13.11.2009, 04:13
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Ultimate Fighter 10: The Heavyweights. Die erste Runde ist vorbei und die Kämpfe des Viertelfinales stehen mittlerweile fest. Nur noch zwei Fights trennen die Kämpfer vom Finale und damit der großen Chance auf den UFC-Vertrag. In dieser Folge wird es ein Team Rashad-internes Duell zwischen Roy Nelson und Justin Wren geben. Seid gespannt, wer das Halbfinale erreichen kann.
Wir beginnen mit Rashad Evans, der sich fragt, wie er es schaffen soll, sieben Fighter zu trainieren, die gegeneinander antreten sollen, da es die ganze Teamdynamik durcheinander wirbeln würde. Evans sagt seinem Team, dass die fairste Methode sei, sich größtenteils aus dem Training zurückzuhalten, damit keiner der Fighter einen Vorteil erlangen kann. Wren meint anschließend, dass es eine merkwürdige Situation sei und dass man sich gegenseitig ertappt habe, wie man ein wenig beim Anderen spickt. Nelson will den Kampf einfach nur hinter sich bringen, da man es allgemein hasse, gegen seine Freunde antreten zu müssen.
Wir kommen zu Matt Mitrione, der immer noch angeschlagen von seinem Erstrunden-Kampf zu sein scheint und seinem Team offen anzeigt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Das ganze wirkt allerdings sehr gekünstelt und nicht wirklich echt. Schoonover meint, Mitrione gehe es gut, er habe nur viel Flüssigkeit verloren. Mitrione hingegen ist überzeugt davon, dass es ihm schlecht gehe, da er starke Kopfschmerzen und Schwindelgefühle habe. Als Brendan Schaub nach ihm sieht, sieht man Mitrione, wie er sich übergeben muss. Schaub ist der Ansicht, dass Mitrione eine Gehirnerschütterung habe und das ganze keine Show gewesen sei. Bei Kimbo machen sich schon Hoffnungen breit, dass er vielleicht doch wieder eingreifen könnte, deswegen sehen wir nun auch nicht, wie Justin Wren oder Roy Nelson trainieren, sondern wir sehen, wie sich Kimbo Slice auf einen potenziellen Kampf vorbereitet.
Bei Team Rashad teilen die Fighter den Coaches mit, dass man Matt Mitrione über Nacht ins Krankenhaus eingeliefert habe und dieser seitdem nicht zurückgekehrt sei.
Bei Team Rampage hat man momentan recht viel Freizeit, da man ja eh nur einen Fighter im Viertelfinale hat. Daher ist es wieder Zeit für einen Scherz und so werden kurzerhand ein paar Hähner in die Wägen der Coaches von Team Rashad eingeschleust, da die Trainer immer so überheblich seien. (überheblich=cocky und cock=Hahn). Rampage meint, dass die Hühner am Vorabend gut gefüttert wurden, damit sie in den Wägen von Team Rashad auch ordentlich ihr Geschäft verrichten konnten. Während sich Jackson und sein Co-Trainer Tiki Ghosn kaum einkriegen, gehen Evans und Co. in Rocky-Manier auf Hühnerjagd. Rampage meint, dass der Scherz gründlich nach hinten los gegangen sei, da sich Team Evans über die Tiere freue und zudem noch brandneue Leihwägen erhalte, die sogar noch besser als die alten seien. Zu dumm.
Mitrione ist mittlerweile auch wieder ins Haus zurückgekehrt, hält sich aber noch bedeckt. Auf die Nachfrage Kimbos, was die Ärzte gemeint hätten, antwortet Mitrione, dass sein Gehirn durchgeschüttelt worden sei. Kimbo vermutet, dass Mitrione dadurch, dass er sich habe einliefern lassen, schon Anzeichen gezeigt habe, gar nicht antreten zu wollen. Am Abend betritt auch Dana White das Haus der Fighter um mit Mitrione zu sprechen. Mitrione wird gefragt, ob er antreten wolle und Mitrione will. Sollten die Ärzte also grünes Licht geben, wird Mitrione, Hirn oder nicht, antreten. Mitrione ist zuversichtlich, antreten zu können, allerdings gibt er zu Bedenken, dass er als Footballer schon ein paar Schläge gegen den Kopf habe einstecken müssen und vielleicht auch schon die ein oder andere Gehirnerschütterung erlitten habe, ohne es zu merken. Allerdings scheint Mitrione wirklich gut getroffen zu sein, im Interview muss er sich korrigieren, als er versehentlich meint, statt gegen Scott Junk gegen Justin Wren angetreten zu sein.
