17.01.2006, 13:32
Nef`s Voice vom 17.01.06-The Ultimate Fight Night 3 Review
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Gestern gab es die dritte Ultimate Fight Night aus dem Hard Rock Hotel in Las Vegas, Nevada. Es fanden sich einige gute Fights auf der Card, und die UFC kuendigte einige Tage vor der Show noch eine Riesen Ankuendigung an, die die UFC veraendern sollte. Man durfte also gespannt sein wie die Show verlaufen wuerde. Am ende konnte die Show die Erwartungen nicht erfuellen, die man in sie setzte. Aber da es eine Free TV Show war und man nichts bezahlen musste, who cares? Und schliesslich gab es einige spektakulaere Fights, und die Rueckkehr einer Legende zur UFC. Folgend das Review der Show, als anmerkung sei gesagt das ich zwei Fights (Von Flue vs Karalexis und Guillard vs Neer) nicht reviewen kann, weil sie nicht ausgestrahlt wurden.
-Middleweight Fight:
Chris Leben (13-1-0) vs Jorge Rivera (12-4-0)
Los ging die Show mit dem Middleweight Fight zwischen den beiden Contendern Chris Leben und Jorge Rivera. Der Fight begann zuerst im Clinch, normalerweisse die Spezialitaet von Jorge Rivera, doch Leben kam mit den besseren Treffern durch, als dann Rivera denn Clinch loeste, gab es einen unglaublichen linken Hacken von Chris Leben der schon Benji Radach`s Kinn brach. Rivera musste zu Boden und Leben ging hinterher und lies einige Schlaege auf Rivera nieder regnen. John McCarthy ging dazwischen und stoppte den Fight nach gerademal 2 Minuten. Als ich den Fight Live sah, war ich der Meinung das der Fight zufrueh abgebrochen wurde. Nun bin ich immernoch davon ueberzeugt das der Abbruch wenigstens fragwuerdig gewessen ist. Aber was solls, Chris Leben hat gewonnen, und daran wird sich nichts mehr aendern. Es war der bisher groesste Sieg von Chris Leben in seiner Karriere, und der vierte Sieg in der UFC, drei davon bei den UFN Shows. Leben arbeitet sich damit weiter richtung Titleshot, und sollte er weiter ungeschlagen bleiben, werden wir noch in diesem Jahr Chris Leben um den UFC Middleweight Title kaempfen sehen.
-Welterweight Fight:
Spencer Fisher (15-1-0) vs Aaron Riley (23-7-1)
Auf dem Papier versprach der Fight einiges, und spektakulaer war es auf jedenfall nur nicht so wie man sich das vorher dachte. Fisher dominierte seinen Gegner von der ersten Sekunde an. Riley hatte im Standup gegen Fisher das nachsehen, immer brachte der Miletich Schueler mindestens eine Hand mehr rein als sein Gegner. Fisher nutzte hervorragend seine Reichweiten vorteile aus, und ging nach seinen Kombination immer wieder auf Distanz. Riley merkte das er keine Chance haben wird, und so versuchte er Fisher zu Boden zubringen. Doch dem seine Takedown Defense war sogut das Riley auch hier keine grossen Chancen hatte. Am ende der ersten Runde sah Aaron Riley`s Gesicht aus wie das von Ken Shamrock nach 3 Runden als Tito Ortiz mit ihm fertig war. Mario Yamasaki rief in der Pause den Arzt in das Octagon und dieser brach den Fight ab, aufgrund des verdachtes auf ein gebrochenes Kinn von Aaron Riley. Der zweite Auftritt von Spencer Fisher in der UFC, der zweite beeindruckende Sieg. Dieser Fight hat mich jedenfalls von Fisher`s Qualitaeten mehr als ueberzeugt, wenn die UFC ihn jetzt nicht den Woelfen zum Frass vorwirft, kann aus Fisher mal ein Star der Welterweight Division werden.
