21.02.2010, 02:12
Der Name Rene Lasartesse ist für Hamburg immer in Verbindung mit dem Veranstalter Sven Hansen zu betrachten. Ein gutes Team, das stets für viele Veranstaltungen auf dem Heiligengeistfeld sorgte. Stärker wie Berger oder Selenkowitsch waren sie aber nicht. Wer für die beiden kämpfte, der hatte den Olymp des Catchens erreicht. Gleiches gilt für Schober in Hannover. Lasartesse begann damals auch unter Gustl Kaiser. Kaiser hatte seine Turniere in vielen Städten der BRD ausgetragen - Krefeld, Köln, Hamburg, München etc.. Wer für ihn antrat, der gehörte ebenfalls zur Elite. Kaiser legte sich nicht - wie Selenkowitsch auf Bremen und Dortmund - auf eine bestimmte Stadt fest. Es lief natürlich unter Wanz in Bremen nicht mehr so erfolgreich, wie unter Nico. Kritiker sagen, dass Wanz am Rückgang der Zuschauer eine Mitschuld trug. Ganz klar muss man jedoch sagen, dass um 1978 der Schwerpunkt beim VDB unter Berger lag. Der Begriff "Ansehen" lässt sich nur in einer bestimmten Zeitspanne betrachten, in der die großen Veranstalter aktiv waren. Natürlich war Hamburg eine wichtige Station, die aber nicht Lasartesse und Hansen allein so gut aufbauten. Ihr Vorgänger Paul Westergaard-Schmidt hat Hamburg zu dem gemacht, was es später wurde, eine der vielen Catch-Hochburgen. Aber wer erinnert sich noch an Westergaard-Schmidt, der seit 1963 tot ist. Wahrscheinlich niemand mehr.
