17.03.2010, 09:27
Gut, ich bin jetzt auf das rechtsradikale Beispiel eingegangen im Bezug auf meine damalige Fragestellung im Probeabitur.
Ist natürlich auch auf alle möglichen anderen extremen, radikalen Gesinnungen anwendbar. Aber trotzdem für mich erstmal recht fiktiv. Ein Aushebeln der Demokratie kann nur von statten gehen, wenn diese nicht mehr funktioniert bzw das Volk nicht mehr will, dass diese funktioniert. Gründe für so eine heftige Demokratieverdrossenheit hab ich ja genannt, wobei ich mir kein so großes Ausmaß der Gründe vorstellen kann, dass man in eine komplett extreme Richtung abdriftet. Aber das ist meine persönliche Meinung. Das können andere Leute mit anderen Einstellungen, eventuell fehlender geschichtlicher Aufklärung was extreme Regierungen etc angeht, natürlich anders sehen, auch wenn es aus meiner Perspektive falsch wäre.
Hat sonst noch jemand den Film gesehen und will ne Meinung abgeben, vielleicht etwas mehr auf den Film eingehen. Sonst könnte das hier eventuell in eine falsche Richtung gehen, auch wenn es im Film thematisiert wird. ;)
Mich hat es ungemein geärgert, dass bei diesem Film wieder zu viel Wert auf diese Einzelschicksale gelegt wurde. Natürlich hat ein Film Hauptdarsteller und diese müssen näher beleuchtet werden, aber diese Dramatik mit Tochter retten etc war mir deutlich zu kitschig und typisch für so viele deutsche Filmproduktionen. Es sollte um ein interessantes, heikles Thema gehen und der Film endet mit einem lächerlichen "Mutter-"Vater"-Kind" Happy End. Die Wahl an sich wurde vollkommen außer Acht gelassen. Zwar war es im Film ersichtlich, wer sie im Endeffekt gewinnt, aber das eigentliche Hauptthema des Films wurde vollkommen beiseite geschoben. Auch die Ermordung des DNS-Führers durch seine Lakaien. Keine Auflösung. So ein Blödsinn. Da stellt sich der Mörder als neuer Vorsitzender hin und anscheinend merkt keiner, dass es Mord war. Wo ist da die Logik? Und falls es doch bemerkt wurde erwarte ich in einem Film, in dem es um den Wahlkampf von 2 Parteien geht, wenigstens, dass man beide bis zum Ende beleuchet. Und auch die Abgrenzung von MV wurde da am Ende einfach mal gekonnt bei Seite geschoben. Es wurde noch als ein schlechtes Experiment dargestellt, aber da hat doch einiges gefehlt.
Groß gehyped, aber im Endeffekt unbefriedigend und unvollkommen. Die wichtige, heikle Thematik wurde immer mehr durch die nervigen Einzelschicksale beiseite geschoben bzw zum Teil auch ausgeschmückt und dabei noch total übertrieben und unrealistisch dargestellt. Aber wie gesagt, es ist Sat1. Man will alles möglichst groß darstellen und scheitert kläglich. Möchtegern-Hollywood ...
Ist natürlich auch auf alle möglichen anderen extremen, radikalen Gesinnungen anwendbar. Aber trotzdem für mich erstmal recht fiktiv. Ein Aushebeln der Demokratie kann nur von statten gehen, wenn diese nicht mehr funktioniert bzw das Volk nicht mehr will, dass diese funktioniert. Gründe für so eine heftige Demokratieverdrossenheit hab ich ja genannt, wobei ich mir kein so großes Ausmaß der Gründe vorstellen kann, dass man in eine komplett extreme Richtung abdriftet. Aber das ist meine persönliche Meinung. Das können andere Leute mit anderen Einstellungen, eventuell fehlender geschichtlicher Aufklärung was extreme Regierungen etc angeht, natürlich anders sehen, auch wenn es aus meiner Perspektive falsch wäre.
Hat sonst noch jemand den Film gesehen und will ne Meinung abgeben, vielleicht etwas mehr auf den Film eingehen. Sonst könnte das hier eventuell in eine falsche Richtung gehen, auch wenn es im Film thematisiert wird. ;)
Mich hat es ungemein geärgert, dass bei diesem Film wieder zu viel Wert auf diese Einzelschicksale gelegt wurde. Natürlich hat ein Film Hauptdarsteller und diese müssen näher beleuchtet werden, aber diese Dramatik mit Tochter retten etc war mir deutlich zu kitschig und typisch für so viele deutsche Filmproduktionen. Es sollte um ein interessantes, heikles Thema gehen und der Film endet mit einem lächerlichen "Mutter-"Vater"-Kind" Happy End. Die Wahl an sich wurde vollkommen außer Acht gelassen. Zwar war es im Film ersichtlich, wer sie im Endeffekt gewinnt, aber das eigentliche Hauptthema des Films wurde vollkommen beiseite geschoben. Auch die Ermordung des DNS-Führers durch seine Lakaien. Keine Auflösung. So ein Blödsinn. Da stellt sich der Mörder als neuer Vorsitzender hin und anscheinend merkt keiner, dass es Mord war. Wo ist da die Logik? Und falls es doch bemerkt wurde erwarte ich in einem Film, in dem es um den Wahlkampf von 2 Parteien geht, wenigstens, dass man beide bis zum Ende beleuchet. Und auch die Abgrenzung von MV wurde da am Ende einfach mal gekonnt bei Seite geschoben. Es wurde noch als ein schlechtes Experiment dargestellt, aber da hat doch einiges gefehlt.
Groß gehyped, aber im Endeffekt unbefriedigend und unvollkommen. Die wichtige, heikle Thematik wurde immer mehr durch die nervigen Einzelschicksale beiseite geschoben bzw zum Teil auch ausgeschmückt und dabei noch total übertrieben und unrealistisch dargestellt. Aber wie gesagt, es ist Sat1. Man will alles möglichst groß darstellen und scheitert kläglich. Möchtegern-Hollywood ...
