08.04.2008, 23:37
Wie jedes Jahr so auch heuer die schwere Diskussion, wer zum Most Valuable Player des Jahres gewählt werden wird / soll. Nachdem wir in zuletzt immer etliche Kandidaten auf der Liste hatten, hält sich die Schar aber heuer in Grenzen. So werden genau vier Spieler immer wieder als Nachfolger Dirk Nowitzkis in den US-Medien diskutiert, die da wären...
[Bild: http://assets.espn.go.com/i/nba/profiles...0/3007.jpg]
Kevin Garnett (Power Forward, Boston Celtics)
Statline: 18.9PPG, 9.4RPG, 3.5APG, 1.4SPG, 1.3BPG
Der MVP von 2004 war bereits früh in der Saison der Frontrunner für den Award in diesem Jahr. Sicher haben auch Paul Pierce und Ray Allen einiges zum großen Umschwung in Boston beigetragen, doch Kevin Garnett's Ankunft aus Minnesota war wohl der entscheidende Punkt, warum Boston das beste Team der Liga stellen. Als geborener Leitwolf und sehr emotionaler Spieler hatte er schon bald das komplette Team auf seiner Seite und zeigte, warum er der beste Power Forward der Liga ist, stellt man ihm die richtigen Mitspieler zur Seite. Seine Chancen sind leider gegen Ende der Saison etwas geschrumpft, nachdem er etliche Spiele im Januar und Februar verletzt ausfiel und auch am All-Star-Game nicht teilnehmen konnte. Trotzdem werden ihn viele allein schon ob der "Bester Spieler des besten Teams"-Definition des Most Valuable Players wählen, was aber bekanntlich nicht das einzige entscheidende Kriterium ist.
[Bild: http://assets.espn.go.com/i/nba/profiles...0/3704.jpg]
LeBron James (Small Forward, Cleveland Cavaliers)
Statline: 30.2PPG, 7.9RPG, 7.3APG, 1.9SPG, 1.0BPG
Wo wir schon bei beliebten Definitionen von MVP sind: Viele wählen gerne den Spieler, der nach der wörtlichen Formulierung für sein Team am wichtigsten ist. Die Cleveland Cavaliers sind vierter im Osten und sicher für die Playoffs qualifiziert samt Homecourt in Runde eins - ohne LeBron James würden sie wahrscheinlich Rang 13 im Osten als erfolgreiche Saison bezeichnen - so zu sehen als der King sich letztes Jahr am Daumen verletzte, ein paar Wochen zuschaute und das Team schneller aus den Playoffrängen stürzte, als Antoine Walker einen Hamburger verdrücken kann. King James führt die ganze Liga an Punkten an und sein Team zusätzlich an Assists. Sieben Triple Doubles unterstützen zudem das unglaubliche Allround-Talent des 23jährigen. Wenn es also rein nach den Stats gehen würde, ist LeBron James auch die klare Wahl für den MVP. Was ihn aber die Trophäe kosten könnte, ist einerseits die Tatsache, dass sein Team als Eastern Conference Champion doch nur Rang vier im schwachen Osten belegt und dass sich viele bei der Abstimmung denken werden, dieser Junge wird noch viele MVP-Awards in seinem Leben gewinnen.
[Bild: http://assets.espn.go.com/i/nba/profiles...0/3118.jpg]
Kobe Bryant (Shooting Guard, Los Angeles Lakers)
Statline: 28.6PPG, 6.4RPG, 5.4APG, 1.9SPG, 0.5BPG
Well, wie jedes Jahr auch Kobe wieder dabei mit dem einfachen Argument: Er ist der beste Basketballspieler, den es zur Zeit gibt, haut dir jederzeit gerne mal auch 50 Punkte um die Ohren und ist der Mann für die speziellen Momente, die nur KB24 kreieren kann. Außerdem spielt er mit den Lakers nun schon eine ganze Weile um den Sieg im Westen mit, insbesondere aber erst nach der Ankunft von Pau Gasol, was ihm sicher einige Stimmen kosten könnte. Bryant ist eigentlich schon seit letzter Saison aber zum echten Leader seiner Lakers geworden und hat trotz Abwanderungsgedanken im Sommer von Beginn der Saison an alles für sein Team gegeben, was im Hinblick auf Professionalität jedem Spieler der NBA ein Vorbild sein sollte. Sollten die Lakers den Westen noch gewinnen, sehe ich Kobe als TOP-Favoriten auf die Trophäe vor...