-Welterweight Fight:
Drew Fickett (26-3-0) vs Josh Burkman (4-2-0)
Weiter ging es mit dem zweiten Live Fight des Abends. Und der Fight verlief genauso wie man es erwartete, es war praktisch eine Wiederhollung des Koscheck vs Fickett Fights vor einigen Monaten. Burkman nutzte seine Kraftvorteile aus und setzte Fickett unter Druck. Als dann Fickett zum Takedown ansetzte, drehte Burkman das ganze um und ihm gelang es den Guillotine Choke anzusetzen. Fickett sah keine andere Moeglichkeit als aufzugeben nach gerademal einer Minute im Fight. Etwas entaeuschend das Fickett als Submission Wrestler in einem Guillotine Choke aufgeben musste, sein UFC Record belaeuft sich nun auf 2-2-0. Burkman hingegen ist in 2 UFC Fights noch ungeschlagen, dementsprechend forderte er nachdem Fight Diego Sanchez herazs. Aber die Chancen fuer den Kampf sind wohl erstmal gering.
-Welterweight Fight:
Jonathan Goulet (15-5-0) vs Duane Ludwig (9-4-0)
BANG IS BACK!!! Duane Ludwig machte seinem Namen mal wieder alle Ehre, und in dieser Form kann er in der UFC Welterweight oder Lightweight Division jeden Schlagen. Der Kampf hatte gerade begonnen da war er auch schon wieder vorbei. Goulet ging nach vorne, wollte mit seinem linken Jab Ludwig auf Distanz halten, da traf BANG mit einem rechten Jab der Goulet komplett ausknockte. Die Offizielle Kampfzeit betrug 11 Sekunden, allerdings stoppte ich gerademal 5 Sekunden (die Uhr blieb bei 4:53 stehen), also irgendwo zwischen 5 und 11 Sekunden stimmt es wohl. Ein Fight den man ende des Jahres 2006 noch in einigen Highlight Videos der UFC sehen wird. Goulet`s Traum von der grossen UFC Karriere ist damit erstmal gestoppt, Ludwig hingegen der in zwei UFC Fights zweimal gewinnen konnte schaffte ein sehr beeindruckendes Comeback. Als einer der besten 170 Pounds Striker kann er sicherlich auch um den Title mitkaempfen, vorausgesetzt er bleibt fokusiert.
-Light Heavyweight Fight:
Stephan Bonnar (7-2-0) vs James Irvin (9-1-0)
Vor dem Semi Main Event war die Ausgansposition klar, wenn Irvin gewinnt verlaeuft der Fight im stehen, wenn Bonnar gewinnt auf dem Boden. Und Stephan Bonnar verfiel nicht in den Killer Mode sondern zeigte einen Taktisch guten Fight. Bonnar brachte den Fight frueh auf dem Boden, dort war Irvin fast hilflos, nach ein paar Sekunden gab es schon eine Armbar aus der sich Irvin geradenoch befreien konnte. Bonnar arbeitete weiter am Boden an einer Submission und setzte kurz vor schluss einen Kimura an. Fast sah es so aus als ob James Irvin nicht aufgeben wuerde, doch nach einiger Zeit gab es doch den tap out und somit den klaren Sieg von Stephan Bonnar. Nachdem Fight forderte Bonnar seinen alten Weggefaehrden Forrest Griffin heraus, und das waere zum jetzigen Zeitpunkt auch ein guter Fight denke ich. Aber Griffin wird ja auf Ortiz treffen, aufgrund dessen werden wir wohl noch mindestens einige Monate auf den Refight warten muessen.
