz als Beispiel, er trat in der 205 Pounds Gewichtsklasse an, das Weight Cutting erlaubte ihm jedoch 225 Pounds bei seinem Fight zuhaben. Ortiz hatte somit einen erheblichen Vorteil gegen viele Gegner die 205 Pounds (oder weniger) wogen, und gewann durch seine Power und Kraftvorteile etliche Fights. Bei UFC 56 war es Joe Riggs der durch das Weight Cutting sich seine Titlechance gegen Matt Hughes verbaute. Das Weight Cutting stellt nicht nur die Regeln auf den Kopf und ist “unfair“ gegenueber anderen Fightern, sondern es ist auch gefaehrlich. Im Boxen und Wrestling wo das Weight Cutting vor etlichen jahren auch Populaer war (und zum Teil noch ist), starben durch das Weight Cutting etliche Boxer schon. Im MMA gab es diesbezueglich noch keine Todesfaelle, aber auch das ist nur eine Frage der Zeit. Wenn man dem Koerper soviel Wasser entzieht das es ueber 10 Pounds ausmacht, dann benoetigt der Koerper ueber 24 Stunden um das verlorene Wasser wieder aufzunehmen. Das Weight Cutting sollte verboten werden im MMA, und um das zu gewaehrleisten sollte man das Weigh In so nah wie moeglich an dem Event abhalten, sprich am Fighttag wie man es im Wrestling zum Beispiel macht.
2. UFC Grand Prix`s/Ultimate Ultimate 8 Man Tournaments
Back to the roots! Ich weiss das die State Athletic Commissions Tournament`s in Nord Amerika untersagen (ausser California in Zukunft). Na und? Dann haelt man halt das alljaehrliche Tournament in Uncasville, Connecticut ab oder California. Jedesmal wenn Pride FC ein Tournament abhaelt dann denke ich nach einiger Zeit wie gut der UFC ein alljaehrliches Tournament tuen wuerde. Es muesste garnicht so gross oder ueber mehrere Monate gehen. Aber eine UFC Show im Jahr mit einem 8 Man Tournament in Form der alten Ultimate Ultimate Events waere definitiv ein Highlight in der heutigen UFC. Man stelle sich mal ein UFC Tournament in der MW oder WW Division vor? Es haette auch was von der alten UFC, und die Tradition koennte man wieder aufleben lassen, schliesslich entstand die UFC aufgrund von Tournaments. Tournaments haben einfach das gewisse etwas, auch wenn sie entaeuschend aufgrund von Verletzungen enden koennten. Aber man sieht ja bei Pride FC was die Tournaments bedeuten und wieviel beachtung man ihnen schenkt. Es ist ein gutes Konzept das funktioniert, die besten Fighter der Promotion tretten an, um herauszufinden wer der beste Fighter von ihnen ist.
1. Bringt die Lightweight Division zurueck in die UFC!
Okay spaetestens nach der Bushido 9 Show duerfte sich jeder UFC Fan wuenschen das die Lightweight Division wieder eingefuehrt wird. Nicht nur das die Bushido Vol.9 Show wohl was die Fights angeht die beste MMA Show aller Zeiten war, sie hatte auch etliche Fight of the Year Kandidaten, sei es Hansen vs Edwards, Gomi vs Azeredo, Sakurai vs Hansen, Sakurai vs Pulver und natuerlich Gomi vs Kawajiri. Und wenn man die UFC durchgeht, dann findet man auch da grossartige Lightweight Fights, BJ Penn vs Caol Uno, Hermes Franca vs Caol Uno, Yves Edwards vs Josh Thomson, Genki Sudo vs Duane Ludwig uvm. Man wuenscht sich mittlerweile die UFC haette nicht die Lightweight Division im letzten Jahr abgesetzt sondern die Heavyweight Division. Im letzten Jahr hatte die UFC noch einige der besten Lightweight Fighter der Welt mit Genki Sudo, Yves Edwards, Matt Serra, Josh Thomson oder Hermes Franca. Und sie lieferten immer die besten Fights auf einer UFC Card und retteten manchen UFC Event vor dem verriss. Als die UFC letztes Jahr die Lightweight Division einstampfte, da verlor man einige gute Fighter an K-1 und Pride FC. Und jeder Lightweight Fight bei Bushido ist besser wie jeder Heavyweight Fight in der UFC in den letzten 5 Jahren mit ausnahme von Arlovski. Oben habe ich schon eine Idee aufgezeigt mit der man die Lightweight Division reaktivieren kann. Die Ausrede das eine 5 Gewichtsklasse zuviel Zeit in Anspruch nimmt, die hat letztes Jahr gezogen als man 5 UFC Shows hatte und 48 Fights im Jahr. Aber mit mindestens 12 Live Shows im naechsten Jahr, plus etlichen weiteren Specials ist eine 5 Weight Division kein Problem mehr.
