03.04.2008, 05:53
Im Anschluss an die heutige dreistündige Ultimate Fight Night 13 auf Spike TV wurde dem Mixed Martial Arts Fan die erste Folge der neuesten Staffel von The Ultimate Fighter präsentiert.
Wie schon in den letzten beiden Staffeln wird es dieses mal nur eine Gewichtsklasse geben, und zwar werden wir in den kommenden Wochen 32 Middleweights dabei beobachten, wie sie versuchen werden, den hoch dotierten Vertrag bei der UFC zu ergattern. Wie in den meisten Fällen gibt es auch diese Staffel wieder zwei prominente Kämpfer, die als Coaches den Fightern jede Menge neue Tricks und Kniffe beibringen werden. Es handelt sich hierbei um den aktuellen UFC Lightheavyweight Champion Quinton „Rampage“ Jackson und den Lightheavyweight-Sieger der aller ersten TUF-Staffel Forrest Griffin.
Auch diese Staffel wird es nach jeder Folge einen kleinen Rückblick geben, also kommen wir nun ohne Umschweife zu ersten Episode von The Ultimate Fighter 7: Team Rampage vs. Team Forrest.
Die Folge beginnt mit einem allgemeinen Rückblick auf Momente vergangener Staffeln, bevor große Veränderungen angekündigt werden.
Die Fighter betreten das Gym und wie immer gibt es mit C.B. Dollaway einen Fighter, der meint es endlich in die UFC geschafft zu haben. Vielleicht sollte man ihm mitteilen, dass die erste Folge der TUF-Show nicht gleichbedeutend mit der UFC ist, oder hat irgendjemand noch mal was von Mike Stine oder Jason Thacker gehört? Viele erstaunt es, dass nicht wie üblich nur 16, sondern 32 Fighter im Gym eintreffen. Kurz darauf betritt auch schon UFC Präsident Dana White das Trainingszentrum und stellt die Coaches Forrest Griffin und Quinton Jackson vor.
Danach gibt es die obligatorische Dana White-Rede, in der er wie immer über „Pussies“ und „Posers“ herzieht, im Klartext die Fighter, die in den früheren Staffeln freiwillig ausgezogen sind. Um so etwas zu vermeiden, werden die 32 Fighter in den ersten 48 Stunden gegeneinander antreten, damit nur die richtigen Fighter ins Haus einziehen.
Bei den Weigh-Ins gibt es gleich die erste positive Überraschung: alle Fighter schaffen das Kampfgewicht von maximal 185 Pfund. Damit sind Fälle wie Gabe Ruediger, der in der fünften Staffel mit 20 Pfund Übergewicht zur Show kam, schon von vornherein ausgeschlossen.
Und ohne große Vorbereitung kommen wir gleich zum ersten Elimination Fight der Show.
Prince McLean (4-5) gegen Mike Dolce (4-4):
McLean hat seine letzten vier Kämpfe verloren und hofft, diese Serie zu beenden, während Dolce sich einfach nur wundert, warum manche Kämpfer überrascht waren, gleich kämpfen zu müssen. Beide wollen es scheinbar aussluggen, bis Dolce McLean mit einem Schwinger zu Boden schickt und sofort nachsetzt. Einem Upkick kann er ausweichen und kurz darauf landet er in der Side Control von McLean. Dolce kann McLean gegen den Zaun drücken und als beide wieder aufstehen landet Dolce eine harte Rechte, die McLean komplett umhaut. Herb Dean geht dazwischen und damit ist Mike Dolce der erste Fighter, der sein Ticket fürs Haus gezogen hat. Rampage hat übrigens nur eins zu dem Fight zu sagen: „Damn!“
Somit geht die Niederlagenserie für McLean weiter, der nach dem Kampf in Tränen ausbricht und die Show verlassen muss.
Cale Yarbrough (0-0) gegen John Clarke (5-2):
Yarbrough ist das Nesthäkchen unter den Fightern mit gerade mal 20 Jahren. Sein Gameplan lautet, Clarke über die Kondition zu besiegen, da Clarke 17 Pfund abnehmen musste, um das Limit zu schaffen. Clarke erzählt währenddessen, dass es seine letzte Chance im MMA ist.
