26.04.2010, 23:14
Zitat:Original von The Russian Zar
Nun aber mal wieder meine Meinungen. Der Einsatz als solcher ist ein Bündnisfall und warum ist man in einem Bündnis wenn man nicht seinen Bündnispartner unterstützt, das ganze Angriffskrieg zu nennen na ja ich weiß ja nicht.
Die Frage um ANgriffskrieg oder nicht, dreht sich rein rechtlich um die Frage ob die Anschläge als Angriff auf die USA von Seiten Afghanistans gewertet werden können.
Mal abgesehen von der Tatsache, dass Ich es der USA gerade noch zutraue Afghanistan militärisch zu besiegen.
Zitat:Das die Leute trauern um ihre eigenen Soldaten kotzt dich an? Das ist vielleicht etwas was man als deutscher Bürger noch lernen muss, der Umgang mit Militär und Tod ist nicht leicht und ich will auch gar nicht sagen das er leicht wird, trotz allem kann ich die Trauer um eigene Kameraden, Landsleute etc. verstehen, die im Krieg in den sie vom Bundestag geschickt wurden getötet wurden. Das man dem Einsatz in der heutigen Form negativ entgegen steht kann ich verstehen, wie ich schon geschrieben habe, das eigentliche primäre Ziel war doch mal Al Quaida zu finden und sie Richtern vorzustellen, bzw sie zu vernichten. Dies hat ja schon selber nicht geklappt und Al Quaida ist eigentlich so gar nicht mehr in Afghanistan. Jetzt hat man sich in Kämpfe verstrickt und hat keine Exitstrategie, die es in Zukunft schon geben sollte, aber das nur nebenbei. Der Einsatz sollte nicht ewig weiter gehen, weil er auch nie zu Erfolg führen wird. Glaube mir das du sterben kannst dort geht dir oft genug durch den Kopf und das nicht erst wenn du wie GreatOne weißt das du hin musst, bzw. dort bist sondern auch wenn du darüber nachdenkst was passiert.
Es kotzt mich an, dass vier tote Deutsche Soldaten mehr wert sind in der deutschen Öffentlichkeit als tausende und ABertausende von verhungernden Kindern. Dass die Familien und Bekannten trauern ist natürlich absolut klar und dagegen sag ich nichts, aber warum zur Hölle sich die komplette Öffentlichkeit dazu in einer Schweigeminute erheben soll erschließt sich mir gar nicht. Das waren Soldaten, keinen deut anders als die gefallenen britishen und amerikanischen und auch nur auf der anderen Seite des Krieges verglichen mit den Afghanischen, aber um die deutschen wird ein solcher Wirbel gemacht. Und der kotzt mich tierisch an. genauso wie mich die peinlichen Nachrichtenmeldungen nach irgendwelchen unglücken immer nerven, in denen die ANzahl der deutschen aufgezählt wird. Als ob das das ganze irgendwie schlimmer oder leichter machen würde.
Und das Hauptproblem im Irak und in Afghanistan ist die Tatsache, dass der KRieg eine Ebene erreicht hat, die sich nichtmehr militärisch lösen lässt.
Zitat:Zu der Sache mit Morden. Ich weiß ja das du von militärischen Dingen nicht so Einblick haben kannst. Aber ein Tanklaster in Terroristenhand ist eine gefährliche Waffe, dass sie sich auf den Rückzug befunden haben zählt hier aber nicht, dass sie es nicht einsetzen würden, es ist nur eine taktische Neuordnung um die Waffe in anderer Stelle wieder neu einzusetzen. Dementsprechend von Notwehr zu sprechen ist vielleicht nen bisschen übertrieben aber es war eine Gefahrenabwehr. Das dabei zivile dabei waren, war zu dem Zeitpunkt für ihn wohl gar nicht so ersichtlich, dementsprechend dann also der Befehl, der für die Gefahrenabwehr und die Vernichtung feindlicher Taliban gedacht war. Das dabei Zivile gestorben sind ist nicht schön, aber das war zu dem Zeitpunkt so nicht ersichtlich...Dann von Mord zu reden, na ja ich weiß ja nicht...letztlich finde ich Bombardierungen immer feige und heimtückisch, womit die erste Hälfte der Morddefinition erfüllt ist.
DIe niederen Beweggründe ergeben sich in meinen AUgen zum einen per se durch die Befehlskette, mit der implizit der Sold an das befolgen der Befehle gebunden ist, womit BEreicherung erklärt ist, zum anderen ist auch noch die Frage nach der Mordlust bei Soldaten offen.
Abgesehen davon war es auch vor dem Irakkrieg nicht ersichtlich, dass diese keine Atomwaffen hatten, also offiziell.