-Heavyweight Fight:
Tim Sylvia (18-2-0) vs Assuerio Silva (10-3-0)
Wer wird neuer #1 Contender in der UFC Heavyweight Division, und wer MUSS gegen Andrei Arlovski sich die naechste Niederlage abhollen? Das war hier die grosse Frage. Und der grosse Favorit Tim Sylvia begann auch so den Fight. Sylvia zeigte einige schoene Leg Kicks und hielt seinen Gegner mit Jabs und 1-2 Kombination auf Distanz. Assuerio Silva kam erst garnicht dazu an einen Takedown zudenken. Als der Fight im Clinch endete war es Tim Sylvia der mit Kniestoessen und Schlaegen zum Kopf dominierte. Dann begann die zweite Runde und der Fight drehte sich um 180 Grad. Tim Sylvia schien Konditionell schon jetzt am ende zusein, es gab keine Leg Kicks mehr, das einzige was kam war sein Single Jab, und das ueber die gesamte zweite und dritte Runde. Assuerio Silva traf nun besser und oeffnete sogar einen Cut am Auge von Sylvia. Der Brasilianer ging in den Clinch und wollte den takedown ansetzen, und da griff Sylvia in das Octagon und hielt sich fest, sodass er nicht die Balance verlor. Warum hier Sylvia keine verwarnung bekam bleibt mir ein Raetsel. Nachdem zweitenmal haette Tim Sylvia einen Punktabzug bekommen muessen, und nachdem drittenmal waere eine DQ gerechtfertigt gewessen. So blieb der Fight natuerlich im Standup und Tim Sylvia gewann zwar einen dominierenden Fight, aber so wie er zustande kam, war er mehr als gluecklich und fragwuerdig. In dieser Form wird Andrei Arlovksi “Big Tim“ wieder ausseinander nehmen, denn nur mit kraftlosen Jabs und einer Kondition die Zuluzinho Konkurrenz macht, wird er gegen den UFC Heavyweight Champion kein Land sehen. Auf das naechste Miss Match mit Andrei Arlovski also. Assuerio Silva hat zwar deutlich verloren in seinem UFC Debut, aber er sollte definitiv seine zweite Chance bekommen, weil er mehr als nur eine Bereicherung waere fuer die UFC Heavyweight Division.
Fazit:
Die Show hatte einen Spektakulaeren Fight, und das war der Duane Ludwig KO an Jonathan Goulet, der einem noch lange in Erinnerung bleiben wird. Alle Fights die aber gezeigt wurden, entpuppten sich als entweder Miss Matches, oder Fights die nach wenigen Momenten zuende waren. Sicherlich nicht schlechter wie UFN 1 oder 2, wenn da nicht die Riesen Ankuendigung der UFC gewessen waere. Im Vorfeld gab die UFC bekannt das man die groesste Ankuendigung der UFC Geschichte bei UFN3 machen wird. Auf Sherdog gab es dementsprechend 289 Threads zu dem Thema was denn die Riesen Ankuendigung sein koennte. Am ende entpuppte sich die Ankuendigung als Royce Gracie der nach 10 Jahren zur UFC zurueckkehrt, und im May auf den UFC Welterweight Champion Matt Hughes trifft. Sicherlich eine interessante Entwicklung das wir Royce Gracie nochmal im Octagon sehen, aber die groesste Ankuendigung der UFC Geschichte? Sicherlich nicht, vorallem weil es denke ich langfristig besser gewessen waere, haette man das ganze nicht vorher angekuendigt als “groesste Ankuendigung aller Zeiten“. Verschlechtert hat sich noch der Eindruck weil die Fans im Hard Rock Hotel ungefaehr so reagierten, als ob gerade Keith Hackney raus marschieren wuerde, sprich es gab keine Reaktion. Dana White muss innerlich geflucht haben, da bringt er Royce Gracie zurueck, und die Fans im Hard Rock Hotel schauen desinteressiert zu. Wie oben bereits gesagt war The Ultimate Fight Night 3 ein Event der die Erwartungen nicht erfuellen konnte, aber da es im Free TV zusehen war, kann man sich nicht beschwaeren. In diesem Sinne bis UFC 57 in ein paar Wochen und take care.
