17.03.2008, 01:00
Lucas schluckte. Welches Team hatte mitbekommen, dass er hier seinen Urlaub verbringt und hat ihn bis auf die Insel verfolgt? „ … , also auf Bitten von einem deutschen Rennstall hier.“ „Nun rück schon raus“, dachte Lucas sich. Ein sehr professionelles Team konnte es ja nicht sein nach dieser Aufführung. „Ich denke sie kennen den Rennstall. Was frag ich eigentlich so. Ich denke jeder kennt das Team T-Mobile.“ Lucas fielen fast die Augen aus dem Kopf und Herr Poulsen grinste überlegen. „Ich soll Ihnen die Vorzüge unseres Rennstalles aufzeigen und sie von einem Wechsel zu uns überzeugen.“ Während Poulsen dachte er hätte Lucas total von den Socken gehauen war dieser einfach nur schockiert, was für einen inkompetenten Angestellten T-Mobile auf ihn ansetzt. „Na Super“, dachte er sich. „Denken die etwa, dass die einen Jungprofi wie mich mit so einem Typen abspeisen können. Viel können die da ja nicht von mir halten.“ Lucas blickte auf und gab Poulsen ein gequältes Lächeln zurück. Lucas beschloss sich das Angebot trotzdem mal anzuhören, schließlich wollte er nach seinem übertrieben Auftritt vor einigen Minuten nicht noch unhöflicher rüberkommen. Herr Poulsen und er beschlossen darauf sich am Nachmittag zu einem Kaffee in der Hotellobby zu treffen.
Die beiden schüttelten sich die Hände und danach begab sich Lucas zu Tobi an den Tisch.
„T-Mobile“, sagte Lucas, worauf Tobi erstaunt aufschaute. „Mensch! Da bemühen sich gerade die um dich, die du schon vorher ausschließen wolltest, das solltest du noch mal überdenken.“ Lucas zuckte nur mit den Schultern. Ihm kam es so vor, als würde T-Mobile nicht viel an seiner Verpflichtung liegen, dafür war ihr Abgesandter einfach zu unprofessionell. „Naja, ich werde mir das Angebot mal anhören. Das schadet ja nichts.“
Den weiteren Vormittag verbrachten die beiden dann am Strand, aber Lucas war mit den Gedanken woanders. Der Entspannungsurlaub endete also erneut in Vertragsquerelen.
Aber ihm war es lieber diese schnell abzuhandeln, als würde er sich den ganzen Urlaub damit rumplagen müssen. Folglich überlegte er sich schon am Vormittag, ob er ein T-Mobile Angebot überhaupt annehmen würde, egal wie gut es wäre. Er fasste den Entschluss den Ausführungen von Herrn Poulsen zuzuhören, im Endeffekt aber abzusagen. Auf T-Mobile hatte er einfach keine Lust. Dieser Rennstall hatte besonders bei Kritikern ein zu schlechtes Image im Bezug auf junge Profis und Lucas war nicht gewollt dieses Image bestätigen zu müssen, wobei er sich bei seinen Fähigkeiten sicher war dieses eher aufpolieren zu können. Trotzdem war der Entschluss das Angebot abzulehnen sehr schnell in ihm gereift und so traf er nachmittags auch recht entspannt in der Hotellobby ein.
Herr Poulsen begrüßte ihn gleich freundlich. „Setzen Sie sich. Übrigens, Sie können mich ruhig Falco nennen.“ Lucas nickte. „Danke, ich bin der Lucas.“ „OK, dann bleiben wir doch gleich beim „du“, das hört sich dann doch gleich freundlicher an.“ Im Gedanken daran, dass er Falco sowieso absagen würde war Lucas diese Freundlichkeit nun schon irgendwie unangenehm, aber er wollte sich nichts davon anmerken lassen. In den folgenden Minuten hörte Lucas Falco aufmerksam zu. Man hatte für ihn schon ein kompaktes Angebot zusammengestellt. Er würde ein gutes Grundgehalt bekommen und je nach Rennzielen, die er erreichen sollte, würden vereinzelte Prämien dazu kommen. Auch wurden ihm Einsätze in der ProTour garantiert und im 2.Jahr bei T-Mobile sollte er auch eine der 3 Großen Rundfahrten bestreiten. Das sollte ganz von seiner Entwicklung abhängen.
