02.05.2012, 22:05
02.05.1989
Der deutsche Promoter und Wrestler Gustl Kaiser starb im Alter von 81 Jahren. Zunächst als Boxer aktiv, wechselte er 1931 in Berlin zum Berufsringkampf über und etablierte sich als Topwrestler in den Turnieren in Mitteleuropa. Nach seinem Rücktritt von der Ringmatte 1952 dominierte Kaiser noch über Jahrzehnte das deutsche Wrestling in seiner Funktion als Promoter vom "Internationalen-Berufsringkämpfer-Verband (IBV)". 1947 gehörte er zu dessen Mitbegründern in Hamburg. Kaiser, seit 1938 als Veranstalter aktiv, tourte mit seiner Truppe quer durch die gesamte damalige Bundesrepublik. Häufige Veranstaltungsorte für seine IBV Turniere, wie dem "Preis der Nationen" oder die "Europameisterschaften", waren Krefeld, Münster, Karlsruhe, Köln, Nürnberg und München. Kaiser pushte auch viele Profis, die sich zu Topstars der mitteleuropäischen Szene entwickelten. Dazu zählten Otto Wanz, René Lasartesse, Nico Selenkowitsch, Hermann Iffland und Horst Hoffmann. Nach dem "Preis der Nationen" 1976 in München beendete Kaiser auch seine Karriere als Promoter. Die Nachfolge übernahm sein einstiger Schützling Nico Selenkowitsch als IBV Veranstalter in der Catch-Hochburg Bremen. Zu Kaisers weiteren Geschäftspartnern gehörten über die Jahre ferner Otto Draber und öfters Georg Thumser, der als Co-Promoter im Management aktiv war.
Der deutsche Promoter und Wrestler Gustl Kaiser starb im Alter von 81 Jahren. Zunächst als Boxer aktiv, wechselte er 1931 in Berlin zum Berufsringkampf über und etablierte sich als Topwrestler in den Turnieren in Mitteleuropa. Nach seinem Rücktritt von der Ringmatte 1952 dominierte Kaiser noch über Jahrzehnte das deutsche Wrestling in seiner Funktion als Promoter vom "Internationalen-Berufsringkämpfer-Verband (IBV)". 1947 gehörte er zu dessen Mitbegründern in Hamburg. Kaiser, seit 1938 als Veranstalter aktiv, tourte mit seiner Truppe quer durch die gesamte damalige Bundesrepublik. Häufige Veranstaltungsorte für seine IBV Turniere, wie dem "Preis der Nationen" oder die "Europameisterschaften", waren Krefeld, Münster, Karlsruhe, Köln, Nürnberg und München. Kaiser pushte auch viele Profis, die sich zu Topstars der mitteleuropäischen Szene entwickelten. Dazu zählten Otto Wanz, René Lasartesse, Nico Selenkowitsch, Hermann Iffland und Horst Hoffmann. Nach dem "Preis der Nationen" 1976 in München beendete Kaiser auch seine Karriere als Promoter. Die Nachfolge übernahm sein einstiger Schützling Nico Selenkowitsch als IBV Veranstalter in der Catch-Hochburg Bremen. Zu Kaisers weiteren Geschäftspartnern gehörten über die Jahre ferner Otto Draber und öfters Georg Thumser, der als Co-Promoter im Management aktiv war.