[Bild: http://assets.espn.go.com/i/nba/profiles...0/3930.jpg]
Chris Paul (Point Guard, New Orleans Hornets)
Statline: 21.5PPG, 4.0RPG, 11.5APG, 2.7SPG, 0BPG
Reiner Wahnsinn, was dieser Mann in dieser Saison auf's Parkett legt. Ich wusste immer, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass Paul der beste Point Guard der Liga wird (hab auch nie verstanden, wie er beim Draft vor drei Jahren bis auf die vier rutschen konnte und kein automatischer No.1-Pick war), aber momentan spielt er wie vom anderen Stern mit All-Around-Quoten, die es nur selten zuvor in der NBA gab von einen Spieler auf seiner Position. Er führt die Liga in Assists und Steals an und wirft dabei eine Quote von 50% aus dem Feld und 38% von der Dreierlinie. Außerdem produzierte er mit David West bereits den ersten All-Star und half einem Peja Stojakovic zurück zum dritten Frühling. Außerdem ist er der erste seit Tim Hardaway 1993, der in einer Saison mehr als 20Pkt und 10Ast im Schnitt pro Spiel in die Box Score bringt. Mein Favorit ist er dieses Jahr und wenn New Orleans tatsächlich den Coup mit dem No.1-Seed packt, dann glaub ich hat er auch berechtigte Chancen bei den Abstimmenden.
Der erweiterte Kreis:
Steve Nash (PG, Phoenix), Manu Ginobili (SG, San Antonio), Deron Williams (PG, Utah), Dwight Howard (C, Orlando), Paul Pierce (SF, Boston), Tracy McGrady (SF, Houston), Amare Stoudemire (PF, Phoenix)
[Bild: http://assets.espn.go.com/i/nba/profiles...0/3007.jpg]
Kevin Garnett (Power Forward, Boston Celtics)
Statline: 18.9PPG, 9.4RPG, 3.5APG, 1.4SPG, 1.3BPG
Der MVP von 2004 war bereits früh in der Saison der Frontrunner für den Award in diesem Jahr. Sicher haben auch Paul Pierce und Ray Allen einiges zum großen Umschwung in Boston beigetragen, doch Kevin Garnett's Ankunft aus Minnesota war wohl der entscheidende Punkt, warum Boston das beste Team der Liga stellen. Als geborener Leitwolf und sehr emotionaler Spieler hatte er schon bald das komplette Team auf seiner Seite und zeigte, warum er der beste Power Forward der Liga ist, stellt man ihm die richtigen Mitspieler zur Seite. Seine Chancen sind leider gegen Ende der Saison etwas geschrumpft, nachdem er etliche Spiele im Januar und Februar verletzt ausfiel und auch am All-Star-Game nicht teilnehmen konnte. Trotzdem werden ihn viele allein schon ob der "Bester Spieler des besten Teams"-Definition des Most Valuable Players wählen, was aber bekanntlich nicht das einzige entscheidende Kriterium ist.
