22.05.2006, 07:44
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Am kommenden Samstag haelt die UFC die erste Show im Staples Center in Los Angeles, California ab. Im Mittelpunkt wird natuerlich der Main Event stehen, indem Royce Gracie nach fast genau 11 Jahren nicht nur sein Comeback im Octagon geben wird, sondern auch in den USA. Gracie wird dabei auf den amtierenden UFC Welterweight Champion Matt Hughes treffen, jedoch in einem Non Title und in einem 175 Pounds Fight! Hughes wird damit den zweiten Fight in Folge bestreiten, ohne Gefahr zulaufen seinen Title zu verlieren, doch am Samstag wird es um weit mehr gehen. Die UFC baute den Fight als ein Old School vs New School Fight auf. Doch kommen wir nun zu der Card und den einzelnen Fights.
-Lightweight Fight:
Spencer Fisher (17-2-0) vs Matt Wiman (6-2-0)
Spencer Fisher sollte eigentlich zuerst auf Jason Chambers treffen und dann auf Leonard Garcia, nun soll es also Matt Wiman werden. Wiman der sein UFC Debut geben wird ist ein Tulsa Top Team Fighter und trainierte frueher mehrere Jahre im Lions Den unter Vernon White und Ken Shamrock. Hoffentlich hat er seither sein Jiu-Jitsu verbessert, denn das koennte er durchaus brauchen. Zuletzt verlor er bei MFC gegen Nick Agallar klar ueber Decision, und hat auch sonst noch keine namhaften Fighter gefightet. Spencer Fisher dagegen ist ein Schueler unter Pat Miletich und trat zuletzt bei UFC 58 gegen Sam Stout an, wo uebrigens Fisher der Ersatz fuer Kenny Florian war. Fisher verlor den Fight (ohne Vorbereitung), aber der Fight ist schon jetzt ein heisser Kandidat auf den UFC Fight of the Year. Ansonsten haelt Fisher bereits Siege ueber die UFC Veteranen Josh Neer, Thiago Alves und Aaron Riley. Beide Fighter gelten hier als gute All Round Fighter, dennoch denke ich das Fisher nicht nur im Standup den Fight domminieren wird. Fisher ist einfach auf einem anderen Niveau wie Wiman, und ich denke das man Wiman`s Unerfahrenheit indem Fight deutlich sehen wird. Ich gehe jedenfalls von einem klaren und schnellen Sieg von Spencer Fisher aus, vielleicht durch KO/TKO in der ersten Runde.
-Lightweight Fight:
Melvin Guillard (19-5-2) vs Rick Davis (3-0-1)
Hier haben wir den zweiten Fight zwischen einem UFC Fighter Melvin Guillard, und einem absoluten Nobody Rick Davis. Guillard ist ein Teilnehmer bei TUF2 gewessen, ausserdem zeigte er gegen Josh Neer trotz einer Niederlage eine gute Leistung. Guillard kennt nur eine richtung in einem Fight, und das ist nach vorne. Er ist sehr athletisch, explosiv in seinen Aktionen, und er hat Star Potential auf seiner Stirn stehen. Rick Davis dagegen trainiert im Las Vegas Combat Club unter Frank Mir. Ich habe Davis noch nie fighten sehen, aber zwei Dinge fallen bei seinem MMA Record auf. Erstens das er seit genau 2 Jahren keinen einzigen Fight bestritt, was schonmal ein Nachteil sein koennte, und zweitens das er schon gegen zwei Namhafte Fighter gegenueberstand und besiegte mit Nick Ertl und Charles Bennett. Guillard soll von der UFC aufgebaut werden, und Davis scheint hier das richtige “Opfer“ zusein. Aber Guillard sollte Davis nicht unterschaetzen, und sollte aus dem Fehler vom Neer Fight gelernt haben. Beide Fighter sind Standup Fighter und haben schwaechen auf dem Boden. Der Fight duerfte also im Standup ausgetragen werden, und da gebe ich Guillard doch den Vorteil. Mein Tip Melvin Guillard durch TKO in der ersten Runde.