Nefercheperur
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Gestern gab es die dritte Ultimate Fight Night aus dem Hard Rock Hotel in Las Vegas, Nevada. Es fanden sich einige gute Fights auf der Card, und die UFC kuendigte einige Tage vor der Show noch eine Riesen Ankuendigung an, die die UFC veraendern sollte. Man durfte also gespannt sein wie die Show verlaufen wuerde. Am ende konnte die Show die Erwartungen nicht erfuellen, die man in sie setzte. Aber da es eine Free TV Show war und man nichts bezahlen musste, who cares? Und schliesslich gab es einige spektakulaere Fights, und die Rueckkehr einer Legende zur UFC. Folgend das Review der Show, als anmerkung sei gesagt das ich zwei Fights (Von Flue vs Karalexis und Guillard vs Neer) nicht reviewen kann, weil sie nicht ausgestrahlt wurden.
-Middleweight Fight:
Chris Leben (13-1-0) vs Jorge Rivera (12-4-0)
Los ging die Show mit dem Middleweight Fight zwischen den beiden Contendern Chris Leben und Jorge Rivera. Der Fight begann zuerst im Clinch, normalerweisse die Spezialitaet von Jorge Rivera, doch Leben kam mit den besseren Treffern durch, als dann Rivera denn Clinch loeste, gab es einen unglaublichen linken Hacken von Chris Leben der schon Benji Radach`s Kinn brach. Rivera musste zu Boden und Leben ging hinterher und lies einige Schlaege auf Rivera nieder regnen. John McCarthy ging dazwischen und stoppte den Fight nach gerademal 2 Minuten. Als ich den Fight Live sah, war ich der Meinung das der Fight zufrueh abgebrochen wurde. Nun bin ich immernoch davon ueberzeugt das der Abbruch wenigstens fragwuerdig gewessen ist. Aber was solls, Chris Leben hat gewonnen, und daran wird sich nichts mehr aendern. Es war der bisher groesste Sieg von Chris Leben in seiner Karriere, und der vierte Sieg in der UFC, drei davon bei den UFN Shows. Leben arbeitet sich damit weiter richtung Titleshot, und sollte er weiter ungeschlagen bleiben, werden wir noch in diesem Jahr Chris Leben um den UFC Middleweight Title kaempfen sehen.
-Welterweight Fight:
Spencer Fisher (15-1-0) vs Aaron Riley (23-7-1)
Auf dem Papier versprach der Fight einiges, und spektakulaer war es auf jedenfall nur nicht so wie man sich das vorher dachte. Fisher dominierte seinen Gegner von der ersten Sekunde an. Riley hatte im Standup gegen Fisher das nachsehen, immer brachte der Miletich Schueler mindestens eine Hand mehr rein als sein Gegner. Fisher nutzte hervorragend seine Reichweiten vorteile aus, und ging nach seinen Kombination immer wieder auf Distanz. Riley merkte das er keine Chance haben wird, und so versuchte er Fisher zu Boden zubringen. Doch dem seine Takedown Defense war sogut das Riley auch hier keine grossen Chancen hatte. Am ende der ersten Runde sah Aaron Riley`s Gesicht aus wie das von Ken Shamrock nach 3 Runden als Tito Ortiz mit ihm fertig war. Mario Yamasaki rief in der Pause den Arzt in das Octagon und dieser brach den Fight ab, aufgrund des verdachtes auf ein gebrochenes Kinn von Aaron Riley. Der zweite Auftritt von Spencer Fisher in der UFC, der zweite beeindruckende Sieg. Dieser Fight hat mich jedenfalls von Fisher`s Qualitaeten mehr als ueberzeugt, wenn die UFC ihn jetzt nicht den Woelfen zum Frass vorwirft, kann aus Fisher mal ein Star der Welterweight Division werden.