[Bild: http://assets.espn.go.com/i/nba/profiles...0/3704.jpg]
LeBron James (Small Forward, Cleveland Cavaliers)
Statline: 30.2PPG, 7.9RPG, 7.3APG, 1.9SPG, 1.0BPG
Wo wir schon bei beliebten Definitionen von MVP sind: Viele wählen gerne den Spieler, der nach der wörtlichen Formulierung für sein Team am wichtigsten ist. Die Cleveland Cavaliers sind vierter im Osten und sicher für die Playoffs qualifiziert samt Homecourt in Runde eins - ohne LeBron James würden sie wahrscheinlich Rang 13 im Osten als erfolgreiche Saison bezeichnen - so zu sehen als der King sich letztes Jahr am Daumen verletzte, ein paar Wochen zuschaute und das Team schneller aus den Playoffrängen stürzte, als Antoine Walker einen Hamburger verdrücken kann. King James führt die ganze Liga an Punkten an und sein Team zusätzlich an Assists. Sieben Triple Doubles unterstützen zudem das unglaubliche Allround-Talent des 23jährigen. Wenn es also rein nach den Stats gehen würde, ist LeBron James auch die klare Wahl für den MVP. Was ihn aber die Trophäe kosten könnte, ist einerseits die Tatsache, dass sein Team als Eastern Conference Champion doch nur Rang vier im schwachen Osten belegt und dass sich viele bei der Abstimmung denken werden, dieser Junge wird noch viele MVP-Awards in seinem Leben gewinnen.
[Bild: http://assets.espn.go.com/i/nba/profiles...0/3118.jpg]
Kobe Bryant (Shooting Guard, Los Angeles Lakers)
Statline: 28.6PPG, 6.4RPG, 5.4APG, 1.9SPG, 0.5BPG
Well, wie jedes Jahr auch Kobe wieder dabei mit dem einfachen Argument: Er ist der beste Basketballspieler, den es zur Zeit gibt, haut dir jederzeit gerne mal auch 50 Punkte um die Ohren und ist der Mann für die speziellen Momente, die nur KB24 kreieren kann. Außerdem spielt er mit den Lakers nun schon eine ganze Weile um den Sieg im Westen mit, insbesondere aber erst nach der Ankunft von Pau Gasol, was ihm sicher einige Stimmen kosten könnte. Bryant ist eigentlich schon seit letzter Saison aber zum echten Leader seiner Lakers geworden und hat trotz Abwanderungsgedanken im Sommer von Beginn der Saison an alles für sein Team gegeben, was im Hinblick auf Professionalität jedem Spieler der NBA ein Vorbild sein sollte. Sollten die Lakers den Westen noch gewinnen, sehe ich Kobe als TOP-Favoriten auf die Trophäe vor...
[Bild: http://assets.espn.go.com/i/nba/profiles...0/3930.jpg]
Chris Paul (Point Guard, New Orleans Hornets)
Statline: 21.5PPG, 4.0RPG, 11.5APG, 2.7SPG, 0BPG
Reiner Wahnsinn, was dieser Mann in dieser Saison auf's Parkett legt. Ich wusste immer, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass Paul der beste Point Guard der Liga wird (hab auch nie verstanden, wie er beim Draft vor drei Jahren bis auf die vier rutschen konnte und kein automatischer No.1-Pick war), aber momentan spielt er wie vom anderen Stern mit All-Around-Quoten, die es nur selten zuvor in der NBA gab von einen Spieler auf seiner Position. Er führt die Liga in Assists und Steals an und wirft dabei eine Quote von 50% aus dem Feld und 38% von der Dreierlinie. Außerdem produzierte er mit David West bereits den ersten All-Star und half einem Peja Stojakovic zurück zum dritten Frühling. Außerdem ist er der erste seit Tim Hardaway 1993, der in einer Saison mehr als 20Pkt und 10Ast im Schnitt pro Spiel in die Box Score bringt. Mein Favorit ist er dieses Jahr und wenn New Orleans tatsächlich den Coup mit dem No.1-Seed packt, dann glaub ich hat er auch berechtigte Chancen bei den Abstimmenden.
Der erweiterte Kreis:
Steve Nash (PG, Phoenix), Manu Ginobili (SG, San Antonio), Deron Williams (PG, Utah), Dwight Howard (C, Orlando), Paul Pierce (SF, Boston), Tracy McGrady (SF, Houston), Amare Stoudemire (PF, Phoenix)
