19.03.2008, 09:05
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It ends right here...
Nach einer grottigen zweiten Halbzeit gegen den Leader der Eastern Conference war es wohl absolut verdient, dass die Siegesserie der Rockets bei 22 stehen blieb. Kevin Garnett weiß aus seiner Zeit in Minnesota, wie man große Streaks beendet und hat das allein in der letzten Saison mehrmals unter Beweis gestellt. So gelang es ihm auch bei der zweiten Station des "Texas Triangles" in Houston. Nach einem 40-40-Schlagabtausch in Hälfte eins kamen er und seine Celtics hochkonzentriert aus der Kabine und machten hinten Dicht - nur 16 Punkte für Houston im dritten Viertel, eindeutig zu wenig für die Mannschaft der Stunde, ließ man den Celtics doch mit 32 Punkten bereits eine Vorentscheidung erzwingen. Gelaufen war das Spiel dann nach gut zwei Minuten im letzten Abschnitt, als das Team aus New England noch fünf Punkte draufsetzte und den bequemen 21Pkt-Vorsprung natürlich am Ende heimfahren konnte. Garnett (22Pkt, 11Reb, 3Stl, 2Blk) und Pierce (20Pkt, 5Ast, 3Stl) bekamen dabei Hilfe vom Reservisten Leon Powe, der einen exzellenten Tag mit 8-12 Treffern aus dem Feld und 21Pkt erwischte, während bei Houston nur die Bankspieler einigermaßen treffsicher waren. Tracy McGrady führte zwar sein Team mit 7Reb und 8Ast, steuerte jedoch nur mickrige 8Pkt bei, was gegen Boston nun mal nicht genügt. Die Celtics beenden ihren Texas Trip am Donnerstag in Dallas und könnten das erste Team seit den Sacramento Kings 2001 werden, die alle drei Spiele in Texas hintereinander gewinnt.
Die Niederlage von Houston war natürlich die Gelegenheit für die Lakers, wieder um den ersten Platz im Westen gleichzuziehen. Dummerweise hatte man selbst in Dallas keinen viel leichteren Gegner als die Rockets vor der Nase. Doch Kobe Bryant und insbesondere auch seine Teamkollegen traten im American Airlines Center an, als wäre es Spiel sieben in den Conference Finals. In den letzten sechs Minuten des zweiten Viertels ließ man nur fünf Punkte zu und spielte sich zu einer gemütlichen 59-38-Halbzeitführung. Doch dann wurde man nachlässig bzw. Dirk Nowitzki und Jason Kidd hatten besseres zu tun, als sich von den Lakers ohne Bynum und Gasol an die Wand spielen zu lassen...eine großangelegte Rallye begann und tatsächlich war man 40 Sekunden vor Schluss nach zwei Nowitzki-Dreiern auf ein Pünktchen an den Lakers dran. Die Lakers konnten jedoch ihre Freiwürfe am Ende brav verwandeln und es lag beim Spielstand von 102-100 an Dirk Nowitzki, der zuerst den Ball vertändelte, dann zwei Verteidiger von den Beinen fakte, den Dreier noch rechtzeitig in Richtung Korb bekam...und leider nur das Backboard traf. Damit also gerade noch so der Sieg für die Lakers, die sich nun wieder mit Houston den Platz an der Sonne im Westen teilen. Für wie lang - das ist derzeit wirklich nicht absehbar.
Die Denver Nuggets waren gestern ebenfalls wieder aktiv nach ihrem 168-Punktespiel am Sonntag gegen Seattle. Dieses Mal allerdings bei den Defensivspezialisten aus Detroit. Doch Carmelo (27Pkt), A.I. (20Pkt, 11Ast) und Marcus Camby (15Pkt, 11Reb, 6Ast) machten genau da weiter, wo sie am Sonntag aufgehört hatten und warfen exzellente 56.6% aus dem Feld, d.h. 120 Punkte in Auburn Hills. Das hat lange kein Team mehr geschafft - genauer gesagt noch kein einziges in dieser Saison. Doch jetzt aufgepasst: Die Pistons zeigten sich über weite Strecken unbeeindruckt von den offensiv wütenden Nuggets und stellten sich selber auf einen offenen Schlagabtausch ein. Sieben Spieler scorten zweistellig und eine exzellente Wurfauswahl verhalf ihnen zu übermenschlichen 60.4% Trefferquote aus dem Feld und 136 Punkten, die natürlich zum Sieg führten. Das sind die meisten Punkte, die ein Team der Pistons in der regulären Spielzeit scorte, seit...festhalten...seit Isiah Thomas und Dennis Rodman noch als Bad Boys die Liga aufmischten im Jahre 1990! Somit bewegt sich Detroit im Osten weiter im Niemandsland der Tabelle auf Rang zwei, während Denver wenigstens durch die gleichzeitigen Niederlagen von Dallas und Golden State nicht zu viel an Boden auf die Playoffränge verlor.
Ergebnisse:
Denver @ Detroit 120-136
Miami @ Milwaukee 112-106
New Jersey @ Chicago 96-112
LA Lakers @ Dallas 102-100
Boston @ Houston 94-74
Golden State @ Sacramento 105-122
Phoenix @ Portland 111-98
It ends right here...