Yarbrough versucht es anfangs mit Kicks, während Clarke eher abwartend agiert, bevor er plötzlich zum Takedown ansetzt und ihn auch schafft. Clarke kommt mit dem GnP nicht durch aber schafft beinahe noch einen Kimura, bevor Yarbrough seinen Rücken freigibt. Allerdings schafft es Cale kurzzeitig wieder auf die Füße, bevor er seinerseits den zwölf Jahre älteren Clarke zu Boden bringen kann. Yarbrough ist allerdings unvorsichtig, sodass ihn Clarke mit einer Armbar an den Rand einer Niederlage bringt. Clarke hat sich nun allerdings verausgabt und Yarbrough nutzt dies zu seinem Vorteil. Clarke kniet auf dem Boden und Yarbrough versucht erst ein paar Kicks, die das Ziel verfehlen, bevor er mit ein paar Punches zum Kopf Herb Dean dazu zwingt, den Kampf anzubrechen. Griffin und White sind sich einig, dass der massive Gewichtsverlust am Ende zuviel für Clarke war.
Steve Byrnes (6-1) gegen Amir Sadollah (0-0):
Mit Steve Byrnes haben wir hier einen Rückkehrer vor uns. Byrnes durfte schon einmal bei der UFC auftreten und verlor bei UFN 7 gegen Logan Clark.
Sadollah versucht es mit Frontkicks, aber Byrnes sofort mit dem Takedownversuch, der nach ein paar Sekunden zum Erfolg führt. Byrnes in der Guard von Sadollah aber er kann weder Schläge noch Elbows anbringen und Sadollah schafft sogar den Reverse. Byrnes wird gegen den Käfig gedrückt und versucht sich an einer Armbar, aus der sich Sadollah befreien kann. Kurz darauf wieder ein Reverse und Byrnes ist wieder in der Guard von Amir, von der aus letzterer sogar mehrere Schläge anbringen kann, bevor die Ringglocke die erste von zwei Runden beendet. Die zweite Runde beginnt mit wieder mit einem Takedown von Byrnes. Es ist ein stetiges Hin und Her, keiner kann sich lange in der Top Position halten. Schlussendlich geht Byrnes die Puste aus, was Sadollah zu einer Armbar nutzt, aus der Byrnes abklopfen muss.
Von den nächsten vier Fights bekommen wir jeweils nur die Highlights zu sehen und wir können zusehen, wie C.B. Holladay (6-0) seinen Gegner David Baggett (4-2) total dominiert und den Kampf dann auch schnell durch GnP beendet.
Dante Rivera (10-2) kann seinen Gegner, dessen Namen ich in der ganzen Hektik gar nicht mitbekommen habe, schnell mit einem Takedown zu Boden bringen, bevor er ihn wieder anhebt und nahe des Käfigs zu Boden wirft, wo er dann einen Kimura ansetzen kann.
Auch der Fight von Nick Klein (3-0) gegen Dave Mewborn (0-0) scheint schnell beendet worden zu sein. Die wenigen Bilder zeigen Klein, wie er den Kampf zu Boden bringt und seinen Gegner durch einen Arm Triangle Choke zur Aufgabe bringen kann
Zum Schluss der Episode sehen wir noch die Bilder des Fights zwischen dem Wrestler Paul Bradley (5-0) und dem Kickboxer Reggie Orr (4-5-1). Durch mehrere Takedowns holt Bradley die Decision, während Dana White sich lauthals über das Lay and Pray von Bradley beschwert und den Fight mit zwei kopulierenden Schildkröten vergleicht.
Nach den etwas hektischen Highlights, die es nicht gerade einfach machen, dem Geschehen zu folgen und gleichzeitig diesen Bericht zu tippen, kommen wir nun wieder zu einem kompletten Kampf.
Jeremy May (5-5) gegen Dave Roberts (5-7):
Roberts ist eng mit Rampage befreundet, wodurch er im Vorfeld natürlich noch etwas mit dem Champ trainieren kann. May ist davon jedoch unbeeindruckt und dominiert den Kampf nach Belieben um nach einem anfänglichen Slugfest den Takedownversuch Roberts so zu kontern, dass sich dieser in einer Armbar wiederfindet und aufgeben muss. May ist nach dem Fight sichtlich erleichtert, es ins Haus geschafft zu haben. Rampage ist natürlich nicht gerade davon begeistert, dass sein bester Kumpel gerade nach hause geschickt wurde und lässt es May auch wissen.
Mit einem sichtlich niedergeschlagenen Quinton Jackson im Bild ist das Ende der ersten Episode auch schon erreicht.