-Welterweight Fight:
Drew Fickett (26-3-0) vs Josh Burkman (4-2-0)
Weiter ging es mit dem zweiten Live Fight des Abends. Und der Fight verlief genauso wie man es erwartete, es war praktisch eine Wiederhollung des Koscheck vs Fickett Fights vor einigen Monaten. Burkman nutzte seine Kraftvorteile aus und setzte Fickett unter Druck. Als dann Fickett zum Takedown ansetzte, drehte Burkman das ganze um und ihm gelang es den Guillotine Choke anzusetzen. Fickett sah keine andere Moeglichkeit als aufzugeben nach gerademal einer Minute im Fight. Etwas entaeuschend das Fickett als Submission Wrestler in einem Guillotine Choke aufgeben musste, sein UFC Record belaeuft sich nun auf 2-2-0. Burkman hingegen ist in 2 UFC Fights noch ungeschlagen, dementsprechend forderte er nachdem Fight Diego Sanchez herazs. Aber die Chancen fuer den Kampf sind wohl erstmal gering.
-Welterweight Fight:
Jonathan Goulet (15-5-0) vs Duane Ludwig (9-4-0)
BANG IS BACK!!! Duane Ludwig machte seinem Namen mal wieder alle Ehre, und in dieser Form kann er in der UFC Welterweight oder Lightweight Division jeden Schlagen. Der Kampf hatte gerade begonnen da war er auch schon wieder vorbei. Goulet ging nach vorne, wollte mit seinem linken Jab Ludwig auf Distanz halten, da traf BANG mit einem rechten Jab der Goulet komplett ausknockte. Die Offizielle Kampfzeit betrug 11 Sekunden, allerdings stoppte ich gerademal 5 Sekunden (die Uhr blieb bei 4:53 stehen), also irgendwo zwischen 5 und 11 Sekunden stimmt es wohl. Ein Fight den man ende des Jahres 2006 noch in einigen Highlight Videos der UFC sehen wird. Goulet`s Traum von der grossen UFC Karriere ist damit erstmal gestoppt, Ludwig hingegen der in zwei UFC Fights zweimal gewinnen konnte schaffte ein sehr beeindruckendes Comeback. Als einer der besten 170 Pounds Striker kann er sicherlich auch um den Title mitkaempfen, vorausgesetzt er bleibt fokusiert.
-Light Heavyweight Fight:
Stephan Bonnar (7-2-0) vs James Irvin (9-1-0)
Vor dem Semi Main Event war die Ausgansposition klar, wenn Irvin gewinnt verlaeuft der Fight im stehen, wenn Bonnar gewinnt auf dem Boden. Und Stephan Bonnar verfiel nicht in den Killer Mode sondern zeigte einen Taktisch guten Fight. Bonnar brachte den Fight frueh auf dem Boden, dort war Irvin fast hilflos, nach ein paar Sekunden gab es schon eine Armbar aus der sich Irvin geradenoch befreien konnte. Bonnar arbeitete weiter am Boden an einer Submission und setzte kurz vor schluss einen Kimura an. Fast sah es so aus als ob James Irvin nicht aufgeben wuerde, doch nach einiger Zeit gab es doch den tap out und somit den klaren Sieg von Stephan Bonnar. Nachdem Fight forderte Bonnar seinen alten Weggefaehrden Forrest Griffin heraus, und das waere zum jetzigen Zeitpunkt auch ein guter Fight denke ich. Aber Griffin wird ja auf Ortiz treffen, aufgrund dessen werden wir wohl noch mindestens einige Monate auf den Refight warten muessen.
