16.07.2007, 18:03
Interessanter Artikel von radsport-news.com
Die beiden Kapitäne des Caisse D'Epargne Team mutmaßen über die Form der Astana-Kapitäne und über ihre Chancen bei der Tour.
TIGNES, 16.07.07 (rsn) - Alejandro Valverde und Oscar Pereiro, Kapitäne des Caisse d'Epargne- Teams, sind sich einig, dass von den lädierten Astana- Stars bei dieser Tour de France noch einiges zu erwarten ist. Uneins sind die Spanier nur darüber, ob Alexandre Vinokourov oder Andreas Klöden mehr zu fürchten ist.
Valverde hatte am Sonntag bei der 8.Etappe zusammen mit der französischen Podiumshoffnung Christophe Moreau dafür gesorgt, dass die Favoritengruppe den nach den Stürzen bei der 5.Etappe angeschlagenen Astana-Kapitänen etwas Zeit abgenommen hat. Aber nicht genug, fürchtet Valverde, der zu den Sieganwärtern bei der Tour gehört, auch wenn er die Rundfahrt noch nie beendet hat.
Vinokourov wurde seinem Ruf als "harter Hund" einmal mehr gerecht, als er trotz Schmerzen an den Knien, an denen er mit 30 Stichen genäht wurde, die Zähne zusammenbiss und den Rückstand bei der schweren Bergankunft am Sonntag mit Hilfe des aufopferungsvoll kämpfenden Klöden, der seinerseits ein gerissenes Steißbein hat, in Grenzen hielt.
"Vinokourov hat nur am Schlussanstieg Probleme gezeigt, sonst war er am Sonntag sehr stark", sagte Valverde am Montag, dem ersten Ruhetag der Tour. Pereiro, letztes Jahr Zweiter vor Klöden, sieht dagegen den deutschen Wahlschweizer als größte Gefahr an. "Für mich sind Klöden und auch (Andrey) Kashechkin bei Astana die stärkeren Fahrer als Vinokourov, meint Pereiro.
Klöden liegt im Gesamtklassement (12./+ 3:46) vor Vinokourov (22./+5:23) und es war ein bisschen überraschend, dass er am Sonntag auf den Kasachen wartete und für den Tempo machte. Caisse d'Epargne-Teamchef Eusebio Unzue wundert sich, dass Klöden nicht Leader bei Astana ist. "Für mich ist Klöden der größte Favorit in diesem Rennen. Er hat an den Bergen trotz Verletzung sehr stark ausgesehen und er ist der bessere Zeitfahrer (als Vinokourov)", so Unzue.
Bei Caisse d'Epargne betont man, dass man auch noch zwei Leader habe, obwohl bei der ersten Bergankunft Valverde eine Minute vor Pereiro ins Ziel kam. "Ich bin Vierter im Gesamtklassement und bin, besonders nach gestern, sehr optimistisch. Aber wir haben noch neun Renntage vor uns, die Zeitfahren, die Pyrenäen. Und die dritte Woche der Tour bin ich noch nie gefahren. Daher ist es gut, dass wir mit Oscar, der in den Alpen ganz stark war, eine zweite Option haben", sagt Valverde.
Die beiden Kapitäne des Caisse D'Epargne Team mutmaßen über die Form der Astana-Kapitäne und über ihre Chancen bei der Tour.
TIGNES, 16.07.07 (rsn) - Alejandro Valverde und Oscar Pereiro, Kapitäne des Caisse d'Epargne- Teams, sind sich einig, dass von den lädierten Astana- Stars bei dieser Tour de France noch einiges zu erwarten ist. Uneins sind die Spanier nur darüber, ob Alexandre Vinokourov oder Andreas Klöden mehr zu fürchten ist.
Valverde hatte am Sonntag bei der 8.Etappe zusammen mit der französischen Podiumshoffnung Christophe Moreau dafür gesorgt, dass die Favoritengruppe den nach den Stürzen bei der 5.Etappe angeschlagenen Astana-Kapitänen etwas Zeit abgenommen hat. Aber nicht genug, fürchtet Valverde, der zu den Sieganwärtern bei der Tour gehört, auch wenn er die Rundfahrt noch nie beendet hat.
Vinokourov wurde seinem Ruf als "harter Hund" einmal mehr gerecht, als er trotz Schmerzen an den Knien, an denen er mit 30 Stichen genäht wurde, die Zähne zusammenbiss und den Rückstand bei der schweren Bergankunft am Sonntag mit Hilfe des aufopferungsvoll kämpfenden Klöden, der seinerseits ein gerissenes Steißbein hat, in Grenzen hielt.
"Vinokourov hat nur am Schlussanstieg Probleme gezeigt, sonst war er am Sonntag sehr stark", sagte Valverde am Montag, dem ersten Ruhetag der Tour. Pereiro, letztes Jahr Zweiter vor Klöden, sieht dagegen den deutschen Wahlschweizer als größte Gefahr an. "Für mich sind Klöden und auch (Andrey) Kashechkin bei Astana die stärkeren Fahrer als Vinokourov, meint Pereiro.
Klöden liegt im Gesamtklassement (12./+ 3:46) vor Vinokourov (22./+5:23) und es war ein bisschen überraschend, dass er am Sonntag auf den Kasachen wartete und für den Tempo machte. Caisse d'Epargne-Teamchef Eusebio Unzue wundert sich, dass Klöden nicht Leader bei Astana ist. "Für mich ist Klöden der größte Favorit in diesem Rennen. Er hat an den Bergen trotz Verletzung sehr stark ausgesehen und er ist der bessere Zeitfahrer (als Vinokourov)", so Unzue.
Bei Caisse d'Epargne betont man, dass man auch noch zwei Leader habe, obwohl bei der ersten Bergankunft Valverde eine Minute vor Pereiro ins Ziel kam. "Ich bin Vierter im Gesamtklassement und bin, besonders nach gestern, sehr optimistisch. Aber wir haben noch neun Renntage vor uns, die Zeitfahren, die Pyrenäen. Und die dritte Woche der Tour bin ich noch nie gefahren. Daher ist es gut, dass wir mit Oscar, der in den Alpen ganz stark war, eine zweite Option haben", sagt Valverde.