Wir gehen mit Riesenschritten auf den Kampf zu und kommen wieder zum Training der beiden Kontrahenten. Ein paar Teammitglieder geben ihre Einschätzungen ab und der Tenor ist, dass sich beide wohl ziemlich ausgleichen werden, da Nelson zwar gutes BJJ habe, aber Wrens Submission-Defense auch ausgezeichnet sei, sodass es wohl auf einen Kampf im Stand hinauslaufe. Dana White gibt auch noch seinen Senf ab und schon sind wir am Tag des Kampfes angelangt. Beide strahlen Zuversicht aus und sind überzeugt, den Kampf zu gewinnen. Aber man ist sich einig, dass man im Anschluss an den Kampf wieder zur Freundschaft zurückkehren werde.
-Roy Nelson (Team Rashad) vs. Justin Wren (Team Rashad):
Josh Rosenthal gibt den Kampf frei und schon kanns losgehen. Wren zunächst in der Offensive, während Nelson erst seine Reichweite finden will. Wren verfolgt Nelson durchs Octagon und kann ein paar Treffer landen, bevor Nelson die Double Underhooks bekommt und Wren an den Zaun drückt. Nelson mit Kniestößen zu den Beinen Wrens und Rosenthal trennt die beiden wieder. Nun wird auch Nelson forscher, aber immer noch ist es Wren, von dem die Initiative ausgeht und der wieder ein paar Schläge landen kann, auch wenn die Overhand Right noch ihr Ziel verfehlt. Beide versuchen, mit Power Punches durchzukommen, aber der Großteil der Schläge landet an der Deckung oder verfehlt ganz. Nelson arbeitet ordentlich mit dem Jab und kann auch den ein oder anderen Leg Kick anbringen. Mit einem Nelson im Rückwärtsgang geht die erste Runde vorbei. Die Runde geht mit 10-9 an Wren der die klareren Treffer hatte und der aggressivere Kämpfer war.
Runde Zwei beginnt das Bild aus Runde Eins wiederholt sich. Nun beginnt aber auch Wren, Kicks zu nutzen. Immer wieder versucht er, mit Kombinationen durchzukommen, aber Nelson ist auf der Hut und bewegt sich aus Wrens Distanz heraus. Wren nun mit dem Takedown-Versuch, aber Nelson kann ihn abwehren. Nelson ist sehr vorsichtig und Wren nutzt das, um Nelson ein paar Treffer aus dem Thay Clinch zu versetzen. Wren scheint müde, die Hände blebien nun vermehrt unten. Ein kleiner Schlagabtausch bleibt wirkungslos. Nelsons Jab kommt mittlerweile immer besser durch. Die Runde ist knapp, eine einzige Aktion kann nun über Decision oder dritte Runde entscheiden. Wren mit einem harten Leg Kick. Nelson legt nun noch mehr Gewicht in die Schläge, trifft aber wenig. Wren verkürzt die Distanz, es geht kurz in den Clinch und mit Schwingern beider Fighter geht die Runde vorbei. Ich gebe die Runde Nelson, der zum Schluss der Aktivere war. Nach meiner Rechnung geht es nun in die nächste Runde, aber die Punktrichter haben eine Entscheidung getroffen.
Roy Nelson (Team Rashad) besiegt Justin Wren (Team Rashad) durch Majority Decision (20-18, 19-19, 20-18)
What? Roy Nelson bekommt beide Runden zugesprochen? Das habe ich nicht kommen sehen, aber gut. Der Favorit zieht ins Halbfinale ein und Dana White findet Roy Nelsons Stil immer noch langweilig.
Abschließend die Übersicht über das Viertelfinale:
Roy Nelson (Team Rashad) besiegt Justin Wren (Team Rashad) durch Majority Decision (20-18, 19-19, 20-18)
Jon Madsen (Team Rashad) Vs. Brendan Schaub (Team Rashad)
Matt Mitrione (Team Rashad) Vs. James McSweeney (Team Rashad)
Darrill Schoonover (Team Rashad) Vs. Marcus Jones (Team Rampage)
Nächste Woche geht es mit dem zweiten Viertelfinale weiter. Seid gespannt.
