05.07.2010, 18:25
Als Mephisto nach seiner Arbeit in den Säureminen nahe Peoplesville seine Blockhütte betrat und sich säufzend an den hölzernen Tisch setzte, überkam ihn ein kalter Schauer. Es geht alles wieder von vorne los. Bei der Arbeit konnte er die Gedanken an die grauenhafte Geschehnisse noch wegschieben, doch hier in der Einsamkeit gab es kein Entrinnen. Sein Vater hatte ihm schon als Kind von dieses unheiligen Wesen erzählt, die Peoplesville schon so oft heimgesucht haben. Und die Erzählungen glichen den Berichten über die neuerliche Bluttat wie ein Ei dem Anderen. Müde rieb er sich die Augen und überlegte was nun zu tun sei. Die Tür verrammeln und auf den Morgen hoffen? Nein! Die Bestie auf eigene Faust suchen? Zu gefährlich. Mit Anderen das Untier jagen? Nein, man kann niemanden trauen.
Mephs Blick wandert zur Tür und irgendwie hoffte er, dass seine Frau gleich mit einem dampfenden Kessel Suppe hereinkommen würde. Wie töricht.
Seine Frau starb letztes Jahr bei der Holzkohlenernte und wird ihm nie wieder Suppe bringen. Oder Brot zur Suppe.
Fast schon mechanisch und mit stoischer Ruhe verrammelt Mephisto nun doch die Fenster und macht sich auf eine schlaflose Nacht gefasst.
Mephs Blick wandert zur Tür und irgendwie hoffte er, dass seine Frau gleich mit einem dampfenden Kessel Suppe hereinkommen würde. Wie töricht.
Seine Frau starb letztes Jahr bei der Holzkohlenernte und wird ihm nie wieder Suppe bringen. Oder Brot zur Suppe.
Fast schon mechanisch und mit stoischer Ruhe verrammelt Mephisto nun doch die Fenster und macht sich auf eine schlaflose Nacht gefasst.
