09.08.2009, 01:38
Zitat:Original von TheRaven666Wenn ich richtig informiert bin stimmt das zwar, aber leider hat die UFC die exklusiv Rechte in Nordamerika. Sonst hätte Affliction sicher nicht darauf verzichtet.
Wird es nicht. Fedor hat die Rechte auf seine Bildmaterial aus Pride-Zeiten. Ich denke, dass er mit Affliction einen ähnlichen Deal hatte.
Zitat:Original von TheRaven666Mousasi zu überzeugen wäre wohl das kleinste Problem. Ich bin mir aber natürlich im klaren, dass dieser Kampf innerhalb seines jetztigen Vertrages niemals zustande kommt. 2 Champs aufeinander treffen zu lassen wäre eh unklug und ohne nen neuen Vertrag Fedors sowieso. Ich würde den Kampf halt gerne sehen und war etwas verwundert, dass ich der einzige bin.
Mousasi sagte in einem Interview das er noch mindestens zwei Jahre davon entfernt sei im Heavyweight uach nur ansatzweise für Fedor gewappnet zu sein.
Zitat:Original von TheRaven666Mir gehts um seine kämpferschen Qualitäten und die hat er zweifellos. Seine Vermarktung ist anscheinend ein Problem. Nur kann/muss man das nicht ändern? Er ist BJJ und ADCC Weltmeister und lass mich mal nachschauen wen er alles besiegt hat. Da wären unter anderem Gonzaga (2 mal), Overeem, Fedors Bruder und Brandon Vera, alle vorzeitig. Wieso er kein Vermarktungspotential hat kann ich nur schwer nachvollziehen.
Ich hab persönlich nichts gegen Werdum, aber von der Vermarktung her ist er ein Friedhof in Nordamerika. Also genau das was Strikeforce momentan NICHT braucht.
Zitat:Original von TheRaven666Die wird es immer geben, genauso wie die Gegenseite.
Ich stimme dir in groben Zügen zu, aber du wirst dich definitiv mit einer Horde von "UFC-Rejects"-Argumentatoren konfrontiert sehen. Im Zweifelsfall wird man aber einfach die Hälfte aller Fighter die du aufgezählt hast mit Irrelevanz abtun.
Letztendlich müssen die Kämpfer im Käfig überzeugen und die Leute unterhalten, wer auch immer das sein mag.
Zitat:Original von TheRaven666Bei einer Konfrontation reagiert er meistens gleich, er ignoriert oder verhöhnt. Für besonders smart halte ich das nicht, auch wenn er sein Ziel so nicht komplett verfehlen mag. Er ist aber Präsident eines grossen Unternehmens, das sich global ausbreiten will und da würde ihm ein wenig mehr Diplomatie nicht schaden. Damit könnte er dieselbe Wirkung erzielen, ohne sich unglaubwürdig zu machen.
Die Reaktion von Dana war einerseits stark und vom Business-Standpunkt her erste Sahne (siehe C&D-Request), aber für eine zukünftige Verpflichtung von Fedor ein ziemlicher Schuss ins Bein. Natürlich muss er sein Brand jetzt vor Strikeforce schützen und sobald die einen PPV ansetzen, wird White sicherlich mit einer Spike TV-Card gegensteuern. Ob er Fedor allerdings nach den Äußerungen überhaupt nochmal an den Tisch bekommt kann uns nur der Russe selbst beantworten.
Die Bekämpfung mit Gegenveranstaltungen halte ich wiederum für legitim. Solange kein Oligarch in die Konkurrzenz investiert, wird die UFC in Nordamerika nichts zu befürchten haben. Die UFC braucht aber Organisationen in der sich aufstrebende Kämpfer entwickeln können um später davon zu profitieren. Eine zu aggressive Politik muss also nicht immer die cleverste sein.
Fedor wird die Äusserungen einzuordnen wissen und eine spätere Verpflichtung sicher nicht davon abhängig machen. Ich vermute die Entwicklung von M-1 wird eine grössere Rolle dabei spielen.