-Heavyweight Fight:
Fabiano Scherner (5-2-0) vs Gabriel Gonzaga (5-1-0)
Ich hoffe endlich das es mal mit Gabriel Gonzaga wirklich klappt, und nicht wieder irgendwas dazwischen kommt. Oberflaechlich betrachtet wird das hier das Snoozefest fuer viele UFC Fans werden, beide Fighter gelten als ziemlich unspektakulaer und haben vorallem in ihrem UFC Debut total entaeuscht. Scherner verlor gegen Brandon Vera, und Gonzaga gewann gegen Kevin Jordan in einem der langweiligsten UFC Fights der Geschichte. Aber beide halten BJJ Black Belts, und Gonzaga ist 4 facher BJJ Champion in Brasilien, waehrend Scherner der amtierende IFC Americas Champion ist und seinerseits ebenfalls 6 facher BJJ World Champion ist, ich befuerchte nur das beide sich hier neutralisieren werden. Doch beide Fighter haben seit ihrem UFC Debut ende letzten Jahres einiges getan um sich zu verbessern. Scherner trainiert mit dem American Top Team neben Jeff Monson, ausserdem hat er sein Striking laut eigener Aussage verbessert im Training mit Melvin Manhoef und Lloyd Van Dam. Auf dem Boden werden sich beide nicht viel nehmen, und wahrscheinlich sich gegenseitig neutralisieren. Das heisst das Striking wird zu einem Schluesselfaktor indem Fight werden, was bedeutet das es ein sehr taktisch gepraegter Fight werden koennte. Ich hoffe das beiden bewusst ist das sie aktiver sein muessen als in ihrem UFC Debut, denn den Verlierer werden wir wohl so schnell nichtmehr wieder sehen, und wenn der Fight langweilig sein sollte, dann werden wir den Sieger womoeglich auch nichtmehr wieder sehen. Ich denke der Fight wird sehr ausgeglichen werden, aber ich sehe leichte Vorteile fuer Gabriel Gonzaga, der ueber Decision oder TKO gewinnen wird.
-Light Heavyweight Fight:
Dean Lister (7-4-0) vs Alessio Sakara (8-3-0)
Wie im vorherigen Fight, muessen hier beide Fighter etwas beweissen. Von beiden Fightern weiss man das sie gute Skills haben, nur sie haben es bisher noch nicht wirklich bewiessen. Dean Lister ist ein Weltklasse Grappler bei ADCC, er gewann 2003 und 2005 die Abu Dhabi Championships, jedoch im MMA hat Lister bisher nicht den Durchbruch geschafft, trotz eines KOTC Middleweight Title`s. Lister gilt als sehr passiver (viele Fans moegen auch “langweilig“ sagen) Fighter, sondern auch als ein Fighter der darauf bedacht ist die Top Position zuhaben, ohne irgendwas zumachen (Lay & Pray). Lister verlor 3 seiner letzten 4 Fights, seine 7 Siege kamen alle ueber Submission, allerdings gegen keinen einzigen guten Fighter. Lister sagt man nach das sein weltklasse Grappling, er nicht ins MMA gebracht hat, und wenn man sich seine Fights bisher anschaute, dann muss man dem zustimmen. Alessio Sakara ist dagegen ein BJJ Brown Belt und ein ehemaliger Pro Boxer. Er trainiert seit drei Jahren mit Antonio Rodrigo Nogueira, also einem der besten BJJ Fighter im MMA ueberhaupt. Sakara zeigt in jedem Fight eigentlich was er kann, er setzt es nur nicht bis zum ende um. In seinem UFC Debut haette er Ron Faircloth in der ersten Runde ausknocken muessen, doch ein taktischer Fehler machte das zunichte, und der Fight endete in einem Co Contest. Bei UFC 57 dann zerstoerte Sakara den voellig unterlegenen Elvis Sinosic. Zwei Runden gewann Sakara mit 10-8, dennoch schaffte er es nicht den Fight vorzeitig zubeenden. Auch er bleibt also bisher einiges schuldig. Im Standup wird Sakara hier den Fight klar