11.12.2007, 21:02
Anhand der Haupthandlung kann ich für mich schwer einen Höhepunkt ausmachen, da nie wirklich einer erreicht wurde. Ich denke du meinst mit deinen Ausführungen, dass immer mehr Handlungsstränge eingeflochten wurden um Ideen für neue Folgen zu spinnen, ohne dass dahinter ein wirkliches Konzept gesteckt hatte. So sehe ich das auch. Das erschwert für mich, in diesem Punkt einen Höhepunkt auszumachen. An sich hatte die Serie, wie du schon sagst, ihren besonderen Charme gerade in den ersten drei Staffeln. In der vierten, obwohl sie für mich die beste ist, sieht alles so "neu" und innovativ aus. Als ob man versucht hätte, einen kleinen Bruch einzuführen um Akte X einem noch breiterem Publikumsspektrum zugänglich zu machen. Gerade an der Erkrankung von Scully wird das für mich deutlich. Vorher hatte die Serie soetwas nicht nötig, da sie von der, ich nenne es Magie, zwischen Mulder und Scully sowie der Atmosphäre um sie herum gelebt hat. Nun aber wurde dieser Kreis aufgebrochen und erweitet, was an sich, meiner Meinung nach, der Serie einen Knick versetzte.
