20.12.2006, 11:44
Heute in der Zeitung:
Nach brutalem Videospiel Obdachlosen erschlagen
Cottbus (AP). Wegen der Ermordung eines Obdachlosen muss ein 19-jähriger Cottbusser neun Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Cottbus befand ihn am Dienstag für schuldig, den 51-jährigen Mann im Juli 2006 erschlagen zu haben. Für Aufsehen hatte gesorgt, dass der Verurteilte kurz vor der Tat ein brutales Computerspiel konsumiert hatte. Der Hirnforscher Manfred Spitzer hatte erklärt, dies könne das Verbrechen mit ausgelöst haben. Die Richter folgten dem jedoch nicht. Der Angeklagte habe seinen Lebensfrust wahllos an seinem Opfer ausgelassen, sagte die Vorsitzende Richterin. Angeklagter und Opfer hatten sich kurz vor der Tat in Cottbus an einer Haltestelle kennen gelernt. Dort hatte der Mörder dem Obdachlosen eine Bleibe angeboten. Nach mehreren Stunden mit einem brutalen Wrestlingspiel an der Playstation hatte er sein Opfer jedoch auf dem Heimweg eine Treppe hinab gestoßen. Als der Mann am Boden lag, trat er ihn so stark ins Gesicht, dass die Knochen brachen. Dann ließ er ihn liegen. Dem Gutachten zufolge erstickte der Obdachlose an seinem eigenen Blut. Der Angeklagte hatte erklärt, nachdem er gegen einen Bekannten am Bildschirm ständig verloren hatte, habe er auch einmal gewinnen wollen.
Nach brutalem Videospiel Obdachlosen erschlagen
Cottbus (AP). Wegen der Ermordung eines Obdachlosen muss ein 19-jähriger Cottbusser neun Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Cottbus befand ihn am Dienstag für schuldig, den 51-jährigen Mann im Juli 2006 erschlagen zu haben. Für Aufsehen hatte gesorgt, dass der Verurteilte kurz vor der Tat ein brutales Computerspiel konsumiert hatte. Der Hirnforscher Manfred Spitzer hatte erklärt, dies könne das Verbrechen mit ausgelöst haben. Die Richter folgten dem jedoch nicht. Der Angeklagte habe seinen Lebensfrust wahllos an seinem Opfer ausgelassen, sagte die Vorsitzende Richterin. Angeklagter und Opfer hatten sich kurz vor der Tat in Cottbus an einer Haltestelle kennen gelernt. Dort hatte der Mörder dem Obdachlosen eine Bleibe angeboten. Nach mehreren Stunden mit einem brutalen Wrestlingspiel an der Playstation hatte er sein Opfer jedoch auf dem Heimweg eine Treppe hinab gestoßen. Als der Mann am Boden lag, trat er ihn so stark ins Gesicht, dass die Knochen brachen. Dann ließ er ihn liegen. Dem Gutachten zufolge erstickte der Obdachlose an seinem eigenen Blut. Der Angeklagte hatte erklärt, nachdem er gegen einen Bekannten am Bildschirm ständig verloren hatte, habe er auch einmal gewinnen wollen.
