29.09.2010, 16:06
Die düsteren Drei
An einem dunklen Ort, natürlich Untertage, hörte man etwas kratzen, tuscheln, heimlich in sich hinein lachen.
Das Feuer warf zuckende Schatten an die unregelmäßigen Steinwände und ließ drei Gestalten erkennen.
Jeder für sich war schon gefährlich, verrückt und mächtig, aber zusammen waren sie eine Bedrohung für
die vorherrschende Ordnung dieser Welt. Sie hätten auch schon lange die Herrschaft übernommen, wenn
es ihnen nicht so einen Spaß gemacht hätte, mir ihren Opfern zu spielen. Denn wo war der Reiz an einer Welt,
die keine Gegenwehr mehr aufbringen könnte? Auf dieser Welt gibt es auch Streiter für das Gute, aber auch sie
waren nur Spielbälle in den Machenschaften der düsteren Drei.
Sie hatten viele Namen, einige unaussprechlich, einige aus Furcht geboren. Die Namen, die sie sich selbst gaben,
waren weder unheillvoll oder gar mächtig. Wenn sie unter sich waren, bedeuten Namen nicht wirklich etwas.
Sie waren bloß Mittel zum Zweck, um sich ansprechen zu können.
Sie standen um ein Feuer herum, in ihren Tätigkeiten vertieft. Nadja, die von ihren Feinden die tödliche Alvana
genannt wurde, lass in einem sehr alten Buch. Dieses war in einer auf dieser Welt ausgestorbenen Sprache
geschrieben, und nur wenige waren in der Lage sie zu lesen, geschweige dann wirklich zu verstehen. Sie suchte
Nach einem bestimmten Fluch, mit dem sie die Feinde belegen konnte, die auf dem Weg waren um die düstere Drei-Boshaftigkeit
zu besiegen. Das dieser Versuch zum scheitern verurteilt war, ist ebenso offensichtlich wie amüsant. Nadja
hatte eine Ausstrahlung die von ungeheurer Macht zeugte. Diese wurde nur noch durch ihre Attraktivität übertroffen
die sich nicht alleine aus Schönheit, sondern eher aus der Kühle ihres Auftretens erklärte. Ihre schwarze Mähne
schlang sich ungebändigt um den Kopf, verlief schlangenhaft den Hals bis auf den Ansatz ihres Dekoltees herunter.
Diese Haare, ihre blitzenden braunen Augen und ihre weiße Haut ergaben eine Mischung, die am ehesten mit
wild und ungezähmt beschrieben werden kann. Wenn sie meinte etwas Besonderes in dem Buch gefunden zu haben,
kratzte sie mit einem alten Bleistift Anmerkungen hinein. Somit wurde das erste Geräusch erklärt.
Nun bleiben Fragen offen, die erste, wer der beiden Übrigen tuschelte? Dies war Zar, der einzige der ein wenig
auf seinen Namen eingebildet war, und somit nicht jene souveräne Ausstrahlung von Nadja erreichte. Aber auch er
hatte Macht, die nur nicht so offensichtlich war. Sein Äußeres war nicht schön, aber trotzdem beeindruckend.
Alleine mit diesem schaffte er es, seinen Feinden und Opfern schieres Entsetzen abzutrotzen. Er war alt, und das
sah man auch. Seine runzelige Haut war zwar frei von Entstellungen, seine Hände jedoch hatten Altersflecken. Sein kleiner
kahler Schädel wurde beherrscht von den Augen. Diese waren außergewöhnlich groß. Hatte er seine Augen nicht
in völliger Konzentration geschlossen, hätte man keine Pupillen oder Iris ausmachen können. Nur total weiße Augäpfel,
die ihm einen total emotionsloses Aussehen gaben. Seine Finger waren langgliedrig und endeten in schwarzen Fingernägeln.
Er war in einer langen schwarzen Robe gekleidet und bis auf eine mattschwarzes großes Amulett um seinen Hals war
er vollkommen schmucklos. Er hatte eine sehr tiefe, mächtige Stimme und selten gelang es Lebewesen dieser Stimme
und dem Blick standzuhalten. Er tuschelte Worte der Macht und steigerte sich in einen langsamen Gesang hinein.