Wir beginnen mit Rashad Evans, der sich fragt, wie er es schaffen soll, sieben Fighter zu trainieren, die gegeneinander antreten sollen, da es die ganze Teamdynamik durcheinander wirbeln würde. Evans sagt seinem Team, dass die fairste Methode sei, sich größtenteils aus dem Training zurückzuhalten, damit keiner der Fighter einen Vorteil erlangen kann. Wren meint anschließend, dass es eine merkwürdige Situation sei und dass man sich gegenseitig ertappt habe, wie man ein wenig beim Anderen spickt. Nelson will den Kampf einfach nur hinter sich bringen, da man es allgemein hasse, gegen seine Freunde antreten zu müssen.
Wir kommen zu Matt Mitrione, der immer noch angeschlagen von seinem Erstrunden-Kampf zu sein scheint und seinem Team offen anzeigt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Das ganze wirkt allerdings sehr gekünstelt und nicht wirklich echt. Schoonover meint, Mitrione gehe es gut, er habe nur viel Flüssigkeit verloren. Mitrione hingegen ist überzeugt davon, dass es ihm schlecht gehe, da er starke Kopfschmerzen und Schwindelgefühle habe. Als Brendan Schaub nach ihm sieht, sieht man Mitrione, wie er sich übergeben muss. Schaub ist der Ansicht, dass Mitrione eine Gehirnerschütterung habe und das ganze keine Show gewesen sei. Bei Kimbo machen sich schon Hoffnungen breit, dass er vielleicht doch wieder eingreifen könnte, deswegen sehen wir nun auch nicht, wie Justin Wren oder Roy Nelson trainieren, sondern wir sehen, wie sich Kimbo Slice auf einen potenziellen Kampf vorbereitet.
Bei Team Rashad teilen die Fighter den Coaches mit, dass man Matt Mitrione über Nacht ins Krankenhaus eingeliefert habe und dieser seitdem nicht zurückgekehrt sei.
Bei Team Rampage hat man momentan recht viel Freizeit, da man ja eh nur einen Fighter im Viertelfinale hat. Daher ist es wieder Zeit für einen Scherz und so werden kurzerhand ein paar Hähner in die Wägen der Coaches von Team Rashad eingeschleust, da die Trainer immer so überheblich seien. (überheblich=cocky und cock=Hahn). Rampage meint, dass die Hühner am Vorabend gut gefüttert wurden, damit sie in den Wägen von Team Rashad auch ordentlich ihr Geschäft verrichten konnten. Während sich Jackson und sein Co-Trainer Tiki Ghosn kaum einkriegen, gehen Evans und Co. in Rocky-Manier auf Hühnerjagd. Rampage meint, dass der Scherz gründlich nach hinten los gegangen sei, da sich Team Evans über die Tiere freue und zudem noch brandneue Leihwägen erhalte, die sogar noch besser als die alten seien. Zu dumm.
Mitrione ist mittlerweile auch wieder ins Haus zurückgekehrt, hält sich aber noch bedeckt. Auf die Nachfrage Kimbos, was die Ärzte gemeint hätten, antwortet Mitrione, dass sein Gehirn durchgeschüttelt worden sei. Kimbo vermutet, dass Mitrione dadurch, dass er sich habe einliefern lassen, schon Anzeichen gezeigt habe, gar nicht antreten zu wollen. Am Abend betritt auch Dana White das Haus der Fighter um mit Mitrione zu sprechen. Mitrione wird gefragt, ob er antreten wolle und Mitrione will. Sollten die Ärzte also grünes Licht geben, wird Mitrione, Hirn oder nicht, antreten. Mitrione ist zuversichtlich, antreten zu können, allerdings gibt er zu Bedenken, dass er als Footballer schon ein paar Schläge gegen den Kopf habe einstecken müssen und vielleicht auch schon die ein oder andere Gehirnerschütterung erlitten habe, ohne es zu merken. Allerdings scheint Mitrione wirklich gut getroffen zu sein, im Interview muss er sich korrigieren, als er versehentlich meint, statt gegen Scott Junk gegen Justin Wren angetreten zu sein.