Hier nun die ersten acht Kämpfer, die es ins Haus geschafft haben:
-Mike Dolce (5-5)
-Cale Yarbrough (0-0)
-Amir Sadollah (0-0)
-Jeremy May (5-5)
-C.B. Holladay (6-0)
-Dante Rivera (10-2)
-Nick Klein (3-0)
-Paul Bradley (5-0)
EDIT: Der Gegner von Dante Rivera war Jon Wood (6-3)
Wie schon in den letzten beiden Staffeln wird es dieses mal nur eine Gewichtsklasse geben, und zwar werden wir in den kommenden Wochen 32 Middleweights dabei beobachten, wie sie versuchen werden, den hoch dotierten Vertrag bei der UFC zu ergattern. Wie in den meisten Fällen gibt es auch diese Staffel wieder zwei prominente Kämpfer, die als Coaches den Fightern jede Menge neue Tricks und Kniffe beibringen werden. Es handelt sich hierbei um den aktuellen UFC Lightheavyweight Champion Quinton „Rampage“ Jackson und den Lightheavyweight-Sieger der aller ersten TUF-Staffel Forrest Griffin.
Auch diese Staffel wird es nach jeder Folge einen kleinen Rückblick geben, also kommen wir nun ohne Umschweife zu ersten Episode von The Ultimate Fighter 7: Team Rampage vs. Team Forrest.
Die Folge beginnt mit einem allgemeinen Rückblick auf Momente vergangener Staffeln, bevor große Veränderungen angekündigt werden.
Die Fighter betreten das Gym und wie immer gibt es mit C.B. Dollaway einen Fighter, der meint es endlich in die UFC geschafft zu haben. Vielleicht sollte man ihm mitteilen, dass die erste Folge der TUF-Show nicht gleichbedeutend mit der UFC ist, oder hat irgendjemand noch mal was von Mike Stine oder Jason Thacker gehört? Viele erstaunt es, dass nicht wie üblich nur 16, sondern 32 Fighter im Gym eintreffen. Kurz darauf betritt auch schon UFC Präsident Dana White das Trainingszentrum und stellt die Coaches Forrest Griffin und Quinton Jackson vor.
Danach gibt es die obligatorische Dana White-Rede, in der er wie immer über „Pussies“ und „Posers“ herzieht, im Klartext die Fighter, die in den früheren Staffeln freiwillig ausgezogen sind. Um so etwas zu vermeiden, werden die 32 Fighter in den ersten 48 Stunden gegeneinander antreten, damit nur die richtigen Fighter ins Haus einziehen.
Bei den Weigh-Ins gibt es gleich die erste positive Überraschung: alle Fighter schaffen das Kampfgewicht von maximal 185 Pfund. Damit sind Fälle wie Gabe Ruediger, der in der fünften Staffel mit 20 Pfund Übergewicht zur Show kam, schon von vornherein ausgeschlossen.
Und ohne große Vorbereitung kommen wir gleich zum ersten Elimination Fight der Show.
Prince McLean (4-5) gegen Mike Dolce (4-4):
McLean hat seine letzten vier Kämpfe verloren und hofft, diese Serie zu beenden, während Dolce sich einfach nur wundert, warum manche Kämpfer überrascht waren, gleich kämpfen zu müssen. Beide wollen es scheinbar aussluggen, bis Dolce McLean mit einem Schwinger zu Boden schickt und sofort nachsetzt. Einem Upkick kann er ausweichen und kurz darauf landet er in der Side Control von McLean. Dolce kann McLean gegen den Zaun drücken und als beide wieder aufstehen landet Dolce eine harte Rechte, die McLean komplett umhaut. Herb Dean geht dazwischen und damit ist Mike Dolce der erste Fighter, der sein Ticket fürs Haus gezogen hat. Rampage hat übrigens nur eins zu dem Fight zu sagen: „Damn!“
Somit geht die Niederlagenserie für McLean weiter, der nach dem Kampf in Tränen ausbricht und die Show verlassen muss.
Cale Yarbrough (0-0) gegen John Clarke (5-2):
Yarbrough ist das Nesthäkchen unter den Fightern mit gerade mal 20 Jahren. Sein Gameplan lautet, Clarke über die Kondition zu besiegen, da Clarke 17 Pfund abnehmen musste, um das Limit zu schaffen. Clarke erzählt währenddessen, dass es seine letzte Chance im MMA ist.
