27.04.2009, 20:17
Den Hauptteil der Arbeit hat sicherlich Löw verrichtet, keine Frage. Klinsmann war eher der Motivator, wobei man das nach dem Kommentar von Ze Roberto zur Kabinenansprache am Samstag auch hinterfragen sollte. Dass Löw über die größere Kompetenz als Trainer verfügt war ja schon bei der WM 2006 bekannt, sonst wäre er ja auch nicht Klinsis Nachfolger gewesen.
Trotzdem muss man jetzt nicht alles schlechtreden, was Klinsmann verrichtet hat. Er hat sicherlich einen nicht geringen Teil zur guten WM beigetragen und auch bei den Bayern hat er sicherlich einige gute Dinge ins Laufen gebracht. Und dass Klinsmann bei Bayern bzw. bei den Fans zu solch einem Feindbild wurde lag auch garnicht mal so an den Ergebnissen der Vergangenheit, sondern an Klinsmanns Umgang mit eben diesen. Seine Art zu analysieren ging vielen auf den Sack. Er hat viel zu oft die positiven Dinge hervorgehoben, sich viel zu oft schützend vors Team gestellt. Das kam alles etwas sehr weich rüber und das geht bei einer Mannschaft wie den Bayern nicht auf Dauer gut. Da zieht ein sowieso schon polarisierender Mann schnell mal den Zorn der Massen auf sich.
Trotzdem muss man jetzt nicht alles schlechtreden, was Klinsmann verrichtet hat. Er hat sicherlich einen nicht geringen Teil zur guten WM beigetragen und auch bei den Bayern hat er sicherlich einige gute Dinge ins Laufen gebracht. Und dass Klinsmann bei Bayern bzw. bei den Fans zu solch einem Feindbild wurde lag auch garnicht mal so an den Ergebnissen der Vergangenheit, sondern an Klinsmanns Umgang mit eben diesen. Seine Art zu analysieren ging vielen auf den Sack. Er hat viel zu oft die positiven Dinge hervorgehoben, sich viel zu oft schützend vors Team gestellt. Das kam alles etwas sehr weich rüber und das geht bei einer Mannschaft wie den Bayern nicht auf Dauer gut. Da zieht ein sowieso schon polarisierender Mann schnell mal den Zorn der Massen auf sich.