bestimmen, er wird vielleicht Lister nicht ausknocken, da dieser ein gutes Kinn hat, aber seine Striking Skills sind um Welten von denen von Lister ueberlegen, selbst wenn nun Dean mit Jerome LeBanner trainierte in den letzten Monaten. Auf dem Boden ist Lister der bessere, aber Sakara`s BJJ Skills sollten ausreichen das er nicht zur Aufgabe gebracht wird. Zudem ist Lister sehr inaktiv wenn er mal die Top Position hat, in der UFC bedeutet das das der Fight schnell wieder in den Standup gestellt wird. Zudem muss man bedenken das Lister`s Takedown`s nicht gerade zu den besten zaehlen, Sakara sollte mit seiner Takedown Defense und seinen Striking Skills durchaus in der Lage sein den Fight im Standup zuhalten. Und wenn der Fight auf den Boden gehen sollte, denke ich das Sakara in der Guard von Lister sein wird. Fuer mich kommt es indem Fight darauf an ob Dean Lister aus der Vergangenheit gelernt hat und aggresiver sein wird? Wenn Lister aggresiv und aktiv sein wird und Sakara beschaeftigt, dann hat er die Chance den Fight zu gewinnen. Ansonsten denke ich aber das Sakara hier der klare Favorit ist und den Fight durch Decision gewinnen wird.
-Middleweight Fight:
Chael Sonnen (14-7-1) vs Jeremy Horn (76-14-5)
Hier haben wir einen Fight denn es schon zweimal gab. 2004 bestritten beide schon einmal zwei Fights gegeneinander, beide Fights gewann Jeremy Horn und beide male war Chael Sonnen der Ersatzfighter. Und wie es das Schicksal so will, so ist Chael Sonnen auch im dritten Fight ein Ersatzfighter, diesesmal fuer Evan Tanner. Normalerweisse wuerde man sagen wenn es schon zwei Fights zwischen zwei Fightern gab, und beide Fights von dem selben Fighter gewonnen wurden, das man einen dritten Fight nicht braucht. Doch seit 2004 hat sich einiges getan bei den beiden. Jeremy Horn hat seither nichtmehr ganz ueberzeugen koennen (liegt das etwa daran das er nichtmehr bei MFS trainiert?), waehrend Chael Sonnen sich enorm verbesserte 2005 und gegen Renato Sobral zum Beispiel eine gute Uebersicht bewiess. Zuletzt gewannen beide Fighter gegen Trevor Prangley, wobei Horn`s Sieg bei UFC 56 etwas Schmeichelhaft war, waehrend Sonnen doch verdient gegen Prangley gewann bei UFN 4 im April. Und noch etwas spricht fuer Chael Sonnen, Horn`s letzter Fight ist der bei UFC 56 gewessen, sprich das war vor 7 Monaten. Horn war frueher einer der aktivsten Fighter der nicht sellten jeden Monat einen Fight hatte. Doch bei all dem darf man die ersten beiden Fights nicht ausser acht lassen, Horn gewann beide Fights souveraen, und das ist ein Mentaler Vorteil. Auch weil Chael Sonnen oeffentlich zuletzt ueber seinen Ruecktritt nachdachte als Fighter, schon gegen Prangley war das ein Thema bei einer Niederlage. Sonnen der bei Team Quest trainiert ist der bessere Wrestler und hat die besseren Takedowns, doch ansonsten sehe ich noch immer Horn vorne im Striking und bei den Submissions. Und sollte Sonnen den Takedown schaffen, so hat Horn eine hervorragende Guard auf die er vertrauen kann. Horn weiss das er sich steigern muss zu seinen letzten beiden Fights gegen Liddell und Prangley, und ich denke das er schaffen wird. Der Fight koennte aehnlich verlaufen wie der Prangley vs Horn Fight, wobei ich Horn aktiver sehe. Am ende denke ich wird Jeremy Horn ueber Submission gewinnen, vielleicht in der zweiten oder dritten Runde, wenn Sonnen nichtmehr ganz so Fit ist.
