02.06.2010, 11:09
Was für interessante Threads es doch auf dem Peoplesboard gibt.
Beim Punkt Europa muss ich gleich mal meinen Senf dazugeben.
Also Städte in Europa haben es nicht in die Top 50 der Metropolen des Wrestlings geschafft? Wie das heute ist, kann ich nicht beurteilen. Auf das alte Euro-Wrestling trifft das bestimmt nicht zu. Erstens war die Masse der Fans in Amerika weit größer und der Vergleich mit Europa hingt, alleine schon wegen den unterschiedlichen Stilen.
Alle Wege im Wrestling führen zurück nach Europa. Tja - die Amerikaner hören es nicht gerne, aber die Ersten, die wirklich was im Wrestling bewegten, waren Engländer und Franzosen.
Paris
Erste bedeutende Ringkämpfe ab 1848. Zu dem Zeitpunkt haben sich in Amerika noch Fuchs und Hase gute Nacht gesagt.
Paris war damals das Zentrum in Westeuropa schlechthin.
London
Sehr wichtige Stadt zu Pierris Zeiten als Veranstalter ab Ende des 19.Jh.
Carlisle und Grasmere in England
riesige Turniere unter freiem Himmel im Cumberland - und Westmoreland Style
Wien
Catch-Metropole seit Ende der 40er Jahre und bedeutende Stadt im europäischen Berufsringkampf schon im 19.Jh. - Austragung von Weltmeisterschaften.
Hannover
"Welthauptstadt des Catchens" - über viele Jahre kamen zu dem Schützenplatz Turnier über 100.000 Besucher pro Saison!!!!!
Hamburg
Große Hochburg durch Gustl Kaiser und dem IBV - dann natürlich auch wegen Sven Hansen und Rene Lasartesse. Ich sage nur Millerntor und Heiligengeistfeld. Da war immer die Hölle los in den Zelten.
Berlin
Große Hochburg etwa in den 20er Jahren und dann zu Bergers Zeiten.
Bremen, Dortmund, Krefeld, Köln, München und Münster - das waren alles mal bedeutende Austragungsorte von Gustl Kaiser und Nicola Selenkowitsch
Frankreich und England
ganz wichtig auch in der Nachkriegszeit!
Moskau und St. Petersburg
alte Metropolen zur Jahrhundertwende 19./20.Jh. - ebenfalls große Turniere, die oft Wochen oder gar Monate dauerten.
Die Amerikaner hatten und haben einfach ein stärkeres Interesse über die Jahrzehnte gehabt. Natürlich kann Europa in Punkto Anzahl von Promotions nicht mithalten. Aber das ist dann ein Vergleich - Äpfel mit Birnen. Europa war mal sehr wichtig und ist historisch gesehen noch bedeutender als Amerika, weil die meisten Techniken und Pioniere eben von uns kamen - Ätsch!
Beim Punkt Europa muss ich gleich mal meinen Senf dazugeben.Also Städte in Europa haben es nicht in die Top 50 der Metropolen des Wrestlings geschafft? Wie das heute ist, kann ich nicht beurteilen. Auf das alte Euro-Wrestling trifft das bestimmt nicht zu. Erstens war die Masse der Fans in Amerika weit größer und der Vergleich mit Europa hingt, alleine schon wegen den unterschiedlichen Stilen.
Alle Wege im Wrestling führen zurück nach Europa. Tja - die Amerikaner hören es nicht gerne, aber die Ersten, die wirklich was im Wrestling bewegten, waren Engländer und Franzosen.
Paris
Erste bedeutende Ringkämpfe ab 1848. Zu dem Zeitpunkt haben sich in Amerika noch Fuchs und Hase gute Nacht gesagt.
Paris war damals das Zentrum in Westeuropa schlechthin.London
Sehr wichtige Stadt zu Pierris Zeiten als Veranstalter ab Ende des 19.Jh.
Carlisle und Grasmere in England
riesige Turniere unter freiem Himmel im Cumberland - und Westmoreland Style
Wien
Catch-Metropole seit Ende der 40er Jahre und bedeutende Stadt im europäischen Berufsringkampf schon im 19.Jh. - Austragung von Weltmeisterschaften.
Hannover
"Welthauptstadt des Catchens" - über viele Jahre kamen zu dem Schützenplatz Turnier über 100.000 Besucher pro Saison!!!!!
Hamburg
Große Hochburg durch Gustl Kaiser und dem IBV - dann natürlich auch wegen Sven Hansen und Rene Lasartesse. Ich sage nur Millerntor und Heiligengeistfeld. Da war immer die Hölle los in den Zelten.
Berlin
Große Hochburg etwa in den 20er Jahren und dann zu Bergers Zeiten.
Bremen, Dortmund, Krefeld, Köln, München und Münster - das waren alles mal bedeutende Austragungsorte von Gustl Kaiser und Nicola Selenkowitsch
Frankreich und England
ganz wichtig auch in der Nachkriegszeit!
Moskau und St. Petersburg
alte Metropolen zur Jahrhundertwende 19./20.Jh. - ebenfalls große Turniere, die oft Wochen oder gar Monate dauerten.
Die Amerikaner hatten und haben einfach ein stärkeres Interesse über die Jahrzehnte gehabt. Natürlich kann Europa in Punkto Anzahl von Promotions nicht mithalten. Aber das ist dann ein Vergleich - Äpfel mit Birnen. Europa war mal sehr wichtig und ist historisch gesehen noch bedeutender als Amerika, weil die meisten Techniken und Pioniere eben von uns kamen - Ätsch!
