28.02.2007, 12:30
Hach, das waren noch schöne Zeiten und ich muss eingestehen, dass die Hölle nicht zugefroren ist.
Wobei ich mir immer noch relativ sicher bin, dass sie letztes Jahr zugefroren wäre, dafür war Ullrich zu gut in Form und Basso hatte schon einen Formhöhepunkt.
Ich hab zwar auch 2004 und 2005 Ullrich eine gute Form attestiert, aber in diesen Jahren konnte man schon an der abschließenden Vorbereitung absehen, dass sie nicht so gut war.
Die Tour de Suisse fuhr Ullrich immer wieder zum Test, aber nie konnte er in den Bergen das Feld locker kontrollieren, außer halt 2006.
Leute, die bei der Tour vorne mitfuhren, wie z.B. Cadel Evans, distanzierte er bei der Tour de Suisse deutlich ( 5 - 6 Minuten )
Naja, jedenfalls wäre es ein spektakuläres Duell zwischen Basso und Ullrich geworden.
Aber hätte, wenn und aber.
Träumen ist noch erlaubt, aber das entspricht nicht der Realität. Die sieht nun mal anders aus und zwar, dass der Tour-Sieger 2007 bei einer Ausladung von Basso aus dem Astana-Team kommt.
Wenn Basso startet wird er definitiv in der Favoritenrolle sein. Früher mochte ich seine defensive Fahrweise nicht, aber irgendwie find ich die Art ihn auf dem Rad zu sehen beeindruckend.
Das hat so eine gewisse Leichtigkeit, dazu immer ein lächeln auf den Lippen.
Valverde hielt ich lange für den stärksten Bergfahrer, aber die Vuelta hat gezeigt, dass auch er mit der Konstanz zu kämpfen hat.
Rogers fährt bei T-Mobile und eigentlich müsste ich ihm deshalb ja die Daumen drücken, aber das Team ist mir ziemlich unsympathisch. Schon die Art, wie man einen Ullrich bemutterte missfiel mir. Ich find zwar die Vorgehensweise gegen Doping toll, aber ich verstehe nicht, wie man bei so einem riesigen Budget das Team so aus freiem Willen auseinandernehmen kann.
Ein Matze Kessler und ein Andreas Klöden sind in Deutschland große Aushängeschilder des Radsports und man lässt sie einfach so zu Astana ziehen.
Popovych mag ich nicht, aber der wird auch nichts fertigkriegen.
Zu Evans kann ich nichts sagen, der fährt häufig zu unfauffällig.
Durch stupide Fahrweise ist letztes Jahr öfter mal Menchov aufgefallen.
In den Schlussanstiegen hat er sich zu oft übernommen, wollt am Anfang vorne dabei bleiben und brach dann zum Ende hin stark ein und wurde öfter mal durchgereicht.
Imponieren tut mir Carlos Sastre.
Der ist letztes Jahr alle 3 großen Rundfahrten stark gefahren.
Beim Giro als Basso-Helfer und Tour und Vuelta als Kapitän. Wenn er sich nur auf die Tour konzentriert kann er auch eine sehr große Rolle spielen.
Wobei ich mir immer noch relativ sicher bin, dass sie letztes Jahr zugefroren wäre, dafür war Ullrich zu gut in Form und Basso hatte schon einen Formhöhepunkt.
Ich hab zwar auch 2004 und 2005 Ullrich eine gute Form attestiert, aber in diesen Jahren konnte man schon an der abschließenden Vorbereitung absehen, dass sie nicht so gut war.
Die Tour de Suisse fuhr Ullrich immer wieder zum Test, aber nie konnte er in den Bergen das Feld locker kontrollieren, außer halt 2006.
Leute, die bei der Tour vorne mitfuhren, wie z.B. Cadel Evans, distanzierte er bei der Tour de Suisse deutlich ( 5 - 6 Minuten )
Naja, jedenfalls wäre es ein spektakuläres Duell zwischen Basso und Ullrich geworden.
Aber hätte, wenn und aber.
Träumen ist noch erlaubt, aber das entspricht nicht der Realität. Die sieht nun mal anders aus und zwar, dass der Tour-Sieger 2007 bei einer Ausladung von Basso aus dem Astana-Team kommt.
Wenn Basso startet wird er definitiv in der Favoritenrolle sein. Früher mochte ich seine defensive Fahrweise nicht, aber irgendwie find ich die Art ihn auf dem Rad zu sehen beeindruckend.
Das hat so eine gewisse Leichtigkeit, dazu immer ein lächeln auf den Lippen.
Valverde hielt ich lange für den stärksten Bergfahrer, aber die Vuelta hat gezeigt, dass auch er mit der Konstanz zu kämpfen hat.
Rogers fährt bei T-Mobile und eigentlich müsste ich ihm deshalb ja die Daumen drücken, aber das Team ist mir ziemlich unsympathisch. Schon die Art, wie man einen Ullrich bemutterte missfiel mir. Ich find zwar die Vorgehensweise gegen Doping toll, aber ich verstehe nicht, wie man bei so einem riesigen Budget das Team so aus freiem Willen auseinandernehmen kann.
Ein Matze Kessler und ein Andreas Klöden sind in Deutschland große Aushängeschilder des Radsports und man lässt sie einfach so zu Astana ziehen.
Popovych mag ich nicht, aber der wird auch nichts fertigkriegen.
Zu Evans kann ich nichts sagen, der fährt häufig zu unfauffällig.
Durch stupide Fahrweise ist letztes Jahr öfter mal Menchov aufgefallen.
In den Schlussanstiegen hat er sich zu oft übernommen, wollt am Anfang vorne dabei bleiben und brach dann zum Ende hin stark ein und wurde öfter mal durchgereicht.
Imponieren tut mir Carlos Sastre.
Der ist letztes Jahr alle 3 großen Rundfahrten stark gefahren.
Beim Giro als Basso-Helfer und Tour und Vuelta als Kapitän. Wenn er sich nur auf die Tour konzentriert kann er auch eine sehr große Rolle spielen.
