19.04.2010, 00:25
Ich meine damit, dass der vermeintliche gute Status, der einem Wrestler durch eine TV-Siegesserie anhaftet, durch Houseshow-Niederlagen wieder auf ein der Realität eher entsprechendes Maß zurückgeschraubt wird. Wenn ich mir auch I.R.S.' Niederlagen bei Houseshows durchlese, dann erkenne ich ihn sehr viel deutlicher wieder, als wenn ich mir die durchaus interessante Siegesserie anschaue, die ich so auch nicht erwartet hätte. Leider spricht aus ihr keine Dominanz, sondern die Bemühungen der WWF ihn nicht noch weiter im Status abrutschen zu lassen.
Ein gutes Beispiel hierfür ist Yokozuna. Seit seinem Sieg gegen Hogan beim King of the Ring 1993 bis WM X hat er wohl keinen Pinfall im TV einstecken müssen. Trotzdem galt er nach seinen Matches gegen Luger und den Undertaker aufgrund der Finishes als ein im Status immer schlechterer Champion, während seine beiden Fehdengegner eigentlich einen hohen Status behielten. Bei Houseshows hingegen verlor Yokozuna bereits vor dem Rumble 94 ein Sargmatch nach dem anderen gegen den Undertaker und um den Rumble herum begann Yokozuna in Tag Team Matches seine ersten Pinfall-Niederlagen gegen Lex Luger einzustecken. Yokos Status war halt im Sinkflug begriffen schon lange bevor Bret Hart ihn bei WM X entthronte und die House-Show-Niederlagen zeigen dies.
Umgekehrt kann man übrigens den wahren guten Status eines Owen Hart an seinen Houseshow-Matches erkennen. Klar, er spielte eine große Rolle bei den PPVs des Jahres 1994, aber er war nie wirklich auf Augenhöhe mit seinem Bruder, mit dem er fehdete, da half weder sein Sieg bei WM X noch der King of the Ring-Titel. Bei Houseshows hingegen kam es zu einer Reihe von Iron-Man-Matches gegen seinen Bruder, bei dem er trotz letztlicher Niederlage Bret mehrfach pinnte und zur Aufgabe zwang. Wäre sowas im TV gelaufen, wäre er nicht als so ein Underdog in das Cagematch beim SummerSlam gegangen, wie es damals der Fall war. Kurz vor dem eigentlichen Royal Rumble gewann Owen sogar ein Royal Rumble-Match mit namhaften Superstars im Madison Square Garden, hätte man das gewusst, wäre er ja glatt Mitfavorit auf den echten Rumble-Sieg gewesen. Durch solche Houseshow-Erfolge würdigte die WWF Owens Können, im TV wollten sie andere Wrestler durch Niederlagen gegen ihn nicht beschädigen. Schade eigentlich, dass Houseshow-Ergebnisse damals nicht so zugänglich waren.
Ein gutes Beispiel hierfür ist Yokozuna. Seit seinem Sieg gegen Hogan beim King of the Ring 1993 bis WM X hat er wohl keinen Pinfall im TV einstecken müssen. Trotzdem galt er nach seinen Matches gegen Luger und den Undertaker aufgrund der Finishes als ein im Status immer schlechterer Champion, während seine beiden Fehdengegner eigentlich einen hohen Status behielten. Bei Houseshows hingegen verlor Yokozuna bereits vor dem Rumble 94 ein Sargmatch nach dem anderen gegen den Undertaker und um den Rumble herum begann Yokozuna in Tag Team Matches seine ersten Pinfall-Niederlagen gegen Lex Luger einzustecken. Yokos Status war halt im Sinkflug begriffen schon lange bevor Bret Hart ihn bei WM X entthronte und die House-Show-Niederlagen zeigen dies.
Umgekehrt kann man übrigens den wahren guten Status eines Owen Hart an seinen Houseshow-Matches erkennen. Klar, er spielte eine große Rolle bei den PPVs des Jahres 1994, aber er war nie wirklich auf Augenhöhe mit seinem Bruder, mit dem er fehdete, da half weder sein Sieg bei WM X noch der King of the Ring-Titel. Bei Houseshows hingegen kam es zu einer Reihe von Iron-Man-Matches gegen seinen Bruder, bei dem er trotz letztlicher Niederlage Bret mehrfach pinnte und zur Aufgabe zwang. Wäre sowas im TV gelaufen, wäre er nicht als so ein Underdog in das Cagematch beim SummerSlam gegangen, wie es damals der Fall war. Kurz vor dem eigentlichen Royal Rumble gewann Owen sogar ein Royal Rumble-Match mit namhaften Superstars im Madison Square Garden, hätte man das gewusst, wäre er ja glatt Mitfavorit auf den echten Rumble-Sieg gewesen. Durch solche Houseshow-Erfolge würdigte die WWF Owens Können, im TV wollten sie andere Wrestler durch Niederlagen gegen ihn nicht beschädigen. Schade eigentlich, dass Houseshow-Ergebnisse damals nicht so zugänglich waren.