Nach einer grottigen zweiten Halbzeit gegen den Leader der Eastern Conference war es wohl absolut verdient, dass die Siegesserie der Rockets bei 22 stehen blieb. Kevin Garnett weiß aus seiner Zeit in Minnesota, wie man große Streaks beendet und hat das allein in der letzten Saison mehrmals unter Beweis gestellt. So gelang es ihm auch bei der zweiten Station des "Texas Triangles" in Houston. Nach einem 40-40-Schlagabtausch in Hälfte eins kamen er und seine Celtics hochkonzentriert aus der Kabine und machten hinten Dicht - nur 16 Punkte für Houston im dritten Viertel, eindeutig zu wenig für die Mannschaft der Stunde, ließ man den Celtics doch mit 32 Punkten bereits eine Vorentscheidung erzwingen. Gelaufen war das Spiel dann nach gut zwei Minuten im letzten Abschnitt, als das Team aus New England noch fünf Punkte draufsetzte und den bequemen 21Pkt-Vorsprung natürlich am Ende heimfahren konnte. Garnett (22Pkt, 11Reb, 3Stl, 2Blk) und Pierce (20Pkt, 5Ast, 3Stl) bekamen dabei Hilfe vom Reservisten Leon Powe, der einen exzellenten Tag mit 8-12 Treffern aus dem Feld und 21Pkt erwischte, während bei Houston nur die Bankspieler einigermaßen treffsicher waren. Tracy McGrady führte zwar sein Team mit 7Reb und 8Ast, steuerte jedoch nur mickrige 8Pkt bei, was gegen Boston nun mal nicht genügt. Die Celtics beenden ihren Texas Trip am Donnerstag in Dallas und könnten das erste Team seit den Sacramento Kings 2001 werden, die alle drei Spiele in Texas hintereinander gewinnt.
Die Niederlage von Houston war natürlich die Gelegenheit für die Lakers, wieder um den ersten Platz im Westen gleichzuziehen. Dummerweise hatte man selbst in Dallas keinen viel leichteren Gegner als die Rockets vor der Nase. Doch Kobe Bryant und insbesondere auch seine Teamkollegen traten im American Airlines Center an, als wäre es Spiel sieben in den Conference Finals. In den letzten sechs Minuten des zweiten Viertels ließ man nur fünf Punkte zu und spielte sich zu einer gemütlichen 59-38-Halbzeitführung. Doch dann wurde man nachlässig bzw. Dirk Nowitzki und Jason Kidd hatten besseres zu tun, als sich von den Lakers ohne Bynum und Gasol an die Wand spielen zu lassen...eine großangelegte Rallye begann und tatsächlich war man 40 Sekunden vor Schluss nach zwei Nowitzki-Dreiern auf ein Pünktchen an den Lakers dran. Die Lakers konnten jedoch ihre Freiwürfe am Ende brav verwandeln und es lag beim Spielstand von 102-100 an Dirk Nowitzki, der zuerst den Ball vertändelte, dann zwei Verteidiger von den Beinen fakte, den Dreier noch rechtzeitig in Richtung Korb bekam...und leider nur das Backboard traf. Damit also gerade noch so der Sieg für die Lakers, die sich nun wieder mit Houston den Platz an der Sonne im Westen teilen. Für wie lang - das ist derzeit wirklich nicht absehbar.
Die Denver Nuggets waren gestern ebenfalls wieder aktiv nach ihrem 168-Punktespiel am Sonntag gegen Seattle. Dieses Mal allerdings bei den Defensivspezialisten aus Detroit. Doch Carmelo (27Pkt), A.I. (20Pkt, 11Ast) und Marcus Camby (15Pkt, 11Reb, 6Ast) machten genau da weiter, wo sie am Sonntag aufgehört hatten und warfen exzellente 56.6% aus dem Feld, d.h. 120 Punkte in Auburn Hills. Das hat lange kein Team mehr geschafft - genauer gesagt noch kein einziges in dieser Saison. Doch jetzt aufgepasst: Die Pistons zeigten sich über weite Strecken unbeeindruckt von den offensiv wütenden Nuggets und stellten sich selber auf einen offenen Schlagabtausch ein. Sieben Spieler scorten zweistellig und eine exzellente Wurfauswahl verhalf ihnen zu übermenschlichen 60.4% Trefferquote aus dem Feld und 136 Punkten, die natürlich zum Sieg führten. Das sind die meisten Punkte, die ein Team der Pistons in der regulären Spielzeit scorte, seit...festhalten...seit Isiah Thomas und Dennis Rodman noch als Bad Boys die Liga aufmischten im Jahre 1990! Somit bewegt sich Detroit im Osten weiter im Niemandsland der Tabelle auf Rang zwei, während Denver wenigstens durch die gleichzeitigen Niederlagen von Dallas und Golden State nicht zu viel an Boden auf die Playoffränge verlor.
Ergebnisse:
Denver @ Detroit 120-136
Miami @ Milwaukee 112-106
New Jersey @ Chicago 96-112
LA Lakers @ Dallas 102-100
Boston @ Houston 94-74
Golden State @ Sacramento 105-122
Phoenix @ Portland 111-98