Das waren jetzt nur 10 Vorschlaege die denke ich die UFC verbessern wuerden(jedenfalls fuer mich....), ich koennte noch etliche Dinge mehr aufzaehlen, im schnelldurchlauf waeren dies: Die UFC sollte mehr Internationale Fighter einsetzen, das Round by Round Judging abschaffen und den ganzen Fight bewerten, Konstanz bei ihren Shows zeigen und nicht nur jede zweite Show eine gute Card aufstellen. Mehr Topstars verpflichten, Griffin, Sanchez, Bonnar etc sind keine Stars! Die Topstars mehr wie zweimal im Jahr einsetzen. Die Superbowl Weekend UFC Show zum alljaehrlich groessten UFC Event machen und als etwas besonderes darstellen. Joe Rogan und Mike Goldberg als Kommentatoren ersetzen, selbst Fighter machen sich ueber ihn lustig, sei es Matt Lindland oder Forrest Griffin. Momentan ist man noch erfolgreich, aber wenn der Hype abklingt, dann wird man wahrscheinlich vor groesseren Problemen stehen, als noch vor 2004.
Nefercheperur
Dieser Punkt fiel besonders in den letzten UFC Shows auf, als auch das Matchmaking nachlies. Bei UFC 55 waren alle 5 Live Fights ausgestrahlt gewessen, und es waren gerademal eine Stunde und 30 Minuten rum beim PPV, und es wurden noch nichtmal alle Prelim Fights gezeigt! Wer zahlt schon $34,99 um 5 Live Fights anzuschauen? Die UFC sollte anstatt 30 Commercials beim PPV zu zeigen, und die unnoetigen Post Fight Interviews, lieber zwei Live Fights zur Card hinzufuegen. Das man also 7 Live Fights hat wie bei Pride FC, und dann noch 2-3 Prelim Fights die man zeigen kann auf der DVD oder nachdem PPV falls noch Zeit ist. Durch den Erfolg zuletzt und den sicherlich hoeheren Buyrates und Zuschauereinahmen koennte man das sich definitiv leisten. Der Kostenfaktor duerfte hier also nicht zaehlen.