Seine bisherigen Feinde haben beim Klang seiner Stimme bisher immer angsterfüllt die Flucht ergriffen und
mit einem entsetzten Klang seinen Namen gerufen, bevor sie starben. Asrakan, der Finstere.
Das dritte Geräusch war nun wieder zu hören, Schnizi, wie er sich liebevoll nannte, lachte in sich hinein.
Wusste er doch, dass er bald in die Schlacht ziehen durfte. Seine Armee aus unbeschreiblichen, dunklen
Kreaturen erwartete ihn bereits. Er war ein schlanker, rothäutiger Dämon, mit giftgrünen Augen. Sein großer
athletischer Körper war nur mit einer schlichten blauen Hose aus grobem Stoff bedeckt. Er hatte einen
mächtigen Kopf mit feuerroten, wilden kurzen Haaren. Aus seiner Haut brachen in unregelmäßigem
Abständen schwarze Stachel hervor, die eine giftige Substanz absonderten, sobald sie von einem normalen
Lebewesen berührt wurden. Er atmete schwer, war er doch schon ganz auf seinen Einsatz vorbereitet
und wartete ungeduldig darauf, seine Feinde zu zerfetzen. Seine Hände und Füße endeten in langen Klauen, mit
denen er effizient arbeitete. Sein Name wurde bei seinen Feinden aus Angst selten ausgesprochen und nur
hinter vorgehaltener hand wurde von Israhuk dem Gnadenlosen geflüstert.
Plötzlich hörte Zar auf zu singen, Nadja sprach Worte der Macht und beide blickten Schnizi an.
Wie auf einem geheimen Zeichen hin sprachen die beiden synchron das Wort, welches Schnizi
schon so herbeigesehnt hatte. „Zerstöre!!!“
Und Schnizi sprang in langen Schritten aus dem Raum und lachte leise in sich hinein….
An einem dunklen Ort, natürlich Untertage, hörte man etwas kratzen, tuscheln, heimlich in sich hinein lachen.
Das Feuer warf zuckende Schatten an die unregelmäßigen Steinwände und ließ drei Gestalten erkennen.
Jeder für sich war schon gefährlich, verrückt und mächtig, aber zusammen waren sie eine Bedrohung für
die vorherrschende Ordnung dieser Welt. Sie hätten auch schon lange die Herrschaft übernommen, wenn
es ihnen nicht so einen Spaß gemacht hätte, mir ihren Opfern zu spielen. Denn wo war der Reiz an einer Welt,
die keine Gegenwehr mehr aufbringen könnte? Auf dieser Welt gibt es auch Streiter für das Gute, aber auch sie
waren nur Spielbälle in den Machenschaften der düsteren Drei.
Sie hatten viele Namen, einige unaussprechlich, einige aus Furcht geboren. Die Namen, die sie sich selbst gaben,
waren weder unheillvoll oder gar mächtig. Wenn sie unter sich waren, bedeuten Namen nicht wirklich etwas.
Sie waren bloß Mittel zum Zweck, um sich ansprechen zu können.
Sie standen um ein Feuer herum, in ihren Tätigkeiten vertieft. Nadja, die von ihren Feinden die tödliche Alvana
genannt wurde, lass in einem sehr alten Buch. Dieses war in einer auf dieser Welt ausgestorbenen Sprache
geschrieben, und nur wenige waren in der Lage sie zu lesen, geschweige dann wirklich zu verstehen. Sie suchte
Nach einem bestimmten Fluch, mit dem sie die Feinde belegen konnte, die auf dem Weg waren um die düstere Drei-Boshaftigkeit
zu besiegen. Das dieser Versuch zum scheitern verurteilt war, ist ebenso offensichtlich wie amüsant. Nadja
hatte eine Ausstrahlung die von ungeheurer Macht zeugte. Diese wurde nur noch durch ihre Attraktivität übertroffen
die sich nicht alleine aus Schönheit, sondern eher aus der Kühle ihres Auftretens erklärte. Ihre schwarze Mähne
schlang sich ungebändigt um den Kopf, verlief schlangenhaft den Hals bis auf den Ansatz ihres Dekoltees herunter.
