15.11.2009, 17:14
Zitat:Original von BenniAnsichtssache ... und ich sehe es einfach anders. Für mich hat sich kein Fighter einen wirklichen Vorteil zu seinem Gegenüber verschafft. So eine Runde 10-10 zu werten empfinde ich durchaus als legitim. Und was die Octagoncontrol betrifft, dann behaupte ich einfach mal ganz dreist, das Vera sämtliche Takedownversuche von Couture unterbunden hat und damit ebenfalls Octagon-Control kassiert hat...
@Souljacker
Wie kannst du wenn du das mal nach den UFC Wertungskreterien gehst den Fight 30-28 an Vera geben?
Erste Runde zwei gute Treffer von Vera, Randy geht in den Clinch und drückt Vera den komletten rest der Runde ans Octagon. Vera nur in der ringerischen Defensive und Randy mit Octagon Control.
10-9 Couture
Octagon-Control kann man nicht genau festlegen oder definieren, da sie immer der subjektiven Wahrnehmung entschieden wird.
Zitat:Original von BenniDa stimme ich dir zu. Es war ganz sicher keine 10-8 aber Vera hatte sich im Gegensatz zu Randy einen Vorteil erarbeitet (im Gegensatz zur ersten Runde).
Die zweite geht ganz ganz klar an Vera, wie gewohnt von ihm harte Leg Kicks. Er dropt Randy kann aber am Boden rein garnichts ausrichten! NIEMALS ne Total Domination 10-8 Runde! Meiner Meinug natürlich, will ja hier nicht klugscheissen!
Zitat:Original von BenniMh... da habe ich anders reagiert. Als Vera den Takedown kassierte dachte ich mir nur ..."Oh Gott... damit hat er die Runde gestohlen..."
In der dritten Runde hat Randy den stärkeren Anfang , trifft öfter aber Vera mit brutalen Kicks in die Rippen!
Klasse Takodown von Vera, doch in der Mount bekommt er rein garnicht gebacken! Als ich den Fight das erste mal gesehen habe, hatte ich 10-9 für Randy...
In 99 von 100 UFC-Fights entscheidet der einzige Takedown die Runde. Vor allem, wenn sonst sogut wie überhaupt nichts in der Runde passiert ist. Denk mal an Fights wie Koscheck vs. Sanchez, GSP vs. Penn I, Forrest vs. Tito I, sämtliche Lindland-Fights oder sonstige.
Zitat:Original von BenniZumindest keine die mMn einem Georges St-Pierre gefährlich werden könnte.
Hardy hat keine KO Power?
Ich bin selbst ein kleiner Hardy-Fan und sein Standup fand ich schon im Davis-Fight einfach nur clever, aber gegen den für mich besten P4P Fighter rechne ich ihm weniger aus. Ich glaube nicht, das GSP, Dan Hardy finishen wird aber er wird wieder eine recht ungefährdete Decision einfahren...
Und das mit der fehlenden KO-Power war sicherlich nicht hämisch von mir gemeint, aber wenn man es genau nimmt, ist der einzige Fighter in der WW-Devision, der wirklich ernsthafte KO-Power hat Thiago Alves...und selbst dem hat das nichts gegen St-Pierre genützt.
Hardy ist für mich auch "for real", aber das der Titlefight für ihn zu früh ist, denke ich trotzdem.
Zitat:Original von crazy_horse
Dazu zwei Fragen:
- Kann eine Runde 10-10 gewertet werden? Wenn ja, warum wird dieses Scoring so gut wie nie angewendet bzw. warum sehen wir nur einen Draw, wenn einer der Fighter einen Punkt abgezogen bekommt (siehe Ortiz-Evans)
- Kann eine Runde 10-8 gewertet werden? Wenn ja, wie deutlich muss hier die Dominanz aussehen?
- Normalerweise soll eine Runde 10-10 gewertet werden, wenn sich kein Fighter einen Vorteil verschaffen konnte. Nur blöderweise machen es die meisten Judges nicht. Die Wahrscheinlichkeit das ein Draw entsteht steigt dadurch schon deutlich an und das würde nur wieder unzufriedene Zuschauer zurücklassen. Und weil es einfach medientechnisch viel sexyier ist einen Sieger zu bestimmen, machen die meisten Judges davon nicht Gebrauch.
- Also für mich war das immer wie folgt:
10-10 : siehe oben, oder die erste Runde von Couture vs. Vera... ;)
10-9: Der Fighter hat sich einen Vorteil im Fight verschafft. Dazu reicht meistens 1 einziger Takedown aus, wenn sonst keine weitere nennenswerte Action zu sehen war.
10-8 : Der Fighter dominiert seinen Gegner deutlich, schafft bspw. mehrere Takedowns und kontrolliert komplett das Geschehen.
10-7: Der Fighter dominiert seinen Gegner total und steht kurz davor ihn zu finishen.
10-6: Kalib Starnes...