-Lightweight Fight:
Spencer Fisher (17-2-0) vs Matt Wiman (6-2-0)
Spencer Fisher sollte eigentlich zuerst auf Jason Chambers treffen und dann auf Leonard Garcia, nun soll es also Matt Wiman werden. Wiman der sein UFC Debut geben wird ist ein Tulsa Top Team Fighter und trainierte frueher mehrere Jahre im Lions Den unter Vernon White und Ken Shamrock. Hoffentlich hat er seither sein Jiu-Jitsu verbessert, denn das koennte er durchaus brauchen. Zuletzt verlor er bei MFC gegen Nick Agallar klar ueber Decision, und hat auch sonst noch keine namhaften Fighter gefightet. Spencer Fisher dagegen ist ein Schueler unter Pat Miletich und trat zuletzt bei UFC 58 gegen Sam Stout an, wo uebrigens Fisher der Ersatz fuer Kenny Florian war. Fisher verlor den Fight (ohne Vorbereitung), aber der Fight ist schon jetzt ein heisser Kandidat auf den UFC Fight of the Year. Ansonsten haelt Fisher bereits Siege ueber die UFC Veteranen Josh Neer, Thiago Alves und Aaron Riley. Beide Fighter gelten hier als gute All Round Fighter, dennoch denke ich das Fisher nicht nur im Standup den Fight domminieren wird. Fisher ist einfach auf einem anderen Niveau wie Wiman, und ich denke das man Wiman`s Unerfahrenheit indem Fight deutlich sehen wird. Ich gehe jedenfalls von einem klaren und schnellen Sieg von Spencer Fisher aus, vielleicht durch KO/TKO in der ersten Runde.
-Lightweight Fight:
Melvin Guillard (19-5-2) vs Rick Davis (3-0-1)
Hier haben wir den zweiten Fight zwischen einem UFC Fighter Melvin Guillard, und einem absoluten Nobody Rick Davis. Guillard ist ein Teilnehmer bei TUF2 gewessen, ausserdem zeigte er gegen Josh Neer trotz einer Niederlage eine gute Leistung. Guillard kennt nur eine richtung in einem Fight, und das ist nach vorne. Er ist sehr athletisch, explosiv in seinen Aktionen, und er hat Star Potential auf seiner Stirn stehen. Rick Davis dagegen trainiert im Las Vegas Combat Club unter Frank Mir. Ich habe Davis noch nie fighten sehen, aber zwei Dinge fallen bei seinem MMA Record auf. Erstens das er seit genau 2 Jahren keinen einzigen Fight bestritt, was schonmal ein Nachteil sein koennte, und zweitens das er schon gegen zwei Namhafte Fighter gegenueberstand und besiegte mit Nick Ertl und Charles Bennett. Guillard soll von der UFC aufgebaut werden, und Davis scheint hier das richtige “Opfer“ zusein. Aber Guillard sollte Davis nicht unterschaetzen, und sollte aus dem Fehler vom Neer Fight gelernt haben. Beide Fighter sind Standup Fighter und haben schwaechen auf dem Boden. Der Fight duerfte also im Standup ausgetragen werden, und da gebe ich Guillard doch den Vorteil. Mein Tip Melvin Guillard durch TKO in der ersten Runde.