-Heavyweight Fight:
Tim Sylvia (18-2-0) vs Assuerio Silva (10-3-0)
Wer wird neuer #1 Contender in der UFC Heavyweight Division, und wer MUSS gegen Andrei Arlovski sich die naechste Niederlage abhollen? Das war hier die grosse Frage. Und der grosse Favorit Tim Sylvia begann auch so den Fight. Sylvia zeigte einige schoene Leg Kicks und hielt seinen Gegner mit Jabs und 1-2 Kombination auf Distanz. Assuerio Silva kam erst garnicht dazu an einen Takedown zudenken. Als der Fight im Clinch endete war es Tim Sylvia der mit Kniestoessen und Schlaegen zum Kopf dominierte. Dann begann die zweite Runde und der Fight drehte sich um 180 Grad. Tim Sylvia schien Konditionell schon jetzt am ende zusein, es gab keine Leg Kicks mehr, das einzige was kam war sein Single Jab, und das ueber die gesamte zweite und dritte Runde. Assuerio Silva traf nun besser und oeffnete sogar einen Cut am Auge von Sylvia. Der Brasilianer ging in den Clinch und wollte den takedown ansetzen, und da griff Sylvia in das Octagon und hielt sich fest, sodass er nicht die Balance verlor. Warum hier Sylvia keine verwarnung bekam bleibt mir ein Raetsel. Nachdem zweitenmal haette Tim Sylvia einen Punktabzug bekommen muessen, und nachdem drittenmal waere eine DQ gerechtfertigt gewessen. So blieb der Fight natuerlich im Standup und Tim Sylvia gewann zwar einen dominierenden Fight, aber so wie er zustande kam, war er mehr als gluecklich und fragwuerdig. In dieser Form wird Andrei Arlovksi “Big Tim“ wieder ausseinander nehmen, denn nur mit kraftlosen Jabs und einer Kondition die Zuluzinho Konkurrenz macht, wird er gegen den UFC Heavyweight Champion kein Land sehen. Auf das naechste Miss Match mit Andrei Arlovski also. Assuerio Silva hat zwar deutlich verloren in seinem UFC Debut, aber er sollte definitiv seine zweite Chance bekommen, weil er mehr als nur eine Bereicherung waere fuer die UFC Heavyweight Division.
Fazit:
Die Show hatte einen Spektakulaeren Fight, und das war der Duane Ludwig KO an Jonathan Goulet, der einem noch lange in Erinnerung bleiben wird. Alle Fights die aber gezeigt wurden, entpuppten sich als entweder Miss Matches, oder Fights die nach wenigen Momenten zuende waren. Sicherlich nicht schlechter wie UFN 1 oder 2, wenn da nicht die Riesen Ankuendigung der UFC gewessen waere. Im Vorfeld gab die UFC bekannt das man die groesste Ankuendigung der UFC Geschichte bei UFN3 machen wird. Auf Sherdog gab es dementsprechend 289 Threads zu dem Thema was denn die Riesen Ankuendigung sein koennte. Am ende entpuppte sich die Ankuendigung als Royce Gracie der nach 10 Jahren zur UFC zurueckkehrt, und im May auf den UFC Welterweight Champion Matt Hughes trifft. Sicherlich eine interessante Entwicklung das wir Royce Gracie nochmal im Octagon sehen, aber die groesste Ankuendigung der UFC Geschichte? Sicherlich nicht, vorallem weil es denke ich langfristig besser gewessen waere, haette man das ganze nicht vorher angekuendigt als “groesste Ankuendigung aller Zeiten“. Verschlechtert hat sich noch der Eindruck weil die Fans im Hard Rock Hotel ungefaehr so reagierten, als ob gerade Keith Hackney raus marschieren wuerde, sprich es gab keine Reaktion. Dana White muss innerlich geflucht haben, da bringt er Royce Gracie zurueck, und die Fans im Hard Rock Hotel schauen desinteressiert zu. Wie oben bereits gesagt war The Ultimate Fight Night 3 ein Event der die Erwartungen nicht erfuellen konnte, aber da es im Free TV zusehen war, kann man sich nicht beschwaeren. In diesem Sinne bis UFC 57 in ein paar Wochen und take care.
Nefercheperur
