04.05.2010, 16:53
Im Prinzip war in Europa schon 1901 klar, dass Hackenschmidt der neue Weltmeister werden würde. Das wurde noch ersichtlicher, als er im Dezember 1901 bei der WM in Paris Constant le Boucher besiegte. Sein Manager, Charles Cochran, hat da maßgeblich seine Hände im Spiel gehabt. Die Athletik Zeitungen titelten in Deutschland dann schon im Mai-Juni 1905 vom richtigen "Weltmeister". An sich standen der US-Title, auch American Heavyweight Title genannt, und der European Title vorher auf gleicher Augenhöhe. Nun war aber die europäische Version halt auf den Greco-Roman Style fixiert und der US-Title halt auf den Freestyle. Letztlich gelang Hackenschmidt schon der entscheidende Sieg gegen Jenkins im Juli 1904 in London. Davor hatte man schon diskutiert, in welchem Stil das Match abgehalten werden sollte - siehe Jahrhundertkämpfe Teil 2.
Nach dem Sieg über Jenkins musste ein Rückkampf in den USA folgen. Da der auch von Hackenschmidt entschieden wurde, war die Ernennung zum World Champion nicht mehr verwunderlich. Der US-Title blieb aber dennoch eine wichtige Trophäe. Nur eben nicht mehr die Wichtigste.
Nach dem Sieg über Jenkins musste ein Rückkampf in den USA folgen. Da der auch von Hackenschmidt entschieden wurde, war die Ernennung zum World Champion nicht mehr verwunderlich. Der US-Title blieb aber dennoch eine wichtige Trophäe. Nur eben nicht mehr die Wichtigste.
