08.02.2008, 02:12
Nun auch meine 2 Cents zum Shaq-Trade...
Sinn macht der Wechsel natürlich für beide Teams:
Phoenix kriegt endlich Shawn Marion los, der von Beginn der Saison an nicht mehr für die Suns auflaufen wollte und ein entsprechendes "Pain in the a**" teamintern gewesen sein muss. Außerdem kann man den überbezahlten Marcus Banks loswerden, der hinter Nash und Barbosa sowieso nur dritte Geige auf der Point Guard Position spielte. Shaq bringt den Suns nun natürlich spielerisch nicht viel - öffnet aber Minuten für Stoudemire auf seiner angestammten Power Forward Position und auch für Boris Diaw, der zuletzt hinter Grant Hill in der Versenkung verschwunden war. Außerdem sollte man nie den Merchandising-Faktor vergessen, den der vierfache Champion mit sich bringt. Die Trikotverkauf-Umsätze werden nochmal gewaltig in die Höhe schnellen.
Die Heat auf der anderen Seite trennen sich IMO rechtzeitig vom Diesel, solange sie noch etwas für ihn kriegen - und Shawn Marion ist wahrlich ein mehr als gleichwertiger Ersatz. Shaq hat ihnen in dieser Saison rein gar nichts gebracht, entweder war er verletzt oder mit Foul Trouble auf der Bank. Die Matrix hingegen kann nun zusammen mit Dwyane Wade weiter groß aufspielen und wird dem Team auf beiden Forward-Positionen unglaublich helfen. Auch Marcus Banks, den ich persönlich sehr schätze, schließt das Loch auf der Point Guard Position ein wenig. Einziges Problem ist nur noch der fehlende Center, den sie sich wohl in der Draft oder durch einen weiteren Trade noch irgendwie angeln müssen, sonst kommt man da unten nicht wirklich so leicht raus.
Schade ist nur noch, wie Souljacker ja schon richtig erwähnte, dass dies der Todesstoß bzw. die Bankrotterklärung des Run-and-Gun-Basketballs ist, den die Suns in den letzten vier Jahren zum Besten gaben: "We can't run our way into the finals". Ein Qualitätsabfall für die Liga, jedoch andererseits auch verständlich, irgendwann zu resignieren, da Kollege Nash ja mit knapp 34 Jahren auf dem Buckel auch nicht jünger wird. Shaq hingegen hat versprochen, gerade für Nash nochmal alles zu geben um ihm vielleicht heuer oder nächstes Jahr eine Championship in die Wüste Arizonas zu bringen.
Also mich erinnert das alles ein wenig an die 2004er Lakers mit Malone und Payton (Nash, Hill und Shaq) und glaub' nicht wirklich dran, dass diese Generation noch einen Titel abstauben kann. Bin aber auf jeden Fall mal gespannt.
[Bild: http://images.sportsline.com/u/photos/ba...626270.jpg]
Sinn macht der Wechsel natürlich für beide Teams:
Phoenix kriegt endlich Shawn Marion los, der von Beginn der Saison an nicht mehr für die Suns auflaufen wollte und ein entsprechendes "Pain in the a**" teamintern gewesen sein muss. Außerdem kann man den überbezahlten Marcus Banks loswerden, der hinter Nash und Barbosa sowieso nur dritte Geige auf der Point Guard Position spielte. Shaq bringt den Suns nun natürlich spielerisch nicht viel - öffnet aber Minuten für Stoudemire auf seiner angestammten Power Forward Position und auch für Boris Diaw, der zuletzt hinter Grant Hill in der Versenkung verschwunden war. Außerdem sollte man nie den Merchandising-Faktor vergessen, den der vierfache Champion mit sich bringt. Die Trikotverkauf-Umsätze werden nochmal gewaltig in die Höhe schnellen.
Die Heat auf der anderen Seite trennen sich IMO rechtzeitig vom Diesel, solange sie noch etwas für ihn kriegen - und Shawn Marion ist wahrlich ein mehr als gleichwertiger Ersatz. Shaq hat ihnen in dieser Saison rein gar nichts gebracht, entweder war er verletzt oder mit Foul Trouble auf der Bank. Die Matrix hingegen kann nun zusammen mit Dwyane Wade weiter groß aufspielen und wird dem Team auf beiden Forward-Positionen unglaublich helfen. Auch Marcus Banks, den ich persönlich sehr schätze, schließt das Loch auf der Point Guard Position ein wenig. Einziges Problem ist nur noch der fehlende Center, den sie sich wohl in der Draft oder durch einen weiteren Trade noch irgendwie angeln müssen, sonst kommt man da unten nicht wirklich so leicht raus.
Schade ist nur noch, wie Souljacker ja schon richtig erwähnte, dass dies der Todesstoß bzw. die Bankrotterklärung des Run-and-Gun-Basketballs ist, den die Suns in den letzten vier Jahren zum Besten gaben: "We can't run our way into the finals". Ein Qualitätsabfall für die Liga, jedoch andererseits auch verständlich, irgendwann zu resignieren, da Kollege Nash ja mit knapp 34 Jahren auf dem Buckel auch nicht jünger wird. Shaq hingegen hat versprochen, gerade für Nash nochmal alles zu geben um ihm vielleicht heuer oder nächstes Jahr eine Championship in die Wüste Arizonas zu bringen.
Also mich erinnert das alles ein wenig an die 2004er Lakers mit Malone und Payton (Nash, Hill und Shaq) und glaub' nicht wirklich dran, dass diese Generation noch einen Titel abstauben kann. Bin aber auf jeden Fall mal gespannt.
[Bild: http://images.sportsline.com/u/photos/ba...626270.jpg]
