23.10.2009, 17:24
Zitat:Original von Geeps
Der PPV gefällt mir so sehr gut. Sapolski hat das große Problem (echte ECW nicht möglich, aber zu nah an WWE = scheiße) richtig erkannt und tut alles um genau das zu lösen. Generell gefallen mir die Ideen zum Integrieren der "WWE-Wrestler" sehr gut. Was mich erst etwas stutzig machte, war die Tatsache, dass er Orton als ECW Champion nehmen wollte. Wenn man aber bedenkt, wo Orton gerade stand, dann passt es eigentlich ganz gut ins Bild. Er flog gerade aus Evolution und hatte das Programm mit dem Undertaker beendet. Er hatte also das nötige Standing für einen Champion. Die Frage ist jedoch, ob Orton als ECW Championb akzeptiert worden wäre bzw. wie sehr man ihn zu diesem Zeitpunkt als WWE Supertsar sah. Dashalb gefällt mir übrigens auch der Championtitle Aufbau sehr gut, dass er also erst die Originals um den Titel besiegen muss.
Hier spricht übrigens Gabe an, dass Randy Ortons ECW Aufenthalt quasi als Entscheidung vom WWE Office verkauft wird, das ihn quasi in die ECW steckt, damit er sich dort beweisen soll bzw. wie eine Art Storyline Strafe. Und Orton argumentiert sein Champion-Streben dabei, dass er mit seinem Standing aus der WWE natürlich Champion sein muss
Zitat:Aus dem restlichen Aufbau hebt sich dann natürlich die Punk Fehde heraus, die ansich genial klingt. Das große Problem scheint mir hier jedoch zu sein, dass man Punk das ganze als Face durchziehen lassen will. Das Publikum bestand zu einem nicht geringen Anteil zu dieser Zeit immernoch auch aus ECW-Fans und ob die einen Wrestler, der einem Original erklärt Bier trinken wäre schlecht etc., als Face annehmen würden. Die Fehde Punk vs. Sandman würde mir so sicherlich gefallen, aber man sollte die Zuschauerreaktionen beachten und die beiden notfalls die Rollen tauschen lassen.
Gabe lässt die ECW Originals strikt Face und Punk wäre nur 6 Wochen der Face. Nach seinem ersten Aufbau dient quasi der Sandman Angle dazu ihn heel zu turnen, da laut Gabe Punk somit sein Straight Edge Gimmick erfolgreich ausleben kann. Daher wird dann auch RVD (der sowieso als Face durchs Publikum schon etabliert wird) als PPV Gegner etabliert, womit auch hier wieder die Rollen klar strukturiert sind. Punk wäre nach dem PPV übrigens der nächste Contender auf den ECW World Title, da er laut Gabe aus dem Stairway Match mit sehr viel Momentum rauskommen würde. (Auch die Platzierung des Matches ist hier für Gabe sehr wichtig ... das Punk RVD wird als Co-Main Event gesetzt, DAMIT das Publikum merkt, dass Punk ein Uppercarder sein soll)
Zitat:Auch der Rest gefällt und den PPV hätte ich mir angesehen. Eine Frage hab ich aber noch: Was ist die Jake Roberts Position?
Als Jake Roberts in der ECW in den 90ern kurzzeitig war, sagte er, dass er quasi in den 80ern in der WWF die ROlle hatte, die Heel-Gegner für Hulk Hogan aufzubauen, sprich sie bekamen ein Programm gegen The Snake, der meistens unterlag, so dass diese als starke Heels gegen den Hulkster gesetzt werden konnten. Somit hatte er einen enorm wichtigen Job, da Hulkster Matches vorallem dadurch zogen, da der Gegner glaubwürdig war. Dreamer hat diese Mentalität verinnerlicht und sieht in sich selbst quasi die ECW Variante, der die Heels für die Champions vorbereitet indem er letztendlich jobbt. Besonders interessant, wenn man so sieht, wie Dreamer jetzt auch in der aktuellen ECW gehandlet wird ... gegen Kozlov ließ er sich squashen, Swagger, Regal ...