Diese Haare, ihre blitzenden braunen Augen und ihre weiße Haut ergaben eine Mischung, die am ehesten mit
wild und ungezähmt beschrieben werden kann. Wenn sie meinte etwas Besonderes in dem Buch gefunden zu haben,
kratzte sie mit einem alten Bleistift Anmerkungen hinein. Somit wurde das erste Geräusch erklärt.
Nun bleiben Fragen offen, die erste, wer der beiden Übrigen tuschelte? Dies war Zar, der einzige der ein wenig
auf seinen Namen eingebildet war, und somit nicht jene souveräne Ausstrahlung von Nadja erreichte. Aber auch er
hatte Macht, die nur nicht so offensichtlich war. Sein Äußeres war nicht schön, aber trotzdem beeindruckend.
Alleine mit diesem schaffte er es, seinen Feinden und Opfern schieres Entsetzen abzutrotzen. Er war alt, und das
sah man auch. Seine runzelige Haut war zwar frei von Entstellungen, seine Hände jedoch hatten Altersflecken. Sein kleiner
kahler Schädel wurde beherrscht von den Augen. Diese waren außergewöhnlich groß. Hatte er seine Augen nicht
in völliger Konzentration geschlossen, hätte man keine Pupillen oder Iris ausmachen können. Nur total weiße Augäpfel,
die ihm einen total emotionsloses Aussehen gaben. Seine Finger waren langgliedrig und endeten in schwarzen Fingernägeln.
Er war in einer langen schwarzen Robe gekleidet und bis auf eine mattschwarzes großes Amulett um seinen Hals war
er vollkommen schmucklos. Er hatte eine sehr tiefe, mächtige Stimme und selten gelang es Lebewesen dieser Stimme
und dem Blick standzuhalten. Er tuschelte Worte der Macht und steigerte sich in einen langsamen Gesang hinein.
Seine bisherigen Feinde haben beim Klang seiner Stimme bisher immer angsterfüllt die Flucht ergriffen und
mit einem entsetzten Klang seinen Namen gerufen, bevor sie starben. Asrakan, der Finstere.
Das dritte Geräusch war nun wieder zu hören, Schnizi, wie er sich liebevoll nannte, lachte in sich hinein.
Wusste er doch, dass er bald in die Schlacht ziehen durfte. Seine Armee aus unbeschreiblichen, dunklen
Kreaturen erwartete ihn bereits. Er war ein schlanker, rothäutiger Dämon, mit giftgrünen Augen. Sein großer
athletischer Körper war nur mit einer schlichten blauen Hose aus grobem Stoff bedeckt. Er hatte einen
mächtigen Kopf mit feuerroten, wilden kurzen Haaren. Aus seiner Haut brachen in unregelmäßigem
Abständen schwarze Stachel hervor, die eine giftige Substanz absonderten, sobald sie von einem normalen
Lebewesen berührt wurden. Er atmete schwer, war er doch schon ganz auf seinen Einsatz vorbereitet
und wartete ungeduldig darauf, seine Feinde zu zerfetzen. Seine Hände und Füße endeten in langen Klauen, mit
denen er effizient arbeitete. Sein Name wurde bei seinen Feinden aus Angst selten ausgesprochen und nur
hinter vorgehaltener hand wurde von Israhuk dem Gnadenlosen geflüstert.
Plötzlich hörte Zar auf zu singen, Nadja sprach Worte der Macht und beide blickten Schnizi an.
Wie auf einem geheimen Zeichen hin sprachen die beiden synchron das Wort, welches Schnizi
schon so herbeigesehnt hatte. „Zerstöre!!!“
Und Schnizi sprang in langen Schritten aus dem Raum und lachte leise in sich hinein….