-Heavyweight Fight:
Fabiano Scherner (5-2-0) vs Gabriel Gonzaga (5-1-0)
Ich hoffe endlich das es mal mit Gabriel Gonzaga wirklich klappt, und nicht wieder irgendwas dazwischen kommt. Oberflaechlich betrachtet wird das hier das Snoozefest fuer viele UFC Fans werden, beide Fighter gelten als ziemlich unspektakulaer und haben vorallem in ihrem UFC Debut total entaeuscht. Scherner verlor gegen Brandon Vera, und Gonzaga gewann gegen Kevin Jordan in einem der langweiligsten UFC Fights der Geschichte. Aber beide halten BJJ Black Belts, und Gonzaga ist 4 facher BJJ Champion in Brasilien, waehrend Scherner der amtierende IFC Americas Champion ist und seinerseits ebenfalls 6 facher BJJ World Champion ist, ich befuerchte nur das beide sich hier neutralisieren werden. Doch beide Fighter haben seit ihrem UFC Debut ende letzten Jahres einiges getan um sich zu verbessern. Scherner trainiert mit dem American Top Team neben Jeff Monson, ausserdem hat er sein Striking laut eigener Aussage verbessert im Training mit Melvin Manhoef und Lloyd Van Dam. Auf dem Boden werden sich beide nicht viel nehmen, und wahrscheinlich sich gegenseitig neutralisieren. Das heisst das Striking wird zu einem Schluesselfaktor indem Fight werden, was bedeutet das es ein sehr taktisch gepraegter Fight werden koennte. Ich hoffe das beiden bewusst ist das sie aktiver sein muessen als in ihrem UFC Debut, denn den Verlierer werden wir wohl so schnell nichtmehr wieder sehen, und wenn der Fight langweilig sein sollte, dann werden wir den Sieger womoeglich auch nichtmehr wieder sehen. Ich denke der Fight wird sehr ausgeglichen werden, aber ich sehe leichte Vorteile fuer Gabriel Gonzaga, der ueber Decision oder TKO gewinnen wird.
-Light Heavyweight Fight:
Dean Lister (7-4-0) vs Alessio Sakara (8-3-0)
Wie im vorherigen Fight, muessen hier beide Fighter etwas beweissen. Von beiden Fightern weiss man das sie gute Skills haben, nur sie haben es bisher noch nicht wirklich bewiessen. Dean Lister ist ein Weltklasse Grappler bei ADCC, er gewann 2003 und 2005 die Abu Dhabi Championships, jedoch im MMA hat Lister bisher nicht den Durchbruch geschafft, trotz eines KOTC Middleweight Title`s. Lister gilt als sehr passiver (viele Fans moegen auch “langweilig“ sagen) Fighter, sondern auch als ein Fighter der darauf bedacht ist die Top Position zuhaben, ohne irgendwas zumachen (Lay & Pray). Lister verlor 3 seiner letzten 4 Fights, seine 7 Siege kamen alle ueber Submission, allerdings gegen keinen einzigen guten Fighter. Lister sagt man nach das sein weltklasse Grappling, er nicht ins MMA gebracht hat, und wenn man sich seine Fights bisher anschaute, dann muss man dem zustimmen. Alessio Sakara ist dagegen ein BJJ Brown Belt und ein ehemaliger Pro Boxer. Er trainiert seit drei Jahren mit Antonio Rodrigo Nogueira, also einem der besten BJJ Fighter im MMA ueberhaupt. Sakara zeigt in jedem Fight eigentlich was er kann, er setzt es nur nicht bis zum ende um. In seinem UFC Debut haette er Ron Faircloth in der ersten Runde ausknocken muessen, doch ein taktischer Fehler machte das zunichte, und der Fight endete in einem Co Contest. Bei UFC 57 dann zerstoerte Sakara den voellig unterlegenen Elvis Sinosic. Zwei Runden gewann Sakara mit 10-8, dennoch schaffte er es nicht den Fight vorzeitig zubeenden. Auch er bleibt also bisher einiges schuldig. Im Standup wird Sakara hier den Fight klar