Lucas war sichtlich überrascht, denn anscheinend hatte sich T-Mobile doch schon längere Zeit mit ihm beschäftigt, das konnte er am Umfang des Angebotes doch schon einigermaßen erkennen. Obwohl er über dieses Angebot sehr erfreut war stand für ihn fest, dass er es ausschlagen würde. Er wollte es einfach nicht, da könnten sie ihm einen noch so brillanten Vertrag vorlegen. Das hatte Lucas jedenfalls bis zu diesem Zeitpunkt gedacht. Doch dann erwähnte Falco seinen letzten und für Lucas eventuell bedeutendsten Punkt des Vertrages. „Wenn du jetzt noch nicht überzeugt bist von unserem Angebot, dann haben wir hier noch eine Klausel für dich, mit der kannst du unseren Vertrag gar nicht ausschlagen. Wir wissen durch sichere Quellen und auch unsere eigenen Beobachtungen, dass dir sehr viel an deinem Bruder liegt und, dass dieser auch ein guter Radfahrer ist im Jugendbereich. Hier das Angebot: Du unterschreibst einen Vertrag bei uns und wir bringen deinen Bruder in einem unserer Jugend – u. Aufbauteams unter, so dass er sich dort entwickeln kann und in einigen Jahren dann vielleicht mit dir zusammen fährt. Was hältst du davon?“
Lucas war einfach nur sprachlos und wusste nicht, was er dazu sagen sollte.
Die beiden schüttelten sich die Hände und danach begab sich Lucas zu Tobi an den Tisch.
„T-Mobile“, sagte Lucas, worauf Tobi erstaunt aufschaute. „Mensch! Da bemühen sich gerade die um dich, die du schon vorher ausschließen wolltest, das solltest du noch mal überdenken.“ Lucas zuckte nur mit den Schultern. Ihm kam es so vor, als würde T-Mobile nicht viel an seiner Verpflichtung liegen, dafür war ihr Abgesandter einfach zu unprofessionell. „Naja, ich werde mir das Angebot mal anhören. Das schadet ja nichts.“
Den weiteren Vormittag verbrachten die beiden dann am Strand, aber Lucas war mit den Gedanken woanders. Der Entspannungsurlaub endete also erneut in Vertragsquerelen.
Aber ihm war es lieber diese schnell abzuhandeln, als würde er sich den ganzen Urlaub damit rumplagen müssen. Folglich überlegte er sich schon am Vormittag, ob er ein T-Mobile Angebot überhaupt annehmen würde, egal wie gut es wäre. Er fasste den Entschluss den Ausführungen von Herrn Poulsen zuzuhören, im Endeffekt aber abzusagen. Auf T-Mobile hatte er einfach keine Lust. Dieser Rennstall hatte besonders bei Kritikern ein zu schlechtes Image im Bezug auf junge Profis und Lucas war nicht gewollt dieses Image bestätigen zu müssen, wobei er sich bei seinen Fähigkeiten sicher war dieses eher aufpolieren zu können. Trotzdem war der Entschluss das Angebot abzulehnen sehr schnell in ihm gereift und so traf er nachmittags auch recht entspannt in der Hotellobby ein.
Herr Poulsen begrüßte ihn gleich freundlich. „Setzen Sie sich. Übrigens, Sie können mich ruhig Falco nennen.“ Lucas nickte. „Danke, ich bin der Lucas.“ „OK, dann bleiben wir doch gleich beim „du“, das hört sich dann doch gleich freundlicher an.“ Im Gedanken daran, dass er Falco sowieso absagen würde war Lucas diese Freundlichkeit nun schon irgendwie unangenehm, aber er wollte sich nichts davon anmerken lassen. In den folgenden Minuten hörte Lucas Falco aufmerksam zu. Man hatte für ihn schon ein kompaktes Angebot zusammengestellt. Er würde ein gutes Grundgehalt bekommen und je nach Rennzielen, die er erreichen sollte, würden vereinzelte Prämien dazu kommen. Auch wurden ihm Einsätze in der ProTour garantiert und im 2.Jahr bei T-Mobile sollte er auch eine der 3 Großen Rundfahrten bestreiten. Das sollte ganz von seiner Entwicklung abhängen.
Lucas war sichtlich überrascht, denn anscheinend hatte sich T-Mobile doch schon längere Zeit mit ihm beschäftigt, das konnte er am Umfang des Angebotes doch schon einigermaßen erkennen. Obwohl er über dieses Angebot sehr erfreut war stand für ihn fest, dass er es ausschlagen würde. Er wollte es einfach nicht, da könnten sie ihm einen noch so brillanten Vertrag vorlegen. Das hatte Lucas jedenfalls bis zu diesem Zeitpunkt gedacht. Doch dann erwähnte Falco seinen letzten und für Lucas eventuell bedeutendsten Punkt des Vertrages. „Wenn du jetzt noch nicht überzeugt bist von unserem Angebot, dann haben wir hier noch eine Klausel für dich, mit der kannst du unseren Vertrag gar nicht ausschlagen. Wir wissen durch sichere Quellen und auch unsere eigenen Beobachtungen, dass dir sehr viel an deinem Bruder liegt und, dass dieser auch ein guter Radfahrer ist im Jugendbereich. Hier das Angebot: Du unterschreibst einen Vertrag bei uns und wir bringen deinen Bruder in einem unserer Jugend – u. Aufbauteams unter, so dass er sich dort entwickeln kann und in einigen Jahren dann vielleicht mit dir zusammen fährt. Was hältst du davon?“
Lucas war einfach nur sprachlos und wusste nicht, was er dazu sagen sollte.