4. Keine C Level Fighter mehr einsetzen
In diesem Jahr hielt die UFC erstmals 10 Live Shows ab, mehr Shows bedeutet auch das man mehr Fighter braucht. Und das hat die UFC in diesem Jahr groesstenteils mit C Level Fighter aufgefuellt. In erster Linie natuerlich durch The Ultimate Fighter 1 und 2, bei beiden Staffeln zusammen nahmen 31 Fighter teil, davon sind vielleicht 5 wirklich auf UFC Niveau momentan, der rest braucht noch einige Jahre fuer die Entwicklung, oder sollte lieber gleich wieder zurueck zu ihrem Tagesjob gehen. Natuerlich hat auch Pride FC oder K-1, Pancrase oder ROTR Fighter die nicht in einen Ring/Cage gehoeren, aber bei Pride faellt es weniger auf weil es nicht diese Haeufigkeit hat. Was Fighter wie Sean Gannon, Alex Karalexis, Ron Faircloth, Edwin Dewees, Pete Spratt, Shonie Carter, Koji Oishi, Brian Gassaway, Bill Mahood und fast der gesamte Cast von TUF2 in der UFC 2005 zusuchen hat, muss jemand mir noch erklaeren. Da viele der TUF 1 Teilnehmer behalten wurde, mussten etablierte Stars und guter Fighter gehen, Matt Lindland, Frank Trigg, Ivan Salaverry, Vitor Belfort oder Renato Verissimo. Sicher waren die Gruende bei den Fightern alle unterschiedlich, aber sie alle wurden durch TUF Leute ersetzt die vielleicht momentan Populaerer sind, aber lange nicht auf dem gleichen Level fighten wie die oben genannten die gehen mussten. Es ist schwer anzusehen das die UFC Erfolg hat, aber das fast mit keiner Starpower, denn hinter Randy, Chuck, Tito und vielleicht Franklin und Hughes befindet sich momentan garnichts.
3. Weight Cutting unterbinden
Weight Cutting halte ich fuer eines der groessten Probleme in der UFC und bald im gesamten MMA. Die Gewichtsklassen wurden ja in der UFC eingefuehrt damit Fighter nicht durch das Gewicht einen Vorteil haben. Doch genau das passiert durch das Weight Cutting. Viele UFC Fighter/Champions betrieben und betreiben Weight Cutting, sei es Tito Ortiz, Randy Couture, Chuck Liddell, Evan Tanner, Rich Franklin, Joe Riggs oder Matt Hughes. Nehmen wir Tito Ortiz als Beispiel, er trat in der 205 Pounds Gewichtsklasse an, das Weight Cutting erlaubte ihm jedoch 225 Pounds bei seinem Fight zuhaben. Ortiz hatte somit einen erheblichen Vorteil gegen viele Gegner die 205 Pounds (oder weniger) wogen, und gewann durch seine Power und Kraftvorteile etliche Fights. Bei UFC 56 war es Joe Riggs der durch das Weight Cutting sich seine Titlechance gegen Matt Hughes verbaute. Das Weight Cutting stellt nicht nur die Regeln auf den Kopf und ist “unfair“ gegenueber anderen Fightern, sondern es ist auch gefaehrlich. Im Boxen und Wrestling wo das Weight Cutting vor etlichen jahren auch Populaer war (und zum Teil noch ist), starben durch das Weight Cutting etliche Boxer schon. Im MMA gab es diesbezueglich noch keine Todesfaelle, aber auch das ist nur eine Frage der Zeit. Wenn man dem Koerper soviel Wasser entzieht das es ueber 10 Pounds ausmacht, dann benoetigt der Koerper ueber 24 Stunden um das verlorene Wasser wieder aufzunehmen. Das Weight Cutting sollte verboten werden im MMA, und um das zu gewaehrleisten sollte man das Weigh In so nah wie moeglich an dem Event abhalten, sprich am Fighttag wie man es im Wrestling zum Beispiel macht.
2. UFC Grand Prix`s/Ultimate Ultimate 8 Man Tournaments
Back to the roots! Ich weiss das die State Athletic Commissions Tournament`s in Nord Amerika untersagen (ausser California in Zukunft). Na und? Dann haelt man halt das alljaehrliche Tournament in Uncasville, Connecticut ab oder California. Jedesmal wenn Pride FC ein Tournament abhaelt dann denke ich nach einiger Zeit wie gut der UFC ein alljaehrliches Tournament tuen wuerde. Es muesste garnicht so gross oder ueber mehrere Monate gehen. Aber eine UFC Show im Jahr mit einem 8 Man Tournament in Form der alten Ultimate Ultimate Events waere definitiv ein Highlight in der heutigen UFC. Man stelle sich mal ein UFC Tournament in der MW oder WW Division vor? Es haette auch was von der alten UFC, und die Tradition koennte man wieder aufleben lassen, schliesslich entstand die UFC aufgrund von Tournaments. Tournaments haben einfach das gewisse etwas, auch wenn sie entaeuschend aufgrund von Verletzungen enden koennten. Aber man sieht ja bei Pride FC was die Tournaments bedeuten und wieviel beachtung man ihnen schenkt. Es ist ein gutes Konzept das funktioniert, die besten Fighter der Promotion tretten an, um herauszufinden wer der beste Fighter von ihnen ist.