bestimmen, er wird vielleicht Lister nicht ausknocken, da dieser ein gutes Kinn hat, aber seine Striking Skills sind um Welten von denen von Lister ueberlegen, selbst wenn nun Dean mit Jerome LeBanner trainierte in den letzten Monaten. Auf dem Boden ist Lister der bessere, aber Sakara`s BJJ Skills sollten ausreichen das er nicht zur Aufgabe gebracht wird. Zudem ist Lister sehr inaktiv wenn er mal die Top Position hat, in der UFC bedeutet das das der Fight schnell wieder in den Standup gestellt wird. Zudem muss man bedenken das Lister`s Takedown`s nicht gerade zu den besten zaehlen, Sakara sollte mit seiner Takedown Defense und seinen Striking Skills durchaus in der Lage sein den Fight im Standup zuhalten. Und wenn der Fight auf den Boden gehen sollte, denke ich das Sakara in der Guard von Lister sein wird. Fuer mich kommt es indem Fight darauf an ob Dean Lister aus der Vergangenheit gelernt hat und aggresiver sein wird? Wenn Lister aggresiv und aktiv sein wird und Sakara beschaeftigt, dann hat er die Chance den Fight zu gewinnen. Ansonsten denke ich aber das Sakara hier der klare Favorit ist und den Fight durch Decision gewinnen wird.
-Middleweight Fight:
Chael Sonnen (14-7-1) vs Jeremy Horn (76-14-5)
Hier haben wir einen Fight denn es schon zweimal gab. 2004 bestritten beide schon einmal zwei Fights gegeneinander, beide Fights gewann Jeremy Horn und beide male war Chael Sonnen der Ersatzfighter. Und wie es das Schicksal so will, so ist Chael Sonnen auch im dritten Fight ein Ersatzfighter, diesesmal fuer Evan Tanner. Normalerweisse wuerde man sagen wenn es schon zwei Fights zwischen zwei Fightern gab, und beide Fights von dem selben Fighter gewonnen wurden, das man einen dritten Fight nicht braucht. Doch seit 2004 hat sich einiges getan bei den beiden. Jeremy Horn hat seither nichtmehr ganz ueberzeugen koennen (liegt das etwa daran das er nichtmehr bei MFS trainiert?), waehrend Chael Sonnen sich enorm verbesserte 2005 und gegen Renato Sobral zum Beispiel eine gute Uebersicht bewiess. Zuletzt gewannen beide Fighter gegen Trevor Prangley, wobei Horn`s Sieg bei UFC 56 etwas Schmeichelhaft war, waehrend Sonnen doch verdient gegen Prangley gewann bei UFN 4 im April. Und noch etwas spricht fuer Chael Sonnen, Horn`s letzter Fight ist der bei UFC 56 gewessen, sprich das war vor 7 Monaten. Horn war frueher einer der aktivsten Fighter der nicht sellten jeden Monat einen Fight hatte. Doch bei all dem darf man die ersten beiden Fights nicht ausser acht lassen, Horn gewann beide Fights souveraen, und das ist ein Mentaler Vorteil. Auch weil Chael Sonnen oeffentlich zuletzt ueber seinen Ruecktritt nachdachte als Fighter, schon gegen Prangley war das ein Thema bei einer Niederlage. Sonnen der bei Team Quest trainiert ist der bessere Wrestler und hat die besseren Takedowns, doch ansonsten sehe ich noch immer Horn vorne im Striking und bei den Submissions. Und sollte Sonnen den Takedown schaffen, so hat Horn eine hervorragende Guard auf die er vertrauen kann. Horn weiss das er sich steigern muss zu seinen letzten beiden Fights gegen Liddell und Prangley, und ich denke das er schaffen wird. Der Fight koennte aehnlich verlaufen wie der Prangley vs Horn Fight, wobei ich Horn aktiver sehe. Am ende denke ich wird Jeremy Horn ueber Submission gewinnen, vielleicht in der zweiten oder dritten Runde, wenn Sonnen nichtmehr ganz so Fit ist.
