13.05.2009, 23:48
Naja, es kommt darauf an ob der Arzt auf die gefährlichen Nebenwirkungen hingewiesen hat, wenn das nicht der Fall ist, dann ist es eine schwere Straftat, wenn er aber darauf hingewiesen hat liegt es am Patient, ob und wie oft er die Mittel nimmt oder nicht. Trotzdem hätte er solche illegalen Mittel natürlich nie herausgeben dürfen und dem Zweck entfremden. Der Arzt trägt hier schon die Hauptverantwortung und hat durch seine Position Profit gemacht, aber im Prinzip hat er nur gegen die "Verschreibung illegaler Mittel" verstoßen, aber nicht gegen "versuchten Mordes". Da ist der Patient schon mehr oder weniger selbst schuld, denn schließlich kann man auch wenn man eine ganze Packung Aspirin schluckt daran sterben... Dennoch ist die Strafe hier natürlich zu Recht.
