28.09.2009, 06:17
Zitat:Sehr naiv. Das schlechte ist in jeder Gesellschaft überwiegend ein Thema.
Woher weisst du das? Alle beisherigen waren so, aber Gesellschaftsformen haben sich gewandelt, und mit jedem Wandel kamen Veränderungen, in der Summe fortschrittliche, von der feudalen zur demokratischen gesellscahft und warum soll nicht irgendwann auch dieses gesellschaftssystem zu Gunsten eines besseren, weil noch freieren, überwunden werden? Udn genau da ist doch ein jeder als Teil der Gesellscahft gefragt, die Transformation voranzutreiben und das passiert nicht durch pessimismus, sodnern dadurch dass man an etwas galubt und aktiv wird. Nicht die Bauern, die sich für unmündige Leibeigene hielten, haben das Feudale System überwunden ,sodnern die Demokraten, diejenigen, die sich in der Pauluskirche trafen, diejenigen, die eienr damals utopisch wireknden Gesellscahft entgegenarbeiteten.
Zitat:Nehmen wir die Linke. Deren Anspruch war das Arbeit ohne Leistung großzügig bezahlt werden soll.
Blödsinn. Deren Anspruch ist, dass ein jeder Mensh ein Anrecht auf Grundressourcen hat. Und in einem kapitalistischen System ist dieser Anspruch nur mit einer Entlohnung nach den aktuellen Preismaßstäben durchzuführen.
Zitat: Sprich, wir beide kennen die Richtungen. Wir beide wissen das auf jeder Seite radikale existieren. Beide Seiten sind mit ihrer Meinung daneben. Oder?
Welche Richtung?
Und es gibt auf beiden Seiten radikale, und auf beiden Seiten Gewalttätige, aber in meinen AUgen liegen Linksradikale(radikal heisst nicht Zwangsweise gewalttätig...) nicht per se falsch(anders als die Rechten). Es mag einige(bis viele) geben ,die fehlgeleitet sind, die falschen Thesen folgen und falsche Wege einschlagen, Die GEwalt und Revolution als Lösung propagieren , ja, die galuben ,dass der Zweck jedes Mittel heiligt. Aber wer an eine freie Gesellscahft glaubt, an eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Unterdrückung, hat zumindest das richtige Ziel und spätestens mit der theoretischen mAnifestierung der Frankfurter Schule hat sich auch ein adequater Weg in Teilen der radikalen linken eingeschlichen.
Zitat: Und hier fängt es an. Wie bei mir. Du von den rechten aufs Maul, ich von den Linken nen Stein auf den Kopf. Und das Links oder Rechts mit Ausländern nix am Hut hat, habe ich vergessen zu erwähnen. Schlicht ein zu großes Thema um sich (bei uns beiden) damit nochzu erweitern. Beispiel ist in Ordnung, für das Gespräch ansich, aber bei den vielen Völkern die sich nun hier in Deutschland tummeln zu definieren, das kann ich nicht.
Es ist aber schon ein unterschied, ob man "aus Versehen" getroffen wird, oder ob einem aufgelauert wird.
Und Auslädner sind sehr wohl relevant, denn diese sind doch, abgesehen von politischen Feinden, die Lieblingsopfer der Neonazis.
Zitat:Nun, ich bleibe dabei das sich dahingehend nicht's verhindern ließe.
MAn mag den Faschismus kurz-, mittel und vermutlich auch langfristig nicht auslöschen können, denn der Faschismus ist nicht nur immanentes Problem des Kapitalismus sodnern reproduzeirt sich in diesem auch, womit die Beseitigung der Wurzeln sich als momentan schwer eweist. Aber nur weil man ihn nicht ganz auslöschen kann, kann man ihn doch bekämpfen, beschäftigen und klein ahlten. genauso wie sich mit zunehmender verarmung auch die Radikalität des politischen Denkens erhöht, sind die GEwalttätigen Übergriffe auch nur dann möglich ,wenn der Widerstand gegen solche Aktionen bzw. gegen neonazis allgemein egring sit, weswegen sie sich auf eine schweigende Mehrheit berufen können. Wenn die Neonazis, wo imemr sie auftreten, mit einem zivilgesellschaftlichen "Nein" empfangen würden, liessen sich ähnlich viele Übergriffe vermeiden ,wie wenn die Neonazis mit adneren problemen beschäftigt sind.
