08.07.2008, 09:49
An seinem ersten Arbeitstag war Kevin Rabbit, wie immer, sehr früh auf gewesen. Er hatte ein paar Joggingrunden auf dem Vereinsgelände gedreht (er hatte sich vorgenommen, jemanden zu fragen, was in Pfullendorf eine gute Joggingstrecke wäre) und hatte dann in seinem neuen Zuhause gefrühstückt. Dann, um Punkt Sieben Uhr, war er in die Geschäftsstelle gegangen, wo zu seiner Ernüchterung noch niemand war, und sich an die Arbeit gemacht. Das erste, was er erledigen wollte, war das Planen der Saisonvorbereitung. So entschied er, dass die Eröffnungsfeier am 3. Juli stattfinden sollte. Auch einen Sponsorentag hatte er geplant. Schnell jedoch stellte er fest, dass die Zeit für die Vorbereitung in dieser Saison sehr kurz ausfiel, da am 28. Juli schon das erste Pflichtspiel, gegen den SSV Reutlingen, anstand. Also musste er alles sehr eng planen. Fanclubtreffen, Jugendtag, Freundschaftsspiele, er wollte einige machen, um die Mannschaft zu testen und kennen zulernen, und natürlich da Trainingslager. Dieses würde im südostspanischen La Manga stattfinden und 7 Tage dauern. Am Ende ergab sich nach 2-stündiger Arbeit und einigen Telefonaten der folgende Vorbereitungsplan:
[Bild: http://img329.imageshack.us/img329/9499/...eiteb6.jpg]
Freundschaftsspiele am 7. gegen Rot Weiß Oberhausen und am 10. gegen den Ligakonkurrenten Stuttgarter Kickers, sowie am 13. in Leubsdorf und am 15. gegen den SV Babelsberg 03.
Dann begann er nach einem Jugendtrainer und einem Mannschaftsarzt zu suchen, da dies wohl die beiden Mitarbeiter waren, die er am dringendsten brauchte. Er fand auch jeweils eine Person, die ihm zusagte, jedoch wollten diese sich mit einer Entscheidung natürlich Zeit lassen und so konnte er hier noch nicht sofort einen Erfolg verbuchen. Dann nahm er das Telefon auf seinem Schreibtisch und wählte aus dem Kopf eine Nummer.
Birk: Birk, ja bitte?
Rabbit: Steve, mein Alter. Wie geht’s dir? Steht Berlin noch?
Birk: Kevin, hey. Mir geht’s prima. Berlin steht noch, bist du etwa nicht mehr hier?
Rabbit: Ne, mich hat es jetzt in den Süden gezogen, hehe. Sag mal was machst du momentan beruflich?
Birk: Nichts, die Firma, wo ich gearbeitet habe ist vor 2 Monaten Pleite gegangen und beim BAK bin ich auch raus, da war mein Vertrag vorbei. Und du? Hat sich was ergeben? Im Süden?
Rabbit: Gut, dass du fragst. Ich bin jetzt Trainer und Manager beim SC Pfullendorf und brauche einen verlässlichen Co-Trainer, selbstverständlich mit guter Bezahlung, der auch einen Großteil der Trainingseinheiten leitet, da ich ja mit dem Managerzeug ziemlich belastet sein werde. Und nun wollte ich dich fragen, ob du vielleicht so jemanden kennst.
Birk: Ähm… äh
Rabbit: Schon gut, schon gut! Ich will natürlich, dass du den Job übernimmst. Es sei denn natürlich, du hast ein Problem damit der Co, deines ehemaligen Co zu sein.
Birk: Oh Mann, ob ich das schaffe? Alles klar, wann soll ich anfangen?
Rabbit: So bald wie möglich. Schnapp dir ein paar Klamotten und fahr hier runter, den Vertrag machen wir dann. Wohnen kannste erstmal bei mir, in meiner Bude auf dem Vereinsgelände. Ich stell dich jetzt zu meiner Assistentin durch, die klärt alles weitere mit dir, zwecks Anreise und so.
Rabbit: Alles klar, man das wird geil. Bis später!
In diesem Moment klopfte es auch an der Tür. Ein hagerer Mann, Mitte 40 trat ein.
Dolls: Guten Tag, ich bin Albert Dolls.
Rabbit: Hallo Herr Dolls, setzen Sie sich. Kaffee?
Dolls: Nein Danke, keine Zeit. Sie wissen sicher, dass ich der Trainer Ihrer Amateurmannschaft bin?
Rabbit: Ja. Was gibt’s?
Dolls: Nun, da unten auf dem Platz steht eine Fußballmannschaft und niemand ist da um sie zu betreuen. Die ersten sagen schon, sie wollen wieder nach Hause.