Yarbrough versucht es anfangs mit Kicks, während Clarke eher abwartend agiert, bevor er plötzlich zum Takedown ansetzt und ihn auch schafft. Clarke kommt mit dem GnP nicht durch aber schafft beinahe noch einen Kimura, bevor Yarbrough seinen Rücken freigibt. Allerdings schafft es Cale kurzzeitig wieder auf die Füße, bevor er seinerseits den zwölf Jahre älteren Clarke zu Boden bringen kann. Yarbrough ist allerdings unvorsichtig, sodass ihn Clarke mit einer Armbar an den Rand einer Niederlage bringt. Clarke hat sich nun allerdings verausgabt und Yarbrough nutzt dies zu seinem Vorteil. Clarke kniet auf dem Boden und Yarbrough versucht erst ein paar Kicks, die das Ziel verfehlen, bevor er mit ein paar Punches zum Kopf Herb Dean dazu zwingt, den Kampf anzubrechen. Griffin und White sind sich einig, dass der massive Gewichtsverlust am Ende zuviel für Clarke war.
Steve Byrnes (6-1) gegen Amir Sadollah (0-0):
Mit Steve Byrnes haben wir hier einen Rückkehrer vor uns. Byrnes durfte schon einmal bei der UFC auftreten und verlor bei UFN 7 gegen Logan Clark.
Sadollah versucht es mit Frontkicks, aber Byrnes sofort mit dem Takedownversuch, der nach ein paar Sekunden zum Erfolg führt. Byrnes in der Guard von Sadollah aber er kann weder Schläge noch Elbows anbringen und Sadollah schafft sogar den Reverse. Byrnes wird gegen den Käfig gedrückt und versucht sich an einer Armbar, aus der sich Sadollah befreien kann. Kurz darauf wieder ein Reverse und Byrnes ist wieder in der Guard von Amir, von der aus letzterer sogar mehrere Schläge anbringen kann, bevor die Ringglocke die erste von zwei Runden beendet. Die zweite Runde beginnt mit wieder mit einem Takedown von Byrnes. Es ist ein stetiges Hin und Her, keiner kann sich lange in der Top Position halten. Schlussendlich geht Byrnes die Puste aus, was Sadollah zu einer Armbar nutzt, aus der Byrnes abklopfen muss.
Von den nächsten vier Fights bekommen wir jeweils nur die Highlights zu sehen und wir können zusehen, wie C.B. Holladay (6-0) seinen Gegner David Baggett (4-2) total dominiert und den Kampf dann auch schnell durch GnP beendet.
Dante Rivera (10-2) kann seinen Gegner, dessen Namen ich in der ganzen Hektik gar nicht mitbekommen habe, schnell mit einem Takedown zu Boden bringen, bevor er ihn wieder anhebt und nahe des Käfigs zu Boden wirft, wo er dann einen Kimura ansetzen kann.
Auch der Fight von Nick Klein (3-0) gegen Dave Mewborn (0-0) scheint schnell beendet worden zu sein. Die wenigen Bilder zeigen Klein, wie er den Kampf zu Boden bringt und seinen Gegner durch einen Arm Triangle Choke zur Aufgabe bringen kann
Zum Schluss der Episode sehen wir noch die Bilder des Fights zwischen dem Wrestler Paul Bradley (5-0) und dem Kickboxer Reggie Orr (4-5-1). Durch mehrere Takedowns holt Bradley die Decision, während Dana White sich lauthals über das Lay and Pray von Bradley beschwert und den Fight mit zwei kopulierenden Schildkröten vergleicht.
Nach den etwas hektischen Highlights, die es nicht gerade einfach machen, dem Geschehen zu folgen und gleichzeitig diesen Bericht zu tippen, kommen wir nun wieder zu einem kompletten Kampf.
Jeremy May (5-5) gegen Dave Roberts (5-7):
Roberts ist eng mit Rampage befreundet, wodurch er im Vorfeld natürlich noch etwas mit dem Champ trainieren kann. May ist davon jedoch unbeeindruckt und dominiert den Kampf nach Belieben um nach einem anfänglichen Slugfest den Takedownversuch Roberts so zu kontern, dass sich dieser in einer Armbar wiederfindet und aufgeben muss. May ist nach dem Fight sichtlich erleichtert, es ins Haus geschafft zu haben. Rampage ist natürlich nicht gerade davon begeistert, dass sein bester Kumpel gerade nach hause geschickt wurde und lässt es May auch wissen.
Mit einem sichtlich niedergeschlagenen Quinton Jackson im Bild ist das Ende der ersten Episode auch schon erreicht.
Hier nun die ersten acht Kämpfer, die es ins Haus geschafft haben:
-Mike Dolce (5-5)
-Cale Yarbrough (0-0)
-Amir Sadollah (0-0)
-Jeremy May (5-5)
-C.B. Holladay (6-0)
-Dante Rivera (10-2)
-Nick Klein (3-0)
-Paul Bradley (5-0)
EDIT: Der Gegner von Dante Rivera war Jon Wood (6-3)