Wir gehen mit Riesenschritten auf den Kampf zu und kommen wieder zum Training der beiden Kontrahenten. Ein paar Teammitglieder geben ihre Einschätzungen ab und der Tenor ist, dass sich beide wohl ziemlich ausgleichen werden, da Nelson zwar gutes BJJ habe, aber Wrens Submission-Defense auch ausgezeichnet sei, sodass es wohl auf einen Kampf im Stand hinauslaufe. Dana White gibt auch noch seinen Senf ab und schon sind wir am Tag des Kampfes angelangt. Beide strahlen Zuversicht aus und sind überzeugt, den Kampf zu gewinnen. Aber man ist sich einig, dass man im Anschluss an den Kampf wieder zur Freundschaft zurückkehren werde.
-Roy Nelson (Team Rashad) vs. Justin Wren (Team Rashad):
Josh Rosenthal gibt den Kampf frei und schon kanns losgehen. Wren zunächst in der Offensive, während Nelson erst seine Reichweite finden will. Wren verfolgt Nelson durchs Octagon und kann ein paar Treffer landen, bevor Nelson die Double Underhooks bekommt und Wren an den Zaun drückt. Nelson mit Kniestößen zu den Beinen Wrens und Rosenthal trennt die beiden wieder. Nun wird auch Nelson forscher, aber immer noch ist es Wren, von dem die Initiative ausgeht und der wieder ein paar Schläge landen kann, auch wenn die Overhand Right noch ihr Ziel verfehlt. Beide versuchen, mit Power Punches durchzukommen, aber der Großteil der Schläge landet an der Deckung oder verfehlt ganz. Nelson arbeitet ordentlich mit dem Jab und kann auch den ein oder anderen Leg Kick anbringen. Mit einem Nelson im Rückwärtsgang geht die erste Runde vorbei. Die Runde geht mit 10-9 an Wren der die klareren Treffer hatte und der aggressivere Kämpfer war.
Runde Zwei beginnt das Bild aus Runde Eins wiederholt sich. Nun beginnt aber auch Wren, Kicks zu nutzen. Immer wieder versucht er, mit Kombinationen durchzukommen, aber Nelson ist auf der Hut und bewegt sich aus Wrens Distanz heraus. Wren nun mit dem Takedown-Versuch, aber Nelson kann ihn abwehren. Nelson ist sehr vorsichtig und Wren nutzt das, um Nelson ein paar Treffer aus dem Thay Clinch zu versetzen. Wren scheint müde, die Hände blebien nun vermehrt unten. Ein kleiner Schlagabtausch bleibt wirkungslos. Nelsons Jab kommt mittlerweile immer besser durch. Die Runde ist knapp, eine einzige Aktion kann nun über Decision oder dritte Runde entscheiden. Wren mit einem harten Leg Kick. Nelson legt nun noch mehr Gewicht in die Schläge, trifft aber wenig. Wren verkürzt die Distanz, es geht kurz in den Clinch und mit Schwingern beider Fighter geht die Runde vorbei. Ich gebe die Runde Nelson, der zum Schluss der Aktivere war. Nach meiner Rechnung geht es nun in die nächste Runde, aber die Punktrichter haben eine Entscheidung getroffen.
Roy Nelson (Team Rashad) besiegt Justin Wren (Team Rashad) durch Majority Decision (20-18, 19-19, 20-18)
What? Roy Nelson bekommt beide Runden zugesprochen? Das habe ich nicht kommen sehen, aber gut. Der Favorit zieht ins Halbfinale ein und Dana White findet Roy Nelsons Stil immer noch langweilig.
Abschließend die Übersicht über das Viertelfinale:
Roy Nelson (Team Rashad) besiegt Justin Wren (Team Rashad) durch Majority Decision (20-18, 19-19, 20-18)
Jon Madsen (Team Rashad) Vs. Brendan Schaub (Team Rashad)
Matt Mitrione (Team Rashad) Vs. James McSweeney (Team Rashad)
Darrill Schoonover (Team Rashad) Vs. Marcus Jones (Team Rampage)
Nächste Woche geht es mit dem zweiten Viertelfinale weiter. Seid gespannt.