Zitat:Es drückt zumindest eine Wahrheit aus.
Natürlich und es ist die deinige Wahrheit gefiltert und bearbeitet von deinem (Unter-)bewusstsein. ABer da ein jeder nur gegen null gehende Bruchteile der Welt und der geschichte sieht, wäre die Weltsicht eines jeden einzelnen sehr beschränkt. Deswegen empfiehlt es sich, auch Wahrheiten als sehr Wahrscheinlich anzunehmen, vielelciht sogar axiomatisch festzusetzen, die man zwar nicht selsbt erlebt aht, aber aus möglichst vielen, vertrauenswürdigen, Quellen bekommen hat. Wobei das für sich eine eigene, doch eher komplexe Diskussion über Realität und MAtrix, Strukturalismus und Postmoderne, sowie Wahrnehmung und Medienrealität bedeuten würde, die wir vielleicht auch lieber getrennt angehen...
Zitat:Du bist also Mensch...die geballte Last unserer Schuld (als Mensch) dürfte Dich in den Selbstmord treiben. Insofern Du nur 1% realisierst.
Stimmt, aber es gibt keine gemeinschaft der Menschen, auf die ich mich beziehen könnte, unabhängig davon ,dass ich als Individuum nur mein HAndeln sowie die Folgen meines Handelns(bzw. die Folgen des Unterlassenen handels) sowie meine IDeologie verteten muss. Die Gemeinscahft aller Menschen muss das Ziel sein, doch bisher agierten niemals Menschen als gemeinschaft, weder im positiven noch im negativen Sinne, höchstems im fahrlässigen Sinne des VErsehens, wobei ich auch das anzweifle. Und da liegt der Unterschied dazu, mich als Deutscher zu fühlen ,denn die Gemeinschaft er Detuschen hat nunmal als Gemeinschaft etwas hervorgebracht, positives aber auch schreckliches, und auch wenn sich natürlich niemand für Sachen rechtfertigen muss, die vor seiner Zeit passiert sind. Rein grundsätzlich zumidnest. DA aber das bekenntniss zu Deutschland auch ein bekenntniss zur Deutschen geschichte und dem HAndeln Der gemeinscahft aller Deutschen ist wird es komplizierter, denn damit ist man zwar noch immer ncht schuld, aber man bekennt sich zu der Vergangenheit und bezieht sich ja auch zumeist positiv auf Deutschland.(Deutschland war hier nur ein beispiel, das funktioneirt auch mit jdem adneren LAnd...)
Wobei auch heir erfahrungsgemäß eine riesige eigene Diskussion entstehen kann ,weswegen dieses Thema wirklich einen eigenen Verlauf verdient hätte...
Zitat: Relativierung, ja. Das schlimmste unserer Geschichte als Mensch war sicherlich nicht der zweite Weltkrieg.
Stimmt, das schlimmste war die Shoa.
NUr um mal sicherzugehen, du stellst aber nciht die Geschehnisse in Frage, sodnern behauptest nur irgendwelche anderen genoziode wären schlimmer gewesen?
Beispiele...
Zitat:Du hast also keine Freunde. Dein Problem. Aber ich würde nie ein Gesprcäh mit http beginnen. Dies ist virtuell, sprich (noch) absolut uninteressant. Entweder bin ich zu alt oder nur zu doof. Aber ich meine mich daran zu erinneren was eine Diskussion ist. Nämlich nicht der stupide Link Austausch.
Doch zur Genüge, wobei ich auch eine Diskusion auf virtueller Basis bevorzuge, obwohl ich sie auch real führen könnte. Denn man kann mehrer Diskussionen parallel führen und nicht imemr nur einen Egdanken nach dem adneren durchgehen sodnern man kann auch Thesen und Fakten belegen, und zumindest nach meinem Diskussionsethos gehört es dazu, dass man Behauptungen und Fakten die man erwähnt, soweit möglich/nötig, belegt.
