02.06.2010, 18:54
Besten Dank an Crusher, dass er den Satz :
"Keine Europaeische Stadt ist auch nur annaehernd in den Top 50 normalerweisse"
nicht unkommentiert stehen ließ. Profiringen war und ist Geschäft. USA und Europa mit ihren Städten sind die Märkte. Beide Märkte konnte man bis zum Ende des europ. Catchens gegen Ende des vorigen Jahrhunderts praktisch nicht vergleichen. Crusher hat imho Recht.
(Von Mexico und Japan im Vergleich zu USA habe ich leider keine Ahnung
Das mag man vergleichen können oder auch nicht.)
Noch zu London und Paris: Nimmt man geschäftlichen Erfolg oder Publicity und langanhaltenden Einfluss, dann waren London und Paris in den dreissiger Jahren durchaus bedeutende Städte. In beiden Städten gab es jeweils sich selbst tragende Wrestling- bzw. Catchszenen, die das Berufsringen in GB bzw. von Paris aus auch im Rest Europas nachhaltig prägten. Auf dem Kontinent wurde der catch-as-catch-can-Stil Ende der zwanziger Jahre zunächst in Paris durchgesetzt, bis er sich dann nach dem Krieg überall in Europa durchsetzte.
Meine Heimatstadt Berlin halte ich übrigens leider nicht für so bedeutend.
Sie hatte Pionierturniere beim Einführen des Catchens, aber danach hielten sich bis in die siebziger Jahre die Turniere im Rahmen des Üblichen und schon relativ früh, um 1980 herum war im wesentlichen Schluss.
Zbyszko, deinen Satz
...die Nachkriegs-Catchkultur Europas ... letztlich Ableger des amerikanischen Wrestlings. In dem Sinne sind in diesen Regionen gewisse Minderwertigkeitskomplexe gegenüber den USA verwurzelt...
unterschreibe ich so nicht. Aber er ist interessant und das müsste man dann ausführlich mal an anderer Stelle diskutieren.
"Keine Europaeische Stadt ist auch nur annaehernd in den Top 50 normalerweisse"
nicht unkommentiert stehen ließ. Profiringen war und ist Geschäft. USA und Europa mit ihren Städten sind die Märkte. Beide Märkte konnte man bis zum Ende des europ. Catchens gegen Ende des vorigen Jahrhunderts praktisch nicht vergleichen. Crusher hat imho Recht.
(Von Mexico und Japan im Vergleich zu USA habe ich leider keine Ahnung
Das mag man vergleichen können oder auch nicht.)Noch zu London und Paris: Nimmt man geschäftlichen Erfolg oder Publicity und langanhaltenden Einfluss, dann waren London und Paris in den dreissiger Jahren durchaus bedeutende Städte. In beiden Städten gab es jeweils sich selbst tragende Wrestling- bzw. Catchszenen, die das Berufsringen in GB bzw. von Paris aus auch im Rest Europas nachhaltig prägten. Auf dem Kontinent wurde der catch-as-catch-can-Stil Ende der zwanziger Jahre zunächst in Paris durchgesetzt, bis er sich dann nach dem Krieg überall in Europa durchsetzte.
Meine Heimatstadt Berlin halte ich übrigens leider nicht für so bedeutend.
Sie hatte Pionierturniere beim Einführen des Catchens, aber danach hielten sich bis in die siebziger Jahre die Turniere im Rahmen des Üblichen und schon relativ früh, um 1980 herum war im wesentlichen Schluss.Zbyszko, deinen Satz
...die Nachkriegs-Catchkultur Europas ... letztlich Ableger des amerikanischen Wrestlings. In dem Sinne sind in diesen Regionen gewisse Minderwertigkeitskomplexe gegenüber den USA verwurzelt...
unterschreibe ich so nicht. Aber er ist interessant und das müsste man dann ausführlich mal an anderer Stelle diskutieren.
