23.04.2009, 14:14
Ich glaube Hornbaker hat dies im hinteren Teil des NWA Buches beschrieben. Im Teil von Eddie Quinn und Frank Tunney könnten darüber Informationen stehen. Das kann ich aber im Moment nicht sagen. Probleme hatte ich anfangs eher mit der Zuordnung zum AWA Titel. In manchen Zeitungsartikeln aus den USA der 50er Jahre wurde der Kampf Thesz-Gorgeous George am 27.07.1950 in Chicago als AWA-Titelkampf angegeben.
Eddie Quinn kam laut Hornbaker im November 1949 zur NWA. Der Kampf vom 04.10.1949 war vor der Einstellung des NWA Association World Titles. Nach heutigen Erkenntnissen kann man beide NWA Linien (Association und Alliance) nicht gleichsetzen. Ältere Bücher und Zeitungsartikel nahmen dies noch an. Der Montreal World Title hatte zwar einen relativ hohen Stellenwert, konnte Packs' Titel aber nicht unbedingt überbieten. Zudem stand Montreal in enger Verbindung mit dem Boston-Revier. Ich glaube Quinn konnte auch erst durch Bowsers Unterstützung richtig starten. Der Kampf vom 04.10.1949 hatte keine wesentlichen Auswirkungen mehr, da die grundlegenden Entscheidungen erst im November 1949 getroffen wurden. Vorher war die NWA mehr oder weniger unbedeutend. Anders sieht es jedoch bei der Association aus, die durch Packs doch einen erheblichen Einfluss hatte.
Bei der Formulierung nach der Unumstrittenheit habe ich auch längere Zeit recherchiert. Man findet entweder den Hinweis, das Thesz ein unumstrittender Champion war oder das er kein unumstrittender Champion war. Ich habe das letztendlich abgewogen, und nach den meisten Listen im Internet hat Thesz wohl den Status des unumstrittenden Champions verdient. Bowsers AWA Titel hatte spätestens mit der Umbenennung in Eastern Heavyweight Title an Einfluss verloren. Vergessen wurde auch Fred Kohlers Einfluss, der den von Quinn und Bowser ab Anfang der 50er Jahre bei weitem überragte.
Auf welchen Kampf beziehst du dich? Auf den vom 14.06.1957 in Montreal (Thesz-Carpentier)? Quinn alleine stellte Carpentier nicht als Gegenchampion auf. Eigentlich waren es drei Splittergruppen: Quinn; Eaton-LeBell und Gagne-Karbo-Dusek. Man benutzte Carpentiers Niederlagen zum Aufbau eigener World Title Linien. Quinns Einfluss war durchaus massiv, aber nicht massiver als der von Muchnick. Im Endeffekt konnte sich Quinn nicht durchsetzen, was sein Austreten aus der NWA 1957 bewies. Er kam ja 1959 zurück, was daran auch nichts ändern sollte.
Eddie Quinn kam laut Hornbaker im November 1949 zur NWA. Der Kampf vom 04.10.1949 war vor der Einstellung des NWA Association World Titles. Nach heutigen Erkenntnissen kann man beide NWA Linien (Association und Alliance) nicht gleichsetzen. Ältere Bücher und Zeitungsartikel nahmen dies noch an. Der Montreal World Title hatte zwar einen relativ hohen Stellenwert, konnte Packs' Titel aber nicht unbedingt überbieten. Zudem stand Montreal in enger Verbindung mit dem Boston-Revier. Ich glaube Quinn konnte auch erst durch Bowsers Unterstützung richtig starten. Der Kampf vom 04.10.1949 hatte keine wesentlichen Auswirkungen mehr, da die grundlegenden Entscheidungen erst im November 1949 getroffen wurden. Vorher war die NWA mehr oder weniger unbedeutend. Anders sieht es jedoch bei der Association aus, die durch Packs doch einen erheblichen Einfluss hatte.
Bei der Formulierung nach der Unumstrittenheit habe ich auch längere Zeit recherchiert. Man findet entweder den Hinweis, das Thesz ein unumstrittender Champion war oder das er kein unumstrittender Champion war. Ich habe das letztendlich abgewogen, und nach den meisten Listen im Internet hat Thesz wohl den Status des unumstrittenden Champions verdient. Bowsers AWA Titel hatte spätestens mit der Umbenennung in Eastern Heavyweight Title an Einfluss verloren. Vergessen wurde auch Fred Kohlers Einfluss, der den von Quinn und Bowser ab Anfang der 50er Jahre bei weitem überragte.
Zitat:Da ja gerade Quinn später Carpentier als Gegenchampion zu Thesz promotete frage ich mich, ob eine Dominanz des NWA Champions in Montreal tatsächlich vorlag, oder ob es sich um konkurrierende World Champions innerhalb des Verbandes handelte, wie es ja auch bis 52 in Los Angeles und Boston der Fall war.
Auf welchen Kampf beziehst du dich? Auf den vom 14.06.1957 in Montreal (Thesz-Carpentier)? Quinn alleine stellte Carpentier nicht als Gegenchampion auf. Eigentlich waren es drei Splittergruppen: Quinn; Eaton-LeBell und Gagne-Karbo-Dusek. Man benutzte Carpentiers Niederlagen zum Aufbau eigener World Title Linien. Quinns Einfluss war durchaus massiv, aber nicht massiver als der von Muchnick. Im Endeffekt konnte sich Quinn nicht durchsetzen, was sein Austreten aus der NWA 1957 bewies. Er kam ja 1959 zurück, was daran auch nichts ändern sollte.