1. Bringt die Lightweight Division zurueck in die UFC!
Okay spaetestens nach der Bushido 9 Show duerfte sich jeder UFC Fan wuenschen das die Lightweight Division wieder eingefuehrt wird. Nicht nur das die Bushido Vol.9 Show wohl was die Fights angeht die beste MMA Show aller Zeiten war, sie hatte auch etliche Fight of the Year Kandidaten, sei es Hansen vs Edwards, Gomi vs Azeredo, Sakurai vs Hansen, Sakurai vs Pulver und natuerlich Gomi vs Kawajiri. Und wenn man die UFC durchgeht, dann findet man auch da grossartige Lightweight Fights, BJ Penn vs Caol Uno, Hermes Franca vs Caol Uno, Yves Edwards vs Josh Thomson, Genki Sudo vs Duane Ludwig uvm. Man wuenscht sich mittlerweile die UFC haette nicht die Lightweight Division im letzten Jahr abgesetzt sondern die Heavyweight Division. Im letzten Jahr hatte die UFC noch einige der besten Lightweight Fighter der Welt mit Genki Sudo, Yves Edwards, Matt Serra, Josh Thomson oder Hermes Franca. Und sie lieferten immer die besten Fights auf einer UFC Card und retteten manchen UFC Event vor dem verriss. Als die UFC letztes Jahr die Lightweight Division einstampfte, da verlor man einige gute Fighter an K-1 und Pride FC. Und jeder Lightweight Fight bei Bushido ist besser wie jeder Heavyweight Fight in der UFC in den letzten 5 Jahren mit ausnahme von Arlovski. Oben habe ich schon eine Idee aufgezeigt mit der man die Lightweight Division reaktivieren kann. Die Ausrede das eine 5 Gewichtsklasse zuviel Zeit in Anspruch nimmt, die hat letztes Jahr gezogen als man 5 UFC Shows hatte und 48 Fights im Jahr. Aber mit mindestens 12 Live Shows im naechsten Jahr, plus etlichen weiteren Specials ist eine 5 Weight Division kein Problem mehr.
Das waren jetzt nur 10 Vorschlaege die denke ich die UFC verbessern wuerden(jedenfalls fuer mich....), ich koennte noch etliche Dinge mehr aufzaehlen, im schnelldurchlauf waeren dies: Die UFC sollte mehr Internationale Fighter einsetzen, das Round by Round Judging abschaffen und den ganzen Fight bewerten, Konstanz bei ihren Shows zeigen und nicht nur jede zweite Show eine gute Card aufstellen. Mehr Topstars verpflichten, Griffin, Sanchez, Bonnar etc sind keine Stars! Die Topstars mehr wie zweimal im Jahr einsetzen. Die Superbowl Weekend UFC Show zum alljaehrlich groessten UFC Event machen und als etwas besonderes darstellen. Joe Rogan und Mike Goldberg als Kommentatoren ersetzen, selbst Fighter machen sich ueber ihn lustig, sei es Matt Lindland oder Forrest Griffin. Momentan ist man noch erfolgreich, aber wenn der Hype abklingt, dann wird man wahrscheinlich vor groesseren Problemen stehen, als noch vor 2004.
Nefercheperur