Rabbit: Hmm, sehen Sie, es ist der erste Saisontag und ich hab viel um die Ohren. Der neue Co-Trainer wird erst morgen oder so eintreffen. Kann ich Sie bitten das Training zu übernehmen? Machen Sie so das Standardprogramm, für nach dem Urlaub. Leichte Konditionsarbeit, Stretching. Machen Sie’s den Jungs heut nicht so schwer, ok?
Dolls: Ok, dann lass ich die Jungs von den Amateuren bei der Ersten mittrainieren.
Rabbit: Machen Sie das. Und bis Ende nächster Woche brauche ich bitte eine Auflistung aller Ihrer Spieler und Ihre Einschätzungen mit den Chancen für die erste Mannschaft.
Dolls: Wird erledigt. Schönen Tag noch, Chef!
Rabbit: Ciao!
…
[Bild: http://img329.imageshack.us/img329/9499/...eiteb6.jpg]
Freundschaftsspiele am 7. gegen Rot Weiß Oberhausen und am 10. gegen den Ligakonkurrenten Stuttgarter Kickers, sowie am 13. in Leubsdorf und am 15. gegen den SV Babelsberg 03.
Dann begann er nach einem Jugendtrainer und einem Mannschaftsarzt zu suchen, da dies wohl die beiden Mitarbeiter waren, die er am dringendsten brauchte. Er fand auch jeweils eine Person, die ihm zusagte, jedoch wollten diese sich mit einer Entscheidung natürlich Zeit lassen und so konnte er hier noch nicht sofort einen Erfolg verbuchen. Dann nahm er das Telefon auf seinem Schreibtisch und wählte aus dem Kopf eine Nummer.
Birk: Birk, ja bitte?
Rabbit: Steve, mein Alter. Wie geht’s dir? Steht Berlin noch?
Birk: Kevin, hey. Mir geht’s prima. Berlin steht noch, bist du etwa nicht mehr hier?
Rabbit: Ne, mich hat es jetzt in den Süden gezogen, hehe. Sag mal was machst du momentan beruflich?
Birk: Nichts, die Firma, wo ich gearbeitet habe ist vor 2 Monaten Pleite gegangen und beim BAK bin ich auch raus, da war mein Vertrag vorbei. Und du? Hat sich was ergeben? Im Süden?
Rabbit: Gut, dass du fragst. Ich bin jetzt Trainer und Manager beim SC Pfullendorf und brauche einen verlässlichen Co-Trainer, selbstverständlich mit guter Bezahlung, der auch einen Großteil der Trainingseinheiten leitet, da ich ja mit dem Managerzeug ziemlich belastet sein werde. Und nun wollte ich dich fragen, ob du vielleicht so jemanden kennst.
Birk: Ähm… äh
Rabbit: Schon gut, schon gut! Ich will natürlich, dass du den Job übernimmst. Es sei denn natürlich, du hast ein Problem damit der Co, deines ehemaligen Co zu sein.
Birk: Oh Mann, ob ich das schaffe? Alles klar, wann soll ich anfangen?
Rabbit: So bald wie möglich. Schnapp dir ein paar Klamotten und fahr hier runter, den Vertrag machen wir dann. Wohnen kannste erstmal bei mir, in meiner Bude auf dem Vereinsgelände. Ich stell dich jetzt zu meiner Assistentin durch, die klärt alles weitere mit dir, zwecks Anreise und so.
Rabbit: Alles klar, man das wird geil. Bis später!
In diesem Moment klopfte es auch an der Tür. Ein hagerer Mann, Mitte 40 trat ein.
Dolls: Guten Tag, ich bin Albert Dolls.
Rabbit: Hallo Herr Dolls, setzen Sie sich. Kaffee?
Dolls: Nein Danke, keine Zeit. Sie wissen sicher, dass ich der Trainer Ihrer Amateurmannschaft bin?
Rabbit: Ja. Was gibt’s?
Dolls: Nun, da unten auf dem Platz steht eine Fußballmannschaft und niemand ist da um sie zu betreuen. Die ersten sagen schon, sie wollen wieder nach Hause.
Rabbit: Hmm, sehen Sie, es ist der erste Saisontag und ich hab viel um die Ohren. Der neue Co-Trainer wird erst morgen oder so eintreffen. Kann ich Sie bitten das Training zu übernehmen? Machen Sie so das Standardprogramm, für nach dem Urlaub. Leichte Konditionsarbeit, Stretching. Machen Sie’s den Jungs heut nicht so schwer, ok?
Dolls: Ok, dann lass ich die Jungs von den Amateuren bei der Ersten mittrainieren.
Rabbit: Machen Sie das. Und bis Ende nächster Woche brauche ich bitte eine Auflistung aller Ihrer Spieler und Ihre Einschätzungen mit den Chancen für die erste Mannschaft.
Dolls: Wird erledigt. Schönen Tag noch, Chef!
Rabbit: Ciao!
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